Die Begleitung auf LU konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt - was bedeutet das für Dich?
Es bedeutet für mich das Ende vom Leiden. Allerdings stellt sich die Frage wenn es kein innewohnendes Selbst gibt was ist dann die Seele? Fragen über Fragen
Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Ich bin über den Blog von Matthian Pöhm hierher gekommen. Ich wünsche mir nichts mehr als endlich Erleuchtung zu erfahren. Mir ist klar das sich das Wörtchen Ich und Erleuchtung ausschliesst gegenseitig
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Ich habe alles gelesen. Bibel, Werner Ablass, Buddhistische Schriften, Veden, Renz, Pöhm, Byron Katie etc pp. ich war in buddhistischen Zentren da ich auf der suche nach der Erleuchtung und dem Gefühl der allumfassenden Liebe war. Ich hab Sufis besucht etc pp. Ich hab nächtelang meditiert......vom intellekt her hab ich verstanden dass das Ich nur ein Konzept ist. Nur die Erfahrung im Körperlichen fehlt mir und das macht mich kirre :-)
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?
Diskussion, Anleitung, Übungen....das ist meine Vorstellung. Aber ich bin für alles offen.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
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Auf der Suche
Re: Auf der Suche
Hallo Licht (möchtest Du hier so angesprochen werden?),
ich werde Dich gerne hier begleiten, wenn Du möchtest….
Falls noch nicht geschehen, so lies Dir vorab bitte die "einführenden Worte" am Forums-Anfang durch:
viewtopic.php?f=18&t=6280
sowie die "Verwendung der Zitierfunktion", falls noch nicht geschehen:
viewtopic.php?f=18&t=6275
Es wäre auch gut, für die Zeit der Untersuchung, alle spirituellen Bücher, Videos, etc. beiseite zulegen, auch das Lesen in anderen Threads verwirrt eher, es geht um deine Erfahrungen.....
Wie sollte denn diese Erfahrung im körperlichen Deiner Vorstellung nach sein?
Begleitung: gerne und Übungen, ja wird es geben :-)
Was bedeutet für dich Leiden?
Warum möchtest Du Leiden vermeiden?
Ist da jetzt gerade Leid bei Dir?
Bin gespannt auf Deine Antworten,
LG Mauritius
ich werde Dich gerne hier begleiten, wenn Du möchtest….
Falls noch nicht geschehen, so lies Dir vorab bitte die "einführenden Worte" am Forums-Anfang durch:
viewtopic.php?f=18&t=6280
sowie die "Verwendung der Zitierfunktion", falls noch nicht geschehen:
viewtopic.php?f=18&t=6275
Es wäre auch gut, für die Zeit der Untersuchung, alle spirituellen Bücher, Videos, etc. beiseite zulegen, auch das Lesen in anderen Threads verwirrt eher, es geht um deine Erfahrungen.....
Ja, das könnte sich durchaus ausschliessen :-).Ich wünsche mir nichts mehr als endlich Erleuchtung zu erfahren. Mir ist klar das sich das Wörtchen Ich und Erleuchtung ausschliesst gegenseitig
Genau darum geht es hier, um den Unterschied zwischen intellektuellem Verstehen und Erkennen...:vom intellekt her hab ich verstanden dass das Ich nur ein Konzept ist. Nur die Erfahrung im Körperlichen fehlt mir und das macht mich kirre :-)
Wie sollte denn diese Erfahrung im körperlichen Deiner Vorstellung nach sein?
Diskussionen im Sinne des Austausches von Gedanken….wollen wir hier vermeiden, es geht um die direkte Erfahrung....und das direkte Schauen was gerade da ist und erfahren wird, Gedanken legen sich da gerne drüber...Diskussion, Anleitung, Übungen....das ist meine Vorstellung. Aber ich bin für alles offen.
Begleitung: gerne und Übungen, ja wird es geben :-)
Hierzu gleich meine Fragen:Es bedeutet für mich das Ende vom Leiden. Allerdings stellt sich die Frage wenn es kein innewohnendes Selbst gibt was ist dann die Seele? Fragen über Fragen
Was bedeutet für dich Leiden?
Warum möchtest Du Leiden vermeiden?
Ist da jetzt gerade Leid bei Dir?
Bin gespannt auf Deine Antworten,
LG Mauritius
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Auf der Suche
Hallo und guten Morgen,
vielen Dank für Deine schnelle Nachricht. Ich habe die einführenden Worte gelesen. Da ich allerdings oft am Handy anworten werde wird das mit der zitierfunktion eher schwer. Ich hoffe das ist ok. Mein Name ist Dani. Es wäre schön diesen zu nutzen.
Das klingt jetzt alles etwas wirr, hoffentlich kannst du damit etwas anfangen
Liebe Grüße
Dani
vielen Dank für Deine schnelle Nachricht. Ich habe die einführenden Worte gelesen. Da ich allerdings oft am Handy anworten werde wird das mit der zitierfunktion eher schwer. Ich hoffe das ist ok. Mein Name ist Dani. Es wäre schön diesen zu nutzen.
Ich merke einfach das ich das Thema einfach nur intlektuell verstandn habe. Es ist schwer zu erklären. Was ist mit der Gewissheit das alles tatsächlich so ist? Was ist mit den Glücksgefühlen die hier viele in den Thread beschreiben (ich hatte vorher schon gelesen) Die Erleichterung das man es verstanden hat und es nicht nur ein Gedankenkostrukt ist? Ich weiss das dies auch wieder nur Gedankenkonstrukte sind aber ich verfange mich in Ihnen und kann mich da irgendwie nicht heraus holen. Die Erfahrung im Körperlichen stelle ich mir als ein "Eins-Sein" vor.Wie sollte denn diese Erfahrung im körperlichen Deiner Vorstellung nach sein?
