Die Stille im Sturmwind
- Tillbrocker
- Posts: 8
- Joined: Mon Apr 24, 2017 1:46 pm
Die Stille im Sturmwind
Die Begleitung auf LU konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt - was bedeutet das für Dich?
Mich von der Illusion des getrennten ichs zu befreien. Das bedeutet mich nicht mehr fremd oder abgetrennt auf dieser Welt zu fühlen.
Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Der Hinweis eines Freundes. Mein Interesse an Freiheit UND Verbundenheit. In religiösen Kreisen bemerkte ich immer an einem Punkt, dass mir die Gleichschaltung des Geistes widerstrebte. Es wurde vorhersehbar, somit fehlte die Spontane Inspiration. Diese erhoffe ich mir hier. Eine immer wieder frische Sicht/Haltung, die sich nicht in Dogmen verstrickt.
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Schon als Kind begann ich in der Grundschule mich für Religion zu interessieren. Meine Familie ist hauptsächlich christlich ausgerichtet. Deshalb beschäftigte ich mich zunächst viel mit dem christlichen Weltbild und biblischen Inhalten. Durch das praktizieren von kung fu, chi Gong und Yoga - womit ich in meiner frühen Jugend begann - lernte ich die östlichen spirituellen Praxen und Ideologien kennen. Vor allem Elemente aus dem chi Gong und Yoga sind fester Bestandteil meines Tagesablaufes - bis heute.
Vor einigen Jahren verbrachte ich einige Tage in einem hinduistischen Tempel in Zürich. Doch letztlich missfiel mir das anbeten einer Bildgestalt und die immer gleichen gebetsmühlenartigen Mantras. Ich suchte eine lebendige,einfache spirituelle Praxis. So stieß ich auf awakening coaching. Darin ging es auch immer wieder um die Frage "wer erfährt diesen Moment"? "hat dieses etwas eine Farbe, eine Größe, wo befindet es sich, wie alt ist es..."
Doch mir fällt es oft schwer diese Erkenntnis des Raum und zeitlosen selbst, das weder Farbe noch Form kennt im Alltag wahr zu nehmen.
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?
Ich erhoffe mir konkrete Übungen, die es mir ermöglichen dieses Raum und zeitlosen Sein ohne Form noch Gestalt in Tun und alltäglichen Handeln aufrecht zu erhalten und so verbunden zu bleiben.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
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Mich von der Illusion des getrennten ichs zu befreien. Das bedeutet mich nicht mehr fremd oder abgetrennt auf dieser Welt zu fühlen.
Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Der Hinweis eines Freundes. Mein Interesse an Freiheit UND Verbundenheit. In religiösen Kreisen bemerkte ich immer an einem Punkt, dass mir die Gleichschaltung des Geistes widerstrebte. Es wurde vorhersehbar, somit fehlte die Spontane Inspiration. Diese erhoffe ich mir hier. Eine immer wieder frische Sicht/Haltung, die sich nicht in Dogmen verstrickt.
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Schon als Kind begann ich in der Grundschule mich für Religion zu interessieren. Meine Familie ist hauptsächlich christlich ausgerichtet. Deshalb beschäftigte ich mich zunächst viel mit dem christlichen Weltbild und biblischen Inhalten. Durch das praktizieren von kung fu, chi Gong und Yoga - womit ich in meiner frühen Jugend begann - lernte ich die östlichen spirituellen Praxen und Ideologien kennen. Vor allem Elemente aus dem chi Gong und Yoga sind fester Bestandteil meines Tagesablaufes - bis heute.
Vor einigen Jahren verbrachte ich einige Tage in einem hinduistischen Tempel in Zürich. Doch letztlich missfiel mir das anbeten einer Bildgestalt und die immer gleichen gebetsmühlenartigen Mantras. Ich suchte eine lebendige,einfache spirituelle Praxis. So stieß ich auf awakening coaching. Darin ging es auch immer wieder um die Frage "wer erfährt diesen Moment"? "hat dieses etwas eine Farbe, eine Größe, wo befindet es sich, wie alt ist es..."
Doch mir fällt es oft schwer diese Erkenntnis des Raum und zeitlosen selbst, das weder Farbe noch Form kennt im Alltag wahr zu nehmen.
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?
