Die Begleitung auf LU konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt - was bedeutet das für Dich?
Zu durchschauen, dass das Ich nur ein Gedanke und eine Geschichte ist und keine Realität hat. Und das wirklich direkt zu sehen und es nicht nur als Theorie zu "wissen".
Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Hab das Forum schon vor einiger Zeit gefunden und die App ausprobiert. Habe aber nicht wirklich die Illusion des aich durchschaut, sondern gefühlt eher eine Theorie angeeignet, und deshalb will ich mit Hilfe eines Guides es in der direkten Erfahrung sehen :)
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche? Viele Erfahrungen durch Drogen und Meditation aber immer wieder ein zurückfallen in die Identifikation mit dem Ich und ein Glauben an das Ich, der mich jetzt hier her gebracht hat, damit mich ein Guide genau auf die Punkte aufmerksam macht, die die Illusion durchschauen lassen.
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum? Dass ich in der direkten Erfahrung durchschaue, dass das Ich eine Geschichte ist, und dass ich das erkenne, was ich wirklich bin...
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
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Willkommen zuhause
Re: Willkommen zuhause
Hi,
ich werde Dich hier begleiten.
Da du dich hier ja schon umgesehen hast, lass uns doch ohne Umschweife beginnen:
Vorweg wäre es gut, wenn du jeden Tag oder zumindest jeden Zweiten antworten könntest, da diese "Untersuchung" ein fortschreitender Prozess ist.
Bitte lass in dieser Zeit auch alle spirituellen Bücher, Videos, etc. weg. Dies verwirrt eher, als es nützt.
Dann lass uns gleich mal einen Blick auf deine Erwartungen werfen:
Wie wird es sich in dem Augenblick anfühlen, wenn die Ich-Illusion durchschaut wird?
Was wird sich verändern, was wird gleich bleiben?
Was erhoffst du dir davon die Ich-Illusion zu durchschauen?
Bin gespannt,
LG
Mauritius
ich werde Dich hier begleiten.
Da du dich hier ja schon umgesehen hast, lass uns doch ohne Umschweife beginnen:
Vorweg wäre es gut, wenn du jeden Tag oder zumindest jeden Zweiten antworten könntest, da diese "Untersuchung" ein fortschreitender Prozess ist.
Bitte lass in dieser Zeit auch alle spirituellen Bücher, Videos, etc. weg. Dies verwirrt eher, als es nützt.
Dann lass uns gleich mal einen Blick auf deine Erwartungen werfen:
Wie wird es sich in dem Augenblick anfühlen, wenn die Ich-Illusion durchschaut wird?
Was wird sich verändern, was wird gleich bleiben?
Was erhoffst du dir davon die Ich-Illusion zu durchschauen?
Bin gespannt,
LG
Mauritius
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Willkommen zuhause
Hi Mauritius,
Ich freu mich drauf :)
Bei mir ist auch das Ding, dass ich die App bereits gemacht habe und auch Philosophie studiert habe, deshalb kommt es mir so vor als wären meine Gedanken sehr tricky und zu deiner Frage kommt dann gleich in den Kopf, dass ich ja keine Erwartungen haben sollte obwohl ich evtl welche habe haha..
Also ich erhoffe mir auf jeden Fall Klarheit und dass Gedanken und Gefühle als Geschichten erkannt werden bzw. Als Fiktion und nicht die Wirklichkeit sind :)
Es wird eigentlich alles gleich bleiben aber die Prozesse im Inneren werden anders wahrgenommen werden ohne persönliche Identifikation evtl..
Ich kann auch gerne öfter antworten :)
Liebe Grüße
MWiederDa
Ich freu mich drauf :)
Hmm gute Frage es wird sich evtl erleichtern anfühlen.. Oder klarer, dass es jetzt sehr klar und deutlich ist...
Wie wird es sich in dem Augenblick anfühlen, wenn die Ich-Illusion durchschaut wird?
Was wird sich verändern, was wird gleich bleiben?
Was erhoffst du dir davon die Ich-Illusion zu durchschauen?
Bei mir ist auch das Ding, dass ich die App bereits gemacht habe und auch Philosophie studiert habe, deshalb kommt es mir so vor als wären meine Gedanken sehr tricky und zu deiner Frage kommt dann gleich in den Kopf, dass ich ja keine Erwartungen haben sollte obwohl ich evtl welche habe haha..
Also ich erhoffe mir auf jeden Fall Klarheit und dass Gedanken und Gefühle als Geschichten erkannt werden bzw. Als Fiktion und nicht die Wirklichkeit sind :)
Es wird eigentlich alles gleich bleiben aber die Prozesse im Inneren werden anders wahrgenommen werden ohne persönliche Identifikation evtl..
Ich kann auch gerne öfter antworten :)
Liebe Grüße
MWiederDa
Re: Willkommen zuhause
Hi MWiederDa,
Wichtig ist aber alle Erwartungen ( soweit bekannt) fallen zu lassen, in ne Kiste zu verpacken und im Meer versenken ( oder niederschreiben und verbrennen, etc.), oder was bei dir halt funktioniert.
Erwartungen lassen uns die tatsächliche Erfahrungen mit Vorstellungen vergleichen und bewerten. Und stehen damit dem tatsächlichen Erkennen im Weg.
Lass uns mit direkter Erfahrung anfangen:
Wichtig ist, dass du nicht "mit Gedanken über die Übungen" gehst, der Kopf ist schnell und mag sagen "das weiss ich e", "das ist ja banal", etc..
Sondern dich voll auf die Wahrnehmung konzentrierst.
Gerade die Einfachheit ist ein wichtiger Aspekt :-).
Schauen wir uns an, was direkte Erfahrung ist:
Alles, was gesehen, gehört, berührt, gerochen und geschmeckt werden kann, ist das Tatsächliche, das was ist.
Gedankeninhalte können nicht wirklich erlebt werden, nur in der Fantasie. Die meiste Zeit bewegen wir uns in diesem Fantasyland.
Probiere es mal aus wie es ist, in der Realität zu sein.
Reduziere sie auf die Namen, die der Wahrnehmung am nächsten sind.
Benenne jede Erfahrung einfach als sehen-hören-spüren-riechen-schmecken-denken.
Mache das, während du dir verschiedener Dinge bewusst wirst:
Einen Baum sehen = sehen.
Der Geruch von Kaffee = riechen.
