Nein würde ich nicht sagen. Es gibt dann und wann anhaftung, die gewohnheit der anhaftung und die getrennte sichtweise.Also würdest du sagen, die Ich-Illusion ist durchschaut?
Beschreibe „Anhaftung“: Was davon ist mit den Sinnen wahrnehmbar, was von „Anhaftung“ kann gesehen-gehört-gespürt werden? Was davon ist nur gedankliche Geschichte?
Wird "Anhaftung" nicht auch gesehen?
Ist irgendwo ein "Ich" in "Anhaftung"
Dafür sind wir ja hier um das zu untersuchen :) Es ist auch nichts was „du“ tun könntest. Es kann aber eventuell geschehen, dass durch wiederholtes Hinschauen und immer wieder nachschauen gesehen wird, dass es nur Ein-Bildung ist... Dass Trennung nur eine Geschichte ist...Wie hören wir auf mit dieser getrennten sichtweise?
Setzt sich „Form“ nicht auch aus unterschiedlichen Farben zusammen?Ich denke dass ich form und farbe sehe. Benennung ist zu beidem erlernt.
Wo ist das Problem? Es gibt Wörter die sind neutral so wie wahrnehmen, sehen-hören-spüren-riechen-schmecken, und vermutlich so ziemlich alles was danach kommt ist mit irgendwelchen Geschichte und Erinnerungen assoziiert. So lernt das Baby: Es kommt mit der Grundausstattung von sehen-hören-spüren-riechen-schmecken auf die Welt und durch Erfahrung und Konditionierungen geschehen die Einteilungen. Einem Baby läuft wahrscheinlich noch nicht das Wasser im Mund zusammen wenn man ihm eine Zitrone zeigt... :)Etiketten, benennung, einteilung ist für mich alles das benutzen von sprache.
Und wenn ich wahrnehme und es beschreiben soll, dann ist es eben benennung, etiketten, einteilung, sprache.
Daran scheitere ich schon mal.
GenauDas wort ist nicht die wahrnehmung nur die beschreibung. So wie wir halt gelernt haben zu beschreiben.
Es ist hier nur die Tatsache, dass Gedanken wahrgenommen werden gemeint, nicht der Inhalt. Wird nicht das vorhanden sein von Denken gleichermaßen wahrgenommen wie z.B. das Geräusch des Vogelgesanges? Du „weißt“ dass du etwas „hörst“, genauso wie du „weißt“ dass du etwas denkst...Nein, deswegen würde ich gedanken auch nicht den sinnen zuordnen, weil es keine unmittelbare erfahrung ist.

