Hi,
Vor ein paar Tage bin ich auf dieses Forum gestoßen, habe ein paar Beiträge und über die Übungen gelesen.
Beschäftige mich schon viele Jahre mit Buddhismus und mein Zugang, mein „Weg“ sind die Jhanas (Meditative Vertiefungen) so wie Anatta (Ich-Losigkeit).
Leider muss ich zugeben, dass ich trotz all dies Anhaftungen habe die sich nur während der Meditation auflösen, früher oder später aber wieder aufsteigen. Ich begreife diesen Ablauf als „Die Ich-Illusion manifestiert sich wieder“ – nur habe ich kein Weg gefunden damit auf einer für mich zufriedenstellenden Weise umzugehen.
Die Erfahrung der Ichlosigkeit habe ich oft und das Wissen dass es das „Ich“ nie gab, nicht gibt und nie geben wird, ist unerschütterlich - Trotz Anhaftungen und das Gefühl der Diskrepanz zwischen meinem Wissen/Überzeugung, und das was ich im Leben umsetzen kann.
Meine Hoffnung ist durch die Hilfe im Forum vielleicht etwas mehr in Einklang zu dem was ich weiß, zu leben.
Bin auf das Forum gespannt und werde mich über eine „Führung“ freuen.
Dankend,
Joram :-)
Bitte um Begleitung
Bitte um Begleitung
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Bitte um Begleitung
Hallo Joram,
ich möchte dich gerne ein Stück begleiten.
Die Regeln des Forum`s hast du gelesen?
http://liberationunleashed.com/nation/v ... f=18&t=337
Ich gehe davon aus und lege einfach los.
Was soll sich ändern damit du zufrieden bist?
Liebe Grüße
Renate
ich möchte dich gerne ein Stück begleiten.
Die Regeln des Forum`s hast du gelesen?
http://liberationunleashed.com/nation/v ... f=18&t=337
Ich gehe davon aus und lege einfach los.
Danke für deine ehrlichen Worte.Leider muss ich zugeben, dass ich trotz all dies Anhaftungen habe die sich nur während der Meditation auflösen, früher oder später aber wieder aufsteigen.
Du bist unzufrieden mit der Situation.nur habe ich kein Weg gefunden damit auf einer für mich zufriedenstellenden Weise umzugehen.
Was soll sich ändern damit du zufrieden bist?
Liebe Grüße
Renate
Re: Bitte um Begleitung
Hallo Renate und danke.
Bin gespannt wohin es führen wird. :-)
Ja, die Regeln des Forums habe ich gelesen.
Mein Wunsch ist also die „Traumhaftigkeit der Welt/Ichillusion“ nicht mehr zu vergessen/verlieren. Mein Wunsch ist dass die Achtsamkeit so gefestigt wird, dass die Prioritäten immer präsent werden und nicht vertauscht werden.
Ich hoffe das mein Beitrag verständlich geschrieben worden ist ;-)
Dankend,
Joram
Bin gespannt wohin es führen wird. :-)
Ja, die Regeln des Forums habe ich gelesen.
Die Erkenntnis der Ichlosigkeit führt zu innerer Stille, da man gar nicht greift, und wenn man doch nach etwas greift, zu der Fähigkeit schnell loszulassen, auch wenn das Geschehen nicht zu den „eigenen“ Vorstellungen passt, da die Wichtigkeit der Vorstellungen sich sehr relativiert. Vorstellungen werden als solchen erkannt und nicht als etwas „echtes“.Was soll sich ändern damit du zufrieden bist?
Mein Wunsch ist also die „Traumhaftigkeit der Welt/Ichillusion“ nicht mehr zu vergessen/verlieren. Mein Wunsch ist dass die Achtsamkeit so gefestigt wird, dass die Prioritäten immer präsent werden und nicht vertauscht werden.
Ich hoffe das mein Beitrag verständlich geschrieben worden ist ;-)
Dankend,
Joram
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Bitte um Begleitung
Ich verstehe schon was du schreibst :)
Es gibt eine Vorstellung die du möglicherweise nicht erkennst.
Du bist jetzt von „Unzufriedenheit“ auf „Wunsch“ gewechselt.
Beides beinhaltet das „nicht annehmen“ was ist.
Etwas provokant gesagt, du möchtest den konstanten Bliss.
Du „greifst“, um mit deinen Worten zu sprechen, nach etwas
Du greifst nach „immer präsent“.
Was passiert wenn man nach etwas „greift“ ?
Wenn das Leben tobt ist es schon eine Herausforderung in Achtsamkeit zu sein.
Wie lange gibt es bei dir die Erkenntnis der „Ich Illusion“ schon?
