Die Begleitung auf LU konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt - was bedeutet das für Dich?
die Ichlosigkeit ist bereits durchschaut
Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Die Ichlosigkeit wurde bereits durchschaut, aber auf craving und aversion wird noch weiterhin reagiert.
Ich möchte gerne erfahren, dass craving und aversion auch nur leer ist, das ist aber nur intelektuell, das wurde bis jetzt noch nicht erfahren
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
langjährige Meditationserfahrung (Vipassana / Goenka), ca. 10.000 Stunden Meditationserfahrung,
Christian Meyer Aufwachen, Einheitserfahrung,
und Durchschauen der ICH Illusion durch LU guiding,
Erfahrung des NICHTS
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?
Ich suche keinen guide um die ICH Illusion zu durchschauen, sondern ich möchte gerne Joram fragen, ob Du bereit wärst, mich bei bei den Fesseln des Habenwollens und des Nichthabenwollens zu begleiten. Ist das möglich?
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
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sakadagami
Re: sakadagami
Hi :-)
Gerne können wir schauen was da mit dem Habenwollen und des Nichthabenwollens los ist :-)
Hier die erste Frage um etwas Klarheit zu schaffen:
Was bedeutet es „die Ichlosigkeit ist bereits durchschaut“, im Alltag? Was hat sich im Alltag verändert nach der Realisierung?
_()_
Gerne können wir schauen was da mit dem Habenwollen und des Nichthabenwollens los ist :-)
Hier die erste Frage um etwas Klarheit zu schaffen:
Was bedeutet es „die Ichlosigkeit ist bereits durchschaut“, im Alltag? Was hat sich im Alltag verändert nach der Realisierung?
_()_
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
- MarianneMa
- Posts: 2
- Joined: Fri Aug 31, 2018 6:10 am
Re: sakadagami
Hallo Joram,
vielen Dank dafür, dass Du bereit bist, mich zu begleiten.
Manchmal fühlt sich der Körper wie innerlich "leichter" oder durchlässiger an.
Ach ja, Leere ist da, das NICHTS ist da, das war vorher auch da, es wurde vorher aber nicht als solches wahrgenommen. Wie soll ich das beschreiben? Welches Ich könnte es auch beschreiben? Vorher wurden nur die Objekte und die Dinge und nicht der Hintergrund wahrgenommen. Da ist eine Verschiebung in der Wahrnehmung eingetreten.
Wenn "ich" mich ruhig hinsetzte, bleibt manchmal nur dieses NICHTS übrig. Es fühlt sich sehr "luftig" an.... Das ist aber nicht immer so.....
Das wichtigste ist vielleicht, dass alles so angenommen wird, wie es erscheint, denn es kann ja gar nicht anders sein. Das heißt nicht, dass ich mich nicht wehre, nein. Aber es ist eine riesige Akzeptanz da, dessen, was eben ist. Ein Beispiel, da ein Flug verspätet war, musste ich meine Tochter zu meinem Ex Mann 18 Stunden im Zug wohin bringen. Früher hätte ich geschimpft und getobt, doch die Akzeptanz war danach anders. Es geht gar nicht anders, als das, was ist, anzunehmen.
Auch bei den Anderen.
Durch die Erfahrung, dass auch die Anderen nicht anders sein können, wie sie sind, macht es auch keinen Sinn mehr, sie verändern zu wollen.
Der Sinn, es hat sich auch verändert, dahingehend, dass es keinen Sinn gibt.
Auch die Angst vor dem Tod hat sich verändert. Sie ist nicht mehr da.
Die ersten Wochen danach war regelrecht Euphorie da, doch das ist nach einigen Wochen wieder vergangen, jetzt ist wieder Normalzustand.
Es ist nicht soviel anders wie vorher auch. Allerdings erscheint es mir absurd, wenn Freundinnen erzählen, dass sie überzeugt davon sind, sie hätten sich auch anders verhalten können. Das ist doch nicht möglich.
Allerdings gibt es immer noch längere Zeiten, in denen das wieder vergessen wird, dass da kein Ich da ist. Und dann handelt dieser Organismus so, als ob es scheinbar doch ein Ich gäbe. Irgendwann wird es jedoch wieder erinnert, dass da einfach keiner "drinnen sitzt".
Kontrolle ist auch weniger geworden, da es ja keinen Sinn macht, allerdings ist sie in den Zeiten, in denen das ICH
scheinbar denkt, dass es doch noch da sei, manchmal noch da.
Es ist noch etwas Spannendes passiert. Nachdem ich diese Begleitungsanfrage losgeschickt hatte, kam ein craving/ ein starkes haben wollen auf. Und zum ersten Mal war es möglich, dieses haben wollen, nicht ausagieren zu müssen, weil es als leer gesehen wurde. Es hätte überhaupt keinen Sinn gemacht diesem craving nachzugeben, da es ja nur Illusion war. Das war wirklich beeindruckend, dass Du mir doch noch gar nicht geantwortet hattest, und trotzdem war es möglich, das zum ersten Mal so zu sehen. Trotzdem war das nur einmal. Wie oft muss denn das craving als leer gesehen werden, bevor es seine Macht verliert?
