Hallo Allerseits,
nachdem ich ein paar Videos von Euch gesehen habe, bin ich hier gelandet.
Ich bin seit 20 Jahren mehr oder weniger auf der Suche, habe mich in allen möglichen Richtungen umgesehen, viele Dinge ausprobiert, hatte auch immer wieder Erlebnisse von - wie soll ich sagen? Auflösung?
Es sind eigentlich 2 Dinge, die mich durch mein Leben begleiten:
Das Eine ist das immer wieder Erleben, dass mich in wichtigen Phasen meines Lebens das Gefühl trägt - das war ich nicht, das ist einfach passiert und etwas hat mich mit Urgewalt durchgeschoben und ich hätte sowieso nicht den Hauch einer Chance gehabt, irgendwas anders zu machen als es gelaufen ist. Diese Phasen mündeten meistens in einem kompletten Umsturz meiner Lebenswirklichkeit. Meistens steckte da ziemlich viel Energie dahinter und trotz der Tatsache, dass damit viel Schmerz einherging, habe ich nie ein Problem gehabt, mich diesen Prozessen völlig hinzugeben.
Das Zweite sind Erfahrungen, die ich zuerst in der Meditation gemacht habe, die sich aber mehr und mehr auch in mein Leben ausweiten. Es ist meistens nicht sehr schwer für mich, die innere "Kommentarspur" auszuschalten. Ich kann das in der Meditation ganz gut über einfach schauen - begrüßenswerterweise habe ich dann tatsächlich oft auch optische Phänomene, die ich einfach anschauen kann und über das Schauen fallen die Gedanken dann meistens automatisch weg.
Momentan bin ich an einem Punkt, an dem es mir vorkommt, als würde ich schon halb aus dem Fenster hängen, aber hinten hänge ich noch irgendwo fest - will sagen - ich habe Momente, in denen ich nicht wirklich was anderes wahrnehmen kann als Gewahrsein - das fühlt sich ein bisschen an wie in einem Videospiel - eher unpersönlich und aufgelöst in dem, was ich wahrnehme.
Ich meditiere viel - hauptsächlich auf: Wer bin ich?
Ich würde sagen, ich finde keins, aber es ist noch irgendwer da, der sich irgendwie nicht richtig fühlt und ein Gefühl von - es müsste irgendwie anders sein, oder so...
Kanns leider nicht besser beschreiben.
Jedenfalls ist es so, dass das für mich alles total abstrakt wird, sobald ich mich mit dem Ich beschäftige - als würde es sich immer entziehen. Trotzdem ist es offensichtlich noch da - das merke ich daran, dass ich mich immer noch vergleiche, dass ich immer noch Vorbehalte gegen andere Menschen habe, dass ich Dinge oder Vorgänge auf mich beziehe, undsoweiter.
Was ich mir vom Wegfallen der Ich-Illusion erwarte?
Dass ich in den teilweise erfahrenen Zuständen von Frieden und Ruhe verweilen kann.
Dass diese blöden Bezüge wegfallen. Dass ich Bezüge nicht mehr blöd finde. :)
Dass ich diesen weiten Raum in mir, den ich manchmal in der Meditation erfahre, nicht mehr verlassen muss.
Die Bedingungen habe ich gelesen und bin mit Allem einverstanden.
Ich freue mich auf neue Einsichten und bin gespannt!
Wer möchte mich durch das Tor begleiten?
Re: Wer möchte mich durch das Tor begleiten?
Hallo Lele,
ich möchte dich gerne ein Stück begleiten.
“Ich”, was eine Illusion ist, will dass die “Ichillusion” wegfallen wird… ;-)
Meditiere über den Satz: „Was muss anders sein als es ist?“
Und? Was ist es?
_()_
ich möchte dich gerne ein Stück begleiten.
es müsste irgendwie anders sein? Wieso?Ich meditiere viel - hauptsächlich auf: Wer bin ich?
