Was tun?
Posted: Mon Nov 13, 2017 7:33 pm
Die Begleitung auf LU konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt - was bedeutet das für Dich? Meine Erfahrungen haben mit immer mehr an den Punkt gebracht dass ich es intelektuell klar nachvollziehen (oder einreden) kann, dass es kein innewohnendes ich gibt. Verschiedene Erfahrungen mit Gruppen haben mir auch in einem Gefühl vermittelt was das heißt, aber es bleibt noch ein Übergang zwischen zwei verschiedenen "Perspektiven".
Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Was mich hier anzieht ist die pure Tatsache, dass kein Geld verlangt wird. Dass wir in einem Verbund und Austausch stehen ist mir bewusst und dass wir alle im Rahmen unserer Möglichkeiten daran teilhaben ist für mich sinnvoll.
Mein Traum von einer freien Menschheit die ohne Konditionen schenkt und inspiriert ist möglicherweise noch manche Generation von uns entfernt, aber ich finde es wichtig dass wir heute einen Grundstein legen und es in den Fokus gerückt wird, dass das Geld nur ein menschliches Konstrukt ist.
Eure Seite ist die erste, die mir solch eine Erfahrung ermöglicht und muss deshalb beachtet werden :)
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Bei der Reflektion meines Lebens wird mir immer mehr bewusst, dass ich bis zu meinem 27. Lebensjahr eigentlich die meiste Zeit damit verbracht habe, auf das zu hören / zu lernen was andere für die Wahrheit halten. Nach der Schulzeit habe ich einige Jahre an der Universität mit einem naturwissenschaftlichen Studium verbracht, welches einerseits sehr intellektuell und andererseits sehr bestimmend war.
Meine Suche hat vor spätestens zwei Jahren angefangen, als ich das erste Mal meine Perspektive radikal verändern durfte und nur die Idee einer (für mich!) alternativen Gesellschaft mit Menschen ausprobiert habe. Dabei wurde mir viel Zeit geschenkt in Gedanken und Worten über mich selbst zu reflektieren und mich selbst in Kontext zu der Welt zu setzen.
Zur gleichen Zeit hat mir jemand die Meditation erfahrbar gemacht und seit dem meditiere ich täglich und versuche verschiedene Praktiken auszuprobieren.
Seit ungefähr einem Jahr hat mich das zu Zen geführt, wo ich ein paartätiges Sesshin und recht viel Literatur erlebt habe.
Hier entdecke ich immer wieder extreme (Wünsche) die ich nicht auflösen kann, einerseits das asketische Mönchsleben und andererseits das wilde Hippieleben, welche ich gerne beide führen will. Gerade diese extreme haben mich wieder den Buddhismus beobachten lassen, wo ich ebenso extreme finde und mich heute frage was der mittlere Weg denn für mich in der Praxis bedeutet.
Es findet ständig Entwicklung statt, gerade große Gruppen lassen mich jedesmal mein erlebtes Ich in einen neuen Kontext setzen.
Ein wichtiger Faktor meines Lebens ist generell das zusammenleben mit Menschen (seit mittlerweile 10 Jahren in WGs), was mich jede Sekunde vor die Frage stellt was will ich tun, was ist Disziplin, wie gehe ich mit anderen um.
Nach dem Studium habe ich auf eine Arbeit in meinem Studienfach erstmal verzichtet und so ist jeder neue Tag Teil der Suche, eben weil ich mich selbst ausprobieren muss und herausfinden wie ich überhaupt ein Leben leben kann.
Dabei erlebe ich vieles was immer wieder in ich mündet (ich will, ich kann, ich erwarte, ich suche) und an verschiedenen Stellen höre ich, dass es ich nicht gibt.
Ich wäre sehr dankbar, wenn sich jemand meiner Annehmen würde und mir zeigen kann was ich noch nicht sieht.
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?
Unendlich viel. In meiner Vorstellung lösen sich all meine Konflikte mit Mitmenschen, die großen Fragen des Lebens und ein Weg zeigt sich klar auf.
Diese Vorstellungen werden sich hochstwahrscheinlich nicht erfüllen, will dennoch aussprechen was sich in den letzten Wochen in meinen Gedanken manifestiert hat.
