Ich bin...

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Benseman
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Ich bin...

Postby Benseman » Sun Jul 16, 2017 9:31 pm

Die Begleitung auf LU konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt - was bedeutet das für Dich?
Ich bin ein Wesen, das multidimensional ist und eine Erfahrung in einem Körper auf dem Planeten Erde macht. Von dem Wissen darum möchte ich zur Erfahrung dessen gelangen.

Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Der starke Wunsch, meine menschlichen Dramen hinter mir zu lassen, zu lernen mich selbst anzunehmen und zu lieben. Mir selbst und dem Leben zu vertrauen und dem Weg zu folgen, den meine Seele gehen möchte.

Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Ich habe Erfahrungen mit Energiearbeit, etwas Meditation, Aufstellungsarbeit und verschiedenen Therapieformen gemacht bzw. mache sie noch. Einige Bücher habe ich gelesen und teilweise "erlebt". Außerdem das immerwährende, starke Gefühl, dass es viel mehr Realitäten gibt als ich bisher wahrnehmen kann.

Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?
Anstösse, die mich in Bewegung und Aktion bringen und mir dabei helfen, Klarheit und Achtsamkeit zu entwickeln.

Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
10

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Matthias
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Re: Ich bin...

Postby Matthias » Mon Jul 17, 2017 11:21 am

Hallo Bensemann,

ich möchte dich ein Stück begleiten. Schön, dass du zu uns gefunden hast. Zunächst einmal möchte ich Dir sagen, dass es hier keine Techniken gelehrt werden oder Methodiken um etwas zu erreichen. Auch kann ich dir leider keine andere Realität, als die jetzige anbieten, welche sich gerade zeigt. In diesem Sinne wirst du hier eher Ent-Täuschung finden als ein Hinzufügen weiterer Realitäten. Da du ja aber mit "10" motiviert bist ;) lass uns einfach anfangen :D
starke Gefühl, dass es viel mehr Realitäten gibt als ich bisher wahrnehmen kann.

Damit dürftest du recht haben, allerdings kann das Körperbewusstsein eben nur das wahrnehmen was ist. Evtl. gibt es auch den Drang in dir zum "absoluten" Selbst vorzudringen. Denn irgendeinen Motor braucht es ja.
Anstösse, die mich in Bewegung und Aktion bringen und mir dabei helfen, Klarheit und Achtsamkeit zu entwickeln.
Wer hegt diesen Wunsch und wie kam es dazu?
Der starke Wunsch, meine menschlichen Dramen hinter mir zu lassen, zu lernen mich selbst anzunehmen und zu lieben.
Wie stellst du dir das vor- willst du vergessen? Verarbeiten? Beschreibe das einmal genauer.

Liebe Grüße
LG Matthias

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Benseman
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Re: Ich bin...

Postby Benseman » Mon Jul 17, 2017 7:48 pm

Hallo Zennie,

Danke für die schnelle Kontaktaufnahme. Ich freue mich!
Diese Realität ist auch völlig in Ordnung. Vielleicht habe ich mich ungünstig ausgedrückt...ich möchte lernen, diese Realität mit allem was sich mir bietet und zeigt, allem was auf mich zukommt annehmen zu können und mich ihr nicht entgegen zu stemmen. Und ja, ich käme meinem absoluten Selbst gerne näher.
Mein Herz hegt den Wunsch die Dramen hinter mir zu lassen, in die ich schon so oft eingestiegen bin und welche mich oft daran hindern, mich selbst zu erkennen und meine Potentiale zu leben. Ich möchte verarbeiten, lernen und wachsen. Verdrängt habe ich lange genug.
Bewußter möchte ich mit mir und in meinem Denken und Handeln sein. Erfahren, dass ich mit allem verbunden bin und dass es letztlich nur Liebe gibt.

Liebe Grüße

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Re: Ich bin...

Postby Matthias » Mon Jul 17, 2017 10:51 pm

Diese Realität mit allem was sich mir bietet und zeigt, allem was auf mich zukommt annehmen zu können und mich ihr nicht entgegen zu stemmen.
Beschreibe einen Verdrängungsprozess, was wird verdrängt und wer entscheidet was da verdrängt wird. Beschreibe bitte gerne eine konkrete unangenehme Situation, ein unangenehmes Gefühl oder was Dir eben dazu einfällt.
LG Matthias

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Matthias
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Re: Ich bin...

Postby Matthias » Wed Jul 19, 2017 11:46 pm

Lieber Bensemann,

ich hoffe ich habe dich nicht verscheucht. Du bist weiterhin herzlich eingeladen mit mir zu schreiben. Falls es nicht gut geht, du Termine hast oder sonstige Gründe dafür sprechen nicht antworten zu können gibt mir bitte Bescheid, da ich sonst regelmäßig die Einträge checke. Es ist kein Problem einige Zeit auszusetzen.

