Hilfe durch Direkt P. Guide

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Liese
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Hilfe durch Direkt P. Guide

Postby Liese » Wed Jan 08, 2014 6:09 pm

Ich habe den Einführungstext gelesen und bin mit allem einverstanden.
Bin über Interview mit Tom /Arrieta zu LU gelangt

Im letzten Jahr entdeckte ich Websites von Jetzt-TV und Jiddu Krishnamurti.

Vor 20-10 J reichlich VHS-Kurse besucht (Gesundheit, Meditation i.w.S).
Buddhismus (tibetisch, Zen)- Interesse, aber kaum praktiziert.
Mein Anliegen damals wie heute eine bessere Belastbarkeit / Gelassenheit im Beruf

Jiddu Krishnamurti Texte weckten Hoffnung/Neugier.
J.Kr 1960 -1983. Erkenntnis müsste ohne Schockereignis, sondern auch durch plötzliche Einsicht möglich sein. Durch unmittelbares Zuhören mit leeren Geist.
„.. Aufmerksamkeit ist die wahre Lösung für das alles. Man muss sich vom Besonderen zum Allgemeinen bewegen, und vom Allgemeinen noch weiter in die Tiefe – und da ist dann vielleicht die Reinheit dessen, was man Erbarmen nennt, Liebe und Intelligenz. Aber das setzt voraus, dass man seinen Geist, sein Herz, sein ganzes Sein diesem Forschen hingibt.
Das tägliche Leben ist das Allgemeine und das Besondere.
Freiheit von der Reaktion, Freiheit von der Begrenzung des Denkens, Freiheit von jeglicher Bewegung der Zeit.
Ich glaube, dass wir eine wunderbar geordnete Welt hätten, wenn man das weiter verfolgen würde.
Das Problem besteht darin, den Geist zu veranlassen, sehr, sehr tief in sich selbst hineinzugehen. ...“ Es gibt noch bessere Textstellen

Sogar die Hirnforschung meint: aus komplexen Vernetzung im Hirn entsteht ein Ich-Gefühl (Manfred Spitzer, Wolf Singer, Kristoph Koch auf YouTube).
Meine Zweifel sind, dass Ich, Nicht-Ich, Leere, der Urgrund alles nur Biochemie im Hirn ist.

Ich habe schon einige LU Threads gelesen.
Besonders die Übungsvorschläge (reines Wahrnehmen bei Spaziergang, im Alltag, /Wo/Wer ist das Ich? .., Tinnitus beobachten.

Es ist wirklich sehr schwer mit der Ich-Illusion. Ich hoffe Guide bringt mich weiter.
LG L

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Tobias
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Re: Hilfe durch Direkt P. Guide

Postby Tobias » Sat Jan 25, 2014 8:34 pm

Hallo Liese,

ich möchte dich gerne begleiten. Wenn du Lust hast können wir loslegen.

Schönen Abend wünscht
Tobias
"Wir würden viel weniger Streit in der Welt haben, nähme man die Worte für das, was sie sind - lediglich die Zeichen unserer Ideen und nicht die Dinge selbst." - John Locke

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Re: Hilfe durch Direkt P. Guide

Postby Liese » Sat Jan 25, 2014 10:44 pm

ja, gern. Ich bin bereit
jetzt ist es schon zu spät. bis morgen am So

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Re: Hilfe durch Direkt P. Guide

Postby Liese » Sun Jan 26, 2014 10:25 am

Moin,
Die Wartezeit hier habe ich genutzt für Übungen aus euren Threads.

A) Augen 3 x blinzeln: das geht, so schnell vorbei. Ich bemerke eigentlich nur wie ich zähle 1,2,3. Das Blinzeln ist ohne bewusste Steuerung. Aber 'Ich' habe es beobachtet.

B) Tastatur oder Bildschirm sehen: die Atmung wird dann etwas ruhig, weil ich dann kurz nur diese kleine Aufgabe habe. Leider nur bis Gedanken wieder abdriften.
Dann lt Übung meine eigene Hand neben dem Monitor ansehen: Die Hand kann ich dann wie einen Gegenstand ansehen.