Ich würde sagen, ich finde keins, aber es ist noch irgendwer da, der sich irgendwie nicht richtig fühlt und ein Gefühl von - es müsste irgendwie anders sein, oder so...
Lies den Satz noch mal ganz genau…Was ich mir vom Wegfallen der Ich-Illusion erwarte?
Dass ich in den teilweise erfahrenen Zuständen von Frieden und Ruhe verweilen kann.
“Ich”, was eine Illusion ist, will dass die “Ichillusion” wegfallen wird… ;-)
Meditiere über den Satz: „Was muss anders sein als es ist?“
Und? Was ist es?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Was muss anders sein?
Guten Morgen Joram,
herzlichen Dank für die schnelle Antwort - freut mich sehr, dass es losgeht :)
"es müsste irgendwie anders sein? Wieso?"
Das liegt glaube ich an dem Begriff "ich" - Ramana Maharshi sagt doch zum Beispiel, man solle beim erforschen "ich" denken und diesen Gedanken bis zu seinem Ursprung zurückverfolgen. Und das sei im Herzen - von wo auch das Selbst aufsteigt - wenns denn mal soweit ist...
Sobald ich aber das Wort "ich" denke, wird es völlig abstrakt und verliert jegliche Bedeutung - und ich meinte immer, es müsste irgendwie gefärbt sein oder eine persönliche Bedeutung haben, hat es aber nicht, wenn ich versuche es anzuschauen...
Außerdem kann ich nicht bestätigen, dass die Gedanken, die kommen, zu jemandem kommen - ich kann sie überhaupt nicht zuordnen, und wenn überhaupt, verorte ich sie irgendwo im Hinterkopf - jedenfalls nicht in der Herzgegend...
Das ist im Großen und Ganzen, was das Gefühl verursacht, es müsste etwas anders sein.
Nebenbei bemerkt habe ich gestern abend noch die Quotes über das Labeling gelesen - dadurch hat sich ganz viel getan - momentan ist üben :) und Freude, dass es sich anders anfühlt.
Und dass grade nichts anders sein muss - aber ich schau trotzdem heute in der Meditation nochmal hin und berichte dann...
"“Ich”, was eine Illusion ist, will dass die “Ichillusion” wegfallen wird…"
Du hast völlig recht - unfreiwillig komisch...:)))
herzlichen Dank für die schnelle Antwort - freut mich sehr, dass es losgeht :)
"es müsste irgendwie anders sein? Wieso?"
Das liegt glaube ich an dem Begriff "ich" - Ramana Maharshi sagt doch zum Beispiel, man solle beim erforschen "ich" denken und diesen Gedanken bis zu seinem Ursprung zurückverfolgen. Und das sei im Herzen - von wo auch das Selbst aufsteigt - wenns denn mal soweit ist...
Sobald ich aber das Wort "ich" denke, wird es völlig abstrakt und verliert jegliche Bedeutung - und ich meinte immer, es müsste irgendwie gefärbt sein oder eine persönliche Bedeutung haben, hat es aber nicht, wenn ich versuche es anzuschauen...
Außerdem kann ich nicht bestätigen, dass die Gedanken, die kommen, zu jemandem kommen - ich kann sie überhaupt nicht zuordnen, und wenn überhaupt, verorte ich sie irgendwo im Hinterkopf - jedenfalls nicht in der Herzgegend...
Das ist im Großen und Ganzen, was das Gefühl verursacht, es müsste etwas anders sein.
Nebenbei bemerkt habe ich gestern abend noch die Quotes über das Labeling gelesen - dadurch hat sich ganz viel getan - momentan ist üben :) und Freude, dass es sich anders anfühlt.
Und dass grade nichts anders sein muss - aber ich schau trotzdem heute in der Meditation nochmal hin und berichte dann...
"“Ich”, was eine Illusion ist, will dass die “Ichillusion” wegfallen wird…"
Du hast völlig recht - unfreiwillig komisch...:)))
Was muss anders sein?