Den Po auf dem Stuhl = spüren.
Der Geschmack von Kaffee = schmecken.
Ein Auto vorbeifahren hören = hören.
Gedanke an LU= denken . (Gedanken können Wörter und geistige Bilder sein).
Gedanke an die Ichlosigkeit = denken
Die Hand auf dem Tisch = spüren
usw...
Gedanken werden auch erfahren, doch ihre Inhalte sind Geschichten. Es gibt zwei "Arten" von Gedanken:
1- Der Gedanke weist auf etwas was in diesem Moment via Sinne wahrnehmbar ist – der Gedanke ‚labelt‘.
2- Der Gedanke weist auf einen anderen Gedanken, das ist Gedankeninhalt und die Geschichte, die erzählt wird.
Untergliedere einfach alle Erfahrungen in diese Kategorien, die alle direktes Erleben darstellen und erzähle, wie es dir ergangen ist und was dir aufgefallen ist.
Findet sich unter all diesen Erfahrungen ein “Ich”, ein “Selbst”, also ist da wirklich z.B. Ich sehe? Oder geschieht sehen einfach?
Mach das immer wieder, auch zwischendurch, bei der Arbeit, im Bus, etc.,
Liebe Grüsse
AMauritius
Oh, ich behaupte : Deine Gedanken sind tricky! Die können ein ganzes Ich erscheinen lassen ;-)Bei mir ist auch das Ding, dass ich die App bereits gemacht habe und auch Philosophie studiert habe, deshalb kommt es mir so vor als wären meine Gedanken sehr tricky und zu deiner Frage kommt dann gleich in den Kopf, dass ich ja keine Erwartungen haben sollte obwohl ich evtl welche habe haha.
Das könnte durchaus geschehen :-)Es wird eigentlich alles gleich bleiben aber die Prozesse im Inneren werden anders wahrgenommen werden ohne persönliche Identifikation evtl..
Wichtig ist aber alle Erwartungen ( soweit bekannt) fallen zu lassen, in ne Kiste zu verpacken und im Meer versenken ( oder niederschreiben und verbrennen, etc.), oder was bei dir halt funktioniert.
Erwartungen lassen uns die tatsächliche Erfahrungen mit Vorstellungen vergleichen und bewerten. Und stehen damit dem tatsächlichen Erkennen im Weg.
Lass uns mit direkter Erfahrung anfangen:
Wichtig ist, dass du nicht "mit Gedanken über die Übungen" gehst, der Kopf ist schnell und mag sagen "das weiss ich e", "das ist ja banal", etc..
Sondern dich voll auf die Wahrnehmung konzentrierst.
Gerade die Einfachheit ist ein wichtiger Aspekt :-).
Schauen wir uns an, was direkte Erfahrung ist:
Alles, was gesehen, gehört, berührt, gerochen und geschmeckt werden kann, ist das Tatsächliche, das was ist.
Gedankeninhalte können nicht wirklich erlebt werden, nur in der Fantasie. Die meiste Zeit bewegen wir uns in diesem Fantasyland.
Probiere es mal aus wie es ist, in der Realität zu sein.
Reduziere sie auf die Namen, die der Wahrnehmung am nächsten sind.
Benenne jede Erfahrung einfach als sehen-hören-spüren-riechen-schmecken-denken.
Mache das, während du dir verschiedener Dinge bewusst wirst:
Einen Baum sehen = sehen.
Der Geruch von Kaffee = riechen.
Den Po auf dem Stuhl = spüren.
Der Geschmack von Kaffee = schmecken.
Ein Auto vorbeifahren hören = hören.
Gedanke an LU= denken . (Gedanken können Wörter und geistige Bilder sein).
Gedanke an die Ichlosigkeit = denken
Die Hand auf dem Tisch = spüren
usw...
Gedanken werden auch erfahren, doch ihre Inhalte sind Geschichten. Es gibt zwei "Arten" von Gedanken:
1- Der Gedanke weist auf etwas was in diesem Moment via Sinne wahrnehmbar ist – der Gedanke ‚labelt‘.
2- Der Gedanke weist auf einen anderen Gedanken, das ist Gedankeninhalt und die Geschichte, die erzählt wird.
Untergliedere einfach alle Erfahrungen in diese Kategorien, die alle direktes Erleben darstellen und erzähle, wie es dir ergangen ist und was dir aufgefallen ist.
Findet sich unter all diesen Erfahrungen ein “Ich”, ein “Selbst”, also ist da wirklich z.B. Ich sehe? Oder geschieht sehen einfach?
Mach das immer wieder, auch zwischendurch, bei der Arbeit, im Bus, etc.,
Liebe Grüsse
AMauritius
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Willkommen zuhause
Hi Mauritius,
sorry für die späte Antwort!
hab mir deine Anweisung jetzt mal ein paar Tage beobachtet :)
Also ich habe es gemacht und wenn ich es mache, bzw. beobachte und nur durch die "direkten" Labels beschreibe, dann ist kein Ich da, dass es tut.
Es gibt dann nur das was passiert, also einfach ein fühlen, hören, sehen, riechen, schmecken, denken aber niemand der diese Dinge "tut".
Der jemand scheint nur dann da zu sein, wenn man nicht bewusst da ist bzw. wenn es nicht so bewusst wahrgenommen wird und dann das "ich" durch Gedanken oder Angewohnheit sich über die reine Wahrnehmung legt :)
Passiert halt oft, dass man das nicht so bewusst macht und dann scheint es, als wäre das Ich da :)
Liebe Grüße
WiederDa
sorry für die späte Antwort!
hab mir deine Anweisung jetzt mal ein paar Tage beobachtet :)
Haha ja da hast du recht!!Oh, ich behaupte : Deine Gedanken sind tricky! Die können ein ganzes Ich erscheinen lassen ;-)
Ja dann werd ich das mit dem verbrennen mal machen, wenn welche hochkommen :)Wichtig ist aber alle Erwartungen ( soweit bekannt) fallen zu lassen, in ne Kiste zu verpacken und im Meer versenken ( oder niederschreiben und verbrennen, etc.), oder was bei dir halt funktioniert.
Erwartungen lassen uns die tatsächliche Erfahrungen mit Vorstellungen vergleichen und bewerten. Und stehen damit dem tatsächlichen Erkennen im Weg.