Ich hatte 3x einen Herzstillstand. Da war das eins-Sein mit was auch immer spürbar. Klar möchte ich da wieder hin aber das ist illusorisch. Ich möchte noch nicht sterben. Aber ich merke das ich mit Anhaftungen kämpfe. Es ist kein körperliches Leid sondern eher psychisch. Nichts was den Doc auf den Plan ruft aber die Gedanken rennen. Jeder möchte Leid vermeiden denke ich. Das liegt in der Natur des Menschen.Was bedeutet für dich Leiden?
Warum möchtest Du Leiden vermeiden?
Ist da jetzt gerade Leid bei Dir?
Das klingt jetzt alles etwas wirr, hoffentlich kannst du damit etwas anfangen
Liebe Grüße
Dani
Re: Auf der Suche
Liebe Dani,
mit oder ohne Zitierfunktion, das ist schon ok (Übersichtlichkeit erleichtert halt die Kommunikation)....nun los :-):
Hören
Sehen
Riechen
Schmecken
Spüren
Denken
Vereinfacht könnte man sagen, nur was direkt erfahren werden kann, ist tatsächlich...und genaugenommen ist Gewissheit: Denken...Inhalt von Gedanken.
Kann Gewissheit erfahren werden? Und wer könnte sie erfahren? Kannst Du jemanden finden, der Gewissheit erfahren könnte?
Erwartest Du Dir, Glücksgefühle zu erreichen?
Wie würde sich das für dich anfühlen?
Wie fühlt sich dein Leid gerade an?
Kannst Du es sehen, hören, spüren, riechen, schmecken...oder ist es Inhalt von Gedanken?
Hierzu ein paar Sätze, lies sie bitte sorgfältig und schau genau, was dabei an Gedanken, Gefühlen und Empfindungen auftaucht, schreib alles auf und berichte darüber:
Es gibt niemanden, der/ die etwas verstehen könnte.
Es gibt niemanden, der/die Glücksgefühle haben könnte.
Es gibt kein Ich, es hat nie ein Ich gegeben.
Das sind nun einige Fragen, lass Dir die Zeit, die Du brauchst, wichtig ist es, genau zu sehen, die Übungen mit größtmöglicher Ehrlichkeit und Genauigkeit durchzuführen....und: es gibt nichts zu erreichen! :-)
Viel Freude beim Sehen/Berichten, bin gespannt auf Deine Antworten,
LG
Mauritius
mit oder ohne Zitierfunktion, das ist schon ok (Übersichtlichkeit erleichtert halt die Kommunikation)....nun los :-):
Die Gewissheit kommt über die direkte Erfahrung , d.h. die direkte Erfahrung über die Sinne, wozu auch das Denken (die Erfahrung des Denkens, NICHT die Inhalte der Gedanken)zählt, also:Was ist mit der Gewissheit das alles tatsächlich so ist?
Hören
Sehen
Riechen
Schmecken
Spüren
Denken
Vereinfacht könnte man sagen, nur was direkt erfahren werden kann, ist tatsächlich...und genaugenommen ist Gewissheit: Denken...Inhalt von Gedanken.
Kann Gewissheit erfahren werden? Und wer könnte sie erfahren? Kannst Du jemanden finden, der Gewissheit erfahren könnte?
Oh, diese können eintreten...oder auch nicht, die Erfahrungen sind vielfältig...Was ist mit den Glücksgefühlen die hier viele in den Thread beschreiben (ich hatte vorher schon gelesen)
Erwartest Du Dir, Glücksgefühle zu erreichen?
Wie würde sich das für dich anfühlen?
Liegt dies nicht eher in der Natur der Gedanken? Kann es sein, dass Leid nichts anderes ist, als Widerstand gegen das, was jetzt da ist?Jeder möchte Leid vermeiden denke ich. Das liegt in der Natur des Menschen.
Wie fühlt sich dein Leid gerade an?
Kannst Du es sehen, hören, spüren, riechen, schmecken...oder ist es Inhalt von Gedanken?
"Verstanden" impliziert, dass etwas über den Verstand geschieht....also durch Denken. In der Tat steht das Denken der Erkenntnis im Weg.Die Erleichterung das man es verstanden hat und es nicht nur ein Gedankenkostrukt ist?
Hierzu ein paar Sätze, lies sie bitte sorgfältig und schau genau, was dabei an Gedanken, Gefühlen und Empfindungen auftaucht, schreib alles auf und berichte darüber:
Es gibt niemanden, der/ die etwas verstehen könnte.
Es gibt niemanden, der/die Glücksgefühle haben könnte.
Es gibt kein Ich, es hat nie ein Ich gegeben.
Das sind nun einige Fragen, lass Dir die Zeit, die Du brauchst, wichtig ist es, genau zu sehen, die Übungen mit größtmöglicher Ehrlichkeit und Genauigkeit durchzuführen....und: es gibt nichts zu erreichen! :-)
Viel Freude beim Sehen/Berichten, bin gespannt auf Deine Antworten,
LG
Mauritius
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Auf der Suche
Hallo Mauritius,
es wird etwas dauern bis ich alles beantwortet habe. Ich mach das in Etappen.
Der Rest folgt am Wochenende.
Danke für Deine zeit
Liebe Grüße
Dani
es wird etwas dauern bis ich alles beantwortet habe. Ich mach das in Etappen.
Gewissheit ist ein Gefühl. Allerdings wird keine Person wahrgenommen die fühlt. Die Gefühle allerdings sind vorhanden.....Natürlich ist es über die Sinne nicht wahrnehmbar. Was sind dann Gefühle?Kann Gewissheit erfahren werden? Und wer könnte sie erfahren? Kannst Du jemanden finden, der Gewissheit erfahren könnte?
