Auflösen
Re: Auflösen
Sehr gerne, danke fürs Bescheid geben... :)
Nimm dir gerne übers Wochenende (oder natürlich auch länger) Zeit. Falls die Emotionen zwischendurch zu heftig werden, kannst du dich ruhig auch mal ablenken und ein anderes mal wieder schauen... Und immer wieder labeln, das kann ganz hilfreich sein...
Und entspannen, und dich gut um dich kümmern..<3
Nimm dir gerne übers Wochenende (oder natürlich auch länger) Zeit. Falls die Emotionen zwischendurch zu heftig werden, kannst du dich ruhig auch mal ablenken und ein anderes mal wieder schauen... Und immer wieder labeln, das kann ganz hilfreich sein...
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Re: Auflösen
Also das war eine harte Nuss für mich. Es fiel mir schwer überhaupt diese Unterschiede zu sehen, so wie du sie beschreibst. Ich konnte nur sehen, daß da zuerst die Gedanken waren, dann als Ergebnis die Gefühle.Beobachte immer wieder mal so im Alltag, ob manchmal zuerst ein Gedanke und dann ein Gefühl da ist, und ein anderes mal vielleicht zuerst das Gefühl und dann der Gedanke
Und dann guck auch noch ob es manchmal vielleicht so ist, dass einfach nur Gedankengeschichten da sind, die behaupten dass es ein Gefühl ist, und vielleicht gar nichts Körperliches zu Spüren (also quasi als Gefühl verkleidete Gedanken), und ob manchmal die körperlichen Empfindungen die du findest auch mal ganz ohne Geschichten da sein können.
Gedankengeschichten die behaupten Gefühle zu sein, nein. Konnte ich nicht feststellen. Körperempfindungen ohne Gedankengeschichten... da fällt mir nur eben ein, wenn ich an der Terrasse stehe, (z.B.), und auf die Blumen oder den Himmel oder einfach ins Grüne schaue, kann es passieren, dass ich einfach selig bin. Da ist eine Verliebtheit, ohne denken.
Ansonsten war ich die letzten Tage oft wütend, ängstlich, es war nicht toll. Ich war wütend oder sauer weil da dass Gefühl ist mich im Kreis zu drehen. Ängste sind hochgekommen, ich glaubte darüber hinweg zu sein. Ich habe mir gestern unseren kompletten Dialog durchgelesen, das hat mich zur Ruhe gebracht. Als wenn ich mich selbst daran erinnern müsste.
Aber wie soll denn die Illusion durchschaut werden, wenn man alte Muster lebt, derer man sich nicht bewusst ist? Wenn der Fokus auf den bunten Bildern liegt und nicht im/auf dem Bildschirm selbst?Vielleicht ist ja die Illusion, dass man immer bewusst sein müsste? Das irgendwas anders sein müsste als es jetzt gerade ist?
Also ich habe keine Kontrolle über die Gedanken die kommen. Ich habe die Wahl, ob ich ihnen noch mehr Futter gebe oder nicht. Ob ich ihnen folge.Hast „du“ irgendeine Kontrolle, tust und bastelst du wirklich was? Beobachte mal...
Wenn ich mir vorwerfe nicht im hier und jetzt zu sein, ist das vergeudete Zeit und Kraft. Wenn ich dem Frust keine Aufmerksamkeit schenke, stattdessen "drehe ich mich sanft weg und freue mich." Das ist meine Entscheidung. Das hab ich von dir :)
Das ist eine gute (rhetorische) Frage!Wenn es unbewusst wäre, dann würdest du es ja nicht wissen, oder?Dieses bedudeln der Gedanken sind im Moment, klar. Aber es ist unbewusst.Was wäre, wenn dieses bedudeln der Gedanken auch der Moment wäre... und was wäre wenn die gar nicht aufhören würden?
Das stimmt, es scheint jedoch erst wie mit Zeitverzögerung bewusst zu werden. Also als wenn es nachträglich bewusst wird, nicht mittendrin sozusagen.
Ich sollte die Gefühle weiter beobachten ....
Gestern Nacht ist mir etwas durch den Kopf gegangen. Wir können das ICH BIN nur wahrnehmen, weil wir in Wahrheit ICH BIN NICHT sind, nicht wahr? Ich bin taucht auch auf, wie alles andere.
❤
Re: Auflösen
Also ist es so, dass das was du als Wut oder Angst bezeichnest, immer Gedanken + körperliche Empfindungen sind?Gedankengeschichten die behaupten Gefühle zu sein, nein. Konnte ich nicht feststellen.
Wenn du die körperlichen Empfindungen zu Emotionen beobachtest, findest du da einen großartigen Unterschied bei z. B. Aufgeregtheit und Angst?
Hört sich schön an... :) Mach das ruhig öfter ganz bewusst diesen peripheren BlickKörperempfindungen ohne Gedankengeschichten... da fällt mir nur eben ein, wenn ich an der Terrasse stehe, (z.B.), und auf die Blumen oder den Himmel oder einfach ins Grüne schaue, kann es passieren, dass ich einfach selig bin. Da ist eine Verliebtheit, ohne denken.
Versuche immer wieder vom anstrengenden Schauen ins „Sehen“ zu kommen... Probiere mal Folgendes:
Fixiere mit den Augen einen festen Punkt vor dir (am besten etwas über Augenhöhe). Richte deine ganze Aufmerksamkeit dorthin und versuchen, deine Gedanken so gut es geht loszulassen.
Wenn du das ein oder zwei Minuten lang tust, wirst du feststellen, dass sich dein Gesichtsfeld auszubreiten beginnt. Erlaube deinem Blick, sich mehr und mehr zu weiten. Wenn du magst kannst du vielleicht auch die Hände links und rechts auf Augenhöhe bringen, mal ein bisschen vor und zurück so dass du sie gerade noch sehen kannst, die Augen schauen noch immer auf den gewählten Punkt, aber er wird unschärfer. Wenn der Blick peripher ist, kannst du die Hände wieder runternehmen.