Es gibt eine Vorstellung die du möglicherweise nicht erkennst.
Du bist jetzt von „Unzufriedenheit“ auf „Wunsch“ gewechselt.
Beides beinhaltet das „nicht annehmen“ was ist.
Etwas provokant gesagt, du möchtest den konstanten Bliss.
Du „greifst“, um mit deinen Worten zu sprechen, nach etwas
Du greifst nach „immer präsent“.
Was passiert wenn man nach etwas „greift“ ?
Wenn das Leben tobt ist es schon eine Herausforderung in Achtsamkeit zu sein.
Wie lange gibt es bei dir die Erkenntnis der „Ich Illusion“ schon?
Re: Bitte um Begleitung
Ja, das habe ich sogar erkannt, nur ist es in mir so, also benenne ich es. Wünsche erzeugen die Unzufriedenheit. Kein Wunsch – keine Unzufriedenheit…Du bist jetzt von „Unzufriedenheit“ auf „Wunsch“ gewechselt.
Beides beinhaltet das „nicht annehmen“ was ist.
Ja, genau. Und ich bin davon überzeugt, dass es erreichbar ist.Etwas provokant gesagt, du möchtest den konstanten Bliss.
Zu „provokant“: Danke für deine klaren Worte. Finde ich gut. :-)
Ich würde die Frage umformulieren:Du „greifst“, um mit deinen Worten zu sprechen, nach etwas
Du greifst nach „immer präsent“.
Was passiert wenn man nach etwas „greift“ ?
Was passiert, wenn man nach unerreichbares greift? – dann leidet man.
Ich leide weil es NOCH nicht so ist, wie ich mir es wünsche. Bin aber davon überzeugt, dass es möglich ist, dauerhaft in „Bliss“ zu leben.
Wenn man in Achtsamkeit ist, tobt das Leben IN EINEM nicht ;-) – so mindestens meine Ansicht und ich versuche sie umzusetzen.Wenn das Leben tobt ist es schon eine Herausforderung in Achtsamkeit zu sein.
Viele Jahre. Mitte, Ende der 90ziger oder so. Ich habe damals leider niemand gehabt, der mich dabei intensiv leiten könnte und das finde ich interessant hier im Forum – ich kann mich mit anderen über das was mir am wichtigste ist – Ichlosigkeit/Erleuchtung - austauschen und vielleicht neue Erkenntnisse gewinnen.Wie lange gibt es bei dir die Erkenntnis der „Ich Illusion“ schon?
Weder in philosophischen Foren, noch in Buddhistischen Foren, war es möglich wirklich tief sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Da stoßt man, wenn man Glück hat, auf Zustimmung, oder, wenn man kein Glück hat, auf Ablehnung, ein Weg die Erkenntnisse zu vertiefen, fand ich aber bis jetzt fast nur in Texte, äußerst selten aber „lebendig“. Ich musste den Weg bis jetzt, bis auf ein paar Ausnahmen, ziemlich alleine gehen.
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Bitte um Begleitung
Ich muss dies nochmal klar machen. Hier wird begleitet um die Erkenntnis zu erlangen, dass es kein Ich gibt.und das finde ich interessant hier im Forum – ich kann mich mit anderen über das was mir am wichtigste ist – Ichlosigkeit/Erleuchtung - austauschen und vielleicht neue Erkenntnisse gewinnen.
Austausch, im Sinne von plaudern, mache ich nicht.
Du schreibst, du hast die Illusion durchschaut und sie hat sich gefestigt.
Im Moment möchte ich herausfinden ob dies so ist oder ob wir eine Art
"Nachsorge" machen sollten bevor wir unsere obligatorischen Abschlussfragen stellen.
Du sagst es gibt dich nicht. Wer schreibt dann, wer wünscht, wer haftet an?
Re: Bitte um Begleitung
Gans schön misstrauisch. Aber ok. - Nein, ich bin definitiv NICHT hier um zu plaudern. Plaudern kann ich überall.Ich muss dies nochmal klar machen. Hier wird begleitet um die Erkenntnis zu erlangen, dass es kein Ich gibt.
Austausch, im Sinne von plaudern, mache ich nicht.
Da kam die Gedanke/Frage hoch, wie Du auf diesen Gedanken kommst? Ist die Formulierung „austauschen und vielleicht neue Erkenntnisse gewinnen“ mit „plaudern“ gleich zu setzen? Das Wort „Vielleicht“ entsteht aus einem gewissen Misstrauen meinerseits – Ich weiß ja nicht was dieses Forum ist. Ich weiß nicht wie „weit“ deine Erkenntnis ist.