Lass uns mit direkter Erfahrung anfangen:
Wichtig ist, dass du nicht "mit Gedanken über die Übungen" gehst, der Kopf ist schnell und mag sagen "das weiss ich e", "das ist ja banal", etc..
Sondern dich voll auf die Wahrnehmung konzentrierst.
Gerade die Einfachheit ist ein wichtiger Aspekt :-).
Schauen wir uns an, was direkte Erfahrung ist:
Alles, was gesehen, gehört, berührt, gerochen und geschmeckt werden kann, ist das Tatsächliche, das was ist.
Gedankeninhalte können nicht wirklich erlebt werden, nur in der Fantasie. Die meiste Zeit bewegen wir uns in diesem Fantasyland.
Probiere es mal aus wie es ist, in der Realität zu sein.
Reduziere sie auf die Namen, die der Wahrnehmung am nächsten sind.
Benenne jede Erfahrung einfach als sehen-hören-spüren-riechen-schmecken-denken.
Mache das, während du dir verschiedener Dinge bewusst wirst:
Einen Baum sehen = sehen.
Der Geruch von Kaffee = riechen.
Den Po auf dem Stuhl = spüren.
Der Geschmack von Kaffee = schmecken.
Ein Auto vorbeifahren hören = hören.
Gedanke an LU= denken . (Gedanken können Wörter und geistige Bilder sein).
Gedanke an die Ichlosigkeit = denken
Die Hand auf dem Tisch = spüren
usw...
Gedanken werden auch erfahren, doch ihre Inhalte sind Geschichten. Es gibt zwei "Arten" von Gedanken:
1- Der Gedanke weist auf etwas was in diesem Moment via Sinne wahrnehmbar ist – der Gedanke ‚labelt‘.
2- Der Gedanke weist auf einen anderen Gedanken, das ist Gedankeninhalt und die Geschichte, die erzählt wird.
Untergliedere einfach alle Erfahrungen in diese Kategorien, die alle direktes Erleben darstellen und erzähle, wie es dir ergangen ist und was dir aufgefallen ist.
Findet sich unter all diesen Erfahrungen ein “Ich”, ein “Selbst”, also ist da wirklich z.B. Ich sehe? Oder geschieht sehen einfach?
Mach das immer wieder, auch zwischendurch, bei der Arbeit, im Bus, etc.,
Liebe Grüsse
AMauritius
Also ich habe es gemacht und wenn ich es mache, bzw. beobachte und nur durch die "direkten" Labels beschreibe, dann ist kein Ich da, dass es tut.
Es gibt dann nur das was passiert, also einfach ein fühlen, hören, sehen, riechen, schmecken, denken aber niemand der diese Dinge "tut".
Der jemand scheint nur dann da zu sein, wenn man nicht bewusst da ist bzw. wenn es nicht so bewusst wahrgenommen wird und dann das "ich" durch Gedanken oder Angewohnheit sich über die reine Wahrnehmung legt :)
Passiert halt oft, dass man das nicht so bewusst macht und dann scheint es, als wäre das Ich da :)
Liebe Grüße
WiederDa
Re: Willkommen zuhause
Hi!
Welche Auswirkungen wird das auf dein Leben haben?
Und wenn man bewusst ist, dann ist kein Ich da?
Wie sieht das aus, wenn du bewusst bist? Machst du das bewusst sein?
Ist da Jemand der/die das "bewusst sein" macht?
Ach ja, ich schreib die Fragen, die mir wichtiger erscheinen in dick (gefällt mir besser als "fett"). Du kannst aber auch gern die anderen beantworten, dann haben wir mehr Anhaltspunkte für die Untersuchung ;-)
LG :-)
Cool....wie würde es sich für dich anfühlen, wie würde es sein, wenn Du die ICH - Illusion durchschaust?Ja dann werd ich das mit dem verbrennen mal machen, wenn welche hochkommen :)
Welche Auswirkungen wird das auf dein Leben haben?
Gut :-)Es gibt dann nur das was passiert, also einfach ein fühlen, hören, sehen, riechen, schmecken, denken aber niemand der diese Dinge "tut".
Heißt das, wenn man unbewusst ist, dann ist ein Ich da?Der jemand scheint nur dann da zu sein, wenn man nicht bewusst da ist bzw. wenn es nicht so bewusst wahrgenommen wird und dann das "ich" durch Gedanken oder Angewohnheit sich über die reine Wahrnehmung legt :)
Und wenn man bewusst ist, dann ist kein Ich da?
Wie sieht das aus, wenn du bewusst bist? Machst du das bewusst sein?
Ist da Jemand der/die das "bewusst sein" macht?
Gibt es dann zwei Ich? Eines, das das "Bewusst sein" macht....und eines das dann (zumindest anscheinend) da ist?Passiert halt oft, dass man das nicht so bewusst macht und dann scheint es, als wäre das Ich da :)
Ach ja, ich schreib die Fragen, die mir wichtiger erscheinen in dick (gefällt mir besser als "fett"). Du kannst aber auch gern die anderen beantworten, dann haben wir mehr Anhaltspunkte für die Untersuchung ;-)
LG :-)
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Willkommen zuhause
Hi Mauritius,
Sorry für die späte Antwort, hab mir jetzt im Kalender eine Erinnerung rein gemacht, damit ich jeden Abend antworte!;)
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, ich denke es wird leichter sein Emotionen los zu lassen, wenn sie gesehen werden als dass was sie sind und keine Identifikation stattfindet. Genauso mit Gedanken, auch diese können dann leichter losgelassen werden ;) aber ansonsten wird sich nicht verändern außer eine andere Perspektive ;)
Also es heißt dass nie wirklich ein ich da ist aber der Schein eines Ichs zu Zeiten da sein kann... aber weis jetzt nicht genau wie ich das in der erfahrung sehen soll, weil wenn der Schein des Ichs da ist, dann bin ich ja in diesem Moment nicht bewusst, dass es nur ein Schein ist.. sondern erst dann, wenn ich das Gefühl von ich wieder als Schein erkenne, deshalb kam meine Aussage davor aus dem Denken und nicht hinschauen :)
Also bewusst sein ist ja dauernd da, nur manchmal entsteht eben dieser Schein des ich..
Bewusstsein mache ich nicht bzw. wird nicht gemacht es ist immer da...
Nein es wird halt einfach immer beobachtet nur manchmal legt sich dieser Schein des ich irgendwie über die Beobachtung gefühlt...