Während du weitermachst, achte darauf, dass deine Aufmerksamkeit auf dem peripheren Teil deines Gesichtsfeldes bleibt, ohne dass du deine Augen bewegst. Allmählich verlierst du den Fokus auf eine Sache und du nimmst so viel wie möglich von deinem Gesichtsfeld auf.
Bleibe so lange wie möglich in diesem Zustand. Beobachte, wie es sich anfühlt. Beobachte das ruhige Gefühl in dir. Während sich das Bewusstsein erweitert, treten die Gedanken in den Hintergrund. Dieser Zustand kann auch auf ganz natürliche Weise eintreten wie du es beschrieben hast, oder man kann ihn ganz bewusst herbeiführen.
Mach das immer wieder mal zwischendurch, vielleicht fällt es dir auch mal ein, wenn gerade Enge oder Anspannung erlebt wird, dann probier das mal... :)
Vielleicht ist der Kreis ja auch eine Spirale... :)Ansonsten war ich die letzten Tage oft wütend, ängstlich, es war nicht toll. Ich war wütend oder sauer weil da dass Gefühl ist mich im Kreis zu drehen. Ängste sind hochgekommen, ich glaubte darüber hinweg zu sein.
Was bleibt davon über, wenn du die Geistergeschichten davon weglässt und dich rein auf die direkte Erfahrung fokussierst?
Du kannst dich bestimmt an die Übung mit dem Apfel erinnern und an die Frage woher du den Namen kennst... Woher kennst die Label „Angst“, „Wut“, „Sauer sein“?
Super... :) Ja, wir müssen uns immer wieder daran erinnern bis wir das Schauen gewohnt werden und irgendwann vielleicht völlig klar ist, dass KEIN Gedanke/Wort je wahr ist...Ich habe mir gestern unseren kompletten Dialog durchgelesen, das hat mich zur Ruhe gebracht. Als wenn ich mich selbst daran erinnern müsste.
Die Illusion zu durchschauen ist eine Sache (und es ist wahrscheinlich ganz anders als die Gedanken erzählen...:), sich alter Muster bewusst zu werden eine andere. Eventuell kann geschehen, dass man sich durch die Durchschauung mancher Muster schneller bewusst wird, und manche Konditionierungen lösen sich vielleicht niemals auf...Aber wie soll denn die Illusion durchschaut werden, wenn man alte Muster lebt, derer man sich nicht bewusst ist?
Bitte lies dir bei dieser Gelegenheit nochmal die einführenden Worte durch, besonders der Teil „LU ist nicht“:
viewtopic.php?f=18&t=6280
Und danach checke wieder mal deine Erwartungen und packe sie wieder in eine Kiste...
Kann der Bildschirm sich selbst sehen/wahrnehmen? Kann „wahrnehmen“ sich selbst „wahrnehmen/erfahren“?Wenn der Fokus auf den bunten Bildern liegt und nicht im/auf dem Bildschirm selbst?
Es gibt hilfreiche und weniger hilfreiche Metaphern... Wenn eine nicht dienlich ist und nur weitere Erwartungen (=Gedankengeschichten) schürt, dann vergiss sie am besten... :)
Beobachte mal wie „Wahl“ zustande kommt...Also ich habe keine Kontrolle über die Gedanken die kommen. Ich habe die Wahl, ob ich ihnen noch mehr Futter gebe oder nicht. Ob ich ihnen folge.
Wenn ich mir vorwerfe nicht im hier und jetzt zu sein, ist das vergeudete Zeit und Kraft. Wenn ich dem Frust keine Aufmerksamkeit schenke, stattdessen "drehe ich mich sanft weg und freue mich." Das ist meine Entscheidung. Das hab ich von dir :)
Wenn du es nicht von mir hättest, hättest du dann diese Wahl? „Wählen“ geschieht scheinbar, aber ist da jemand der die Wahl hat? (Übrigens das mit dem freuen kommt ja auch nicht von mir, auch ich habe das mal wo gehört, gelesen, probiert, für hilfreich befunden. Gebe es weiter und es wird ausprobiert oder nicht... Und es wird für hilfreich empfunden oder nicht... Wenn es für dienlich empfunden wird, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es öfter in die Erinnerung kommt und ausgeführt wird...)
Kleine Übung zum Thema Wahl, Entscheidung:
Hebe deinen rechten oder linken Arm (oder lass ihn unten). Während des Hebens oder Nicht-Hebens wird eine Entscheidung getroffen, zumindest geschieht etwas (oder nicht).
Kannst du den genauen Augenblick der Entscheidung bestimmen und das konkrete Wesen finden, das diese Entscheidung zu treffen scheint?
Ist es wirklich möglich, den Moment der Entscheidung sowie den scheinbaren „Entscheider“ zu finden? Oder taucht die Idee „Ich habe mich entschieden, meinen rechten oder linken Arm (nicht) zu heben“ erst nach dem eigentlichen Ereignis auf – falls dieser Gedanke überhaupt erscheint?
Ist doch toll, oder? Wenn es bewusst wird –> freuen, mit dem Werkzeug der direkten Erfahrung untersuchen, was davon denn tatsächlich wirklich wahr und jetzt hier ist, staunen und weitergehen... Und immer wieder üben...Das ist eine gute (rhetorische) Frage!Wenn es unbewusst wäre, dann würdest du es ja nicht wissen, oder?
Das stimmt, es scheint jedoch erst wie mit Zeitverzögerung bewusst zu werden. Also als wenn es nachträglich bewusst wird, nicht mittendrin sozusagen.
Und immer wieder entspannen, nimmst ganz leicht...Ich sollte die Gefühle weiter beobachten ....