Erwarten? Das weiss ich nicht. Wünschen würde ich mir eine solche Erfahrung. Allerdings frage ich mich dann jetzt schon wer diesen Wunsch hat ausser meinem Ich? Ich denke das es schon eine wunderbare Erfahrung ist da pures, reines Glück bestimmt etwas tolles ist.Erwartest Du Dir, Glücksgefühle zu erreichen?
Wie würde sich das für dich anfühlen?
Ich denke eher ich bin momentan unzufrieden. Dass ist nicht schön. Es ist aber auch eher ein inhalt von Gedanken.Wie fühlt sich dein Leid gerade an?
Kannst Du es sehen, hören, spüren, riechen, schmecken...oder ist es Inhalt von Gedanken?
Der Rest folgt am Wochenende.
Danke für Deine zeit
Liebe Grüße
Dani
Re: Auf der Suche
Liebe Dani,
Wenn Du wissen willst, wie das Wetter ist, hast du mehrere Möglichkeiten:
Du kannst darüber nachdenken.
Du kannst das Wetter an deinem Ort googeln.
Du kannst jemanden fragen.
Du gehst vor die Tür und siehst selber nach.... Nur dann weißt Du mit Gewissheit wie das Wetter ist.
Du kannst es sehen (vielleicht den regen), vielleicht die kühle Luft auf der Haut spüren, etc. Hast Du diese Gewissheit" erlangt", so ist auch sofort die Frage nach Gewissheit hinfällig. Es ist so wie es ist. Punkt.
Genau das ist es, was wir hier tun. Hinterfragen und Nachsehen. Und dem Inhalt von Gedanken keinen Glauben zu schenken, sondern uns nur auf die direkte Erfahrung zu konzentrieren.
Diese Untersuchung hier besteht darin, dass ich Dir Fragen stelle und Übungen vorschlage....Übungen, bei denen es um direkte Wahrnehmung geht....diese Übungen führen in die EIN-fachheit. Und ich weise dich darauf hin, wo Gedanken vorherrschen, Glaubenssätze und Erwartungen da sind und sich über die direkte Wahrnehmung legen...damit Du direkt Sehen kannst :-).
In dieser Unterhaltung geht es darum, herauszufinden, ob es ein "ICH" gibt, ein getrenntes "Ich", das Entscheidungen trifft und Kontrolle ausübt. Glückserfahrungen lassen sich wo anders machen. In gewissem Sinne wirst Du hier im besten Falle "Ent - TÄUSCHT"....
Es geht nur darum, dies für Dich selber herauszufinden, zu ERKENNEN und nicht intellektuell zu verstehen.
Welche, und ob überhaupt irgendwelche Erfahrungen auf "Dich" warten ist nicht vorhersehbar, es ist jetzt einfach kein Wissen darüber da.
Darum ersuche ich Dich: Pack alle Erwartungen und Wünsche zusammen und vergrab sie irgendwo weit weg in der Wüste...(mach das innerlich wirklich, vielleicht sogar ein kleines Ritual, wenn Du so etwas magst).
Damit wir frisch und frei Schauen können :-)
Dazu eine kleine Übung:
Setz dich bequem hin, nimm Dir ein paar Minuten ungestörter Zeit und schau auf das, was vor dir liegt. Beobachte genau, wie der Verstand das Gesehene einzuteilen beginnt...in Objekte, wie er Erklärungen und Beschreibungen auftauchen lässt, vielleicht Geschichten zu den Objekten, was sie sind, wozu sie sind, etc.
Dann hör auf damit, das Gesehene als benannte Objekte zu betrachten. Schau nur auf das SEHEN selbst. Das reine Sehen. Ohne jegliche Beschreibung. Das ist direkte Erfahrung, das es ist wie es ist...
Du kannst das immer wieder im Alltag einbauen: Schauen einfach ohne zu benennen, lass Dich innerlich in das Sehen "hineinsinken"....und sag Dir das Wort "Sehen" als Unterstützung. Üb das immer wieder, damit es sich vertiefen kann
Alles Liebe,
Mauri
Sehr schön, es soll dich nicht stressen, und es ist besser, kleine Häppchen, dafür regelmäßig, als hin und wieder einen grossen Brocken. Durch regelmäßiges Schreiben bleibt die "Untersuchung" im Fluss.es wird etwas dauern bis ich alles beantwortet habe. Ich mach das in Etappen.
Hierzu ein kleines Beispiel:Gewissheit ist ein Gefühl
Wenn Du wissen willst, wie das Wetter ist, hast du mehrere Möglichkeiten:
Du kannst darüber nachdenken.
Du kannst das Wetter an deinem Ort googeln.
Du kannst jemanden fragen.
Du gehst vor die Tür und siehst selber nach.... Nur dann weißt Du mit Gewissheit wie das Wetter ist.
Du kannst es sehen (vielleicht den regen), vielleicht die kühle Luft auf der Haut spüren, etc. Hast Du diese Gewissheit" erlangt", so ist auch sofort die Frage nach Gewissheit hinfällig. Es ist so wie es ist. Punkt.
Genau das ist es, was wir hier tun. Hinterfragen und Nachsehen. Und dem Inhalt von Gedanken keinen Glauben zu schenken, sondern uns nur auf die direkte Erfahrung zu konzentrieren.
Diese Untersuchung hier besteht darin, dass ich Dir Fragen stelle und Übungen vorschlage....Übungen, bei denen es um direkte Wahrnehmung geht....diese Übungen führen in die EIN-fachheit. Und ich weise dich darauf hin, wo Gedanken vorherrschen, Glaubenssätze und Erwartungen da sind und sich über die direkte Wahrnehmung legen...damit Du direkt Sehen kannst :-).
Wunsch würde ich als mit Hoffnung gepaarte Erwartung sehen.....Erwarten? Das weiss ich nicht. Wünschen würde ich mir eine solche Erfahrung. Allerdings frage ich mich dann jetzt schon wer diesen Wunsch hat ausser meinem Ich? Ich denke das es schon eine wunderbare Erfahrung ist da pures, reines Glück bestimmt etwas tolles ist.