Wie durchschaue ich den bzw. Was muss angeschaut werden um ihm zu durchschauen?;)
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag ❤️
WiederDa
Sorry für die späte Antwort, hab mir jetzt im Kalender eine Erinnerung rein gemacht, damit ich jeden Abend antworte!;)
Cool....wie würde es sich für dich anfühlen, wie würde es sein, wenn Du die ICH - Illusion durchschaust?
Welche Auswirkungen wird das auf dein Leben haben?
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, ich denke es wird leichter sein Emotionen los zu lassen, wenn sie gesehen werden als dass was sie sind und keine Identifikation stattfindet. Genauso mit Gedanken, auch diese können dann leichter losgelassen werden ;) aber ansonsten wird sich nicht verändern außer eine andere Perspektive ;)
Heißt das, wenn man unbewusst ist, dann ist ein Ich da?
Und wenn man bewusst ist, dann ist kein Ich da?
Also es heißt dass nie wirklich ein ich da ist aber der Schein eines Ichs zu Zeiten da sein kann... aber weis jetzt nicht genau wie ich das in der erfahrung sehen soll, weil wenn der Schein des Ichs da ist, dann bin ich ja in diesem Moment nicht bewusst, dass es nur ein Schein ist.. sondern erst dann, wenn ich das Gefühl von ich wieder als Schein erkenne, deshalb kam meine Aussage davor aus dem Denken und nicht hinschauen :)
Wie sieht das aus, wenn du bewusst bist? Machst du das bewusst sein?
Ist da Jemand der/die das "bewusst sein" macht?
Also bewusst sein ist ja dauernd da, nur manchmal entsteht eben dieser Schein des ich..
Bewusstsein mache ich nicht bzw. wird nicht gemacht es ist immer da...
Gibt es dann zwei Ich? Eines, das das "Bewusst sein" macht....und eines das dann (zumindest anscheinend) da
Ach ja, ich schreib die Fragen, die mir wichtiger erscheinen in dick (gefällt mir besser als "fett"). Du kannst aber auch gern die anderen beantworten, dann haben wir mehr Anhaltspunkte für die Untersuchung ;-)
Nein es wird halt einfach immer beobachtet nur manchmal legt sich dieser Schein des ich irgendwie über die Beobachtung gefühlt...
Wie durchschaue ich den bzw. Was muss angeschaut werden um ihm zu durchschauen?;)
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag ❤️
WiederDa
Re: Willkommen zuhause
Hi!
Was aber, wenn da gar niemand ist, die etwas loslassen könnte? Dass einfach auftauchen von Gedanken erfahren wird...und dass verschwinden von Gedanken einfach erfahren wird?
Das zu erkennen, dem widmen wir uns hier :-) Und dann darf sich eine andere Perspektive zeigen ;-)
Stell dir vor, du bist in der Wüste unterwegs, und siehst am Horizont eine verlockende Wasserstelle...Du hast von Fata Morganas gehört, aber du bist nicht sicher, das Wasser sieht einfach zu echt aus.
Also gehst du hin....siehst dir die vermeintliche Wasserstelle ganz genau an, von allen Seiten:
Und entdeckst:
das verlockende Wasser ist eine Luftspiegelung, eine Täuschung, ein Trugbild. Mehr nicht.
Doch: verschwindet die Fata Morgana nun, da du das erkannt hast?
Nein, sie bleibt wie sie ist, doch du hast nun ihre wahre Natur als Trugbild erkannt.
Das ist der Unterschied: es darf ein Gedanke von ich auftauchen, doch ob "du" ihn glaubst...oder einfach als Erscheinung siehst....um das geht es letztendlich.
Darum beschäftigen wir uns mit der direkten Erfahrung, auch wenn's für den Kopf manchmal banal erscheint...die Würze liegt sozusagen in der Einfachheit :-). Die Erkenntnis auch :-)
Mach doch bitte folgende Übung:
Nimm dir Papier und Stift zur Hand:
Schreibe die ersten fünf Minuten alles auf was du erlebst und zwar mit ‚Ich‘:
Ich sitze hier.
Ich sehe aus dem Fenster.
Ich höre ein Auto.
Mich juckt mein Fuß
Ich kratze mich an meinem Fuß
Ich habe Verspannungen im Nacken
Ich schreibe hier komisches Zeugs
Ich denke grad ans Abendessen
usw....
Reines Beschreiben, bleib dabei und achte gleichzeitig auf körperliche
Wahrnehmungen.
Die nächsten fünf Minuten mach das Gleiche nur ohne das Wort ‘Ich’ zu
benutzen:
Sitzen
aus dem Fenster schauen
Auto hören
Vogelgezwitscher hören
Finger spüren
Nase kitzelt
kratzen an der Nase
einatmen – ausatmen
ans Abendessen denken
usw....
Und wieder achte auf den Körper.
Danach vergleiche beide Male:
1. Fühlt sich das eine wahrer an als das andere und wenn ja, welches?
2. Ohne Etiketten, was ist hier?
3. Macht es einen Unterschied im "Ergebnis", also ist das "Geschehen" in einer Variante anders als in der zweiten, oder ist das "Ergebnis" gleich?
4. Ist dir ein Unterschied im körperlichen Empfinden aufgefallen?
5. Gibt es etwas was dir noch aufgefallen ist, falls ja, was?
Erzähl mal.....:-)
Wünsch Dir einen schönen Abend,
Liebe Grüße,
Mauritius
Kein Problem...und gut ;-). Es ist hier alles freiwillig, das Begleiten, das begleitet werden....aber das regelmäßige Schreiben bewahrt das Fließen in unsere Untersuchung :-)....Sorry für die späte Antwort, hab mir jetzt im Kalender eine Erinnerung rein gemacht, damit ich jeden Abend antworte!;)
Nun, die Gedanken loslassen zu können, setzt voraus, dass da etwas oder jemand ist, der/die etwas hat, dass er/sie dann loslassen kann...Genauso mit Gedanken, auch diese können dann leichter losgelassen werden ;) aber ansonsten wird sich nicht verändern außer eine andere Perspektive ;)
Was aber, wenn da gar niemand ist, die etwas loslassen könnte? Dass einfach auftauchen von Gedanken erfahren wird...und dass verschwinden von Gedanken einfach erfahren wird?