Ich, Ich bin, Ich bin nicht... Alles nur Worte die mit eigenen Bedeutungsgeschichten verknüpft sind... Was ist schon Wahrheit?Gestern Nacht ist mir etwas durch den Kopf gegangen. Wir können das ICH BIN nur wahrnehmen, weil wir in Wahrheit ICH BIN NICHT sind, nicht wahr? Ich bin taucht auch auf, wie alles andere
<3
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Re: Auflösen
Den körperlichen Empfindungen gehen die Gedanken voraus, als Auslöser. Wie die Empfindungen bezeichnet werden, spielt keine Rolle, sie sind eine Reaktion auf denken.Also ist es so, dass das was du als Wut oder Angst bezeichnest, immer Gedanken + körperliche Empfindungen sind?Gedankengeschichten die behaupten Gefühle zu sein, nein. Konnte ich nicht feststellen.
Steche ich mich mit der Nadel ist diese Empfindung Schmerz. Es durchflutet den Körper. Angst durchflutet den Körper ähnlich. Es ist wie rot und gelb, beides sind Farben, nur nicht dieselben.Wenn du die körperlichen Empfindungen zu Emotionen beobachtest, findest du da einen großartigen Unterschied bei z. B. Aufgeregtheit und Angst?
Aufgeregtheit und Angst, ich würde Aufgregtheit eher als Emotion bezeichnen. Im Vergleich... ? Bei beiden gibt es körperliche Empfindungen, bei allen Gefühlen ist der Körper involviert, oder?
Die Übung mit dem peripheren Blick, dazu kann ich jetzt noch nichts sagen.
Spirale? Wohin?Vielleicht ist der Kreis ja auch eine Spirale... :)Ansonsten war ich die letzten Tage oft wütend, ängstlich, es war nicht toll. Ich war wütend oder sauer weil da dass Gefühl ist mich im Kreis zu drehen. Ängste sind hochgekommen, ich glaubte darüber hinweg zu sein.
In der DE ist da empfinden und denken. Wobei nur das denken selbst DE ist, nicht der Inhalt, der ist nicht real. Wenn ich z.B. an einen Hund denke, ist denken da, aber nicht der Hund.Was bleibt davon über, wenn du die Geistergeschichten davon weglässt und dich rein auf die direkte Erfahrung fokussierst?
Du meinst, wenn mir nicht jemand erzählt hätte, daß das Angst ist, wüsste ich es nicht? Der Name ist egal. Die Gazelle rennt auch um ihr Leben, weil sie nicht gefressen werden will. Adrenalin wird freigesetzt, Blutgefäße weiten sich, der Puls schnellt in die Höhe ...Du kannst dich bestimmt an die Übung mit dem Apfel erinnern und an die Frage woher du den Namen kennst... Woher kennst die Label „Angst“, „Wut“, „Sauer sein“?
nur weil sie den Löwen witterte. Sie dachte nicht darüber nach und ihr hat niemand gesagt, du; das ist Angst (oder fear oder strach). Weißt du was ich damit sagen will? Selbst wenn ich Angst nicht beim Namen nenne, ist sie was sie ist, eine körperliche Reaktion und körperliche Empfindungen. In diesem Fall soll sie das Leben der Gazelle retten.
Weil Worte nur Konzepte sind? Das Wort Apfel nicht der Apfel ist? Ich kann das Wort Apfel lesen, dann ist sehen DE, aber ein Apfel ist da nicht.Ja, wir müssen uns immer wieder daran erinnern bis wir das Schauen gewohnt werden und irgendwann vielleicht völlig klar ist, dass KEIN Gedanke/Wort je wahr ist...
Bitte lies dir bei dieser Gelegenheit nochmal die einführenden Worte durch, besonders der Teil „LU ist nicht“:
Hab ich gemacht. Dabei stimme ich mit allen vollkommen überein. Außer bei einem Punkt kam ich ins Stocken, der mit dem ewigen Frieden. Ok. Auf einen Zettel geschrieben: innerer ewiger Frieden und Glück. Verbrannt und Asche vom Wind verweht.
Es weiß um sich selbst. Was immer es ist. Oder nicht ist.Kann der Bildschirm sich selbst sehen/wahrnehmen? Kann „wahrnehmen“ sich selbst „wahrnehmen/erfahren“?Wenn der Fokus auf den bunten Bildern liegt und nicht im/auf dem Bildschirm selbst?
Zitat: (was LU nicht ist)
"Es gibt nur Sehen, nur Fühlen, nur Erleben. Wir können sagen, dass Erfahrung sich einfach selbst erfährt! (self-evidence)"
Vielleicht meinen wir dasselbe?
Das was erfährt, ändert sich nie, das ist ganz deutlich. Mein ganzes Leben schon, schaut dieses eine durch meine Augen. Ich meine nicht die angenommene Person. Ohne jeden Zweifel. Es ist unmöglich es zu beschreiben. Es weiß, das ist alles was ich sagen kann.
Nein.Ist es wirklich möglich, den Moment der Entscheidung sowie den scheinbaren „Entscheider“ zu finden?
jaOder taucht die Idee „Ich habe mich entschieden, meinen rechten oder linken Arm (nicht) zu heben“ erst nach dem eigentlichen Ereignis auf – falls dieser Gedanke überhaupt erscheint?
Kannst du mir das Üben bitte noch einmal an einem Beispiel erklären? Danke.Wenn es unbewusst wäre, dann würdest du es ja nicht wissen, oder?
Das ist eine gute (rhetorische) Frage!
Das stimmt, es scheint jedoch erst wie mit Zeitverzögerung bewusst zu werden. Also als wenn es nachträglich bewusst wird, nicht mittendrin sozusagen.
Ist doch toll, oder? Wenn es bewusst wird –> freuen, mit dem Werkzeug der direkten Erfahrung untersuchen, was davon denn tatsächlich wirklich wahr und jetzt hier ist, staunen und weitergehen... Und immer wieder üben...