In dieser Unterhaltung geht es darum, herauszufinden, ob es ein "ICH" gibt, ein getrenntes "Ich", das Entscheidungen trifft und Kontrolle ausübt. Glückserfahrungen lassen sich wo anders machen. In gewissem Sinne wirst Du hier im besten Falle "Ent - TÄUSCHT"....
Es geht nur darum, dies für Dich selber herauszufinden, zu ERKENNEN und nicht intellektuell zu verstehen.
Welche, und ob überhaupt irgendwelche Erfahrungen auf "Dich" warten ist nicht vorhersehbar, es ist jetzt einfach kein Wissen darüber da.
Darum ersuche ich Dich: Pack alle Erwartungen und Wünsche zusammen und vergrab sie irgendwo weit weg in der Wüste...(mach das innerlich wirklich, vielleicht sogar ein kleines Ritual, wenn Du so etwas magst).
Damit wir frisch und frei Schauen können :-)
Auch Zufriedenheit findest Du hier nicht....doch Du kannst feststellen, dass es niemanden gibt, der Unzufrieden ist....die Unzufriedenheit wird dadurch möglicherweise nicht verschwinden, aber....sie wird einfach gesehen...ist einfach da, als das was ist wie es ist...und könnte in einem anderen Licht erscheinen.Ich denke eher ich bin momentan unzufrieden. Dass ist nicht schön. Es ist aber auch eher ein Inhalt von Gedanken.
Dazu eine kleine Übung:
Setz dich bequem hin, nimm Dir ein paar Minuten ungestörter Zeit und schau auf das, was vor dir liegt. Beobachte genau, wie der Verstand das Gesehene einzuteilen beginnt...in Objekte, wie er Erklärungen und Beschreibungen auftauchen lässt, vielleicht Geschichten zu den Objekten, was sie sind, wozu sie sind, etc.
Dann hör auf damit, das Gesehene als benannte Objekte zu betrachten. Schau nur auf das SEHEN selbst. Das reine Sehen. Ohne jegliche Beschreibung. Das ist direkte Erfahrung, das es ist wie es ist...
Du kannst das immer wieder im Alltag einbauen: Schauen einfach ohne zu benennen, lass Dich innerlich in das Sehen "hineinsinken"....und sag Dir das Wort "Sehen" als Unterstützung. Üb das immer wieder, damit es sich vertiefen kann
Ist mir eine Freude :-)Danke für Deine zeit
Alles Liebe,
Mauri
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Auf der Suche
Entschuldige bitte das ich nicht jeden Tag antworte, aber ich musste kurzfristig auf Schulung und das Netz ist echt übel hier.
Zur direkten Erfahrung:
die Übung war sehr interessant. Ich wusste garnicht das mein Kopf soviel redet. Dieses dann auszublenden war nicht einfach. Ich merke das das Schauen in der direkten Erfahrung irgendwie schon "Übung" braucht. Man ist es ja gewohnt das der Kopf alles und jeden kommentiert.
Nach einiger Zeit merkte ich das es einfach ein zustand des sehens/fühlens war. Ich lag im Bett, hatte die Augen geöffnet und sah einfach. Einfach SEIN klingt mega esoterisch triffts aber ganz gut. Auch als ich die Augen schloss war es einfach fühlen. Ich könnte nicht sagen wo der Körper anfängt und die Bettdecke aufhört.
Zur direkten Erfahrung:
die Übung war sehr interessant. Ich wusste garnicht das mein Kopf soviel redet. Dieses dann auszublenden war nicht einfach. Ich merke das das Schauen in der direkten Erfahrung irgendwie schon "Übung" braucht. Man ist es ja gewohnt das der Kopf alles und jeden kommentiert.
Nach einiger Zeit merkte ich das es einfach ein zustand des sehens/fühlens war. Ich lag im Bett, hatte die Augen geöffnet und sah einfach. Einfach SEIN klingt mega esoterisch triffts aber ganz gut. Auch als ich die Augen schloss war es einfach fühlen. Ich könnte nicht sagen wo der Körper anfängt und die Bettdecke aufhört.
Re: Auf der Suche
Kein Problem :-)Entschuldige bitte das ich nicht jeden Tag antworte
Ja, wir sind es gewohnt, zig Jahre das als "Erfahrung" zu sehen, was uns der Verstand erzählt...Ich merke das das Schauen in der direkten Erfahrung irgendwie schon "Übung" braucht.
Drum übe das immer wieder, vielleicht fängt es ja an, Spaß zu machen...und es wird leichter.
Du kannst das Schauen auch schön in den Alltag einbauen...und wenn es manchmal nur Sekunden sind...
Es ist auch hilfreich, wenn Du es an einem Ort übst, wo Du Dich gut entspannen kannst, z.B. in der Natur, vielleicht im Wald?...Dann wird es auch in hektischeren Situationen leichter, z.B. im Kaufhaus, etc... (nicht beim Autofahren..;-))
Ja genau....das tut er, aber das muss gar kein Problem sein...Gedanken dürfen ja da sein, man muss Ihnen nur nicht so viel Aufmerksamkeit schenken....dann werden sie mit der Zeit ohnehin leiser.Man ist es ja gewohnt das der Kopf alles und jeden kommentiert.
Und das kann auch zum Üben genutzt werden:
Wenn dein Kopf wieder mal kommentiert, sieh doch die Gedanken mal genauer an:
Nicht Ihren Inhalt, versuch den so gut wie möglich zu ignorieren....
Schau genau hin, woher die Gedanken kommen, wo tauchen Sie auf? (Vielleicht so, wie wenn Du am Wasser sitzt und darauf wartest, dass ein Fisch aus dem Wasser in die Luft springt => woraus taucht er auf?)
