Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Ich habe Satsangs und einige silent retreats bei Mooji und Muni besucht. Meine Identfikation als Person ist ungebrochen. Es gab und gibt immer mal wieder Einsichten und Erhellendes, aber keine grundlegende Befreiung. Nun habe ich von dieser Platform erfahren und möchte die Chance nutzen, zu erkennen, wer und/oder was ich bin.
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Frage richtig verstehe. Ich habe Bücher von Eckhart Tolle, Gangaji, Mooji, Papaji gelesen, habe satsangs, silent retreats mit Mooji und Muni besucht. Seit etwa einem Jahr verbringe ich täglich Zeit in Stille bzw. mit der Frage: wer bin ich?, die ich mehr und mehr zu schätzen weiß. Im Gegenzug treten Zweifel auf, ebenso wie Ungeduld und Enttäuschung. Ich kann meist erkennen, dass diese Gefühle von bestimmten Gedanken unterhalten werden, die kommen und gehen.
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?
Ich erhoffe mir durch die direkte eins zu eins Untersuchung, die Wahrheit erkennen zu können, wer ich bin.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
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wer bin ich?
Re: wer bin ich?
Hi :-) Schön :-)Seit etwa einem Jahr verbringe ich täglich Zeit in Stille bzw. mit der Frage: wer bin ich?, die ich mehr und mehr zu schätzen weiß.
Und? Wer bist du?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: wer bin ich?
Gute Frage! mehr bekomme ich gerade nicht sortiert aufs papier. Widerstreitende Gefühl und Gedanken kann ich wahrnehmen und das dadurch erzeugte Durcheinander.
Re: wer bin ich?
Was für Instanz ist es, die widerstreitende Gefühl, Gedanken und Durcheinander wahrnimmt?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: wer bin ich?
Das kann ich nicht konkret beantworten. aber vielleicht so: da ist Bewußtsein über das wahrnehmen und das Wahrgenommene.
Re: wer bin ich?
Die Instanz, die widerstreitende Gefühl, Gedanken und Durcheinander wahrnimmt ist also nicht identifizierbar...
Ja, da ist Bewusstsein über das wahrnehmen und das Wahrgenommene, über die Abläufe – nur was ist das was wahrnimmt, das was bewusst wird? Bist „Du“ es?
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Ja, da ist Bewusstsein über das wahrnehmen und das Wahrgenommene, über die Abläufe – nur was ist das was wahrnimmt, das was bewusst wird? Bist „Du“ es?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: wer bin ich?
Ja. sieht so aus. Allerdings spüre ich keine Weite oder ähnliches.
Re: wer bin ich?
Nimm eine Scheibe Brot (oder was anderes, ist egal), schau sie an. Da ist Brotscheibe und hier bin ich. Schau die Brotscheibe noch mal genauer an und Iss sie. Langsam, achtsam, bewusst.
Was passiert?
Ist die Brotscheibe zu „Christa“ geworden, oder ist „Christa“ jetzt „brotiger“ als vorher?
Was passiert mit der Identifikation beim Essen?
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Was passiert?
Ist die Brotscheibe zu „Christa“ geworden, oder ist „Christa“ jetzt „brotiger“ als vorher?
Was passiert mit der Identifikation beim Essen?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: wer bin ich?
[Nimm eine Scheibe Brot (oder was anderes, ist egal), schau sie an. Da ist Brotscheibe und hier bin ich. Schau die Brotscheibe noch mal genauer an und Iss sie. Langsam, achtsam, bewusst.
Was passiert?]
Ich sehe die Nuß, wie die Hände sie bewegen, sie öffnen, wie sie zum Mund geführt wird, dieser sich öffnet und die Zähne die Nuß anfangen zu zerkauen. Der Körper macht das von alleine. Die Nuß wird gegessen und ich schaue zu. Jetzt kommen kommentierende Gedanken. ich bleibe mit der Aufmerksamkeit beim Kauen.
[Ist die Brotscheibe zu „Christa“ geworden, oder ist „Christa“ jetzt „brotiger“ als vorher?]
Nein mit mir als Beobachtende geschieht nichts. (berührt)
[Was passiert mit der Identifikation beim Essen?]
Die Identifikation ist nur da wenn ich mit "meinen" Gedanken eine Verbindung herstelle.
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Was passiert?]
Ich sehe die Nuß, wie die Hände sie bewegen, sie öffnen, wie sie zum Mund geführt wird, dieser sich öffnet und die Zähne die Nuß anfangen zu zerkauen. Der Körper macht das von alleine. Die Nuß wird gegessen und ich schaue zu. Jetzt kommen kommentierende Gedanken. ich bleibe mit der Aufmerksamkeit beim Kauen.
[Ist die Brotscheibe zu „Christa“ geworden, oder ist „Christa“ jetzt „brotiger“ als vorher?]
Nein mit mir als Beobachtende geschieht nichts. (berührt)
[Was passiert mit der Identifikation beim Essen?]
Die Identifikation ist nur da wenn ich mit "meinen" Gedanken eine Verbindung herstelle.