C) Tinnitus, der Ton aus dem Inneren, ist ein ganz wunderbares Symptom, als "Weckruf" nutzen:
Hier war meine erst Reaktion, wieso die Ohrgeräusche haben keinen Anfang und kein Ende, weil Dauerton (Zum Glück nur nachts oder bei besondrer Stille).
Aber nun - Töne nehmen einen Anfang in einer Gedankenlücke, da bemerke ich ihn wieder. Wenn ich wieder abgelenkt bin endet der Ton scheinbar.


Ich empfinde mich als Sklave meiner Gedanken (Sorgen, Fehlerangst). Ständiges assozieren.
Geschichten aus Vergangenheit, Gesprächsfetzen Alltag, TV, Zukunftsvorstellungen.
Zu 90% völlig unwichtig , aber es berührt mich sehr.
Meine Erkenntnis ist nun, dass ich aus einer Gedankenstory 'aufschrecke' und in dem Moment nehme ich wieder bewusst wahr, wo ich gelandet bin.
Dieses 'Aufschrecken' passiert, wenn mein Körper schon reagiert mit zB Atmung flach, Bauch angespannt und automatisch Alarm meldet (Sauerstoffmangel ?).
Nun wird mir bewusst wie die Story gerade endet. Aber nach vermutlich 1 Minute wandern die Gedanken wieder.

Natürlich kann ich in Haushalt und Beruf normal koordiniert denken und ausführen. Alles im Grünen Bereich.

Eigenen Übungen
Ich habe versucht Zähneputzen und den Abwasch zum direkten Wahrnehmen zu nutzen. Das läuft so automatisch. Aber mir erscheint ein 'Ich' immer noch dem Ganzen zu folgen.
Jedesmal wenn die Zahnbürste die Seiten wechselt bemerke ich es.. Wie ein Aufpasser.

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Re: Hilfe durch Direkt P. Guide

Postby Tobias » Sun Jan 26, 2014 11:21 am

Schön Liese,

dann schauen wir mal, was es mit dem Ich so auf sich hat.

Du hast in deinem Anfangstext ja schon gesagt, dass du
die Regeln kennst und das du schon einige Beiträge im
LU gelesen hast - das können wir also schonmal abhacken ;)

Du hast oben nen Text kopiert und nen Link reingesetzt: Das kann in unserem forschen zur Falle werden - ich meine damit, dass, statt des selber erforschen's und die eigenen Erkenntnisse hier zu dokumentieren, auf Wissen anderer zurückgegriffen wird.
Hier ist es hilfreich, wie ein Wissenschaftler das Verhalten einer Ameise untersucht, durch Beobachtung - mikroskopisch genau.
Doch die Ameise scheint dich jetzt wohl nicht so sehr zu interessieren ?! ;)

Hahh, hab gerad gesehen, dass du schon loslegst - klasse.

Bitte kopiere dir meine Fragen in deinen Antworttext - ist für mich leichter ...

Auf geht's:
Ich habe versucht Zähneputzen und den Abwasch zum direkten Wahrnehmen zu nutzen.
... genau so :) (hätte ich mir den oberen Text auch sparen können ;) )

Ich empfinde mich als Sklave meiner Gedanken (Sorgen, Fehlerangst). Ständiges assozieren.
Geschichten aus Vergangenheit, Gesprächsfetzen Alltag, TV, Zukunftsvorstellungen.
Zu 90% völlig unwichtig , aber es berührt mich sehr.
und
Natürlich kann ich in Haushalt und Beruf normal koordiniert denken und ausführen. Alles im Grünen Bereich.


Manchmal Sklave - manchmal Herr der Gedanken ?

Wo bist Du, bzw. wo ist das Ich zu finden, das sich von den Gedanken manchmal versklavt fühlt und manchmal in Alltag und Beruf normal koordiniert und denkt ?

Und; Was kann es tun und was nicht ?
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Re: Hilfe durch Direkt P. Guide

Postby Liese » Sun Jan 26, 2014 1:54 pm

Tobias:
Manchmal Sklave - manchmal Herr der Gedanken ?
Wo bist Du, bzw. wo ist das Ich zu finden, das sich von den Gedanken manchmal versklavt fühlt und manchmal in Alltag und Beruf normal koordiniert und denkt ?
Und; Was kann es tun und was nicht ?