Das weiß ich nicht. Deswegen bin ich ja hier:)Ich, Ich bin, Ich bin nicht... Alles nur Worte die mit eigenen Bedeutungsgeschichten verknüpft sind... Was ist schon Wahrheit?
Re: Auflösen
Ist Angst keine Emotion?Aufgeregtheit und Angst, ich würde Aufgregtheit eher als Emotion bezeichnen.
Ja wenn es echte sind schon... Einige Menschen können wahrnehmen, dass da oft nur Geschichten/Gedanken am Laufen sind, ohne körperliche Empfindungen dazu, das nenn ich dann als Gefühle verkleidete Gedanken. Aber vielleicht hast du durch deine Vorarbeit in Punkto Meditation und Untersuchungen das schon durchschaut...Im Vergleich... ? Bei beiden gibt es körperliche Empfindungen, bei allen Gefühlen ist der Körper involviert, oder?
Gefühle = fühlen/spüren, wenn Labels dazukommen (Angst, Aufgeregtheit usw.) würde ich es als Emotion bezeichnen... Es sind halt alles nur Worte, und nicht so einfach zu kommunizieren... Deshalb frage ich auch immer wieder nach...:))
Open end... :)Spirale? Wohin?
Der Wunsch nach einem endgültigen „Das war‘s! Fertig!“ ist eine Geschichte davon, dass die letzte Karotte erreicht werden könnte, und ein scheinbares Motiv „irgendwohin“ zu kommen. Alles verändert sich ständig, ist in Bewegung und interagiert. Es gibt kein „Wohin“. Wenn du zu Hause sein möchtest, sei zu Hause im fließen des Lebens, sei das Fließen des Lebens... :)
Genau :)In der DE ist da empfinden und denken. Wobei nur das denken selbst DE ist, nicht der Inhalt, der ist nicht real. Wenn ich z.B. an einen Hund denke, ist denken da, aber nicht der Hund.Was bleibt davon über, wenn du die Geistergeschichten davon weglässt und dich rein auf die direkte Erfahrung fokussierst?
Ja klar, das sind die Urängste, Überlebensinstinkt...Du meinst, wenn mir nicht jemand erzählt hätte, daß das Angst ist, wüsste ich es nicht? Der Name ist egal. Die Gazelle rennt auch um ihr Leben, weil sie nicht gefressen werden will. Adrenalin wird freigesetzt, Blutgefäße weiten sich, der Puls schnellt in die Höhe ...
nur weil sie den Löwen witterte. Sie dachte nicht darüber nach und ihr hat niemand gesagt, du; das ist Angst (oder fear oder strach). Weißt du was ich damit sagen will? Selbst wenn ich Angst nicht beim Namen nenne, ist sie was sie ist, eine körperliche Reaktion und körperliche Empfindungen. In diesem Fall soll sie das Leben der Gazelle retten.
Wie oft ist reale Gefahr (Löwe, Bus, Auto) der Auslöser, wenn eines deiner beschriebenen Gefühle da ist, wie oft sind es nur die Geschichten? Braucht es ein eigenständiges Ich um Emotionen zu haben?
Wo ist die Trennlinie zwischen dem Einen und „deinen“ Augen?Das was erfährt, ändert sich nie, das ist ganz deutlich. Mein ganzes Leben schon, schaut dieses eine durch meine Augen.
Was macht die Augen zu „deinen“ Augen?
That's it... :) Was fehlt hier?Ich meine nicht die angenommene Person. Ohne jeden Zweifel. Es ist unmöglich es zu beschreiben. Es weiß, das ist alles was ich sagen kann.
Wie geht es dir damit zu sehen, dass da kein Entscheider/Kontrolleur ist?JaOder taucht die Idee „Ich habe mich entschieden, meinen rechten oder linken Arm (nicht) zu heben“ erst nach dem eigentlichen Ereignis auf – falls dieser Gedanke überhaupt erscheint?
Die Übung ist, dass du einfach versuchst dich jedesmal zu freuen, sobald du gemerkt hast, dass wieder viele Geistergeschichten da waren und dabei möglicherweise einige unangenehme Emotionen getriggert haben, die nichts mit dem zu tun haben was wirklich jetzt hier ist. Also nicht eine echte und sinnvolle Emotion, sondern konditionierte und gelehrte Emotion (siehe dein Beispiel mit der Gazelle)Kannst du mir das Üben bitte noch einmal an einem Beispiel erklären? Danke.Ist doch toll, oder? Wenn es bewusst wird –> freuen, mit dem Werkzeug der direkten Erfahrung untersuchen, was davon denn tatsächlich wirklich wahr und jetzt hier ist, staunen und weitergehen... Und immer wieder üben...
Also wenn dir wieder mal bewusst wird, dass da (unangenehme) Gedankengeschichten am Laufen sind oder waren, lächle (am besten mit einem leichten inneren Lächeln, oder wenn du alleine bist ein lautes Lachen oder Kichern) schau dich um, sieh hin, höre hin, spüre nach (am besten mit labeln) und frage dich: Was davon (von der Geschichte) ist jetzt wirklich aktuell da?
Lächle oder lache auch, wenn dir aufgrund der Anspannung durch Emotionen nicht danach zumute ist. Dieses Lachen durchbricht nämlich den Kreislauf und entspannt das Nervensystem, es wird mit der Zeit immer leichter. Sorgen- oder Angstgedanken sind auch nichts weiter als Gewohnheiten...
Und dann schauen wir mal genauer ein neutrales Beispiel zwischen Vorstellung und aktueller Erfahrung an mit einer Frucht:
Überlege vorher, was du gerne für den Zweck der Übung hernehmen möchtest und sei sicher, dass du es zu Hause hast. Bevor du es dir holst und bevor du es isst, schließe die Augen und beschreibe aus der Erinnerung den Geschmack der Frucht (oder sonstiges) ihre Textur, Farbe, den Klang den es macht beim Hineinbeißen und beim Essen. Schreibe alles auf, was dir dazu einfällt.