Dann schau, ob Du einen Denker finden kannst? Etwas oder jemanden der/die/das die Gedanken macht, oder sie auslöst...?
Eine Entität, irgendetwas?...Schau ganz genau hin...
Kannst Du bewusst entscheiden, was Du als nächstes denken wirst?
Haben die Gedanken einen erkennbaren Zusammenhang (wie gesagt, nicht die Inhalte), die Gedanken an sich?
Sehr schön beobachtet :-)Auch als ich die Augen schloss war es einfach fühlen. Ich könnte nicht sagen wo der Körper anfängt und die Bettdecke aufhört.
Kannst Du einen Körper fühlen?
Was fühlst Du, wenn Du genau hinschaust? Ist es ein Körper? Oder vielleicht nur Druck...Wärme....?
Kannst Du ein Innen des Körpers fühlen?
Kannst Du ein Außen des Körper fühlen?
Kannst Du außerhalb des Körpers fühlen?
Erzähl mal, was Du entdeckst....
:-)
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Auf der Suche
Guten Morgen,
ich hab registriert das mein Kopf irgendwie ununterbrochen kommentiert. Die Idee die Gedanken einfach Gedanken sein zu lassen ohne große Wertung ist echt verführerisch. Ich hatte heute früh im Zug ein interessantes Erlebnis. Zur Zeit sind wenige Züge unterwegs und alle dementsprechend voll. Jeder starrt auf sein Handy, hat Kopfhörer in den Ohren oder diese komischen schnurlosen Dinger. Jeder schwebt und kreist um sich selbst. Ich lese meist. Heut hab ich das Buch weggepackt und deine Übung mit dem Gedanken schauen gemacht. Es war interessant zu erfahren wie die Gedanken plappern (wie ein Kindergartenrudel). Dann wurds leiser...ich hab die Menschen in Ihren selbst geschaffenen Blasen gesehen und da kommentierte nichts. Einfach sehen. Das war beeindruckend. Da merkte ich wie sehr ich tatsächlich in meinen Konditionierungen drin stecke. Als die Gedanken wieder aufploppten konnten Sie einfach im Hintergrund quatschen. Das ging zumindest eine zeit lang. Die Gedanken sind eigentlich wie Schmetterlinge. Unzusammenhängend und flatternd. Ich konnte keinen Zusammenhang entdecken. Ich kann auch nicht bestimmen was ich als nächstes denke.....
Ich hab angefangen immer wieder mal einen "Realitätscheck" zu machen. Der geht bei mir so: Kurzes Innehalten, Schauen....dann "wer denkt? ist da jemand zu finden?".....Woher kommt dieser Gedanke.....dann kanns mal etwas in die tiefe gehen....doof zu erklären.
Was das körperliche angeht kann ich zwischen innen und aussen nicht unterscheiden...
Einen schönen Tag für Dich
von Dani
ich hab registriert das mein Kopf irgendwie ununterbrochen kommentiert. Die Idee die Gedanken einfach Gedanken sein zu lassen ohne große Wertung ist echt verführerisch. Ich hatte heute früh im Zug ein interessantes Erlebnis. Zur Zeit sind wenige Züge unterwegs und alle dementsprechend voll. Jeder starrt auf sein Handy, hat Kopfhörer in den Ohren oder diese komischen schnurlosen Dinger. Jeder schwebt und kreist um sich selbst. Ich lese meist. Heut hab ich das Buch weggepackt und deine Übung mit dem Gedanken schauen gemacht. Es war interessant zu erfahren wie die Gedanken plappern (wie ein Kindergartenrudel). Dann wurds leiser...ich hab die Menschen in Ihren selbst geschaffenen Blasen gesehen und da kommentierte nichts. Einfach sehen. Das war beeindruckend. Da merkte ich wie sehr ich tatsächlich in meinen Konditionierungen drin stecke. Als die Gedanken wieder aufploppten konnten Sie einfach im Hintergrund quatschen. Das ging zumindest eine zeit lang. Die Gedanken sind eigentlich wie Schmetterlinge. Unzusammenhängend und flatternd. Ich konnte keinen Zusammenhang entdecken. Ich kann auch nicht bestimmen was ich als nächstes denke.....
Ich hab angefangen immer wieder mal einen "Realitätscheck" zu machen. Der geht bei mir so: Kurzes Innehalten, Schauen....dann "wer denkt? ist da jemand zu finden?".....Woher kommt dieser Gedanke.....dann kanns mal etwas in die tiefe gehen....doof zu erklären.
Was das körperliche angeht kann ich zwischen innen und aussen nicht unterscheiden...
Einen schönen Tag für Dich
von Dani
Re: Auf der Suche
Hi Dani,
Und: das gleiche wie mit Sehen geht auch mit Hören....Nur Hören. Sag Dir im Geiste immer wieder das Wort "Hören" (oder eben "Sehen"), das erleichtert die Konzentration, bzw. blendet das Gedankengeplapper aus.
Ich bin dieses Wochenende auf Seminar, kann wahrscheinlich nicht antworten....es wäre gut, wenn Du in der Zwischenzeit die Fragen beantwortest:
Insofern eine gute Zeit des Schauens...Hörens, mehr dazu nächste Woche, bin gespannt von Dir zu lesen, wies Dir ergangen ist,
liebe Grüsse, Mauritius
Wer steckt drin? Findest Du jemanden, der irgendwo drin steckt? Wie sieht der oder die aus? Kannst Du sie fühlen? Kannst Du "ich" irgendwie wahrnehmen? Ist da überhaupt ein "Ich"...oder Ploppen Gedanken einfach so auf und werden wahrgenommen, ohne dass es ein "ICH" dazu braucht....bemerkst "DU" etwas?.....Schau genau....:-)Da merkte ich wie sehr ich tatsächlich in meinen Konditionierungen drin stecke
Ja, darum ist es gut, die Übungen so oft wie möglich zu wiederholen....ob tiefer oder weiter oder anders....egal, es ändert die Perspektive...bleib dran ! :-)dann kanns mal etwas in die tiefe gehen....doof zu erklären
Und: das gleiche wie mit Sehen geht auch mit Hören....Nur Hören. Sag Dir im Geiste immer wieder das Wort "Hören" (oder eben "Sehen"), das erleichtert die Konzentration, bzw. blendet das Gedankengeplapper aus.