Ich erhoffe mir konkrete Übungen, die es mir ermöglichen dieses Raum und zeitlosen Sein ohne Form noch Gestalt in Tun und alltäglichen Handeln aufrecht zu erhalten und so verbunden zu bleiben.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
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Re: Die Stille im Sturmwind
Hallo Tillbrocker,
herzlich Willkommen bei Liberation Unleashed. Ich werde dich ein Stück beegleiten, wenn du magst.
Zu Beginn lass uns noch administratives klären:
Die Bekanntmachungen im oberen Teil des Forums hast Du gelesen und verstanden?
viewtopic.php?f=18&t=4232
Bitte bestätige dies kurz in Deinem nächsten Post.
Wie die Zitierfunktion funktioniert findest du unter:
viewtopic.php?f=18&t=4229
Dies erleichtert uns das Verständnis, worauf wir uns beziehen in unserem Dialog.
Wir arbeiten so:
Wenn du magst, kannst du jeden Tag schreiben, spätestens jedoch jeden 2ten wäre gut. Fokus und Kontinuität ist wichtig. Auch wenn es nur ein „ich bin noch da“ ist. Wenn einmal etwas für länger dazwischenkommt, schreibe mir kurz. Ich werde dir auch Bescheid geben.
Es gibt kein ICH, nirgends, und es hat noch nie ein ICH gegeben. Kein ICH, dass sich befreien könnte, weil es einfach nicht existiert. Niemand, der sich fremd oder abetrennt von der Welt fühlen könnte. Nur der Glaube an ein eingebildete ICH erzeugt die Illusion von Trennung. Nichts weiter. Ist gibt keine Instanz, die Einheit oder Getrenntheit erfahren könnte. Es gibt nur Direkte Erfahrung von dem was gerade ist.
Bin gespannt und freue mich auf Deine Antwort.
herzlich Willkommen bei Liberation Unleashed. Ich werde dich ein Stück beegleiten, wenn du magst.
Zu Beginn lass uns noch administratives klären:
Die Bekanntmachungen im oberen Teil des Forums hast Du gelesen und verstanden?
viewtopic.php?f=18&t=4232
Bitte bestätige dies kurz in Deinem nächsten Post.
Wie die Zitierfunktion funktioniert findest du unter:
viewtopic.php?f=18&t=4229
Dies erleichtert uns das Verständnis, worauf wir uns beziehen in unserem Dialog.
Wir arbeiten so:
Wenn du magst, kannst du jeden Tag schreiben, spätestens jedoch jeden 2ten wäre gut. Fokus und Kontinuität ist wichtig. Auch wenn es nur ein „ich bin noch da“ ist. Wenn einmal etwas für länger dazwischenkommt, schreibe mir kurz. Ich werde dir auch Bescheid geben.
Das kannst Du hier gerne haben. Dazu werde ich Dir Fragen stellen, die Du in der unmittelbaren Erfahrung untersuchst und dann beantwortest. Das Einzige, was zählt, ist deine unmittelbare Erfahrung. Damit meine ich all das, was Du mit Deinen Sinnen wahrnehmen kannst. Dein Verstand wird dir hier nicht helfen können. Bitte sei zu 100% ehrlich. Es gibt keine richtigen und falschen Antworten! Bitte lege in der Zeit unseres Arbeit alle Videos, Audios und Bücher über das Thema und von allen anderen Lehrern beiseite. Es ist wichtig, dass Du - wie Du es schon selber sagst - ganz "frisch" an die Sache heran gehst.Eine immer wieder frische Sicht/Haltung, die sich nicht in Dogmen verstrickt.
Achte auf alle Reaktionen, wenn du die nächsten Sätze liest, Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und berichte mir, was Du erfährst.Mich von der Illusion des getrennten ichs zu befreien. Das bedeutet mich nicht mehr fremd oder abgetrennt auf dieser Welt zu fühlen.
Es gibt kein ICH, nirgends, und es hat noch nie ein ICH gegeben. Kein ICH, dass sich befreien könnte, weil es einfach nicht existiert. Niemand, der sich fremd oder abetrennt von der Welt fühlen könnte. Nur der Glaube an ein eingebildete ICH erzeugt die Illusion von Trennung. Nichts weiter. Ist gibt keine Instanz, die Einheit oder Getrenntheit erfahren könnte. Es gibt nur Direkte Erfahrung von dem was gerade ist.
Bin gespannt und freue mich auf Deine Antwort.