Ich kann die nächsten Tage nicht regelmäßig schreiben, da ich beruflich unterwegs bin, ich kann erst wieder ab dem Wochenende schreiben.
vielen Dank dafür, dass Du bereit bist, mich zu begleiten.
Es ist eine Erleichterung eingetreten. So etwas wie Schuld ist weggefallen. Wenn z.B. Gedanken auftauchen, ob "mein" Handeln oder Nicht Handeln falsch oder richtig war, ist keine mehr da, die etwas falsch oder richtig machen können hätte. Wenn Gefühle kommen und gehen, geschieht das schneller wie vorher, da kein Ich da ist, das die Eigentümerschaft beansprucht.Was bedeutet es „die Ichlosigkeit ist bereits durchschaut“, im Alltag? Was hat sich im Alltag verändert nach der Realisierung?
Manchmal fühlt sich der Körper wie innerlich "leichter" oder durchlässiger an.
Ach ja, Leere ist da, das NICHTS ist da, das war vorher auch da, es wurde vorher aber nicht als solches wahrgenommen. Wie soll ich das beschreiben? Welches Ich könnte es auch beschreiben? Vorher wurden nur die Objekte und die Dinge und nicht der Hintergrund wahrgenommen. Da ist eine Verschiebung in der Wahrnehmung eingetreten.
Wenn "ich" mich ruhig hinsetzte, bleibt manchmal nur dieses NICHTS übrig. Es fühlt sich sehr "luftig" an.... Das ist aber nicht immer so.....
Das wichtigste ist vielleicht, dass alles so angenommen wird, wie es erscheint, denn es kann ja gar nicht anders sein. Das heißt nicht, dass ich mich nicht wehre, nein. Aber es ist eine riesige Akzeptanz da, dessen, was eben ist. Ein Beispiel, da ein Flug verspätet war, musste ich meine Tochter zu meinem Ex Mann 18 Stunden im Zug wohin bringen. Früher hätte ich geschimpft und getobt, doch die Akzeptanz war danach anders. Es geht gar nicht anders, als das, was ist, anzunehmen.
Auch bei den Anderen.
Durch die Erfahrung, dass auch die Anderen nicht anders sein können, wie sie sind, macht es auch keinen Sinn mehr, sie verändern zu wollen.
Der Sinn, es hat sich auch verändert, dahingehend, dass es keinen Sinn gibt.
Auch die Angst vor dem Tod hat sich verändert. Sie ist nicht mehr da.
Die ersten Wochen danach war regelrecht Euphorie da, doch das ist nach einigen Wochen wieder vergangen, jetzt ist wieder Normalzustand.
Es ist nicht soviel anders wie vorher auch. Allerdings erscheint es mir absurd, wenn Freundinnen erzählen, dass sie überzeugt davon sind, sie hätten sich auch anders verhalten können. Das ist doch nicht möglich.
Allerdings gibt es immer noch längere Zeiten, in denen das wieder vergessen wird, dass da kein Ich da ist. Und dann handelt dieser Organismus so, als ob es scheinbar doch ein Ich gäbe. Irgendwann wird es jedoch wieder erinnert, dass da einfach keiner "drinnen sitzt".
Kontrolle ist auch weniger geworden, da es ja keinen Sinn macht, allerdings ist sie in den Zeiten, in denen das ICH
scheinbar denkt, dass es doch noch da sei, manchmal noch da.
Es ist noch etwas Spannendes passiert. Nachdem ich diese Begleitungsanfrage losgeschickt hatte, kam ein craving/ ein starkes haben wollen auf. Und zum ersten Mal war es möglich, dieses haben wollen, nicht ausagieren zu müssen, weil es als leer gesehen wurde. Es hätte überhaupt keinen Sinn gemacht diesem craving nachzugeben, da es ja nur Illusion war. Das war wirklich beeindruckend, dass Du mir doch noch gar nicht geantwortet hattest, und trotzdem war es möglich, das zum ersten Mal so zu sehen. Trotzdem war das nur einmal. Wie oft muss denn das craving als leer gesehen werden, bevor es seine Macht verliert?
Ich kann die nächsten Tage nicht regelmäßig schreiben, da ich beruflich unterwegs bin, ich kann erst wieder ab dem Wochenende schreiben.
Re: sakadagami
Was stört beim Habenwollen und nicht haben wollen?… mich bei bei den Fesseln des Habenwollens und des Nichthabenwollens zu begleiten. Ist das möglich?
Erkennst du die inneren Abläufe?
_()_
Ps. Internet kennt keine Zeit, antworte wenn es passt :-)
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
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