Liese:
Ich (meist Sklave) in dem winzigen Moment, wo die negativen Assoziationsketten bewusst werden. Ich komme dann wieder zu mir. Mein ganzer Körper zentriert im Zimmer, in meiner Welt.
Danach wieder gedanklich woanders.
Also diesen kurzen Moment erlebe ich als Ich.
Es läuft so: 5-15 Min Gedankenabdrift bzw -konzentration – dann mein Moment „Scheiße, lass diese Gedanken los“. Diese Sekunden bin Ich (mein ganzer Körper).

Verrückt, bestehe ich nur nur aus 3 Sekunden und das nur ca 5 mal in der Stunde.?

Zwar weiß ich durch eure Übungen, dass meine Hand nicht mein Ich ist. Auch andere Körperteile sind nicht mein ICH. Die Teile kann ich eine gewisse Zeit wahrnehmen wie etwas Neutrales.
Außer beim Kopf, da wird's schwierig. Da ist das Ich.
Bei Kopfschmerz kann ich den Schmerz (wie/wo) beobachten kurzzeitig und es mildet manchmal. Der Kopfschmerz ist auch kein Ich.

Diese starke Ich-Gefühl kann ich nicht durchblicken, auch nicht im Kopf, Herz oder Kehle, wo ich es besonders stark fühle.

Irgendwie fühle ich mein Ich? Ich kann das Ich nicht als Illusion fühlen.

------------wie kopiere ich deine Frage farbig rein?

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Re: Hilfe durch Direkt P. Guide

Postby Tobias » Sun Jan 26, 2014 4:51 pm

Hi Liese,

dass mit dem kopieren geht so:

Text kopieren - dann einfügen - dann nochmal markieren - und dann auf den "Quote"Button drücken

kannste auch unten bei "Vorschau" überprüfen

... und weiter geht's: :)
... Also diesen kurzen Moment erlebe ich als Ich.
und
... Diese Sekunden bin Ich ...

Das macht die Sache einfach, denn dann brauchen wir uns nur auf die kurzen Momente zu fokussieren - wo ein Ich nur auftaucht, wenn Klarheit erlebt wird ?!
Verrückt, bestehe ich nur nur aus 3 Sekunden und das nur ca 5 mal in der Stunde.?

Gute Frage! Was meinst du? ;)
oder/und
Ich (meist Sklave) ...

Also die restliche Zeit dann auch, wo keine "Klarheit" da ist ?
Dann sind wir wieder bei einem "GanzZeitlichem" Ich - Manchmal Sklave - manchmal Herr der Gedanken ? Erlebst du das so ...?

und
... Außer beim Kopf, da wird's schwierig. Da ist das Ich.

Und der Ort steht auch schon fest - der Kopf ?!
oder doch
... bin Ich (mein ganzer Körper).
?
oder doch nicht ganz ?
... dass meine Hand nicht mein Ich ist. Auch andere Körperteile sind nicht mein ICH. Die Teile kann ich eine gewisse Zeit wahrnehmen wie etwas Neutrales.


Viel Spaß beim forschen ;)


Du kannst dir gerne Zeit lassen, denn ich kann mich erst morgen Nachmittag melden.
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Re: Hilfe durch Direkt P. Guide

Postby Liese » Sun Jan 26, 2014 11:04 pm

Ich glaube ich habe vorher auf den falschen Quote Button gedrückt (den dunkelblau,orangen, oben bei Thread beginn. Wozu ist der? Ist Schnellantwort der beste Weg für Antworten?
T: Das macht die Sache einfach, denn dann brauchen wir uns nur auf die kurzen Momente zu fokussieren - wo ein Ich nur auftaucht, wenn Klarheit erlebt wird ?!
Dann sind wir wieder bei einem "GanzZeitlichem" Ich - Manchmal Sklave - manchmal Herr der Gedanken ? Erlebst du das so ...?
Li: Zum Forschen kann ich nur diese klaren Momente nutzen. Die anderen 'abgetauchten' Zeiten stehen mir ja nicht zur Verfügung.
Das Ich forscht zzt, aber kann nicht langfristig im Modus direkte Wahrnehmung bleiben.
T:
Und der Ort steht auch schon fest - der Kopf ?! oder
Li: Ich weiß nicht, wo das Ich ist. Trotzdem hält sich das vage Gefühl, es sei mal hier mal da im Körper. Zu sagen, dass das Ich eine Illusion ist, wäre jetzt rein hypothetisch und auch nur erdacht.
Ich will unbedingt weiterforschen.