Herzliche Grüße - Ichbin
- Tillbrocker
- Posts: 8
- Joined: Mon Apr 24, 2017 1:46 pm
Re: Die Stille im Sturmwind
Hallo,
Leider weiß ichnicht wo ich diese Bekanntmachungen finde...
Dann erst einmal danke, dass dich in diesem Prozess begleitest / coachst.
Also zur ersten "Stellungnahme" :
Es gibt kein ICH
Was ist mit dem Ichkonzept. Will sagen, wenn ich voll auf die Wahrnehmungsebene gehe, dann habe ich auch Momente in denen das Wahrgenommene, das Wahrnehmende und der Wahrnehmende zusammenfallen, also ohne Ich als Konzept bzw etwas das man verorten könnte. Einfach nur sein eine Gleichzeitigkeit alles geschehenden im Moment. Zb beim slacklinen.
Gibt es also das erzeugte Ichkonzept, aus allen Erfahrungen, gelernten Fähigkeiten, Körperlichkeit (mein Körper hat ja eime Form er ist ja nicht nichts...) wünschen, Ängsten... besteht und die unmittelbare Erfahrungen als Dualität gewissermaßen?
, nirgends, und es hat noch nie ein ICH gegeben.
Mir kommt da gerade ein Konzept David deidas: Also, dass es einerseits das männliche Prinzip gibt. Dies strebt nach der Stille, einem Zeit und Raumlosen Kontinuum in dem es nichts gibt, kein ich, keine Form, keine entstehenden, nichts gewesenes, da nie was entstanden ist. Auf der anderen Seite das weibliche Prinzip. Dies strebt nach ständigem Ausdruck. Bzw ist es das gebären, sich ständig ändernde, unendliche Fülle an Formen Farben, Gerüchen, Rollen, Selbstkonzepten, Gedanken, Gefühlen...
Kein ICH, dass sich befreien könnte, weil es einfach nicht existiert. Niemand, der sich fremd oder abetrennt von der Welt fühlen könnte. Nur der Glaube an ein eingebildete ICH erzeugt die Illusion von Trennung. Nichts weiter. Ist gibt keine Instanz, die Einheit oder Getrenntheit erfahren könnte. Es gibt nur Direkte Erfahrung von dem was gerade ist.
Kein ICH ok, aber wozu braucht es dann überhaupt einen Körper, der alles subjektiv erfährt. Bzw wozu braucht ein Form und zeitloses sein einen begrenzten Körper bzw Gedanken, die das unmittelbare erleben vereiteln. Also wo ist hier der freie Wille, wen es nun kein ich gibt.
Also wenn es kein ich gibt. Was generiert dann überhaupt Gedanken und Gefühle, das nichts?
Ist es nicht wie mit Quanten, solange man sie nicht beobachtet sind sie überall gleichzeitig, also gewissermaßen auch nirgends. Ist es nicht mit dem ich gleich. Solange es keiner als etwas definiert existiert es nicht. Doch sobald ich mit der Welt interagieren, nehme ich Stellung. Also aus dem Formlosen ich wir ein interaktionsfähgiges etwas. Mit definierter Körperlichkeit und Seelenleben. Aus nichts wird etwas seiendes.
Leider weiß ichnicht wo ich diese Bekanntmachungen finde...
Dann erst einmal danke, dass dich in diesem Prozess begleitest / coachst.
Also zur ersten "Stellungnahme" :
Es gibt kein ICH
Was ist mit dem Ichkonzept. Will sagen, wenn ich voll auf die Wahrnehmungsebene gehe, dann habe ich auch Momente in denen das Wahrgenommene, das Wahrnehmende und der Wahrnehmende zusammenfallen, also ohne Ich als Konzept bzw etwas das man verorten könnte. Einfach nur sein eine Gleichzeitigkeit alles geschehenden im Moment. Zb beim slacklinen.
Gibt es also das erzeugte Ichkonzept, aus allen Erfahrungen, gelernten Fähigkeiten, Körperlichkeit (mein Körper hat ja eime Form er ist ja nicht nichts...) wünschen, Ängsten... besteht und die unmittelbare Erfahrungen als Dualität gewissermaßen?
, nirgends, und es hat noch nie ein ICH gegeben.