Ich bin dieses Wochenende auf Seminar, kann wahrscheinlich nicht antworten....es wäre gut, wenn Du in der Zwischenzeit die Fragen beantwortest:
Schreib auf, was Dir zuerst in den Sinn kommt, es braucht keine schönen oder ausgeklügelten Worte....das Erste ist das aufrichtigste....Hierzu ein paar Sätze, lies sie bitte sorgfältig und schau genau, was dabei an Gedanken, Gefühlen und Empfindungen auftaucht, schreib alles auf und berichte darüber:
Es gibt niemanden, der/ die etwas verstehen könnte.
Es gibt niemanden, der/die Glücksgefühle haben könnte.
Es gibt kein Ich, es hat nie ein Ich gegeben.
Insofern eine gute Zeit des Schauens...Hörens, mehr dazu nächste Woche, bin gespannt von Dir zu lesen, wies Dir ergangen ist,
liebe Grüsse, Mauritius
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Auf der Suche
Guten Morgen Mauritius,
ich hoffe es geht dir gut.
Irgendwie ist schreiben als Medium auf der einen Seite super weil ich mich auf mehrern Sensorischen Kanälen mit den Fragen auseinandersetze, auf der anderen Seite ist Schreiben echt doof. Das ICH ist im Sprachgebrauch so fest verwurzelt da klingt jetzt irgendwie jeder Satz falsch. Da ist ja kein ICH
ich hoffe es geht dir gut.
Es braucht kein ICH aber es werden Gedanken fälschlicherweise als ICH wahrgenommen. Wenn ich genau hinsehe ist es glasklar das es kein Ich benötigt, das es keines gibt, es ist eine Konditionierung. Sobald man nicht mehr hinterfragt schleicht sich der Gedanke an ein ICH durch die Hintertüre wieder ein. Ist es ein permanentes wachsam sein oder gibt die Konditionierung irgendwann auf?Wer steckt drin? Findest Du jemanden, der irgendwo drin steckt? Wie sieht der oder die aus? Kannst Du sie fühlen? Kannst Du "ich" irgendwie wahrnehmen? Ist da überhaupt ein "Ich"...oder Ploppen Gedanken einfach so auf und werden wahrgenommen, ohne dass es ein "ICH" dazu braucht....bemerkst "DU" etwas?.....Schau genau....:-)
Um die Übung war ich echt froh da das Geplapper einfach leiser wurde.Und: das gleiche wie mit Sehen geht auch mit Hören....Nur Hören. Sag Dir im Geiste immer wieder das Wort "Hören" (oder eben "Sehen"), das erleichtert die Konzentration, bzw. blendet das Gedankengeplapper aus.
Anfangs war es Unglauben. Natürlich muss es ein ICH geben. Es ist doch da. Aber wenn hinterfragt wird dann ist da niemand. Ein beklemmendes Gefühl macht sich breit. Dann die Frage wer bin ich denn dann wenn es kein Ich gibt?Es gibt niemanden, der/ die etwas verstehen könnte.
Es gibt niemanden, der/die Glücksgefühle haben könnte.
Es gibt kein Ich, es hat nie ein Ich gegeben.
Irgendwie ist schreiben als Medium auf der einen Seite super weil ich mich auf mehrern Sensorischen Kanälen mit den Fragen auseinandersetze, auf der anderen Seite ist Schreiben echt doof. Das ICH ist im Sprachgebrauch so fest verwurzelt da klingt jetzt irgendwie jeder Satz falsch. Da ist ja kein ICH
Re: Auf der Suche
Hi Dani,
Wie sieht das aus, wenn Gedanken als Ich wahrgenommen werden, was meinst Du damit genau?
Es ist auch nichts falsch an einem "Ich" Gedanken. Es ist jedoch ein großer Unterschied, ob Du diesem glaubst, ob er echt für dich erscheint.....
Oder ob er einfach so auftaucht, inmitten all der anderen Gedanken. Kommt und geht, ohne Macht zu haben, keinen Wahrheitsanspruch mehr hat....
Aber es ist eine tiefe Überzeugung, die du dein ganzes Leben (fast, denn die ersten Lebensjahre war es nicht so) mit dir rumgeschleppt hast, anzunehmen, da wäre ein Zentrum, eine Entität, also ein "Ich", das wahrnimmt und kontrolliert....und diese Überzeugung los zu werden kann schon Unbehagen auslösen...
Falls nun also so etwas wie Angst auftauchen sollte:
Du kannst nichts verlieren, was du je besessen hättest! Du bist völlig sicher, deinem Körper geschieht nichts.
Du hast ja Meditationserfahrung, sei in solchen Momenten in deinem Körper präsent, fühle in, konzentrier Dich auf den Fluss deines Atems. Aber versuch nicht, das Unbehagen wegzumachen, indem Du dich ablenkst. Falls es stark wird, so gibt es auch da Hilfreiches....erzähl es mir einfach :-)
Zu erkennen, dass es keinen Weihnachtsmann (oder Christkind, etc.) gibt....heißt nicht, dass Weihnachten wegfällt. Es kann dennoch genauso so schön gefeiert werden....Kannst Du Dich noch daran erinnern als du an den Weihnachtsmann glaubtest?
Frage:
Wo ist der Unterschied zwischen Baum, Krankenhaus und Weihnachtsmann?