Heute: Ich-Suche bei monotoner Abendgymnastik: Körper automatisch und geleg Muskelschmerz.
Sehen aus dem Fenster: Gegenstände, Bäume, Horizont wackeln in Abhängigkeit meiner Bewegung. Geräusche, die ich leider orte und bewerte.
Anstatt alles gleichzeitig wahrzunehmen, wandert meine Aufmerksamkeit zwischen diesen Ebenen. Das Wahrnehmen ist noch nicht direkt genug, oder?
Dazu kommen die Forschergedanken und Gedanken wie formuliere ich das, was hier passiert.
Insgesamt sehr anstrengend das forschen, fast wir grübeln.
Dazu die Spannung und Hoffnung.

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Re: Hilfe durch Direkt P. Guide

Postby Tobias » Mon Jan 27, 2014 6:31 am

Guten Morgen Liese,
ist doch etwas früher geworden (6.00 Uhr) :)

Den dunkelblau-orangen Button hab ich eben das erste mal probiert - setzt den ganzen Text in "Zitat" - hab ich wieder was neues gelernt :)
Und Schnellantwort ist eher für kurze Mitteilungen, da es da nicht möglich ist, "Zitat" oder andere Buttons im Text zu integrieren - was "Code" und "List" und ... ist, werd ich noch rausfinden ;)

Du schreibst:
Das Ich forscht zzt, aber kann nicht langfristig im Modus direkte Wahrnehmung bleiben.

Schaut das Ich dann auf die Gedanken oder ist es Teil der Gedanken oder ... . Wo ist das forschende Ich ?
Li: Ich weiß nicht, wo das Ich ist. Trotzdem hält sich das vage Gefühl, es sei mal hier mal da im Körper. Zu sagen, dass das Ich eine Illusion ist, wäre jetzt rein hypothetisch und auch nur erdacht. Ich will unbedingt weiterforschen.

Klar forschen wir weiter, wir haben ja erst angefangen :) Und vielleicht gibt es ja auch ein Ich.

Versuche bitte das Ich im Körper zu identifizieren. Du hattest ja schon durch forschen erlebt, dass es z.B. in der Hand nicht zu finden ist. Nutze die Übung für den ganzen Körper.
Heute: Ich-Suche bei monotoner Abendgymnastik: Körper automatisch und geleg Muskelschmerz.
Sehen aus dem Fenster: Gegenstände, Bäume, Horizont wackeln in Abhängigkeit meiner Bewegung.

Gibt es hier ein Ich ?
Geräusche, die ich leider orte und bewerte.

Ahh ja, hier ist es deutlich - ein Ich, welches bewertet und ortet. Ist es so ?
Und dann scheint da noch ein Ich zu sein, welches mit "leider" das orten und bewerten bewertet ?!?
Wenn du das Ich bist und du nicht bewerten möchtest, warum tust du es trotzdem ?
Anstatt alles gleichzeitig wahrzunehmen, wandert meine Aufmerksamkeit zwischen diesen Ebenen. Das Wahrnehmen ist noch nicht direkt genug, oder?
Die Aufmerksamkeit wandert. Hast du - das Ich - Kontrolle über die Aufmerksamkeit ? Lässt du die Aufmerksamkeit wandern?
Kannst du dich jetzt auf ein inneres Bild einer weißen Maus konzentrieren - jetzt - und dabei bleiben ?
Ohne einen grauen Elefanten ? Du darfst jetzt also die Aufmerksamkeit nicht auf einen grauen Elefanten richten, der die kleine Maus gleich zertreten wird. Also nur ein Bild einer Maus ohne Elefanten. Geht das ?
Und wie verhält es sich mit z.B. Geräuschen oder Gefühlen oder Gedanken oder Geschmack und den anderen Sinneseindrücke ? Wer lenkt die Aufmerksamkeit ?
Dazu kommen die Forschergedanken und Gedanken wie formuliere ich das, was hier passiert.