Danach iss die Frucht und beobachte währenddessen, was du dabei wahrnimmst.
Nun schaue auf deine geschriebenen Worte und stell dir zusätzlich vor, wie du die aktuelle Erfahrung beschreiben würdest.
Nun frag dich:
Haben die Beschreibungen in irgendeiner Form etwas mit der eigentlichen Erfahrung zu tun?
Kann ein Wort, wie z.B. süß oder saftig, irgendetwas von der eigentlichen Erfahrung wissen?
Weiß Gedanke generell jemals etwas über Erfahrung?
Hui, damit können wir aber auch nicht dienen... Es gilt eher so lange zu schauen, bis klar ist, dass nichts sicher gewusst werden kann... :) Wir kommen nicht weiter als dahin wo du schon bist, nämlich zu: Ich weiß es nicht... Und sobald das akzeptiert werden kann ist das ein sehr guter Platz zum sein... :)Das weiß ich nicht. Deswegen bin ich ja hier:)Ich, Ich bin, Ich bin nicht... Alles nur Worte die mit eigenen Bedeutungsgeschichten verknüpft sind... Was ist schon Wahrheit?
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Re: Auflösen
Ja, doch. Ich hatte die Frage so verstanden, dass der körperlichen Empfindung Aufgeregtheit und der Emotion Angst zugeordnet wurde. :)Ist Angst keine Emotion?Aufgeregtheit und Angst, ich würde Aufgregtheit eher als Emotion bezeichnen.Wenn du die körperlichen Empfindungen zu Emotionen beobachtest, findest du da einen großartigen Unterschied bei z. B. Aufgeregtheit und Angst?
Ja ich denke auch, dass es wichtig ist, dass zu differenzieren. Ganz klar: Geschichten/Gedanken die "nur" ablaufen oder echte Gefühle. Ok, das war verwirrend, jetzt weiß ich was du wolltest. Ich kann es klar unterscheiden.Einige Menschen können wahrnehmen, dass da oft nur Geschichten/Gedanken am Laufen sind, ohne körperliche Empfindungen dazu, das nenn ich dann als Gefühle verkleidete Gedanken.
das stimmt und es ist auch wichtig.Es sind halt alles nur Worte, und nicht so einfach zu kommunizieren... Deshalb frage ich auch immer wieder nach...:))
. Es ist ein paar Wochen her, als ich zum ersten Mal wusste, fühlte, als ich in Gedanken die Worte sagte: zu Hause. Es ist immer da. Zu hause sein bin ich, ich ahne es.Wenn du zu Hause sein möchtest, sei zu Hause im fließen des Lebens, sei das Fließen des Lebens... :)
Ich würd mal sagen, es sind zu 98 % Geschichten.Wie oft ist reale Gefahr (Löwe, Bus, Auto) der Auslöser, wenn eines deiner beschriebenen Gefühle da ist, wie oft sind es nur die Geschichten?
Das hab ich geglaubt. Aber ich kann auch nicht beeinflussen, wann welche Gedanken kommen, weder was, was nicht, da ist kein Kontrolleur. Es scheint, das es mit den Emotionen auch so ist. Sie sind eine Reaktion, größtenteils konditioniert. Sie erscheinen und gehen wieder.Braucht es ein eigenständiges Ich um Emotionen zu haben?
Ich kann meine Augen nicht sehen, da ist nur sehen. Ich kann keine Trennlinie finden, keine Ahnung wo die überhaupt sein sollte. Wenn ich versuche irgendwie nachzuschauen, ist da nichts woran ich irgendetwas festmachen könnte. Da ist nur sehen und gleichzeitig wissen.Wo ist die Trennlinie zwischen dem Einen und „deinen“ Augen?
Was macht die Augen zu „deinen“ Augen?
"Meine Augen ".... ich kann mich nicht erinnern das ich mir irgendwas ausgesucht hätte. Weder Augen, Haarfarbe, Gene. Ich habe mich nicht mal entschieden hier zu sein. Niemand hat mich gefragt ob ich hier sein will. Voraussetzung dafür ist, dass ich behaupte, ICH bin IN diesem Körper auf die Welt gekommen. Aber der Körper nimmt nicht mich wahr, der Körper sagt ja nicht, He, ich bin mir der Gedanken bewusst. Nein, ICH (es ist nur ein Wort) bin mir des Körpers, der Gedanken, der Welt bewusst. Besser, ich nehme denken, spüren, hören ... also DE wahr. ICH bin zuallererst, dann kommt der "Rest" . Das kann aber auch nicht sein. Alles ist ja gleichzeitig. Als Kind hab ich mich gefragt, wenn nicht ich, Gabi, auf die Welt gekommen wäre, hätte ich trotzdem gewusst das ich da bin? Heute glaube ich fast, die Erscheinung dieses ... was auch immer, ist unvermeidlich.
ES weiß ist zuviel, da ist nur wissen. Und WAS wird gewusst? Meinst du das? :))That's it... :) Was fehlt hier?Ich meine nicht die angenommene Person. Ohne jeden Zweifel. Es ist unmöglich es zu beschreiben. Es weiß, das ist alles was ich sagen kann.
Der erste Gedanke: es war schon immer so.Wie geht es dir damit zu sehen, dass da kein Entscheider/Kontrolleur ist?
Keine Schuld an z.B. einer Erkrankung und dem ach hätt ich doch.
Avocado essen
Die Beschreibungen haben nichts mit der aktuellen Erfahrung zu tun. Das sind nur Konzepte. Obwohl ich die Übung schon kannte, ist das jetzt ganz deutlich geworden.Haben die Beschreibungen in irgendeiner Form etwas mit der eigentlichen Erfahrung zu tun?
nein, absolut nicht. Ein Wort weiß ebenso wenig wie ein Kugelschreiber von Erfahrung.Kann ein Wort, wie z.B. süß oder saftig, irgendetwas von der eigentlichen Erfahrung wissen?
nein, auch denken weiß soviel von Erfahrung wie ein Kochtopf von Erfahrung.Weiß Gedanke generell jemals etwas über Erfahrung?