Hallo Joram,
ich hab das überprüft in der Meditiation - was muss anders sein als es ist.
Dieses Gefühl kommt tatsächlich von der Verwendung des "ich" in der Meditation. Das fühlt sich nicht so an, wie ich meine, dass es müsste und dann bin ich irritiert.
Wenn das einfach wegfällt und ich nur schaue, ist alles gut, wie es ist und alles ist ruhig.
ich hab das überprüft in der Meditiation - was muss anders sein als es ist.
Dieses Gefühl kommt tatsächlich von der Verwendung des "ich" in der Meditation. Das fühlt sich nicht so an, wie ich meine, dass es müsste und dann bin ich irritiert.
Wenn das einfach wegfällt und ich nur schaue, ist alles gut, wie es ist und alles ist ruhig.
Re: Was muss anders sein?
„Das fühlt sich nicht so an, wie ich meine, dass es müsste“…Dieses Gefühl kommt tatsächlich von der Verwendung des "ich" in der Meditation. Das fühlt sich nicht so an, wie ich meine, dass es müsste und dann bin ich irritiert.
Wenn das einfach wegfällt und ich nur schaue, ist alles gut, wie es ist und alles ist ruhig.
Wie „müsste“ es sich anfühlen?
Und wer ist der Richter?
_()_
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Was muss anders sein?
Naja, irgendwie war ich immer der Meinung, wenn ich "ich" denke, sollte das so etwas wie einen inneren Raum eröffnen, der mit Bedeutung angefüllt ist - und eben innerlich - aber weder das Eine noch das Andere ist der Fall. Es ist, als ob es sich entzieht - das könnte ja auch bedeuten, dass es einfach nicht da ist, nicht wahr? Aber eins meiner Lieblingsthemen ist, mich falsch zu fühlen oder davon auszugehen, dass ich was falsch gemacht habe - also denke ich (wenn ich denke), ja, das wird vermutlich daher kommen, dass du es so oft gedacht und ausgeprochen hast, dass es die Bedeutung verliert für dein Hirn - oder du hast es nicht RICHTIG gemacht, nicht RICHTIG verstanden (denn wenn ich denke, führe ich meistens Selbstgepräche und dann rede ich mich mit DU an - diese Betrachtungen lösen grade durchaus Heiterkeit aus)„Das fühlt sich nicht so an, wie ich meine, dass es müsste“…
Wie „müsste“ es sich anfühlen?
Und wer ist der Richter?
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Und der Richter?
Hmm ja, ich ahne, aus welcher Richtung das kommt, weil mir ein Vorfall seit der Beschäftigung mit dem "ich" immer wieder einfällt:
Ich hab früher mal Innere-Kind-Arbeit gemacht und da gab es eine Sitzung, in der sollte man einfach da sitzen und jeden Satz mit "ich bin" beginnen und so alles ausleeren, was kommen mag.
Nur bei mir kam nichts - ich saß da eine Viertelstunde und es kam schlicht und einfach überhaupt nichts - und dann hab ich geweint, weil nichts kam.
Und dann hat man mir eingeredet, das sei irgendwie ein Fehler im Programm oder so, dass da nix kommt und das kommt vermutlich daher, dass ich als Kind misshandelt wurde und deshalb mein ich weggesperrt habe.
Hat sich für mich logisch angehört, also habe ich mich mit Hilfe der Therapeutin auf die Suche nach meinem Ich gemacht und es nach der "Findung" wieder aufgebaut, bis es sich irgendwann die letzten Jahre einigermaßen "richtig" angefühlt hat. Dachte ich zumindest...
Egal, darum gehts ja nicht wirklich - aber ich glaube, daher kommt das, dass sich das Gefühl von "nicht richtig" breitmacht, wenn ich das "ich" nicht lokalisieren kann oder nicht mit Eigenschaften in Verbindung bringen.
Re: Wer möchte mich durch das Tor begleiten?