Denkst du diese Gedanken ?

Ich find, dass wir gut voran kommen. Und wir haben Zeit :)
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Re: Hilfe durch Direkt P. Guide

Postby Liese » Mon Jan 27, 2014 11:22 pm

Hallo
Schaut das Ich dann auf die Gedanken oder ist es Teil der Gedanken oder ... . Wo ist das forschende Ich ?
Aus dem Kontext der Erinnerung schaut es auf die vorherigen Gedanken. Die suchenden Augen und Ohren, im Gefühl der Enttäuschung.
Versuche bitte das Ich im Körper zu identifizieren. Du hattest ja schon durch forschen erlebt, dass es z.B. in der Hand nicht zu finden ist. Nutze die Übung für den ganzen Körper.
ja, ist möglich zB bei Gymnastik die Arme wechseln nach vorn bewegen. Das ist eine weitere vordere Entfernungsebene, die ich möglichst neutral wahrnehmen möchte.
Vorstellung des ganzen Körper als Objekt ist auch kurzzeitig möglich. Dann verrückt die Umgebung. Oder wird präsenter. ? hier mache ich weiter, gute Übung

Monotone Gymnastik
Gibt es hier ein Ich ?
Nicht so vordergründig. Solange mich Gedanken nicht forttragen. Vermutlich ist das Gehirn ausgelastet.
ein Ich, welches bewertet und ortet. Und dann scheint da noch ein Ich zu sein, welches mit "leider" das orten und bewerten bewertet ?!?
Ja, das orten erzeugt unbemerkt ein Ich-Gefühl. Dann ich stecke in einer Geschichte Kühlschrank, Küche, Einkauf .. Endet weil anderer Impuls erschien. D.h. eigentlich ist das Ich am Ende der Story wieder da.
Allerdings in der Story war auch ein Ich (wie ein Traum-Ich). Aus der Erinnerung sagt das zzt forschende 'Ich' enttäuscht „Wieder nicht geschafft“.
Das Forschende Ich ist das Ich des klareren Moments. Deine Definition von So.
Wenn du das Ich bist und du nicht bewerten möchtest, warum tust du es trotzdem ?
Auch die Forschergedanken folgen nur den Impulsen meiner Sinnesorgane oder dem Endimpuls einer Story.
Ich kann es heute noch nicht erklären.


Kontrolle über die Aufmerksamkeit ? Lässt du die Aufmerksamkeit wandern?
zu 90 % unkontrolliert. Die Aufmerksamkeit folgt Hinweisen aus der Wahrnehmung (Licht, Vogel, alles – weil die Augen so unruhig sind und ein beliebiger Impuls lässt Blick jeweils kurz anhalten. Ohren sind immer offen und senden Impulse.


Weiße Maus
Es wurden alle Bilder erzeugt beim lesen. Wort - visualisiert- ggf mit Quetschgeräusch = Story, Gedanke mit anhängendem Gefühl für die Maus u.s.w.



Deine letzte Frage ist schwer (forschendes, klares Ich- Vielleicht hilft Vergleich von Traum-Ich und Wach-Ich) Bin zu erschöpft. bis morgen

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Re: Hilfe durch Direkt P. Guide

Postby Tobias » Tue Jan 28, 2014 7:20 am

Guten Morgen Liese,
Denkst du diese Gedanken ?

Deine letzte Frage ist schwer

Dann mal globaler gefragt:
Was steuerst du und wie ? Blutkreislauf, Verdauung, Herzschlag, Atmung, ... ?

Und wie verhält es sich mit den Gedanken ? Denkst du die Gedanken ?
Kontrolle über die Aufmerksamkeit ? Lässt du die Aufmerksamkeit wandern?

zu 90 % unkontrolliert

Und wie kontrollierst Du die restlichen 10 % Aufmerksamkeit ?
Beschreibe bitte detailliert, wie du es jetzt wahrnimmst .
Vorstellung des ganzen Körper als Objekt ist auch kurzzeitig möglich.