Mir kommt da gerade ein Konzept David deidas: Also, dass es einerseits das männliche Prinzip gibt. Dies strebt nach der Stille, einem Zeit und Raumlosen Kontinuum in dem es nichts gibt, kein ich, keine Form, keine entstehenden, nichts gewesenes, da nie was entstanden ist. Auf der anderen Seite das weibliche Prinzip. Dies strebt nach ständigem Ausdruck. Bzw ist es das gebären, sich ständig ändernde, unendliche Fülle an Formen Farben, Gerüchen, Rollen, Selbstkonzepten, Gedanken, Gefühlen...
Kein ICH, dass sich befreien könnte, weil es einfach nicht existiert. Niemand, der sich fremd oder abetrennt von der Welt fühlen könnte. Nur der Glaube an ein eingebildete ICH erzeugt die Illusion von Trennung. Nichts weiter. Ist gibt keine Instanz, die Einheit oder Getrenntheit erfahren könnte. Es gibt nur Direkte Erfahrung von dem was gerade ist.
Kein ICH ok, aber wozu braucht es dann überhaupt einen Körper, der alles subjektiv erfährt. Bzw wozu braucht ein Form und zeitloses sein einen begrenzten Körper bzw Gedanken, die das unmittelbare erleben vereiteln. Also wo ist hier der freie Wille, wen es nun kein ich gibt.
Also wenn es kein ich gibt. Was generiert dann überhaupt Gedanken und Gefühle, das nichts?
Ist es nicht wie mit Quanten, solange man sie nicht beobachtet sind sie überall gleichzeitig, also gewissermaßen auch nirgends. Ist es nicht mit dem ich gleich. Solange es keiner als etwas definiert existiert es nicht. Doch sobald ich mit der Welt interagieren, nehme ich Stellung. Also aus dem Formlosen ich wir ein interaktionsfähgiges etwas. Mit definierter Körperlichkeit und Seelenleben. Aus nichts wird etwas seiendes.
Re: Die Stille im Sturmwind
Hallo Tillbrocker,
zunächst noch ein paar administrative Hinweise:
Die Bekanntmachungen sind hier: viewforum.php?f=18
Das sind die Themen im oberen Bereich.
Hier ist auch noch einmal die Anweisung wie Du zitieren kannst.
Zitieren erleichtert in im Forum die Kommunikation erheblich.
viewtopic.php?f=18&t=4229
Wie Du den Thread abonnierst hast Du verstanden?
zunächst noch ein paar administrative Hinweise:
Die Bekanntmachungen sind hier: viewforum.php?f=18
Das sind die Themen im oberen Bereich.
Hier ist auch noch einmal die Anweisung wie Du zitieren kannst.
Zitieren erleichtert in im Forum die Kommunikation erheblich.
viewtopic.php?f=18&t=4229
Wie Du den Thread abonnierst hast Du verstanden?
Herzliche Grüße - Ichbin
Re: Die Stille im Sturmwind
Nun zu Deinem Post.
Ja, Du stellst die richtigen Fragen. Aber Du schaust in die falsche "Schublade".
Untersuche nicht Deine Konzepte oder schau nicht dahin, was Du "denkst" zu wissen, was Dein Verstand Dir versucht zu erklären. Tu alles beiseite: Konzepte, Vorstellungen, Glaubenssätze, Konstrukte, Wissen. Es ist soviel einfacher, als Du denkst.
Es ist wie mit dem Weihnachstmann. Als Kind hast Du bis zu einem Tag X an den Weihnachtsmann geglaubt, weil man es Dir so beigebracht hat. Die Geschenke lagen unter dem Baum und es musst der Weihnachstmann gewesen sein. Aber eines Tages hat Dir irgend jemand erzählt, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Und dann hast Du auch gesehen, dass der Weihnachtsmann die Nase hatte, und die Schuhe wie Dein Onkel Hans. Und es war klar. Den Weihnachtsmann gibt es nicht. Und trotzdem gab es weiterhin Geschenke und das Leben ging auch weiter. Und so ist es mit der ICH-Illusion.
Deswegen lass uns mal diese Frage von Dir unter die Lupe nehmen.
Nimm Dir 15 Minuten Zeit. Setze Dich an einen ruhigen Ort und schau einmal auf die Gedanken. Ganz frei, frisch und ohne Konzepte. Einfach nur schauen. Und untersuche die Gedanken mit nachfolgenden Fragen. Bitte beantworte mit jede Frage.