Danke :)
Re: Auflösen
Es geht sich heute bei mir leider nicht aus, ich melde mich morgen :)
Looking —> Seeing....Seeing —> Freedom
Re: Auflösen
:). Es ist ein paar Wochen her, als ich zum ersten Mal wusste, fühlte, als ich in Gedanken die Worte sagte: zu Hause. Es ist immer da. Zu hause sein bin ich, ich ahne es.
Ja genau... Einfach so oft es einkommt, beobachten, spüren... freuen, dass es gesehen wurde (ja, das geht tatsächlich, sich mitten in der Angst oder dem Ärger auch zu freuen, am besten auch mit einem Lächeln oder Lachen, das reduziert die Stresshormone... versuchs mal... :))Braucht es ein eigenständiges Ich um Emotionen zu haben?
Das hab ich geglaubt. Aber ich kann auch nicht beeinflussen, wann welche Gedanken kommen, weder was, was nicht, da ist kein Kontrolleur. Es scheint, das es mit den Emotionen auch so ist. Sie sind eine Reaktion, größtenteils konditioniert. Sie erscheinen und gehen wieder.
Ja genau... :)Ich kann meine Augen nicht sehen, da ist nur sehen. Ich kann keine Trennlinie finden, keine Ahnung wo die überhaupt sein sollte. Wenn ich versuche irgendwie nachzuschauen, ist da nichts woran ich irgendetwas festmachen könnte. Da ist nur sehen und gleichzeitig wissen.Wo ist die Trennlinie zwischen dem Einen und „deinen“ Augen?
Was macht die Augen zu „deinen“ Augen?
Ja es ist oft so, dass man was schon kennt, aber wenn man dann genauer hinschaut und mit der direkten Erfahrung untersucht klickt es so richtig... :)Avocado essen
Haben die Beschreibungen in irgendeiner Form etwas mit der eigentlichen Erfahrung zu tun?
Die Beschreibungen haben nichts mit der aktuellen Erfahrung zu tun. Das sind nur Konzepte. Obwohl ich die Übung schon kannte, ist das jetzt ganz deutlich geworden.
Mach das vielleicht immer wieder mal, wann immer es dir einfällt. Also bevor du etwas isst stell es dir so vor wie bei der Übung, und dann beim tatsächlichen Essen vergleiche wieder. Oder bevor du in die Dusche gehst, stell dir lebhaft das Erlebnis des Duschens vor, und dann vergleiche die tatsächliche Erfahrung mit der Vorstellung... usw...
Und dann frage dich: Was hat die Vorstellung eines „Ichs“ oder eine Vorstellung von „mir“ mit dem tatsächlichen allgegenwärtigen „Sein“ zu tun...?
Haha, das ist gut ausgedrückt... :))Kann ein Wort, wie z.B. süß oder saftig, irgendetwas von der eigentlichen Erfahrung wissen?
nein, absolut nicht. Ein Wort weiß ebenso wenig wie ein Kugelschreiber von Erfahrung.
Weiß Gedanke generell jemals etwas über Erfahrung?
nein, auch denken weiß soviel von Erfahrung wie ein Kochtopf von Erfahrung.
Wie schaut es mit den Ich-Gedanken aus? Was wissen die von Erfahrung? Ist „Ich“ wo anders zu finden als in Gedanken?
Ich danke dir für dein Vertrauen und deine Offenheit <3Danke :)
Looking —> Seeing....Seeing —> Freedom
Re: Auflösen
Hier ist nochmal ein Zitat vom 12.09. , darauf bist du nicht eingegangen, ich leg es nochmal auf den Tisch, weil ich mich nach einer Antwort sehne ...
Die Vorstellung von "mir" taucht im allgegenwärtigen SEIN auf. Zuerst ploppte die Antwort auf, dass das ja ein und dasselbe ist, aber das ist eine Fehlidentifikation. Eine Identifikation mit etwas wahrgenommenen.
Nun? :))ES weiß ist zuviel, da ist nur wissen. Und WAS wird gewusst? Meinst du das? :))That's it... :) Was fehlt hier?Ich meine nicht die angenommene Person. Ohne jeden Zweifel. Es ist unmöglich es zu beschreiben. Es weiß, das ist alles was ich sagen kann.
Das Freuen darüber nimmt zu, allmählich.Ja genau... Einfach so oft es einkommt, beobachten, spüren... freuen, dass es gesehen wurde (ja, das geht tatsächlich, sich mitten in der Angst oder dem Ärger auch zu freuen, am besten auch mit einem Lächeln oder Lachen, das reduziert die Stresshormone... versuchs mal... :))
Awwwh was für eine herrliche Frage!Und dann frage dich: Was hat die Vorstellung eines „Ichs“ oder eine Vorstellung von „mir“ mit dem tatsächlichen allgegenwärtigen „Sein“ zu tun...?
Die Vorstellung von "mir" taucht im allgegenwärtigen SEIN auf. Zuerst ploppte die Antwort auf, dass das ja ein und dasselbe ist, aber das ist eine Fehlidentifikation. Eine Identifikation mit etwas wahrgenommenen.
Die Ich-Gedanken sind genauso wie Gedanken übers Putzen oder Mathematik. Sie wissen null.Wie schaut es mit den Ich-Gedanken aus?
Was wissen die von Erfahrung?
Ja, im Körper. Das Gefühl der eigenen Existenz, des Daseins. Der Körper läuft umher, von a nach b. Das, was aus ihm herausschaut, scheinbar mit. Wenn der Körper schläft, ist da keine DE mehr.Ist „Ich“ wo anders zu finden als in Gedanken?