Vorstellungen sind Gedanken. Beobachtung! braucht es keine Gedanken. ;)
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Re: Hilfe durch Direkt P. Guide

Postby Liese » Tue Jan 28, 2014 10:58 pm

T: Was steuerst du und wie ? Blutkreislauf, Verdauung, Herzschlag, Atmung, ... ?
steuere ich nicht, das funktioniert automatisch,
Und wie verhält es sich mit den Gedanken ? Denkst du die Gedanken ?
Die Gedanken meist frei assoziiert aus irgendwelchen Wahrnehmungen heraus und nicht gesteuert, deshalb mein Begriff 'Sklave' zu Beginn.
Und wie kontrollierst Du die restlichen 10 % Aufmerksamkeit ?
Beschreibe bitte detailliert, wie du es jetzt wahrnimmst .

Hier vermutete ich die 10%: Bei Arbeiten, wo nach Lösungen gesucht werden muss, erscheinen vermutlich aus Erinnerungen und Assoziieren Gedankenmodelle. Die Aufmerksamkeit läuft etwas anders.

Routinearbeiten in bekannten 'automatischen' Bahnen.
Visuelle Wahrnehmung des Papieres, dann der Ord Nr., gedanklich wird der nächste Arbeitsschritt visualiert u.s.w
Das basiert auf Wahrnehmung erst über eines der fünf Sinne, dann innere Bilder, also Gedanken.

Und Übung Körper- ok nicht vorstellen, sondern beobachten. Ich schau mal

Ich will das bisherige mal sacken lassen, bevor ich hier immer das gleiche schreibe.
Der Feierabend so kurz. Am Wochenende geht' besser.
melde mich Do.

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Re: Hilfe durch Direkt P. Guide

Postby Tobias » Wed Jan 29, 2014 3:00 pm

Liebe Liese,

klar, nehm dir die Zeit . . .
Die Gedanken meist frei assoziiert aus irgendwelchen Wahrnehmungen heraus und nicht gesteuert, deshalb mein Begriff 'Sklave' zu Beginn.


Bist du dir sicher, dass du keinen Gedanken kontrollieren kannst ? Wie ist es, wenn du dir jetzt vornimmst 5 mal an das gleiche zu denken ? Wie funktioniert das ? Gibt es da vielleicht Ausnahmen ? Berichte genau, wie du es jetzt (beim beobachten) erlebst - gerne auch mit Beispielen.

Lieben Gruß
Tobias
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Re: Hilfe durch Direkt P. Guide

Postby Liese » Thu Jan 30, 2014 9:07 pm

T: Bist du dir sicher, dass du keinen Gedanken kontrollieren kannst ? Wie ist es, wenn du dir jetzt vornimmst 5 mal an das gleiche zu denken ? Wie funktioniert das ? Gibt es da vielleicht Ausnahmen ? Berichte genau, wie du es jetzt (beim beobachten) erlebst - gerne auch mit Beispielen.
5 x den gleichen Gedanken: es entstehen Lücken, die Lücke ein kurze x-Gedanke.
Ich zähle mit. Oder beim radeln - denke rechts-links-.
D.h. ich kombiniere mit einem weiteren Gedanken. Gedanke entsteht immer neu .



Das ist mein Leben, Endlos-Schleife
I: Nerven-/Sinnesimpuls ( ohne Ich) – Aufmerksamkeit (noch ohne Ich) - Wahrnehmung – Reaktion (Ich-gefühl) :I
Reaktion ist: a) Reflex
b) I: Gefühl und Gedanke :I (hier erscheint das Ich)
dann ggf Handlung und innerhalb dieser auch Endlosschleife
I: das ist ein Wiederholungszeichen

das war's
und theoretisiere weiter:
Es läuft endlos, wahllos, eine Assoziation inspiriert die nächste Ass. bis ich einschlafe.
Ich hatte ja schon erkannt, dass mein 'aufschrecken' aus einer Gedankenkette auch nur ein weiterer Gedanke ist.
Im Traum wird weiter assoziert im Gehirn.

Impuls weckt Aufmerksamkeit
Unbewusst (arbeitende gesunde Organe) keine Empfindung, ohne Ich, weil es dort gerade nicht drückt, zwickt, pocht.
tlw unbewusst (bei jucken –kratzen. Sitzpositionwechsel weil ein Zwick, x-mal im Bett veranlasst mich umzudrehen) oft erst bei Kratz-Reaktion erscheint Gedanke/Gefühl dazu.
bewusst alle Dinge, die rankommen über Sinnesorgane , nun aufgemerkt, .dann in die Endlosschleife.
Mit gewissen Mustern. Bei Anblick Schokolade Gefühl Ah, Hundehaufen Gefühl iih.