1.Wo kommen die Gedanken her und gehen sie hin? Warte neugierig auf den nächsten Gedanken und sieh nach.
2. Kannst du vorhersagen, welcher Gedanke als Nächstes kommt? Kannst du verhindern, dass er erscheint, wenn er dir nicht gefällt? Kannst du einen Gedanken beseitigen, wenn er einmal erschienen ist?
3. Kannst du die Entscheidung treffen, NICHT zu denken?
4. Nimm dir vor, einen besonderen Gedanken zu denken. Was geschieht dabei, wenn du genau hinschaust?
5. Ist der Gedanke "Ich" eine besondere Art Gedanke, der andere Gedanken denken kann? Oder kommt er von derselben Stelle wie die anderen Gedanken?
6. Denke an eine Zahl zwischen 1 und 100. Weißt du, welche Zahl kommt, bevor sie erscheint?
7. Findest du jemanden, der denkt, oder geschieht das alles von selbst, ohne Kontrolle durch einen Denker?
Bin sehr gespannt auf Deine Untersuchung.
Ja, Du stellst die richtigen Fragen. Aber Du schaust in die falsche "Schublade".
Untersuche nicht Deine Konzepte oder schau nicht dahin, was Du "denkst" zu wissen, was Dein Verstand Dir versucht zu erklären. Tu alles beiseite: Konzepte, Vorstellungen, Glaubenssätze, Konstrukte, Wissen. Es ist soviel einfacher, als Du denkst.
In dieser Frage ist die ganze Wahrheit bereits enthalten. Das ICH ist ein Konzept! Was sind Konzepte? Sind sie real?Was ist mit dem Ichkonzept?
Nein! Das ICH ist ein Gedanken-Konstrukt an das geglaubt wird. Der Rest sind einfach Erfahrung.Gibt es also das erzeugte Ichkonzept, aus allen Erfahrungen, gelernten Fähigkeiten, Körperlichkeit (mein Körper hat ja eime Form er ist ja nicht nichts...) wünschen, Ängsten... besteht und die unmittelbare Erfahrungen als Dualität gewissermaßen?
Es ist wie mit dem Weihnachstmann. Als Kind hast Du bis zu einem Tag X an den Weihnachtsmann geglaubt, weil man es Dir so beigebracht hat. Die Geschenke lagen unter dem Baum und es musst der Weihnachstmann gewesen sein. Aber eines Tages hat Dir irgend jemand erzählt, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Und dann hast Du auch gesehen, dass der Weihnachtsmann die Nase hatte, und die Schuhe wie Dein Onkel Hans. Und es war klar. Den Weihnachtsmann gibt es nicht. Und trotzdem gab es weiterhin Geschenke und das Leben ging auch weiter. Und so ist es mit der ICH-Illusion.
Deswegen lass uns mal diese Frage von Dir unter die Lupe nehmen.
Dazu möchte ich Dich bitten einmal folgende Übung zu machen.Was generiert dann überhaupt Gedanken und Gefühle, das nichts?
Nimm Dir 15 Minuten Zeit. Setze Dich an einen ruhigen Ort und schau einmal auf die Gedanken. Ganz frei, frisch und ohne Konzepte. Einfach nur schauen. Und untersuche die Gedanken mit nachfolgenden Fragen. Bitte beantworte mit jede Frage.
1.Wo kommen die Gedanken her und gehen sie hin? Warte neugierig auf den nächsten Gedanken und sieh nach.
2. Kannst du vorhersagen, welcher Gedanke als Nächstes kommt? Kannst du verhindern, dass er erscheint, wenn er dir nicht gefällt? Kannst du einen Gedanken beseitigen, wenn er einmal erschienen ist?
3. Kannst du die Entscheidung treffen, NICHT zu denken?
4. Nimm dir vor, einen besonderen Gedanken zu denken. Was geschieht dabei, wenn du genau hinschaust?
5. Ist der Gedanke "Ich" eine besondere Art Gedanke, der andere Gedanken denken kann? Oder kommt er von derselben Stelle wie die anderen Gedanken?
6. Denke an eine Zahl zwischen 1 und 100. Weißt du, welche Zahl kommt, bevor sie erscheint?
7. Findest du jemanden, der denkt, oder geschieht das alles von selbst, ohne Kontrolle durch einen Denker?
Bin sehr gespannt auf Deine Untersuchung.