Was kannst Du ganz wahrnehmen, was nur teilweise und was gar nicht (ist also nur eine Vorstellung)?
Wozu gehört das "Ich"?
Musst "Du" etwas sein? Was wäre anders, wenn "Du" einfach NICHTS wärst? Würdest Du dich in Luft auflösen? Der Körper verschwinden?
Kleine Übung dazu:
Heb bitte Deine rechte (oder linke, wenn's leichter ist) Hand hoch.
Kannst Du jemanden "in Dir" finden, der den Befehl gab die Hand zu heben?
Gibt es einen Auslöser für die Bewegung, wurde dem Körper gesagt, was er zu tun hat?
Wie er es zu machen hat?
Gibt es einen klaren Auslöser (genau hinsehen....) für dieses Hand heben?
Gibt es eine erkennbare Verbindung, zwischen dem Gedanken (gab es diesen Gedanken überhaupt?) die Hand zu heben und dem Heben an sich überhaupt?
Oder wird das Heben der Hand einfach wahrgenommen? Geschieht es einfach? Und wird lediglich gesehen?
Wo ist dabei ein ICH zu finden?
Mach diese Übung sehr genau, und vielleicht auch öfters, sie kann sehr aufschlussreich sein....
Bin wie immer gespannt auf deine Antworten :-)
Alles Liebe,
M.
ja, danke, alles fein...ich hoffe es geht dir gut.
Wer nimmt die Gedanken als Ich war? Ist da ein Ich, das Gedanken an ein Ich wahrnimmt?Es braucht kein ICH aber es werden Gedanken fälschlicherweise als ICH wahrgenommen
Wie sieht das aus, wenn Gedanken als Ich wahrgenommen werden, was meinst Du damit genau?
Wie sieht dieser Gedanke aus? Ein Bild? Worte? Woher kommt er? Wo genau wird er wahrgenommen?Sobald man nicht mehr hinterfragt schleicht sich der Gedanke an ein ICH durch die Hintertüre wieder ein
Nun, permanentes wachsam Sein wäre auf Dauer wohl sehr anstrengend....die Konditionierung kann auch nicht aufgeben....sie ist an und für sich inhaltslos...es geht um eine klare Erkenntnis. Sie wird nicht gedacht. Sie wird klar gesehen (wobei "sehen" ein Hilfsausdruck ist).Ist es ein permanentes wachsam sein oder gibt die Konditionierung irgendwann auf?
Es ist auch nichts falsch an einem "Ich" Gedanken. Es ist jedoch ein großer Unterschied, ob Du diesem glaubst, ob er echt für dich erscheint.....
Oder ob er einfach so auftaucht, inmitten all der anderen Gedanken. Kommt und geht, ohne Macht zu haben, keinen Wahrheitsanspruch mehr hat....
Ja, das kann beim Prozess der Erkenntnis schon mal auftauchen....zu glauben, also zu denken, dass da kein Ich ist und es tatsächlich zu erkennen, ist ein wesentlicher Unterschied. Es ist eine "andere" Wahrheit. Die tatsächliche Wahrheit, die nur direkt erfahren wird.Ein beklemmendes Gefühl macht sich breit.
Aber es ist eine tiefe Überzeugung, die du dein ganzes Leben (fast, denn die ersten Lebensjahre war es nicht so) mit dir rumgeschleppt hast, anzunehmen, da wäre ein Zentrum, eine Entität, also ein "Ich", das wahrnimmt und kontrolliert....und diese Überzeugung los zu werden kann schon Unbehagen auslösen...
Falls nun also so etwas wie Angst auftauchen sollte:
Du kannst nichts verlieren, was du je besessen hättest! Du bist völlig sicher, deinem Körper geschieht nichts.
Du hast ja Meditationserfahrung, sei in solchen Momenten in deinem Körper präsent, fühle in, konzentrier Dich auf den Fluss deines Atems. Aber versuch nicht, das Unbehagen wegzumachen, indem Du dich ablenkst. Falls es stark wird, so gibt es auch da Hilfreiches....erzähl es mir einfach :-)
Was glaubts Du, bist Du dann? Horch auf eine Antwort in Dir...Dann die Frage wer bin ich denn dann wenn es kein Ich gibt?
Zu erkennen, dass es keinen Weihnachtsmann (oder Christkind, etc.) gibt....heißt nicht, dass Weihnachten wegfällt. Es kann dennoch genauso so schön gefeiert werden....Kannst Du Dich noch daran erinnern als du an den Weihnachtsmann glaubtest?
Frage:
Wo ist der Unterschied zwischen Baum, Krankenhaus und Weihnachtsmann?
Was kannst Du ganz wahrnehmen, was nur teilweise und was gar nicht (ist also nur eine Vorstellung)?
Wozu gehört das "Ich"?
Musst "Du" etwas sein? Was wäre anders, wenn "Du" einfach NICHTS wärst? Würdest Du dich in Luft auflösen? Der Körper verschwinden?
Was ist falsch daran? Ein rhetorisches Hilfskonstrukt...."Ich habe Hunger" klingt doch besser, als "Da wird im Bereich des Bauches, eine Empfindung wahrgenommen, welches anscheinend Gedanken an Essensaufnahme erscheinen lässt"... ;-)Das ICH ist im Sprachgebrauch so fest verwurzelt da klingt jetzt irgendwie jeder Satz falsch
Ist das so? Ist das Deine wirkliche Erfahrung? Wer sagt das? Gedanken?Da ist ja kein ICH
Kleine Übung dazu:
Heb bitte Deine rechte (oder linke, wenn's leichter ist) Hand hoch.
Kannst Du jemanden "in Dir" finden, der den Befehl gab die Hand zu heben?
Gibt es einen Auslöser für die Bewegung, wurde dem Körper gesagt, was er zu tun hat?
Wie er es zu machen hat?