Wie wäre es, anstatt das Wort „Lieblingsthemen“, „Gewohnheitsmuster“ zu verwenden?Aber eins meiner Lieblingsthemen ist, mich falsch zu fühlen oder davon auszugehen, dass ich was falsch gemacht habe
„mich falsch zu fühlen“ ist eine „Ichbestätigung“/„Egobestätigung“, wenn auch eine unangenehme…
Man fühlt „sich“ intensiver…
Es ist nicht unbedingt ein Zeichen dass man die Ichlosigkeit erkannt hat. Es könnte tatsächlich psychologische Gründe haben, ich weiß es aber nicht. Da muss man vorsichtig sein.Nur bei mir kam nichts - ich saß da eine Viertelstunde und es kam schlicht und einfach überhaupt nichts - und dann hab ich geweint, weil nichts kam.
Wie ist es mit dem Satz: „Ich bin ein/e Mann/Frau“? Kommt da nichts?
Die Frage „Wer ist der Richter“ ist noch nicht beantwortet…
Wer ist der der sagt: „So soll es sein und so nicht“?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wer möchte mich durch das Tor begleiten?
[quote="Joram"
Wie wäre es, anstatt das Wort „Lieblingsthemen“, „Gewohnheitsmuster“ zu verwenden?
„mich falsch zu fühlen“ ist eine „Ichbestätigung“/„Egobestätigung“, wenn auch eine unangenehme…
Man fühlt „sich“ intensiver… [/quote]
stimmt - wenn das Wort Gewohnheitsmuster verwendet wird, bekommt es eine andere Qualität und fühlt sich gleich viel leichter an.
Und in den Momenten, in denen dieser Raum da ist, ist alles ganz leicht und es ist ein Wissen da, dass jede Anstrengung Quatsch ist und eine große Heiterkeit.
Und wenn er dann nicht mehr da ist, dann ist da wieder das Gefühl, es sollte anders sein - aber ich kann nicht greifen, wo das herkommt, oder von wem.
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Wie wäre es, anstatt das Wort „Lieblingsthemen“, „Gewohnheitsmuster“ zu verwenden?
„mich falsch zu fühlen“ ist eine „Ichbestätigung“/„Egobestätigung“, wenn auch eine unangenehme…
Man fühlt „sich“ intensiver… [/quote]
stimmt - wenn das Wort Gewohnheitsmuster verwendet wird, bekommt es eine andere Qualität und fühlt sich gleich viel leichter an.
Doch, da kommt was - was ich beschrieben habe, war ja früher - jetzt ist es anders. Jetzt gibt es durchaus Schlagwörter, bei denen was kommt. Aber wenn ich genau hinschaue, ist es weg - und dann kommt das Gefühl von falsch...
Wie ist es mit dem Satz: „Ich bin ein/e Mann/Frau“? Kommt da nichts?
Da komm ich irgendwie nicht ran. Es entsteht irgendwie eine Anstrengung, ein irgendwo hinwollen und damit eine Vorstellung davon, wie es sein soll. Eine Vorstellung und manchmal auch eine Erinnerung, weil das Erleben eines anderen Raumes ja immer mal wieder für kurze Momente da ist - und dann ist es wieder weg und dann kommt das Bestreben, das zu wiederholen oder wieder da hin zu gelangen und dann ist wieder Anstrengung.Die Frage „Wer ist der Richter“ ist noch nicht beantwortet…
Wer ist der der sagt: „So soll es sein und so nicht“?
Und in den Momenten, in denen dieser Raum da ist, ist alles ganz leicht und es ist ein Wissen da, dass jede Anstrengung Quatsch ist und eine große Heiterkeit.
Und wenn er dann nicht mehr da ist, dann ist da wieder das Gefühl, es sollte anders sein - aber ich kann nicht greifen, wo das herkommt, oder von wem.
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Re: Wer möchte mich durch das Tor begleiten?