Herzliche Grüße - Ichbin
- Tillbrocker
- Posts: 8
- Joined: Mon Apr 24, 2017 1:46 pm
Re: Die Stille im Sturmwind
1.Wo kommen die Gedanken her und gehen sie hin? Warte neugierig auf den nächsten Gedanken und sieh nach.
Sie kommen wie Impulse, erst wenn sie da sind kann "ich" (oder was auch immer ES wahrnimmt) sie Wahrnehmen . Es ist nicht einmal dass sie auftauchen. Eher wie eine Geschichte die erzählt wird ohne Anfang und ohne Ende. Doch "Wer" erzählt sie. Es fällt mir schwer das bloße Sein der Gedanken zu begreifen. Sind Sie Projektion, um die Stille zu füllen? Bedeutung zu kreieren? Eher wie das flackern eines Feuers, stetig im Wandel doch ohne Absicht. Das "ich" gibt Ihnen dann
Bedeutung. Verlängert den ein oder anderen Satz der Geschichte. Die Gedanken fühlen sich an wie Sirenen ( bei Odysseus). Eigentlich Ist der Moment das Schiff. Doch der Gesang der Gedanken lullt mich ein verzerrt die Wahrnehmung. Schafft Begierden und Ängste. Ja weil die die größte Angst des "Ichkonzeptes" selber ist bedeutungslos zu werden, da es niemals an die Einzigartigkeit des Moments reicht, der ja IMMER neu ist. Also sind die Gedanken eher wie Wellen. Ich kann nicht ergründen wo sie herkommen, da sie schon immer da waren und nicht begreifen wo sie hin gehen, da ihr Wesen ist, auf und ab zu wiegen.
2. Kannst du vorhersagen, welcher Gedanke als Nächstes kommt? Kannst du verhindern, dass er erscheint, wenn er dir nicht gefällt? Kannst du einen Gedanken beseitigen, wenn er einmal erschienen ist?
Ich behaupte ja ich sage blauer Elefant und unmittelbar denke ich an einen blauen Elefanten. Ich erzähle mir selbst eine Geschichte. Ja indem ich meinen Atem beobachte, oder sonst wie Wahrnehmen was Ist, also unabhängig vom denken. So verlagern ich meine Aufmerksamkeit.
3. Kannst du die Entscheidung treffen, NICHT zu denken?
Ja indem ich meine Aufmerksamkeit auch das Geschehende lenke. Wenn ich beispielsweise eine sehr schwere Route Klettere bin ich das klettern wie beim slacklinen. In diesen Momenten Bin ich der Fluss des Seins. Oder wenn ich in eine Zeichnung vertieft bin in voller Hingabe. Kein denken nur sein...
4. Nimm dir vor, einen besonderen Gedanken zu denken. Was geschieht dabei, wenn du genau hinschaust?
Er wird sofort von anderen Gedanken überlagert. Tausende Geschichten beginnen zu sprießen. Wie ein wasserschwall, der sich in die Wüste ergießt und alles beginnt wie wild zu wachsen und wuchern.
5. Ist der Gedanke "Ich" eine besondere Art Gedanke, der andere Gedanken denken kann? Oder kommt er von derselben Stelle wie die anderen Gedanken?
Besonders weil ich mich durch ihn identifiziere.
6. Denke an eine Zahl zwischen 1 und 100. Weißt du, welche Zahl kommt, bevor sie erscheint?
Sie taucht wie ein inneres Bild auf. Aber ich erkenne es erst wenn es da ist. Also weiss ich es davor nicht.
7. Findest du jemanden, der denkt, oder geschieht das alles von selbst, ohne Kontrolle durch einen Denker?
Es geschieht. Doch "es" mag es beobachtet zu werden. Besser noch beachten zu werden. Ich liebe Tulsitee. Das denken geschieht. Das welche Bedeutung ich dem beimesse, wohin ich meine Aufmerksamkeit lenke, entschiede "ich", was auch immer das ist...