Die Frage „Wer“ ist nicht zu beantworten, da „Ich“ nur eine Vorstellung ist.Du schreibst, du hast die Illusion durchschaut und sie hat sich gefestigt.
Im Moment möchte ich herausfinden ob dies so ist oder ob wir eine Art "Nachsorge" machen sollten bevor wir unsere obligatorischen Abschlussfragen stellen.
Du sagst es gibt dich nicht. Wer schreibt dann, wer wünscht, wer haftet an?
Die Erfahrung ist: Es wird geschrieben als Ausdruck der Gedankenflusses. Wünsche entstehen, es gibt aber kein „Wünscher“. Es wird angehaftet, als momentanes Ergebnis eines Flusses, Ursache und Wirkung, ohne Anfang und ohne Ende. Dabei ist kein „Anhafter“ zu finden.
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Bitte um Begleitung
In meinem Kopf erscheinen haufenweise Fantasien, Gedanken… aber keiner da der Anhaftet.Da kam die Gedanke/Frage hoch, wie Du auf diesen Gedanken kommst? Ist die Formulierung „austauschen und vielleicht neue Erkenntnisse gewinnen“ mit „plaudern“ gleich zu setzen
Ich möchte dich nicht verletzen.
Klasse! :)Die Frage „Wer“ ist nicht zu beantworten, da „Ich“ nur eine Vorstellung ist.
Die Erfahrung ist: Es wird geschrieben als Ausdruck der Gedankenflusses. Wünsche entstehen, es gibt aber kein „Wünscher“.
Wer leidet dann? Leiden ist/gibt es, dennoch kein Leidender. Oder?Es wird angehaftet, als momentanes Ergebnis eines Flusses, Ursache und Wirkung, ohne Anfang und ohne Ende. Dabei ist kein „Anhafter“ zu finden.
Was passiert wenn du nach dem „Bliss“, jetzt als Metapher für deinen Wunsch nach konstante Achtsamkeit, „greifst“ ?
Wer „steuert“ den Fluß, Ursache und Wirkung ? Gibt es ein Steuermann?
Re: Bitte um Begleitung
Ja, so erfahre ich es. Leiden gibt es, aber kein Leidender.Wer leidet dann? Leiden ist/gibt es, dennoch kein Leidender. Oder?
Das Greifen ist die Ursache für die Unzufriedenheit.Was passiert wenn du nach dem „Bliss“, jetzt als Metapher für deinen Wunsch nach konstante Achtsamkeit, „greifst“ ?
Solange „Bliss“ da ist, gibt es kein Grund unzufrieden zu sein. Geschieht aber „Etwas“ was als Problem BEWERTET wird, so wird die Achtsamkeit darauf gelenkt. Wird das „Problem“ nicht „rechtzeitig“ gelöst, steigt Unzufriedenheit auf, bis das Prozess (Aufstieg der Unzufriedenheit), durch das Gefühl „Unzufriedenheit“ innerlich bewusst wird und die Achtsamkeit wird wieder darauf gelenkt, dass es eigentlich kein „Problem da draußen gibt“, dass „Problem“ nur eine innere Bewertung ist. Dann, wenn die innere Verantwortung für das Gefühl bewusst wird, verliert die Empfindung „Unzufriedenheit“ ihre „Quelle“/Ursache und löst sich auf, manchmal auch wenn das „Problem“ äußerlich noch besteht.
Ich muss aber gestehen, dass es Geschehnisse gibt, die mich aus der „Mitte“/Achtsamkeit wegziehen und nicht so einfach für mich zu lösen sind. Da ist die Achtsamkeit wohl zu schwach.
Das ist das was ich lösen will – wie kann es sein, dass die Ichlosigkeit erkannt wird, dass Prozessabläufe innerlich erkannt werden und das Loslassen trotz allem so anstrengend ist?
Nein. Kein „Steuermann“. Durch „Erkennen“/“bewusst sein“ dessen was wirklich IST, entsteht eine „Gegenkraft“ die dem „Hauptfluss des Geschehens“ gegen wirkt, bzw. viele Möglichkeiten oder „Lösungsansätze“ die vorher nicht gesehen worden sind, sehen lässt. Je bewusster, desto mehr Möglichkeiten werden erkannt, desto feiner die „Justierung“, desto mehr „Steuermöglichkeiten“ gibt es.Wer „steuert“ den Fluß, Ursache und Wirkung? Gibt es ein Steuermann?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Bitte um Begleitung
Ich bin jetzt mal etwas pingelig :)Dann, wenn die innere Verantwortung für das Gefühl bewusst wird
Du sagt es gibt kein Steuermann, wer hat dann Verantwortung für Gefühle, Gedanken?