Gibt es einen klaren Auslöser (genau hinsehen....) für dieses Hand heben?
Gibt es eine erkennbare Verbindung, zwischen dem Gedanken (gab es diesen Gedanken überhaupt?) die Hand zu heben und dem Heben an sich überhaupt?
Oder wird das Heben der Hand einfach wahrgenommen? Geschieht es einfach? Und wird lediglich gesehen?
Wo ist dabei ein ICH zu finden?
Mach diese Übung sehr genau, und vielleicht auch öfters, sie kann sehr aufschlussreich sein....
Bin wie immer gespannt auf deine Antworten :-)
Alles Liebe,
M.
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Auf der Suche
Guten Morgen Mauritius,
die Übungen waren spannend:
Ich werd die Fragen und Übungen am Wochenende nochmals genauer beleuchten da ich grad wegen Monatsabschluss etc echt wenig Zeit hab unter der Woche
Liebe Grüße
Dani
die Übungen waren spannend:
Das Heben der Hand wurde einfach wahrgenommen. Wenn ich dann schaue wer hier wahr nimmt dann ist da aber niemand. Das ist verwirrend.....Es gibt keinen klaren Auslöser für das Heben der Hand, es gibt keinen erkennbare Verbindung zwischen den Gedanken...da ist einfach Nichts.Heb bitte Deine rechte (oder linke, wenn's leichter ist) Hand hoch.
Kannst Du jemanden "in Dir" finden, der den Befehl gab die Hand zu heben?
Gibt es einen Auslöser für die Bewegung, wurde dem Körper gesagt, was er zu tun hat?
Wie er es zu machen hat?
Gibt es einen klaren Auslöser (genau hinsehen....) für dieses Hand heben?
Gibt es eine erkennbare Verbindung, zwischen dem Gedanken (gab es diesen Gedanken überhaupt?) die Hand zu heben und dem Heben an sich überhaupt?
Oder wird das Heben der Hand einfach wahrgenommen? Geschieht es einfach? Und wird lediglich gesehen?
Wo ist dabei ein ICH zu finden?
Es ist der Gedanke an ein Ich der sich immer wieder einschleicht.....Die Gedanken ploppen einfach aufWie sieht dieser Gedanke aus? Ein Bild? Worte? Woher kommt er? Wo genau wird er wahrgenommen?
Einfach sein. Ohne Identifikation...Was glaubts Du, bist Du dann? Horch auf eine Antwort in Dir...
Zu erkennen, dass es keinen Weihnachtsmann (oder Christkind, etc.) gibt....heißt nicht, dass Weihnachten wegfällt. Es kann dennoch genauso so schön gefeiert werden....Kannst Du Dich noch daran erinnern als du an den Weihnachtsmann glaubtest?
Ich werd die Fragen und Übungen am Wochenende nochmals genauer beleuchten da ich grad wegen Monatsabschluss etc echt wenig Zeit hab unter der Woche
Liebe Grüße
Dani
Re: Auf der Suche
Ja...niemand der wahrnimmt….Wahrnehmung an sich...es wird einfach gesehen...ohne eine Sehende :-)Das Heben der Hand wurde einfach wahrgenommen. Wenn ich dann schaue wer hier wahr nimmt dann ist da aber niemand.
Und wer schaut? Wird Schauen nicht ebenso wahrgenommen? Wo geschieht das "Schauen"?
Gut geschaut :-)Das ist verwirrend.....Es gibt keinen klaren Auslöser für das Heben der Hand, es gibt keinen erkennbare Verbindung zwischen den Gedanken...da ist einfach Nichts.
Verwirrend...nun ja, aber für wen oder was? Sind da Erwartungen, dass etwas gefunden werden müsste? Gedanken die auftauchen und vorgaukeln, da muss doch wer oder was sein?
Vielleicht sind es ja einfach komplexe Mechanismen, die gar niemanden zum Auslösen brauchen? Sozusagen selbst laufende Programme? Wer weiss...:-)
Was sagt der Gedanke genau? Hör mal auf ihn und berichte.....damit wir darauf eingehen können...Es ist der Gedanke an ein Ich der sich immer wieder einschleicht.....Die Gedanken ploppen einfach auf
:-)Einfach sein. Ohne Identifikation...
Verstehe, schon ok….führe trotzdem, wenn's möglich ist, die Übungen aus. Es ist gut dran zu bleiben, aber auch die Zeit zu nehmen, die du dafür brauchst....schön ist's, wenn Du Bescheid gibt's, falls Du mal länger Zeit brauchst :-)Ich werd die Fragen und Übungen am Wochenende nochmals genauer beleuchten da ich grad wegen Monatsabschluss etc echt wenig Zeit hab unter der Woche
Dann lassen wir für das Wochenende neue Übungen mal weg. Aber:
Auf das "reine Sehen" können wir noch tiefer eingehen:
Wenn Du die Übung machst ("Sehen", nur Sehen, sag's Dir auch vor), dann achte darauf, wo gesehen wird?
Wo wird das Gesehene verarbeitet? Kannst Du einen Ort finden?
Ist da jemand der sieht?
Und wenn Du die Augen schließt, ist dann Sehen vorbei? Oder wird einfach was anderes gesehen (z.B. Dunkelheit)?
Kannst Du sehen kontrollieren, ist es etwas das du tun kannst?
Oder geschieht Sehen einfach? Ohne dass "Du" Einfluss darauf hättest?
:-)
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Auf der Suche
Hallo Mauritius,
Mich hat eine heftige Erkältung niedergestreckt. Ich würde much gern melden wenn ich wieder denken kann. Ist das ok für dich?
Liebe Grüsse
Dani
Mich hat eine heftige Erkältung niedergestreckt. Ich würde much gern melden wenn ich wieder denken kann. Ist das ok für dich?
Liebe Grüsse
Dani
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