Neu betrachtet erwarte ich eine Erfahrung, aufgezeigt durch die Sprache, mit der ich mich oft schwer tue und vielleicht auch eine neue Konsequenz, eine neue Verbindlichkeit mich mit mir selbst auseinanderzusetzen.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden? 10
Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Was mich hier anzieht ist die pure Tatsache, dass kein Geld verlangt wird. Dass wir in einem Verbund und Austausch stehen ist mir bewusst und dass wir alle im Rahmen unserer Möglichkeiten daran teilhaben ist für mich sinnvoll.
Mein Traum von einer freien Menschheit die ohne Konditionen schenkt und inspiriert ist möglicherweise noch manche Generation von uns entfernt, aber ich finde es wichtig dass wir heute einen Grundstein legen und es in den Fokus gerückt wird, dass das Geld nur ein menschliches Konstrukt ist.
Eure Seite ist die erste, die mir solch eine Erfahrung ermöglicht und muss deshalb beachtet werden :)
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Bei der Reflektion meines Lebens wird mir immer mehr bewusst, dass ich bis zu meinem 27. Lebensjahr eigentlich die meiste Zeit damit verbracht habe, auf das zu hören / zu lernen was andere für die Wahrheit halten. Nach der Schulzeit habe ich einige Jahre an der Universität mit einem naturwissenschaftlichen Studium verbracht, welches einerseits sehr intellektuell und andererseits sehr bestimmend war.
Meine Suche hat vor spätestens zwei Jahren angefangen, als ich das erste Mal meine Perspektive radikal verändern durfte und nur die Idee einer (für mich!) alternativen Gesellschaft mit Menschen ausprobiert habe. Dabei wurde mir viel Zeit geschenkt in Gedanken und Worten über mich selbst zu reflektieren und mich selbst in Kontext zu der Welt zu setzen.
Zur gleichen Zeit hat mir jemand die Meditation erfahrbar gemacht und seit dem meditiere ich täglich und versuche verschiedene Praktiken auszuprobieren.
Seit ungefähr einem Jahr hat mich das zu Zen geführt, wo ich ein paartätiges Sesshin und recht viel Literatur erlebt habe.
Hier entdecke ich immer wieder extreme (Wünsche) die ich nicht auflösen kann, einerseits das asketische Mönchsleben und andererseits das wilde Hippieleben, welche ich gerne beide führen will. Gerade diese extreme haben mich wieder den Buddhismus beobachten lassen, wo ich ebenso extreme finde und mich heute frage was der mittlere Weg denn für mich in der Praxis bedeutet.
Es findet ständig Entwicklung statt, gerade große Gruppen lassen mich jedesmal mein erlebtes Ich in einen neuen Kontext setzen.
Ein wichtiger Faktor meines Lebens ist generell das zusammenleben mit Menschen (seit mittlerweile 10 Jahren in WGs), was mich jede Sekunde vor die Frage stellt was will ich tun, was ist Disziplin, wie gehe ich mit anderen um.
Nach dem Studium habe ich auf eine Arbeit in meinem Studienfach erstmal verzichtet und so ist jeder neue Tag Teil der Suche, eben weil ich mich selbst ausprobieren muss und herausfinden wie ich überhaupt ein Leben leben kann.
Dabei erlebe ich vieles was immer wieder in ich mündet (ich will, ich kann, ich erwarte, ich suche) und an verschiedenen Stellen höre ich, dass es ich nicht gibt.
Ich wäre sehr dankbar, wenn sich jemand meiner Annehmen würde und mir zeigen kann was ich noch nicht sieht.
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?
Unendlich viel. In meiner Vorstellung lösen sich all meine Konflikte mit Mitmenschen, die großen Fragen des Lebens und ein Weg zeigt sich klar auf.
Diese Vorstellungen werden sich hochstwahrscheinlich nicht erfüllen, will dennoch aussprechen was sich in den letzten Wochen in meinen Gedanken manifestiert hat.
Neu betrachtet erwarte ich eine Erfahrung, aufgezeigt durch die Sprache, mit der ich mich oft schwer tue und vielleicht auch eine neue Konsequenz, eine neue Verbindlichkeit mich mit mir selbst auseinanderzusetzen.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden? 10