Die schöne Metapher mit der Fata Morgana hast du möglicherweise schon gelesen.Ich muss aber gestehen, dass es Geschehnisse gibt, die mich aus der „Mitte“/Achtsamkeit wegziehen und nicht so einfach für mich zu lösen sind. Da ist die Achtsamkeit wohl zu schwach.
Einmal erkannt und erfahren dann gehst du nicht mehr dort hin um Wasser zu holen.
Bei Advaita-Vedanta spricht man von Vasanas die wirken.
Ich denke da hilft, immer wieder hinterfragen. Achtsamkeit.
Wie erlebst du deine Körpergrenzen.
Gibt es eine Grenze zwischen dir und der Umwelt?
Re: Bitte um Begleitung
Kein „Wer“. Niemand ist für die Gefühle und Gedanken verantwortlich. Nur Ursachen und Wirkungen folgen aufeinander. Die Abläufe werden beobachtet (ohne dass da ein Beobachter gibt) Wenn der Wunsch entsteht, eine bestimmte Wirkung zu erfahren, (oder nicht zu erfahren), entstehen ein Verlangen zu handeln bzw. nicht zu handeln.Du sagst es gibt kein Steuermann, wer hat dann Verantwortung für Gefühle, Gedanken?
Ursache und Wirkung ohne Handelnder.
Wenn der Tee zu heiß ist, werde ich ihm nicht trinken. Dabei gibt es kein „Ich“ der erkennt, der steuert, sondern nur erkennen, steuern. Sollte ich doch trinken und meine Lippen verbrennen – wer ist „verantwortlich“? – niemand. Es sind Ursache und Wirkung ohne Handelnder. Sogar dann, wenn ich es vergesse, gibt es kein Handelnder. Ich habe es nur eben vergessen – ist schon fast lustig…
Na ja, vielleicht war es doch Wasser? ;-) – so komme ich mir manchmal vor. :-( Etwas lässt nicht zu 100% los. Etwas hält noch fest. Außer in der Meditation.Die schöne Metapher mit der Fata Morgana hast du möglicherweise schon gelesen.Ich muss aber gestehen, dass es Geschehnisse gibt, die mich aus der „Mitte“/Achtsamkeit wegziehen und nicht so einfach für mich zu lösen sind. Da ist die Achtsamkeit wohl zu schwach.
Einmal erkannt und erfahren dann gehst du nicht mehr dort hin um Wasser zu holen.
Ja, das ist mir aufgefallen, dass die Beschäftigung mit der Ichlosigkeit, die Empfindung/Kontakt zu der Ichlosigkeit verstärkt.Bei Advaita-Vedanta spricht man von Vasanas die wirken.
Ich denke da hilft, immer wieder hinterfragen.
Im Alltag ja. Da wo Körperkontakt aufhört, Haut, da sind die Grenzen.Wie erlebst du deine Körpergrenzen.
Gibt es eine Grenze zwischen dir und der Umwelt?
Bei der Meditation ist es eine ganz andere Sache. Bei den Jhanas (Vertiefungen) je nach dem, gibt es ab eine bestimmte Konzentrationsstufe kein Körpergefühl mehr, oder, noch genauer, sollte jemand mich berühren, dann werde ich diese Stelle wieder merken.
Ab eine bestimmte Stufe und je nach Konzentrationsstärke, gibt es keine Grenzen mehr. Das Körpergefühl ist nicht oder kaum präsent. (unendliche Stille; unendlicher Raum usw.)
Auch bei Mettameditation, (Liebendegüte) die auf Erweiterung der Grenzen zielt, gibt es ab eine bestimmte Konzentrationsstufe keine Grenzen mehr.
Die Antwort ist nicht sehr genau, da es viele Nuancen gibt.
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Bitte um Begleitung
Besonders Lustig wenn Anhaftung stattfindet. Auch dann ist keiner da. :)Es sind Ursache und Wirkung ohne Handelnder. Sogar dann, wenn ich es vergesse, gibt es kein Handelnder. Ich habe es nur eben vergessen – ist schon fast lustig…
kicher.Na ja, vielleicht war es doch Wasser? ;-)
Wenn es dich in der Meditation nicht gibt, dann gibt es dich auch beim Anhaften nicht.– so komme ich mir manchmal vor. :-( Etwas lässt nicht zu 100% los. Etwas hält noch fest. Außer in der Meditation.
Warum nur bei bestimmten Konzentrationsstufen? Es gibt keine Grenze, egal was dein Verstand gerade anstellt.gibt es ab eine bestimmte Konzentrationsstufe keine Grenzen mehr.