Grüße Matthias
LG Matthias

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Re: Ich bin...

Postby Benseman » Thu Jul 20, 2017 4:50 pm

Lieber Matthias,

du hast michnicht verscheucht. Ich schaffe es zur Zeit nur nicht, mir täglich den Raum für dies hier zu nehmen. Aber das werde ich...ich habe gerade eine turbulente Zeit und obendrein viel zu tun. Was mich ja auch zu euch geführt hat.
Verdrängung...ich habe jahrelang viele Aspekte meines Lebens nicht angeschaut, ihnen keine Aufmerksamkeit geschenkt und mich statt dessen in den Rausch geflüchtet. Dass sich meine Freundin vor ein paar Wochen getrennt hat war Auslöser für das Aufsteigen alter, traumatischer Emotionen, die mich sehr aus der Bahn und fast in eine Klinik geworfen hätten.
Verdrängt habe ich den Schmerz und das Gefühl von Wert- und Hilflosigkeit, was ich als Kind erfahren habe. Und ich habe Mauern um Herz gezogen um das alles nicht spüren zu müssen und damals überleben zu können. Nur habe ich mich damit selbst ausgesperrt...

Das ist, was mir zu deinem Post in denn Sinn kommt.

Liebe Grüße,

Ben


Lieber Bensemann,

ich hoffe ich habe dich nicht verscheucht. Du bist weiterhin herzlich eingeladen mit mir zu schreiben. Falls es nicht gut geht, du Termine hast oder sonstige Gründe dafür sprechen nicht antworten zu können gibt mir bitte Bescheid, da ich sonst regelmäßig die Einträge checke. Es ist kein Problem einige Zeit auszusetzen.

Grüße Matthias

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Re: Ich bin...

Postby Matthias » Thu Jul 20, 2017 8:34 pm

Lieber Ben,
Das ist, was mir zu deinem Post in denn Sinn kommt.
Es ist vollkommen ok, dass die Zeiten turbulent sind und dass damit im Moment wenig Anlass zur Freude verbunden ist, ist auch verständlich. Nimmer dir Pausen, wenn es gut tut und lass es mich wissen.

Du bist in einer Phase des Annehmens. Das bedeutet, alles so zu sehen wie es wirklich ist, ohne Selbstbetrug oder Lüge, das ist ein gutes Zeichen und Grundvorraussetzung für den weiteren Ablauf. Lasse Wahrnehmung stattinden, ohne etwas Hinzuzufügen oder Wegzunehmen. Du merkst, dass damit auch die unschönen, verdrängten Seiten in dir hochkommen. Das ist völlig normal und es haben schon millionen Menschen vor Dir durchlebt. Es ist eine vergängliche Phase. Sicherlich erscheint Sie dir sehr präsent und sehr real. Lass uns schauen, wie wir dein wahres Selbst in dem allen erkennen können.

Wir werden nicht in der Vergangenheit wühlen oder Prognosen für die Zukunft aufstellen. Das alles bringt uns weg von diesem Ort und dem jetzigen Moment. Deswegen beschreibe JETZT konkret deinen Zustand. Es können körperliche Eindrücke sein... Müdigkeit, Schmerzen, Gefühl von Hunger/Durst, aber auch ein Gefühl von Entspannung. Es können geistige Eindrücke sein oder Emotionales. Freude oder Angst oder seelischer Schmerz. Lege einfach los ohne nachzudenken. Führe das fort was du angefangen hast. Evtl. brauchen wir erstmal ein wenig um bedingslos alles das stattfinden zu lassen was Raum einnehmen will und was da noch versteckt ist. Aber keine Angst, es wird sich nach und nach von selbst abarbeiten.

Liebe grüße Matthias
LG Matthias

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Re: Ich bin...