Re: Auflösen
Sorry... :)Ich meine nicht die angenommene Person. Ohne jeden Zweifel. Es ist unmöglich es zu beschreiben. Es weiß, das ist alles was ich sagen kann.
That's it... :) Was fehlt hier?
ES weiß ist zuviel, da ist nur wissen. Und WAS wird gewusst? Meinst du das? :))
Nun? :))
Es war eigentlich eine rein rethorische Frage, ob hier irgendetwas fehlt wenn die Erfahrung die du beschrieben hast da ist... :)
Super! Ja, alles nur Gewohnheit... :)Das Freuen darüber nimmt zu, allmählich.Ja genau... Einfach so oft es einkommt, beobachten, spüren... freuen, dass es gesehen wurde (ja, das geht tatsächlich, sich mitten in der Angst oder dem Ärger auch zu freuen, am besten auch mit einem Lächeln oder Lachen, das reduziert die Stresshormone... versuchs mal... :))
:)Awwwh was für eine herrliche Frage!Und dann frage dich: Was hat die Vorstellung eines „Ichs“ oder eine Vorstellung von „mir“ mit dem tatsächlichen allgegenwärtigen „Sein“ zu tun...?
Die Vorstellung von "mir" taucht im allgegenwärtigen SEIN auf. Zuerst ploppte die Antwort auf, dass das ja ein und dasselbe ist, aber das ist eine Fehlidentifikation. Eine Identifikation mit etwas wahrgenommenen.
Die Ich-Gedanken sind genauso wie Gedanken übers Putzen oder Mathematik. Sie wissen null.Wie schaut es mit den Ich-Gedanken aus?
Was wissen die von Erfahrung?
Genau...
Ja, im Körper. Das Gefühl der eigenen Existenz, des Daseins.Ist „Ich“ wo anders zu finden als in Gedanken?
Ist dieses Seinsgefühl wirklich das, was du dir unter dem "Ich" das wir hier untersuchen wollen vorstellst? Ist dieses Seinsgefühl eine getrennte, kontrollierende Entität?
Und ja natürlich, das wird immer da sein... Es ist ein großer Unterschied zwischen „Es gibt kein eigenständiges Ich“ und "du existierst nicht"... Natürlich ist da Existenz, wir untersuchen nur ob es das ist was wir uns einbilden... :)
Untersuche mal ganz genau, ob da wirklich was aus dem Körper herausschaut... Ist es so, als würdest „du“ in einem Zelt drinnen sitzen und nach draussen schauen? Findest du irgendwo eine Trennlinie, eine Grenze?Der Körper läuft umher, von a nach b. Das, was aus ihm herausschaut, scheinbar mit.
Ist das wahr? Wie ist es wenn das was wir Traum nennen erscheint? Ist da nicht auch „wahrnehmen“?Wenn der Körper schläft, ist da keine DE mehr
Looking —> Seeing....Seeing —> Freedom
Re: Auflösen
Da fehlt dann nichts.Sorry... :)
Es war eigentlich eine rein rethorische Frage, ob hier irgendetwas fehlt wenn die Erfahrung die du beschrieben hast da ist... :)
Wenn die .... die frühere Person da ist, könnte so einiges besser sein. Aber wenn da nur wahrnehmen ist, fehlt nichts.
Ich musste diese Frage erstmal sacken lassen. Ich kann nicht mal sagen das ich darüber großartig nachgedacht habe. Eher nachgefühlt. Also nein, das Sein ist etwas völlig anderes. Es geht allem voraus, es ist allgegenwärtig, es tut garnichts. Es kontrolliert nichts, es ist nicht getrennt, es ist unberührt und doch ist nichts ohne Sein.Ist dieses Seinsgefühl wirklich das, was du dir unter dem "Ich" das wir hier untersuchen wollen vorstellst? Ist dieses Seinsgefühl eine getrennte, kontrollierende Entität?
ich finde keine Trennlinie. Ich habe auch nicht das Gefühl in einem Zelt zu sitzen. Es scheint eher vor mir zu sein, da wo ich hinsehe. Also so ein Gefühl der Identität.Untersuche mal ganz genau, ob da wirklich was aus dem Körper herausschaut... Ist es so, als würdest „du“ in einem Zelt drinnen sitzen und nach draussen schauen? Findest du irgendwo eine Trennlinie, eine Grenze?
Ich merke, dass ich zu oft und aus Gewohnheit versuche das Problem intellektuell zu lösen. Das bringt nichts, ich kann/muss mich allein auf DE verlassen.
Ich kann jedoch nicht abstreiten das das Sehen vom Kopf ausgeht.
Wenn der Körper schläft, ist da keine DE mehr
Ja, den Traum nehme ich wahr, solange ich träume halte ich ihn auch für real. (Zu 95%).Ist das wahr? Wie ist es wenn das was wir Traum nennen erscheint? Ist da nicht auch „wahrnehmen“?
Im Tiefschlaf ist nichts mehr. Und wenn der Körper stirbt, ist auch kein wahrnehmen.
Re: Auflösen
Was soll das sein „die frühere Person“ und wer oder was meint dass einiges besser sein könnte?Wenn die .... die frühere Person da ist, könnte so einiges besser sein.
Bist du sicher dass es besser wäre, wenn es anders wäre?
Genau... Ist es nicht das, was „du“ in Wirklichkeit bist? Und alles was danach kommt ist eine Geschichte?Ich musste diese Frage erstmal sacken lassen. Ich kann nicht mal sagen das ich darüber großartig nachgedacht habe. Eher nachgefühlt. Also nein, das Sein ist etwas völlig anderes. Es geht allem voraus, es ist allgegenwärtig, es tut garnichts. Es kontrolliert nichts, es ist nicht getrennt, es ist unberührt und doch ist nichts ohne Sein.