Das zu erkennen, dem widmen wir uns hier :-) Und dann darf sich eine andere Perspektive zeigen ;-)
Was verstehst du unter "Gefühl von ich"? Beschreib mir das bitte genau....das Gefühl von ich wieder als Schein erkenne
Es gibt da so ne schöne Metapher, lass sie mich kurz erzählen:aber weis jetzt nicht genau wie ich das in der erfahrung sehen soll, weil wenn der Schein des Ichs da ist, dann bin ich ja in diesem Moment nicht bewusst, dass es nur ein Schein ist.
Stell dir vor, du bist in der Wüste unterwegs, und siehst am Horizont eine verlockende Wasserstelle...Du hast von Fata Morganas gehört, aber du bist nicht sicher, das Wasser sieht einfach zu echt aus.
Also gehst du hin....siehst dir die vermeintliche Wasserstelle ganz genau an, von allen Seiten:
Und entdeckst:
das verlockende Wasser ist eine Luftspiegelung, eine Täuschung, ein Trugbild. Mehr nicht.
Doch: verschwindet die Fata Morgana nun, da du das erkannt hast?
Nein, sie bleibt wie sie ist, doch du hast nun ihre wahre Natur als Trugbild erkannt.
Das ist der Unterschied: es darf ein Gedanke von ich auftauchen, doch ob "du" ihn glaubst...oder einfach als Erscheinung siehst....um das geht es letztendlich.
Ist das deine tatsächliche Erfahrung, oder nur nacherzählt?Bewusstsein mache ich nicht bzw. wird nicht gemacht es ist immer da..
Das ist eine Frage des Verstandes....wenn wir im Verstand bleiben, wird die Erkenntnis immer eins sein...ein Bild. Und keine Erfahrung :-).Wie durchschaue ich den bzw. Was muss angeschaut werden um ihm zu durchschauen?;)
Darum beschäftigen wir uns mit der direkten Erfahrung, auch wenn's für den Kopf manchmal banal erscheint...die Würze liegt sozusagen in der Einfachheit :-). Die Erkenntnis auch :-)
Mach doch bitte folgende Übung:
Nimm dir Papier und Stift zur Hand:
Schreibe die ersten fünf Minuten alles auf was du erlebst und zwar mit ‚Ich‘:
Ich sitze hier.
Ich sehe aus dem Fenster.
Ich höre ein Auto.
Mich juckt mein Fuß
Ich kratze mich an meinem Fuß
Ich habe Verspannungen im Nacken
Ich schreibe hier komisches Zeugs
Ich denke grad ans Abendessen
usw....
Reines Beschreiben, bleib dabei und achte gleichzeitig auf körperliche
Wahrnehmungen.
Die nächsten fünf Minuten mach das Gleiche nur ohne das Wort ‘Ich’ zu
benutzen:
Sitzen
aus dem Fenster schauen
Auto hören
Vogelgezwitscher hören
Finger spüren
Nase kitzelt
kratzen an der Nase
einatmen – ausatmen
ans Abendessen denken
usw....
Und wieder achte auf den Körper.
Danach vergleiche beide Male:
1. Fühlt sich das eine wahrer an als das andere und wenn ja, welches?
2. Ohne Etiketten, was ist hier?
3. Macht es einen Unterschied im "Ergebnis", also ist das "Geschehen" in einer Variante anders als in der zweiten, oder ist das "Ergebnis" gleich?
4. Ist dir ein Unterschied im körperlichen Empfinden aufgefallen?
5. Gibt es etwas was dir noch aufgefallen ist, falls ja, was?
Erzähl mal.....:-)
Wünsch Dir einen schönen Abend,
Liebe Grüße,
Mauritius
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Willkommen zuhause
Hi :)
aber jetzt aktuell ist es irgendwie einfach ein gefühl, könnte auch einfach das Grundgefühl des Körpers sein oder so...
ist irgendwie schwer zu beschreiben...
Also es ist nur nacherzählt, weil ich schließe ja nur darauf aus der erinnerung ...
1. Also das zweite fühlt sich direkter an, bei dem ersten ist wie eine Wand... auch schwer zu beschreiben, ist einfach wie ein zusätzliches Layer, dass über die Erfahrung gelegt wird, bei dem zweiten - "direkten Labeling" ist es einfach direkter, also man könnte sagen es fühlt sich wahrer an ja.
2. Ohne Etiketten ist es einfach so wie es in der Wahrnehmung auftaucht...
3. Das Ergebnis ist gleich, also das Wahrgenommene ist das gleiche nur halt ohne Zusatz...
4. Beim körperlichen Empfinden ist nur aufgefallen das mit der Ich Beschreibung die Wahrnehmung in den "Hintergrund kommt"...
Liebe Grüße
Wiederda
Ok :-)
Nun, die Gedanken loslassen zu können, setzt voraus, dass da etwas oder jemand ist, der/die etwas hat, dass er/sie dann loslassen kann...
Was aber, wenn da gar niemand ist, die etwas loslassen könnte? Dass einfach auftauchen von Gedanken erfahren wird...und dass verschwinden von Gedanken einfach erfahren wird?
Das zu erkennen, dem widmen wir uns hier :-) Und dann darf sich eine andere Perspektive zeigen ;-)
Hm gute Frage... es ist wie das Gefühl, wenn man ein Handy kauft und es dann eine Weile besitzt, dann hat man so ein Gefühl von "meins"... wenn " ich" aber jetzt hinschaue finde ich nichts wirklich.. es ist so wie bei bestimmten Gedanken mit denen man sich identifiziert hat, die haben auch so ein "Gefühl" von "mein Gedanke" so ähnlich bei diesem Ich-Gefühl...Was verstehst du unter "Gefühl von ich"? Beschreib mir das bitte genau....
aber jetzt aktuell ist es irgendwie einfach ein gefühl, könnte auch einfach das Grundgefühl des Körpers sein oder so...
ist irgendwie schwer zu beschreiben...
Ok :-)Es gibt da so ne schöne Metapher, lass sie mich kurz erzählen:
Stell dir vor, du bist in der Wüste unterwegs, und siehst am Horizont eine verlockende Wasserstelle...Du hast von Fata Morganas gehört, aber du bist nicht sicher, das Wasser sieht einfach zu echt aus.