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Re: wer bin ich?
Leider sind die Antworten etwas unklar…Seit etwa einem Jahr verbringe ich täglich Zeit in Stille bzw. mit der Frage: wer bin ich?, die ich mehr und mehr zu schätzen weiß.
„Ich“ verbringe täglich Zeit in Stille mit der Frage: wer bin „ich“… Das 1. "Ich" versucht ein 2. "Ich" zu erkennen?
Wer bist „Du“, die die Nuß sieht?Ich sehe die Nuß,…
Irgendeine Vorstellung eines „Ichs“ muss ja da sein. Oder doch gar keine Vorstellung eines „Ichs“?
Ist die Nuß, nach dem sie gegessen worden ist, zu „Christa“ geworden?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: wer bin ich?
Ja stimme ich voll zu. Diese Unklarheit ist einfach.Leider sind die Antworten etwas unklar…
„Ich“ verbringe täglich Zeit in Stille mit der Frage: wer bin „ich“… Das 1. "Ich" versucht ein 2. "Ich" zu erkennen?
Statt dem Wort Stille hätte ich lieber schreiben sollen: Ich setze mich in Ruhe hin, schließe die Augen und bin mit dem was gerade ist oder stelle mir die Frage "wer bin ich?". Denn diese Frage dient nach meinem Verständnis dazu, dass "ich" als Gedanken zu erkennen. Leider wandert "meine" Aufmerksamkeit nach wenigen Sekunden und sucht. Oder es geschieht der Versuch, z.B. eine Empfindung, die auftaucht, mit Hilfe des Verstandes einzuordnen.
Es fällt mir ungeheuer schwer darauf zu antworten.Wer bist „Du“, die die Nuß sieht?
Irgendeine Vorstellung eines „Ichs“ muss ja da sein. Oder doch gar keine Vorstellung eines „Ichs“?
Sicher gab es immer Ideen wie "ich", Christaa, zu sein hätte oder gerne wäre....aber eben Ideen. Und es gab Frust, weil das nicht in Einklang zu bringen war mit dem, was mit Christaa oder durch Christaa geschah.
Ab und zu wird jetzt gesehen, dass ich weder Christaa, noch die Ideen über sie bin, noch das was mit oder durch Christaa geschieht.
Als Vorstellung (und das ist es im Moment noch) bleibt, das ich Bewußtsein/Bewußtheit bin, das/die mit Hilfe der Sinne Welt empfängt und sich selbst als dieses erkennen möchte.
Ist die Nuß, nach dem sie gegessen worden ist, zu „Christa“ geworden?
Nein.
Re: wer bin ich?
Ist es nicht Sinn der Übung, wenn man die Frage "wer bin ich?" stellt, das die Aufmerksamkeit nach wenigen Sekunden nach dem „Ich“ sucht? ;-)Denn diese Frage ["wer bin ich?"] dient nach meinem Verständnis dazu, dass "ich" als Gedanken zu erkennen. Leider wandert "meine" Aufmerksamkeit nach wenigen Sekunden und sucht.
Versuche es. Untersuche, entspannt, die Frage "wer bin ich?"
Versuche wirklich entspannt zu schauen :-)
Was passiert dann mit der Aufmerksamkeit?
Was wird erlebt?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: wer bin ich?
und "nur" Gedanken, Empfindungen findet...Ist es nicht Sinn der Übung, wenn man die Frage "wer bin ich?" stellt, das die Aufmerksamkeit nach wenigen Sekunden nach dem „Ich“ sucht? ;-)
Entspannt ist nur kurz, sonst meist Unruhe (jede Menge Gedanken, Gedanken nachhängen passiert dann leicht) oder Müdigkeit (dann nicke ich weg). In den kurzen Augenblicke von entspannt ohne die Frage "wer bin ich" zu untersuchen, war auch die Aufmerksamkeit beruhigt.Versuche es. Untersuche, entspannt, die Frage "wer bin ich?"
Was passiert dann mit der Aufmerksamkeit?
Was wird erlebt?
Untersuche ich die Frage "wer bin ich?", kommt Anspannung auf, geht in Erwartungshaltung über.
Wie geht entspannt zu schauen?Versuche wirklich entspannt zu schauen :-)
Re: wer bin ich?
Stimmt da was nicht? Sind "nur" Gedanken, Empfindungen nicht gut genug?und "nur" Gedanken, Empfindungen findet...… nach dem „Ich“ sucht? ;-)
Was erwartest du zu finden?
Spielerisch, neugierig, unbefangen, einfach untersuchen :-)Wie geht entspannt zu schauen?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: wer bin ich?
Frieden, Liebe, Freude, unerschütterliche Klarheit über mein wahres WesenStimmt da was nicht? Sind "nur" Gedanken, Empfindungen nicht gut genug?
Was erwartest du zu finden?
Christaa hat geschrieben:
Wie geht entspannt zu schauen?
Spielerisch, neugierig, unbefangen, einfach untersuchen :-)
Danke!!!
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