Ja genau, das ist ja die Thematik... Deshalb untersuchen wir ja alles so genau, weil wir so gewohnt und konditioniert sind alles zu zerdenken, und immer wieder alten Glaubenssätzen aufsitzen die uns aufgeschwatzt wurden...ich finde keine Trennlinie. Ich habe auch nicht das Gefühl in einem Zelt zu sitzen. Es scheint eher vor mir zu sein, da wo ich hinsehe. Also so ein Gefühl der Identität.Untersuche mal ganz genau, ob da wirklich was aus dem Körper herausschaut... Ist es so, als würdest „du“ in einem Zelt drinnen sitzen und nach draussen schauen? Findest du irgendwo eine Trennlinie, eine Grenze?
Ich merke, dass ich zu oft und aus Gewohnheit versuche das Problem intellektuell zu lösen. Das bringt nichts, ich kann/muss mich allein auf DE verlassen.
Das wäre das wissenschaftliche Konzept, ist auch nichts falsch daran, Konzepte können sehr nützlich sein...Ich kann jedoch nicht abstreiten das das Sehen vom Kopf ausgeht.
Aber ist das wirklich deine Erfahrung?
Stelle einen Gegenstand vor dir auf eine weiße Fläche und untersuche nochmal genau:
Findest du einen "Anfang" und ein "Ende" von Sehen?
Gibt es eine Grenze zwischen Außen und Innen?
Schließe die Augen und achte auf die innere Sicht hinter den geschlossenen Augenlidern (Lichtpunkte, Farben oder einfach nur schwarz...) Wie ist es da? Ist ein Anfang, ein Ende, eine Grenze zu finden?
Gibt es jemanden, der sieht oder nur sehen?
Gibt es eine "Instanz", die ein wahrgenommenes Objekt wahrnimmt oder einfach nur wahrnehmen?
Woher weißt du das? Ist das deine Erfahrung?Im Tiefschlaf ist nichts mehr. Und wenn der Körper stirbt, ist auch kein wahrnehmen
Looking —> Seeing....Seeing —> Freedom
Re: Auflösen
Wenn die .... die frühere Person da ist, könnte so einiges besser sein.
Mit der früheren Person meine ich die Gabi, die bis zu einer gewissen Zeit fest davon überzeugt war, nichts weiter als der Körper-Mind zu sein. Was macht diese Person aus? Eben diese Überzeugung, verursacht durch Identifikation mit dem Körper-Mind. Iin Wahrheit jedoch sind da Gedanken oder denken, dass beobachtet wird. Die vermeintliche Person ist ein Konstrukt. Etwas gelerntes, übergestülptes. Wenn da denken an dieses Konstrukt ist, taucht der Wunsch auf , dass es dem Körper besser ginge. Aber da ist niemand der das meint.Was soll das sein „die frühere Person“ und wer oder was meint dass einiges besser sein könnte?
Bist du sicher dass es besser wäre, wenn es anders wäre?
Ja, wenn ich gesund wäre, also wenn es anders wäre als es jetzt ist, wäre es besser, der Gedanke ist da und wird gesehen.
Aber: die Gedanken/Geschichten darum sind fast vollständig zum Erliegen gekommen. Da ist keine Schuld, nur manchmal Traurigkeit. Es ist wie es ist.
Es ist ja auch normal zum Zahnarzt zu gehen, ob mit (eingebildeten) ich oder ohne.
Der Widerstand gegen dem was jetzt ist, ist vollkommen sinnlos.
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Ja, sieht so aus. Weiter, tiefer, näher kann ich nicht gehen. Und alles andere ist .... ein Theater! Es ist das austauschbare, wechselhafte, veränderliche.Ich musste diese Frage erstmal sacken lassen. Ich kann nicht mal sagen das ich darüber großartig nachgedacht habe. Eher nachgefühlt. Also nein, das Sein ist etwas völlig anderes. Es geht allem voraus, es ist allgegenwärtig, es tut garnichts. Es kontrolliert nichts, es ist nicht getrennt, es ist unberührt und doch ist nichts ohne Sein.[quote
Genau... Ist es nicht das, was „du“ in Wirklichkeit bist?
Und alles was danach kommt ist eine Geschichte?
:)) Was?? Wo soll denn das sein? Wenn ich auf den Tisch schaue, wird der genauso gesehen wie die Bäume hinten im Garten. Das bedeutet ja nicht das die Bäume das Ende des Sehens sind. Beides wird gesehen.Findest du einen "Anfang" und ein "Ende" von Sehen?
Eine Grenze im Sehen? Das verstehe ich nicht so richtig. Das Sehen geht doch nur in eine Richtung. In alle Richtungen.Gibt es eine Grenze zwischen Außen und Innen?
Also ich hab es mehrmals gemacht. Es ist ein braun-oranger ... Ausblick. Da sind Punkte, Striche, Blitze. Mal wie eine Leinwand, mal mit Tiefe. Da ist kein Anfang, kein Ende, keine Grenze. Aber was soll mir das sagen?Schließe die Augen und achte auf die innere Sicht hinter den geschlossenen Augenlidern (Lichtpunkte, Farben oder einfach nur schwarz...) Wie ist es da? Ist ein Anfang, ein Ende, eine Grenze zu finden?
Da ist nur sehen.Gibt es jemanden, der sieht oder nur sehen?Da ist nur wahrnehmen. Es braucht keine Extra-Instanz, wahrnehmen geht einfach so.Code: Select all
Gibt es eine "Instanz", die ein wahrgenommenes Objekt wahrnimmt oder einfach nur wahrnehmen?
Ich kann mich an nichts erinnern, wenn ich schlafe und nicht träume.Woher weißt du das? Ist das deine Erfahrung?Im Tiefschlaf ist nichts mehr. Und wenn der Körper stirbt, ist auch kein wahrnehmen
DE funktioniert doch nur durch oder mit sehen, riechen, schmecken usw. Wenn der Körper nicht mehr lebt, was soll da noch DE machen?
Lieben Dank, barb!
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