Also gehst du hin....siehst dir die vermeintliche Wasserstelle ganz genau an, von allen Seiten:
Und entdeckst:
das verlockende Wasser ist eine Luftspiegelung, eine Täuschung, ein Trugbild. Mehr nicht.
Doch: verschwindet die Fata Morgana nun, da du das erkannt hast?
Nein, sie bleibt wie sie ist, doch du hast nun ihre wahre Natur als Trugbild erkannt.
Das ist der Unterschied: es darf ein Gedanke von ich auftauchen, doch ob "du" ihn glaubst...oder einfach als Erscheinung siehst....um das geht es letztendlich.
Wahrscheinlich nur nacherzählt... :) kann das auch nicht so genau sagen, aber wenn es nicht nacherzählt wäre, dann wäre das Thema ja schon durch :)Ist das deine tatsächliche Erfahrung, oder nur nacherzählt?
Also es ist nur nacherzählt, weil ich schließe ja nur darauf aus der erinnerung ...
Ja das ist so ein Problem bei mir haha :-)Das ist eine Frage des Verstandes....wenn wir im Verstand bleiben, wird die Erkenntnis immer eins sein...ein Bild. Und keine Erfahrung :-).
Darum beschäftigen wir uns mit der direkten Erfahrung, auch wenn's für den Kopf manchmal banal erscheint...die Würze liegt sozusagen in der Einfachheit :-). Die Erkenntnis auch :-)
Mach doch bitte folgende Übung:
Nimm dir Papier und Stift zur Hand:
Schreibe die ersten fünf Minuten alles auf was du erlebst und zwar mit ‚Ich‘:
Ich sitze hier.
Ich sehe aus dem Fenster.
Ich höre ein Auto.
Mich juckt mein Fuß
Ich kratze mich an meinem Fuß
Ich habe Verspannungen im Nacken
Ich schreibe hier komisches Zeugs
Ich denke grad ans Abendessen
usw....
Reines Beschreiben, bleib dabei und achte gleichzeitig auf körperliche
Wahrnehmungen.
Die nächsten fünf Minuten mach das Gleiche nur ohne das Wort ‘Ich’ zu
benutzen:
Sitzen
aus dem Fenster schauen
Auto hören
Vogelgezwitscher hören
Finger spüren
Nase kitzelt
kratzen an der Nase
einatmen – ausatmen
ans Abendessen denken
usw....
Und wieder achte auf den Körper.
Danach vergleiche beide Male:
1. Fühlt sich das eine wahrer an als das andere und wenn ja, welches?
2. Ohne Etiketten, was ist hier?
3. Macht es einen Unterschied im "Ergebnis", also ist das "Geschehen" in einer Variante anders als in der zweiten, oder ist das "Ergebnis" gleich?
4. Ist dir ein Unterschied im körperlichen Empfinden aufgefallen?
5. Gibt es etwas was dir noch aufgefallen ist, falls ja, was?
Erzähl mal.....:-)
Wünsch Dir einen schönen Abend,
Liebe Grüße,
Mauritius
1. Also das zweite fühlt sich direkter an, bei dem ersten ist wie eine Wand... auch schwer zu beschreiben, ist einfach wie ein zusätzliches Layer, dass über die Erfahrung gelegt wird, bei dem zweiten - "direkten Labeling" ist es einfach direkter, also man könnte sagen es fühlt sich wahrer an ja.
2. Ohne Etiketten ist es einfach so wie es in der Wahrnehmung auftaucht...
3. Das Ergebnis ist gleich, also das Wahrgenommene ist das gleiche nur halt ohne Zusatz...
4. Beim körperlichen Empfinden ist nur aufgefallen das mit der Ich Beschreibung die Wahrnehmung in den "Hintergrund kommt"...
Liebe Grüße
Wiederda
Re: Willkommen zuhause
Hi,
schön, dass Du WiederDa bist :-)
Ist da eine Erinnerung an eine Erfahrung dieser Art? Eine Erinnerung an eine Erkenntnis?
Wo sitzt dieses Gefühl von Ich? Im Kopf? In der Brust?
Und...was sagt, das ist "ich"...sind es einfach auftauchende Gedanken?
Liebe Grüsse
Mauritius
schön, dass Du WiederDa bist :-)
Wie meinst du das?Also es ist nur nacherzählt, weil ich schließe ja nur darauf aus der erinnerung ...
Ist da eine Erinnerung an eine Erfahrung dieser Art? Eine Erinnerung an eine Erkenntnis?
Oh, ist kein Problem...nur das Übliche in einer verstandesorientierten Gesellschaft ;-).Ja das ist so ein Problem bei mir haha :-)
Was für ein Gefühl? Ist es eine körperliche Empfindung? Wie z.B. Wärme?aber jetzt aktuell ist es irgendwie einfach ein gefühl, könnte auch einfach das Grundgefühl des Körpers sein oder so...
ist irgendwie schwer zu beschreiben...
Wo sitzt dieses Gefühl von Ich? Im Kopf? In der Brust?
Und...was sagt, das ist "ich"...sind es einfach auftauchende Gedanken?
Sehr schön beobachtet...:-)1. Also das zweite fühlt sich direkter an, bei dem ersten ist wie eine Wand... auch schwer zu beschreiben, ist einfach wie ein zusätzliches Layer, dass über die Erfahrung gelegt wird, bei dem zweiten - "direkten Labeling" ist es einfach direkter, also man könnte sagen es fühlt sich wahrer an ja.
Direkter?3. Das Ergebnis ist gleich, also das Wahrgenommene ist das gleiche nur halt ohne Zusatz...
Liebe Grüsse
Mauritius
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Willkommen zuhause
Hi Mauritius,
Ja es sind einfach Gedanken die aber oft nicht wirklich bewusst wahrgenommen werden, die von einem Ich sprechen :)
Liebe Grüsse
Mauritius
[/quote]
Hm auch schwer zu sagen, also da ist einfach das Wissen oder ja sozusagen die Erinnerung oder es ist eigentlich einfach ein Gedanke, dass ich ja die ganze Zeit da bin, auch wenn Gedanken da sin bin ich ja trotzdem da, also halt bewusstse Wahrnehmung ist da...Wie meinst du das?
Ist da eine Erinnerung an eine Erfahrung dieser Art? Eine Erinnerung an eine Erkenntnis?