Die Sonne scheint doch auch wenn Wolken davor sind. Oder ist das bei dir anderst?
Wo findet sehen statt?
Re: Bitte um Begleitung
Es ist zwar lustig, zeigt aber auf der/meine Unfähigkeit endgültig loszulassen. Ich frage mich ob es Allen so ergeht? – wahrscheinlich. Also muss ich vom Wunsch „alles loslassen zu können“ – loslassen… hmmm… das muss ich mir tiefer anschauen. – Danke für diese Anregung. :-)kicher.Na ja, vielleicht war es doch Wasser? ;-)
Die Ursprüngliche Frage war: „Wie erlebst du deine Körpergrenzen.“ - Es ist keine Verstandsebene. Es ist die innere Empfindung und diese Empfindung variiert. Es ist nur eine Empfindung, keine „Wahrheit“. - Beinhalten meine Körpergrenzen den PC? den Stuhl? den Raum? Nein, die Identifikation mit dem PC/Stuhl/Raum ist nicht gegeben. Ok – Bin ich mein Körper? – nein, auch das bin ich nicht. Vielleicht Gedanken/Gefühle? – Nein, auch das nicht. Ich kann „mich“ nirgends finden. Die Körperempfindung hört da auf, wo der Körperkontakt aufhört.Warum nur bei bestimmten Konzentrationsstufen? Es gibt keine Grenze, egal was dein Verstand gerade anstellt.gibt es ab eine bestimmte Konzentrationsstufe keine Grenzen mehr.
Ab eine bestimmt Konzentrationsstufe, tritt der Körperkontakt so sehr in den Hintergrund, da die gesamte Aufmerksamkeit auf dem Meditationsobjekt ruht, dass da keine Körperempfindungen bewusst wahrgenommen werden. Die Empfindung der Grenzenlosigkeit entfaltet sich dann.
War die Frage darauf gezielt? – da bin ich mir nicht sicher.
Ja, so ist es. Es wird nur immer wieder „vergessen“.Wenn es dich in der Meditation nicht gibt, dann gibt es dich auch beim Anhaften nicht.
Ist es eine Wissensfrage, oder fragst Du in Bezug zu der Erfahrungsebene?Wo findet sehen statt?
Als Erfahrung findet „Sehen“ im Kopf statt. Ich kann auch mit geschlossenen Augen „Sehen“ Alles was ich mir vorstelle kann ich auch „sehen“. Ohne "Seher"
Es gibt auch eine meditative Art des Sehens – das darzulegen, wird den Rahmen hier sprengen - glaube ich…
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Bitte um Begleitung
Ist es "nur" eine Empfindung oder gibt es keine Grenzen. Wo hörst du auf und wo fängt der PC an?Die Ursprüngliche Frage war: „Wie erlebst du deine Körpergrenzen.“ - Es ist keine Verstandsebene. Es ist die innere Empfindung und diese Empfindung variiert. Es ist nur eine Empfindung, keine „Wahrheit“. - Beinhalten meine Körpergrenzen den PC? den Stuhl? den Raum? Nein, die Identifikation mit dem PC/Stuhl/Raum ist nicht gegeben. Ok – Bin ich mein Körper? – nein, auch das bin ich nicht. Vielleicht Gedanken/Gefühle? – Nein, auch das nicht. Ich kann „mich“ nirgends finden. Die Körperempfindung hört da auf, wo der Körperkontakt aufhört.
Ab eine bestimmt Konzentrationsstufe, tritt der Körperkontakt so sehr in den Hintergrund, da die gesamte Aufmerksamkeit auf dem Meditationsobjekt ruht, dass da keine Körperempfindungen bewusst wahrgenommen werden. Die Empfindung der Grenzenlosigkeit entfaltet sich dann.
War die Frage darauf gezielt? – da bin ich mir nicht sicher.
Was ist konditioniertes Wissen? Wenn du deine Hand ausstreckst und den Tisch berührst.
Lege mal dein erlerntes Wissen weg, was bleibt bei diesem Kontakt in der direkten Wahrnehmung übrig?
Später mehr, ich muß arbeiten :)
Re: Bitte um Begleitung
Oh, wir haben von verschiedenen Sachen gesprochen. Jetzt verstehe ich dich. Nein. Es gibt keine Grenzen. Die Luft die geatmet wird, die Nahrung die ich zu mir nehme, alles was mich ausmacht, ist ein Fluss der kein Anfang und kein Ende hat. Wenn ich darüber reflektiere, komme ich beim Urknall an ;)Ist es "nur" eine Empfindung oder gibt es keine Grenzen. Wo hörst du auf und wo fängt der PC an?
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