Postby Benseman » Fri Jul 21, 2017 8:06 am

Guten Morgen,

ich bin körperlich erschöpft, fühle mich ausgepumpt und sehr ruhebedürftig. Gleichzeitig nehme ich eine Anspannung wahr, die sich als Schmerz im Lendenwirbelbereich eingenistet hat. Viele meiner Gekenke knacken häufig und hätten gerne mehr muskuläre Unterstützung, zu deren Aufbau mir zur Zeit die Kraft fehlt. Trotz der Müdigkeit fällt es mir oft schwer einzuschlafen und ich wache fast täglich gegen 5 Uhr morgens auf und finde schwer wieder in den Schlaf.
Das innere, emotionale Drama der letzten Wochen ist abgeebbt; ich bin ruhiger und etwas mehr bei mir, weniger bei der Ex und dem "was wäre wenn". Trotzdem fühle ich mich getrieben, rastlos, oft ist mir alles zu viel. Ich rauche viel zur Zeit. Der Schelm in mir ist wieder etwas lebendiger geworden, ich kann wieder albern und ausgelassen sein; wenn auch weniger als ich mir wünsche. Der Fokus meiner Gedanken pendelt zwischen Problemen und Lösungen bzw. Kreativität hin und her.
Es fällt mir noch recht schwer mit mir zu sein und gut zu mir zu sein. Ich sehne mich nach Nähe und Zweisamkeit, Verbundenheit. Und schönem Sex.

Hab einen schönen Tag!

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Re: Ich bin...

Postby Matthias » Fri Jul 21, 2017 12:31 pm

Da ist einiges los bei Dir zur Zeit. Manchmal im Leben kommt alles zusammen, um sich dann auf einen unausweichlichen Punkt zuzubewegen in dem scheinbar Vieles nicht mehr so funktioniert wie gewünscht.

Nimm dir auf jeden Fall die Zeit, die du brauchst. Es soll kein Druck hier bei uns sein, der zusätzlich belastet.
ich bin ruhiger und etwas mehr bei mir, weniger bei der Ex und dem "was wäre wenn".
Deine Gedanken drehen sich also mal um Dinge im Außen (Freundin, vergleichbar mit der Ursache des Schmerzes und des Leidens) und wandern dann in das Innenleben (dort ist die Wirkung dann direkt zu spüren = Leiden). So etwas geschieht häufig im Wechsel.Es ist ein Wechselspiel. Mal ist man mehr im Außen und mal mehr im Innern bei sich. Wer bestimmt über dieses Wechselspiel? Entscheidest du woran du denkst? Versuchst du auszubrechen und es zu vermeiden, wenn du an die Freundin denkst?
Es fällt mir noch recht schwer mit mir zu sein und gut zu mir zu sein. Ich sehne mich nach Nähe und Zweisamkeit, Verbundenheit. Und schönem Sex.
Das heißt, es können abfällige, abwertende Gedanken sein über dich selbst, die sich im Innern abspielen, ist das korrekt? Um das auszugleichen suchst du im Außen nach Aufwertung über Verbundenheit oder schönen "Ablenkungen", was wiederum zu einer neuen Gedankenspirale führen kann. Das ist meine Interpretation. Wir wollen uns der Sache "Gedanken" im Kern etwas weiter vom Verständnis her fortbewegen. Wir folgen nun erstmal keiner Geschichte mehr, sondern versuchen die Essenz dieser Gedanken zu beleuchten. Schreibe dazu was dir einfällt.
LG Matthias

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Re: Ich bin...

Postby Benseman » Sat Jul 22, 2017 11:35 am

Das Wechselspiel welches du beschreibst ist sehr passend. Allerdings empfinde ich die Trennung meiner Freundin von mir nicht als Ursache, vielmehr als Auslöser für meine Situation.
Manchmal fühle ich mich wie fremdbestimmt was den Fokus meiner Aufmerksamkeit angeht, manchmal habe ich es ganz bewusst in der Hand. Ich versuche nicht mehr auszubrechen und mich dagegen zu stemmen, kann diesen Teil mehr und mehr annehmen und stelle fest, dass dadurch mehr Frieden einkehrt. Es sind kleine Schritte, die ab und zu auch mal zurück gehen. Ich bin von ihr und unserer Geschichte noch nicht frei, doch ich stelle fest, dass ich durch liebevolle Annahme meiner selbst und uns in die für mich richtige Richtung gehe. Das gelingt mal gut und mal weniger.

Meine Gedanken über mich selbst sind nicht vordergründig abwertend oder abfällig. Es ist vielmehr wie ein Hintergrundrauschen oder Glaubenssätze wie "ich bin wertlos", "ich habe es nicht verdient, glücklich zu sein", "ich kann nichts richtig machen". Und ja, der Impuls, im Außen die Lösung zu suchen kommt immer wieder auf. Ich habe mittlerweile für mich rausgefunden, dass ich dort halt keine Lösung finde. Ich lerne gerade, den Weg nach innen zu beschreiten...

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Re: Ich bin...