Ja es ist eine bestimmte körperliche Empfindung und diese befindet sich eher im Kopfbereich...Was für ein Gefühl? Ist es eine körperliche Empfindung? Wie z.B. Wärme?
Wo sitzt dieses Gefühl von Ich? Im Kopf? In der Brust?
Und...was sagt, das ist "ich"...sind es einfach auftauchende Gedanken?
Ja es sind einfach Gedanken die aber oft nicht wirklich bewusst wahrgenommen werden, die von einem Ich sprechen :)
Ja direkter :)Direkter?
Liebe Grüsse
Mauritius
[/quote]
Re: Willkommen zuhause
Hi WiederDa!
Kannst Du dein Ich sehen, hören, riechen, schmecken, empfinden (diese Wahrnehmung im Kopfbereich....woraus schließt du, dass da dein Ich sitzt? Ist das in irgendeiner Weise erfahrbar? Oder ein Glaubenssatz, ein oder mehrere GedankeN?)
Sehen wir uns das "Ich im Körper" doch mal genauer mit einer Übung an:
Finde einen bequemen Platz im Sitzen oder Liegen.
Nimm ein paar tiefe Atemzüge, entspann Dich, komm zur Ruhe:
Nimm Dir 30 - 60 Sekunden für jeden Teil der Übung Zeit...
Richte deine Aufmerksamkeit auf den gesamten Körper - spür ihn vollständig, von Kopf bis Fuß.
Führe deine Hände über deinen Körper - Spür seine Festigkeit.
Richte jetzt dein Bewusstsein auf die Beine. Fühle sie - Beweg sie ein wenig.
Dann richte deine Aufmerksamkeit auf deine Hände - Öffne und schließe sie.
Richte nun deine Aufmerksamkeit auf dein Gesicht - alles davon - Berühr es mit der Hand.
Zeig nun mit dem Zeigefinger auf die Stelle, an der sich "WiederDa" befindet.
Berühr die genaue Position von "WiederDa".
Beantworte nun folgende Fragen:
Konntest du "WiederDa" auf direkte Weise wie die anderen Teile deines Körpers finden und fühlen?
Wo ist "WiederDa"?
Was hast du gefunden? Etwas? Irgendwas? Nichts?
Hast Du außer in deinem Kopf noch Empfindungen in deinem Körper empfunden, die "WiederDa" (falls vorhanden) identifizierten?
Wo ist "WiederDa", wenn DU alle Gedanken, die ev. auftauchen mögen ignorierst?
Gibt es irgendetwas, außer in Gedanken, das sich als ICH identifizieren lässt....oder ist da einfach nur: sehen, hören, riechen, schmecken, spüren...und denken, das wahrgenommen wird?
Erzähl doch mal :-)
LG
M.
Du bist da? Bzw. bewusste Wahrnehmung ist da?Hm auch schwer zu sagen, also da ist einfach das Wissen oder ja sozusagen die Erinnerung oder es ist eigentlich einfach ein Gedanke, dass ich ja die ganze Zeit da bin, auch wenn Gedanken da sin bin ich ja trotzdem da, also halt bewusstse Wahrnehmung ist da...
Kannst Du dein Ich sehen, hören, riechen, schmecken, empfinden (diese Wahrnehmung im Kopfbereich....woraus schließt du, dass da dein Ich sitzt? Ist das in irgendeiner Weise erfahrbar? Oder ein Glaubenssatz, ein oder mehrere GedankeN?)
Auch hier....was ist die "Ich Beschreibung"? Ist sie mehr als Gedanken, die sich halt "über" die Wahrnehmung legen, bzw. werden auch sie einfach wahrgenommen?4. Beim körperlichen Empfinden ist nur aufgefallen das mit der Ich Beschreibung die Wahrnehmung in den "Hintergrund kommt"...
Sehen wir uns das "Ich im Körper" doch mal genauer mit einer Übung an:
Finde einen bequemen Platz im Sitzen oder Liegen.
Nimm ein paar tiefe Atemzüge, entspann Dich, komm zur Ruhe:
Nimm Dir 30 - 60 Sekunden für jeden Teil der Übung Zeit...
Richte deine Aufmerksamkeit auf den gesamten Körper - spür ihn vollständig, von Kopf bis Fuß.
Führe deine Hände über deinen Körper - Spür seine Festigkeit.
Richte jetzt dein Bewusstsein auf die Beine. Fühle sie - Beweg sie ein wenig.
Dann richte deine Aufmerksamkeit auf deine Hände - Öffne und schließe sie.
Richte nun deine Aufmerksamkeit auf dein Gesicht - alles davon - Berühr es mit der Hand.
Zeig nun mit dem Zeigefinger auf die Stelle, an der sich "WiederDa" befindet.
Berühr die genaue Position von "WiederDa".
Beantworte nun folgende Fragen:
Konntest du "WiederDa" auf direkte Weise wie die anderen Teile deines Körpers finden und fühlen?
Wo ist "WiederDa"?
Was hast du gefunden? Etwas? Irgendwas? Nichts?
Hast Du außer in deinem Kopf noch Empfindungen in deinem Körper empfunden, die "WiederDa" (falls vorhanden) identifizierten?
Wo ist "WiederDa", wenn DU alle Gedanken, die ev. auftauchen mögen ignorierst?
Gibt es irgendetwas, außer in Gedanken, das sich als ICH identifizieren lässt....oder ist da einfach nur: sehen, hören, riechen, schmecken, spüren...und denken, das wahrgenommen wird?
Erzähl doch mal :-)
LG
M.
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Willkommen zuhause
Hi ;)
[/quote]
Liebe Grüße
WiederDa
Ja bewusste Wahrnehmung ist da :)
Du bist da? Bzw. bewusste Wahrnehmung ist da?
Nein ich kann es nicht wahrnehmen, es ist einfach wie der letzten Beschreibung ein Gedanke der sich über die Wahrnehmung legt, der aber irgendwie "persönlich" ist...Kannst Du dein Ich sehen, hören, riechen, schmecken, empfinden (diese Wahrnehmung im Kopfbereich....woraus schließt du, dass da dein Ich sitzt? Ist das in irgendeiner Weise erfahrbar? Oder ein Glaubenssatz, ein oder mehrere GedankeN?)
Nein es ist nicht mehr als eine Vorstellung... und ja diese werden auch wahrgenommen..Auch hier....was ist die "Ich Beschreibung"? Ist sie mehr als Gedanken, die sich halt "über" die Wahrnehmung legen, bzw. werden auch sie einfach wahrgenommen?