Wenn die Ichillusion erkannt wird, bleiben viele Gewohnheitsmuster nach wie vor vorhanden.stimmt - wenn das Wort Gewohnheitsmuster verwendet wird, bekommt es eine andere Qualität und fühlt sich gleich viel leichter an.
Gewohnheitsmuster bedarf keinen „Ich“.
Wenn der Satz „Ich bin ein/e Mann/Frau”, angeschaut wird, was passiert dann? Gibt es gar keine Identifikation mehr?Aber wenn ich genau hinschaue, ist es weg - und dann kommt das Gefühl von falsch...
Na ja, an den “Richter” kommst Du nicht ran, der Wunsch dass “das was ist” “anders wird” ist aber da…Da komm ich irgendwie nicht ran.
Auch ohne den „Richter“ zu kennen, der Wunsch ist da und somit auch die Unzufriedenheit/Leiden/Verkrampfung. Oder?
Wenn der “Raum” nicht da ist – ist dann die Ansträngung sinnvoll?Und in den Momenten, in denen dieser Raum da ist, ist alles ganz leicht und es ist ein Wissen da, dass jede Anstrengung Quatsch ist und eine große Heiterkeit.
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wer möchte mich durch das Tor begleiten?
Ich weiß nicht, wie das in der Meditation ist, schau ich mir morgen früh an - jetzt ist da identifikation - ich bin Frau, ich bin Mutter, ich bin vermutlich nicht die beste Mutter...Wenn der Satz „Ich bin ein/e Mann/Frau”, angeschaut wird, was passiert dann? Gibt es gar keine Identifikation mehr?
Wenn der Raum nicht da ist, kann ich nicht erkennen, dass ich mich anstrenge, es ist einfach da und ich habe keine Wahl. Erkennen des ganzen Dings und der Sinnlosigkeit von Anstrengung ist nur da, wenn ich in den Raum falle.Wenn der “Raum” nicht da ist – ist dann die Ansträngung sinnvoll?
Das war heute morgen so in der Arbeit. Da stand ich im Büro meines Chefs und habe Probleme besprochen und war da und gleichzeitig irgendwie jenseits davon - große Ruhe und große Heiterkeit...
Und dann ist dieser Zustand wieder abgeflaut...nicht ganz, aber genug, dass wieder ichichich passiert.
Ich habe noch 2 Identifikationen gefunden:
Ich muss rauchen.
Ich bin die, die immer heult.
Was mach ich mit denen?
_()_[/quote]
Re: Wer möchte mich durch das Tor begleiten?
Hallo Joram,
ich hab mir den Satz: ich bin eine Frau heute morgen in der Meditation angeschaut - und die anderen beiden, mit dem Rauchen und dem Heulen auch gleich.
Also ich kann nicht wirklich sagen, ob keine Identifikation mehr da ist - aber es rückt weiter und weiter weg - es ist mehr und mehr die Wahrnehmung von etwas, das sich bewegt, weil es sich halt bewegt und nicht anders kann.
Was zum Beispiel bezüglich des Rauchens den Effekt hat, dass sich niemand mehr schuldig fühlt...
Und die, die immer gleich heult - tja, wie soll ich sagen - ein übergestülpter Gedanke, den ich dachte von anderen wahrgenommen zu haben - oder so ähnlich.
Und die Mutter, insbesondere die schlechte Mutter - die gibt es gar nicht mehr - wenn ich da hingehe, ist da eine Wahrnehmung einer Qualität, die ich nicht beschreiben kann - aber jedenfalls ist sie frei von Schuld - das erste Mal eigentlich, mein Kind auf der Welt ist...
ich hab mir den Satz: ich bin eine Frau heute morgen in der Meditation angeschaut - und die anderen beiden, mit dem Rauchen und dem Heulen auch gleich.
Also ich kann nicht wirklich sagen, ob keine Identifikation mehr da ist - aber es rückt weiter und weiter weg - es ist mehr und mehr die Wahrnehmung von etwas, das sich bewegt, weil es sich halt bewegt und nicht anders kann.