Postby Matthias » Sat Jul 22, 2017 7:48 pm

Manchmal fühle ich mich wie fremdbestimmt was den Fokus meiner Aufmerksamkeit angeht, manchmal habe ich es ganz bewusst in der Hand.
Wie fühlt sich Fremdbestimmtsein für dich an?
Es ist vielmehr wie ein Hintergrundrauschen oder Glaubenssätze wie "ich bin wertlos", "ich habe es nicht verdient, glücklich zu sein", "ich kann nichts richtig machen".
Wo findet dieses Hintergrundrauschen statt? Wenn man sich Glaubenssätze in einem Art geistigen Mikroskop mal vergrößern würde und mal richtig reinzoomt, aus was besteht dieser Glaubenssatz, was hat das für eine Form?
LG Matthias

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Re: Ich bin...

Postby Benseman » Thu Jul 27, 2017 6:43 pm

Es fühlt sich an, als wäre ich zum unfreiwilligen Zuschauer meiner selbst "abkommandiert" worden. Ich bekomme alles mit, kann auch reflektieren was passiert oder was ich tue, aber nicht oder nur ganz schwer eingreifen. Es hat was von ausgeliefert sein.
Das Hintergrundrauschen nehme ich sowohl im Herzen als Enge und Schwere, als auch im Kopf als Gedanken wahr. Diese sind dann von Problematik und Dramatik geprägt. Die Glaubenssätze bestehen aus zähem, klebrigem Material, sind dunkelgrau bis schwarz. Sie sehen aus wie Schleimbälle, die sich mit Tentakeln überall festkrallen wo es nur geht.

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Re: Ich bin...

Postby Matthias » Thu Jul 27, 2017 7:52 pm

kann auch reflektieren was passiert oder was ich tue, aber nicht oder nur ganz schwer eingreifen.
Da ist also jemand der reflektiert und nur schwer eingreifen kann. Kannst du diese Instanz irgendwo körperlich oder geistig lokalisieren? Wenn du über etwas reflektierst, sagen wir mal über deine Glaubenssätze, wer oder welche Instanz betrachtet das?
Es hat was von ausgeliefert sein.
Die Frage ist wer sich hier ausgeliefert fühlt? Frage: Wem bin ich ausgeliefert? Beschreibe das Gefühl näher, welche Gedanken, Gefühle und Emotionen kommen dabei hoch?
Die Glaubenssätze bestehen aus zähem, klebrigem Material, sind dunkelgrau bis schwarz. Sie sehen aus wie Schleimbälle, die sich mit Tentakeln überall festkrallen wo es nur geht.
Nun zweifelsohne gibt es Glaubenssätze, dass du sie sogar visuell wahrnehmen kannst ist ziemlich außergewöhnlich. Alleine dass da ein Bewusstsein dafür existiert ist eine sehr "günstige" Konstellation. Welche Empfindung hast du gegenüber diesen Glaubenssätzen?
LG Matthias

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Re: Ich bin...

Postby Benseman » Sat Aug 05, 2017 3:28 pm

Es ist nicht nur eine Instanz, zumindest fühlt es sich so an. Kopf und Herz sind es...die Reflektion findet von beiden statt, mal einzeln, teilweise widerstreitend und mal geneinsam.
Ausgeliefert fühlt sich Ben, 37 Jahre alt. Was dann wirkt sind alte Muster die sich oftmals noch kraftvoll abspulen. Doch wird das ganze auch manchmal schon schwächer. Und wo ich mich oftmals hilf- und machtlos fühlte, so kann ich zumindest ab und zu die Position eines Beobachters einnehmen, was das ganze emotional entschärft. Wo vorher Gedanken von Unzulänglichkeit und harter Selbstkritik mit Gefühlen von Schwere und Enge mitschwangen, komme ich ein wenig mehr in die Annahme dessen was ist.
Ich habe die Glaubenssätze geraume Zeit verteufelt. Begreife jetzt aber mehr und mehr, dass es eine Zeit gab, in der sie mich haben überleben lassen. Es wächst Akzeptanz, Annahme und auch langsam Dankbarkeit.

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Re: Ich bin...

Postby Matthias » Sat Aug 05, 2017 6:36 pm

Es wächst Akzeptanz, Annahme und auch langsam Dankbarkeit.
Wunderbar, das ist doch schön :)
so kann ich zumindest ab und zu die Position eines Beobachters einnehmen
Das ist der Ausgangspunkt für deine Betrachtungen. Konzentriere dich weiterhin hier drauf.
komme ich ein wenig mehr in die Annahme dessen was ist.
Wer nimmt hier an? Der Verstand? Das Herz? Der Beobachter?

Wenn bei dir ein gedanklicher Sturm tobt oder auch emotional, gehe in die Rolle des Beobachters. Lass die Dinge aufziehen, und vorbeiziehen und stelle dir immer wieder die Frage, wer erlebt das? Wer ist der Wahrnehmende?
LG Matthias


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