Nein ich kann es nicht direkt finden wie die Teile meines Körpers... einfach nur ein normales Gefühl von Körper, wenn keine Gedanken da sind auch kein "scheinbares" Ich, das sich über die Wahrnehmung legt :)
Beantworte nun folgende Fragen:
Konntest du "WiederDa" auf direkte Weise wie die anderen Teile deines Körpers finden und fühlen?
Wo ist "WiederDa"?
Was hast du gefunden? Etwas? Irgendwas? Nichts?
Ja es scheint mir so als wäre es einfach grundsätzlich das Gefühl des Körpers in allen Teilen, dass als "Ich" identifiziert wird... zumindest dann wenn keine Gedanken da sind oder nur unterbewusste Gedanken die dieses Gefühl als Ich bezeichnen
Hast Du außer in deinem Kopf noch Empfindungen in deinem Körper empfunden, die "WiederDa" (falls vorhanden) identifizierten?
Da bleibt nur ein Gefühl das aber irgendwie auch ohne Gedanken sich persönlich anfühlt...
Wo ist "WiederDa", wenn DU alle Gedanken, die ev. auftauchen mögen ignorierst?
[/quote]
Es bleibt eben ein bestimmtes Gefühl... :)Gibt es irgendetwas, außer in Gedanken, das sich als ICH identifizieren lässt....oder ist da einfach nur: sehen, hören, riechen, schmecken, spüren...und denken, das wahrgenommen wird?[/b]
Liebe Grüße
WiederDa
Re: Willkommen zuhause
HI!
Dieses Gefühl selbst kann noch einige Zeit erhalten bleiben...daran ist auch gar nichts verkehrt :-)
Die Frage ist nur, wer oder was nimmt dieses Gefühl wahr?
Kannst du das Gefühl anhand von körperlichen Empfindungen beschreiben? Tauchen Gedanken (Bilder, Erinnerungen, etc.) dazu auf?)?
Ist da eine dieses Gefühl wahrnehmende Person?
Braucht es überhaupt eine wahrnehmende Person, um dieses "Gefühl" wahrzunehmen?
Mach dazu bitte folgende Übung:
Finde einen ruhigen Ort und eine ruhige Zeit.
Leg dich hin, atme ruhig und langsam, schließe die Augen und entspanne dich.
Wenn du dort angekommen bist, betrachte bitte folgende Fragen:
Achte auf die reine Wahrnehmung/Erfahrung, ignoriere die erklärenden Gedanken, die auftauchen...
- Kannst du erkennen, wie groß der Körper ist?
- Hat der Körper ein Gewicht oder Umfang?
- Hat dein Körper in der aktuellen Erfahrung eine Gestalt oder Form?
- Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung?
- Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Unterlage?
- Nur im Spüren, weißt du wie viele Zehen du hast, weiß das Spüren überhaupt was von Zehen, oder ist da einfach nur eine Empfindung?
- Gibt es ein innen oder außen?
- Falls es ein innen gibt - innen wovon genau?
- Falls es ein außen gibt, das Außen wovon genau?
- Worauf bezieht sich das Wort/die Bezeichnung 'Körper' eigentlich?
- Nimmt der Körper wahr, oder wird der Körper wahrgenommen?
- In dieser Art der Betrachtung in direkter Erfahrung: Wo ist da dieses "Gefühl des Körpers"?
Und: Wo in dem Ganzen findest du Dein "Ich"/Kannst du überhaupt eines finden??
Bin gespannt, was Du erzählst,
liebe Grüße,
M.
Persönlich? Meinst Du vertraut? Also altbekannt, wird schon sehr lange auf die gleiche Weise wahrgenommen?Da bleibt nur ein Gefühl das aber irgendwie auch ohne Gedanken sich persönlich anfühlt...
Dieses Gefühl selbst kann noch einige Zeit erhalten bleiben...daran ist auch gar nichts verkehrt :-)
Die Frage ist nur, wer oder was nimmt dieses Gefühl wahr?
Kannst du das Gefühl anhand von körperlichen Empfindungen beschreiben? Tauchen Gedanken (Bilder, Erinnerungen, etc.) dazu auf?)?
Ist da eine dieses Gefühl wahrnehmende Person?
Braucht es überhaupt eine wahrnehmende Person, um dieses "Gefühl" wahrzunehmen?
siehe oben....Es bleibt eben ein bestimmtes Gefühl... :)
Sehen wir uns "das Gefühl des Körpers" doch mal näher an:Ja es scheint mir so als wäre es einfach grundsätzlich das Gefühl des Körpers in allen Teilen, dass als "Ich" identifiziert wird... zumindest dann wenn keine Gedanken da sind oder nur unterbewusste Gedanken die dieses Gefühl als Ich bezeichnen
Mach dazu bitte folgende Übung:
Finde einen ruhigen Ort und eine ruhige Zeit.
Leg dich hin, atme ruhig und langsam, schließe die Augen und entspanne dich.
Wenn du dort angekommen bist, betrachte bitte folgende Fragen:
Achte auf die reine Wahrnehmung/Erfahrung, ignoriere die erklärenden Gedanken, die auftauchen...
- Kannst du erkennen, wie groß der Körper ist?
- Hat der Körper ein Gewicht oder Umfang?
- Hat dein Körper in der aktuellen Erfahrung eine Gestalt oder Form?
- Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung?
- Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Unterlage?
- Nur im Spüren, weißt du wie viele Zehen du hast, weiß das Spüren überhaupt was von Zehen, oder ist da einfach nur eine Empfindung?
- Gibt es ein innen oder außen?
- Falls es ein innen gibt - innen wovon genau?
- Falls es ein außen gibt, das Außen wovon genau?
- Worauf bezieht sich das Wort/die Bezeichnung 'Körper' eigentlich?
- Nimmt der Körper wahr, oder wird der Körper wahrgenommen?
- In dieser Art der Betrachtung in direkter Erfahrung: Wo ist da dieses "Gefühl des Körpers"?
Und: Wo in dem Ganzen findest du Dein "Ich"/Kannst du überhaupt eines finden??
Bin gespannt, was Du erzählst,
liebe Grüße,
M.
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Willkommen zuhause
Hi :-)
Bist DU noch dabei?
LG
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LG
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