Ja genau, das ist das Geheimnis mit den Emotionen... Übe das immer weiter... :)Die Emotion "Angst" zum Beispiel ist ganz klar im Hals und Brustkorb als Druck zu spüren. Wenn ich mich auf die Empfindung konzentriere und es gedanklich nicht weiter anfeure wird es schwächer und schwächer. Manchmal habe ich auch das Gefühl die Emotion würde dann durch den Körper durchfließen.
Wunderbar :)Wenn nicht auf die Gedanken geachtet wird, ist jedes Gefühl, sei es noch so stark immer absolut annehmbar.
Das nächste Mal, wenn der kleinste Wunsch oder Widerstand auftaucht, lass ihn wieder voll und ganz da sein, inklusive aller Empfindungen sowie Sekundärgedanken und -gefühle, Ich-Gedanken etc. Möglicherweise ist da auch ein Gedanke/Gefühl, dass dieser Wunsch/Widerstand persönlich ist, wehr dich nicht dagegen ...Taucht der Gedanke "Nein ich will das nicht" oder "ich kann das nicht aushalten" auf wird es schwierig, wenn den Gedanken geglaubt wird und Widerstand da ist.
Danach konzentriere dich voll und ganz auf das was da ist, lass jegliche gedanklichen Etiketten los, dazu gehört auch z.B. sowas wie "Spannung in der Brust" oder ein subtiles Anhängsel wie "unangenehm" oder "will ich nicht". Nimm den Moment mit allen Sinnen wahr.
Nun stell dir die folgenden Fragen (ohne auf das zu hören, was Gedanken möglicherweise dazu zu sagen haben):
Könnte diese Erfahrung in irgendeiner Art und Weise anders sein, als sie ist?
Könnte irgendein Moment jemals anders sein, als er ist?
Könnte es jemals einen Moment geben, der NICHT vollkommen perfekt ist, wie er ist?
Mach das ruhig mehrmals täglich. Suche wie ein Detektiv nach der Unperfektion innerhalb der Empfindungen! Kannst du sie finden?
Wenn man mal den Dreh raus hat mit dem Beobachten, dann geht man den Gedanken nicht mehr so leicht auf den Leim... :)Da hab ich ein Beispiel an eine Erinnerung an eine schmerzhafte Lebensphase, es kamen Gedanken dazu auf, die getriggert wurden, es fühlte sich scheinbar an wie damals, aber als ich in die direkte Erfahrung ins Fühlen der Empfindung ging, war da kein Gefühl zu finden. Somit müssten die Gedanken mich getäuscht haben.
Spitze :)Außerdem konnte ich beobachten wie Gefühle aus dem Nichts erscheinen, ohne Bewertung sind es einfach nur Empfindungen die da sein dürfen. Ohne Gedanken leicht zu akzeptieren :-)
Es kann gut sein, dass nach und nach mehr und mehr unbewusste Inhalte hochkommen... Diese „Stimmungen“ können oft extrem subtile Empfindungen sein, aber auch hier gilt: Einfach spüren – da sein lassen, nicht zu viel mit den Gedanken analysieren... Du weißt schon, Worte und Beschreibungen kommen niemals an die Erfahrung heran... :)Trotzdem kam die Frage auf "kann ein Glaubenssatz auch aktiv sein ohne dass er in der direkten Erfahrung durch Gedanke oder Gefühl erfahrbar ist, so im Hintergrund"? Einfach durch eine negative Stimmung? Es stellt sich die Frage "was ist eine negative Stimmung, wenn kein Gefühl zu finden ist?" Dann sind es wohl die Gedanken, die das vortäuschen. Das muss ich nochmal genauer untersuchen
:DGestern habe ich gemerkt wie ganz oft, nach gedanklichem Widerstand gegen bestimmte Situationen oder Reaktionen, meinerseits und andererseits der Gedanke aufkam "es erscheint eben" und somit der Widerstand sich aufgelöst hat. Gestern hatte ich echt das Gefühl, dass sich da langsam etwas tut. Es war wichtig die Erfahrung zu machen, dass Gedanken und Situationen erscheinen ohne dass jemand sie macht. Heute sieht aber alles schon wieder anders aus, heute bin ich wieder im alten Modus. Wobei aber gerade wieder der Gedanke erscheint "ja und? Es erscheint eben so!!" :-D :-D :-D muss gerade innerlich lachen. Der Gedanke gibt Frieden, auch wenn es ein Gedanke ist.