Was zum Beispiel bezüglich des Rauchens den Effekt hat, dass sich niemand mehr schuldig fühlt...
Und die, die immer gleich heult - tja, wie soll ich sagen - ein übergestülpter Gedanke, den ich dachte von anderen wahrgenommen zu haben - oder so ähnlich.
Und die Mutter, insbesondere die schlechte Mutter - die gibt es gar nicht mehr - wenn ich da hingehe, ist da eine Wahrnehmung einer Qualität, die ich nicht beschreiben kann - aber jedenfalls ist sie frei von Schuld - das erste Mal eigentlich, mein Kind auf der Welt ist...
Re: Wer möchte mich durch das Tor begleiten?
... seit mein Kind auf der Welt ist, sollte das heißen...
Re: Wer möchte mich durch das Tor begleiten?
Diese Aussage ist eine sehr starke Identifikation…ich bin vermutlich nicht die beste Mutter...
Wenn der Raum da ist, ist alles klar, wenn der Raum nicht da ist, ist alles scheinbar anstrengend.Und in den Momenten, in denen dieser Raum da ist, ist alles ganz leicht und es ist ein Wissen da, dass jede Anstrengung Quatsch ist und eine große Heiterkeit.
Was ist mit dem Wissen was Du hast? Du weißt doch um den Raum, um die „Wahrheit“ – oder? Hilft es nicht?
Und noch was: Wie kommst Du "in den Raum"? Wie machst Du das?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wer möchte mich durch das Tor begleiten?
Doch, das ist richtig, das Wissen hilft.Wenn der Raum da ist, ist alles klar, wenn der Raum nicht da ist, ist alles scheinbar anstrengend.
Was ist mit dem Wissen was Du hast? Du weißt doch um den Raum, um die „Wahrheit“ – oder? Hilft es nicht?
Und noch was: Wie kommst Du "in den Raum"? Wie machst Du das?
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Was den Raum betrifft, gibt es zweierlei Qualitäten:
Die eine ist die, die ich machen kann - die ist dann aber nicht rein, sondern irgendwie komme nur in der Nähe dessen, was völlig klar ist - schon ziemlich nah, aber nicht ganz drin.
Das geht über Meditation - ich habe optische Phänomene, sobald Stille ist - so ein Flimmern, wenn ich schaue - das betrachte ich dann - was meistens auch die Gedanken in die Ferne rückt - und wenn ich das eine Zeitlang mache, dann öffnet sich etwas.
Die zweite Qualität (ist bisher 2x passiert) passiert einfach - das war, was gestern früh in der Arbeit passiert ist -es hat geklickt irgendwie und dann war alles einfach völlig anderes - auch das übrigens mit einer optischen Begleiterscheinung - alles wird leicht gelb und flimmerig..
Das ist schon einmal in einem Satsang passiert, da hat der Effekt ein paar Tage angehalten und sich dann irgendwie verlaufen - in der Zeit hatte ich aber auch eine lange Zeit, in der ich nicht meditiert hab.
Re: Wer möchte mich durch das Tor begleiten?
Das kannst Du üben. Konzentriere Dich auf das Flimmern und bleibe dabei. Wenn Du lang genug dabei bleibst, wird was anderes, ein anderes Phänomen entstehen. Nimm den (das was sich öffnet) als Meditationsobjekt und bleibe dabei. :-)Das geht über Meditation - ich habe optische Phänomene, sobald Stille ist - so ein Flimmern, wenn ich schaue - das betrachte ich dann - was meistens auch die Gedanken in die Ferne rückt - und wenn ich das eine Zeitlang mache, dann öffnet sich etwas.
Das andere was „einfach passiert“ kommt und geht, da kann man nichts „üben“. Ist aber gut dass es passiert. Konzentriere Dich auf das was Du davon lernst und nicht auf das tolle Gefühl. Das Gefühl ist vergänglich, das Wissen bleibt.
Kannst dann schreiben was Du erlebt hast, lass Dir Zeit.
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
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