Wenn ich hier forsche, ist es nur ein ausschnittweises Nachspüren/Nachdenken über
I: Nerven-/Sinnesimpuls - Wahrnehmung dessen - Reaktion :I

Es muss eine Reizschwelle überschritten sein, damit aufgemerkt wird und ich bewusst wahrnehme. Blitzschnell wird in unwichtig / wichtig geteilt.
'Wichtig' geht ins Bewusstsein/Vordergrund und verursacht eine Gedankenkette.

Ich vermute die offenen Sinne (Ohren, Nase 100%, Augen Blickfeld 180°, Zunge ~, Haut-Tastsinn 100%) ziehen sich alles rein.
Ich erlebe alles als zeitliche Abfolge, aber theoretisch stelle ich mir vor wie das Hirn wahrscheinlich hochfrequent 100 Sachen gleichzeitig verarbeitet.

T:Vorstellungen sind Gedanken. Beobachtung! braucht es keine Gedanken. ;)
Meinen Körper beobachten statt vorstellen
Ich kann meinen Rücken nicht sehen und auch nur spüren, wenn Druck drauf ist.
Beobachten als Variante des Wahrnehmen?
T: ein Ich, welches bewertet und ortet. Und dann scheint da noch ein Ich zu sein, welches mit "leider" das orten und bewerten bewertet ?!?
Kühlschrank-Gedanke zu Küchen-Gedanke zu Einkaufliste –- Stressgefühl/Aufwachgedanke 'ich sitze doch nur am PC' –- Gedanke ükblickend 'leider Misserfolg beim nicht bewerten wollen' - u.s.w.


Im Traum erlebe ich auch ein Ich.
Bei traumlosen erwachen ist alles weg, erst über Sinne erlebe ich Körperteile zB Nasenatmung. Dann kommt mein Ich-Gefühl. Und falls zzt eine völlig neue Situation herrscht (Übernachtung in der Fremde oder schlimmer der Verlust eines Menschen. Dann muss auch diese Erinnerung erst im Hirn aufgebaut werden.
Den täglich neu erlebten Schock nach Aufwachen über einen Verlust. Fakt- Hirn liefert alte und neue Muster je nach aktueller Erscheinung von Sinneseindrücken. In jeder Geschichte findet eine Identifikation statt.
Ist es nützlich hier weiter nachzuspüren für das Direkt Poiting?

Ich hoffe auf mehr Zeit am Wochenende.
Li

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Re: Hilfe durch Direkt P. Guide

Postby Tobias » Fri Jan 31, 2014 10:31 am

Was ich aus deinen Zeilen herauslese ist, dass Gedanken von selbst auftauchen, sich ablösen und sich wieder auflösen - hab ich das richtig verstanden ... ?
Wahrnehmung – Reaktion (Ich-gefühl) :I
Ich-gefühl – was ist es genau und wo ist es zu finden. Deine Beispiele helfen mir sehr …

b) I: Gefühl und Gedanke :I (hier erscheint das Ich)
Gefühl und Gedanke ? Wie erscheint es und kannst du es sehen – beobachten ?
Meinen Körper beobachten statt vorstellen
Ich kann meinen Rücken nicht sehen und auch nur spüren, wenn Druck drauf ist.
Beobachten als Variante des Wahrnehmen?

Ja, z.B. mit der Aufmerksamkeit in den kleinen linken Zeh, oder das Ich „unter die Lupe nehmen“,
… das tust "du" ja auch schon :)
Im Traum erlebe ich auch ein Ich.

Berichte bitte von diesem Ich, dass das Ich erlebt.
In jeder Geschichte findet eine Identifikation statt.
Ist es nützlich hier weiter nachzuspüren für das Direkt Poiting?
Unbedingt ! ;) . . . Was identifiziert sich mit was ?
"Wir würden viel weniger Streit in der Welt haben, nähme man die Worte für das, was sie sind - lediglich die Zeichen unserer Ideen und nicht die Dinge selbst." - John Locke


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