Bin sehr gespannt auf Deine Untersuchung.[/quote]
Sie kommen wie Impulse, erst wenn sie da sind kann "ich" (oder was auch immer ES wahrnimmt) sie Wahrnehmen . Es ist nicht einmal dass sie auftauchen. Eher wie eine Geschichte die erzählt wird ohne Anfang und ohne Ende. Doch "Wer" erzählt sie. Es fällt mir schwer das bloße Sein der Gedanken zu begreifen. Sind Sie Projektion, um die Stille zu füllen? Bedeutung zu kreieren? Eher wie das flackern eines Feuers, stetig im Wandel doch ohne Absicht. Das "ich" gibt Ihnen dann
Bedeutung. Verlängert den ein oder anderen Satz der Geschichte. Die Gedanken fühlen sich an wie Sirenen ( bei Odysseus). Eigentlich Ist der Moment das Schiff. Doch der Gesang der Gedanken lullt mich ein verzerrt die Wahrnehmung. Schafft Begierden und Ängste. Ja weil die die größte Angst des "Ichkonzeptes" selber ist bedeutungslos zu werden, da es niemals an die Einzigartigkeit des Moments reicht, der ja IMMER neu ist. Also sind die Gedanken eher wie Wellen. Ich kann nicht ergründen wo sie herkommen, da sie schon immer da waren und nicht begreifen wo sie hin gehen, da ihr Wesen ist, auf und ab zu wiegen.
2. Kannst du vorhersagen, welcher Gedanke als Nächstes kommt? Kannst du verhindern, dass er erscheint, wenn er dir nicht gefällt? Kannst du einen Gedanken beseitigen, wenn er einmal erschienen ist?
Ich behaupte ja ich sage blauer Elefant und unmittelbar denke ich an einen blauen Elefanten. Ich erzähle mir selbst eine Geschichte. Ja indem ich meinen Atem beobachte, oder sonst wie Wahrnehmen was Ist, also unabhängig vom denken. So verlagern ich meine Aufmerksamkeit.
3. Kannst du die Entscheidung treffen, NICHT zu denken?
Ja indem ich meine Aufmerksamkeit auch das Geschehende lenke. Wenn ich beispielsweise eine sehr schwere Route Klettere bin ich das klettern wie beim slacklinen. In diesen Momenten Bin ich der Fluss des Seins. Oder wenn ich in eine Zeichnung vertieft bin in voller Hingabe. Kein denken nur sein...
4. Nimm dir vor, einen besonderen Gedanken zu denken. Was geschieht dabei, wenn du genau hinschaust?
Er wird sofort von anderen Gedanken überlagert. Tausende Geschichten beginnen zu sprießen. Wie ein wasserschwall, der sich in die Wüste ergießt und alles beginnt wie wild zu wachsen und wuchern.
5. Ist der Gedanke "Ich" eine besondere Art Gedanke, der andere Gedanken denken kann? Oder kommt er von derselben Stelle wie die anderen Gedanken?
Besonders weil ich mich durch ihn identifiziere.
6. Denke an eine Zahl zwischen 1 und 100. Weißt du, welche Zahl kommt, bevor sie erscheint?
Sie taucht wie ein inneres Bild auf. Aber ich erkenne es erst wenn es da ist. Also weiss ich es davor nicht.
7. Findest du jemanden, der denkt, oder geschieht das alles von selbst, ohne Kontrolle durch einen Denker?
Es geschieht. Doch "es" mag es beobachtet zu werden. Besser noch beachten zu werden. Ich liebe Tulsitee. Das denken geschieht. Das welche Bedeutung ich dem beimesse, wohin ich meine Aufmerksamkeit lenke, entschiede "ich", was auch immer das ist...
Bin sehr gespannt auf Deine Untersuchung.[/quote]
- Tillbrocker
- Posts: 8
- Joined: Mon Apr 24, 2017 1:46 pm
Re: Die Stille im Sturmwind
PS habe dieses Read me first nun gelesen. Ich hoffe das ist diese "Bekanntmachung im oberen Teil des Forums “
Re: Die Stille im Sturmwind
Hallo Tillbrocker,
prima, dass Du die Bekanntmachungen gelesen hast!
Dann lass uns mal Deine Antworten näher betrachten. Zunächst kann ich immer wieder nur betonen, dass es hier ausschließlich um deine Direkte Erfahrung geht und nicht, was Du dazu denkst oder meinst oder dir vorstellst.
Gibt es Geschichten? Tatsächlich? Real? Real ist nur das, was tatsächlich hier und jetzt da ist. Gedanken sind also real. Der Inhalt der Gedanken (also die ganzen die Geschichten) sind hier und jetzt nicht DA nicht erfahrbar, also auch nicht real. Also/Ergo: INHALTE der Gedanken sind keine direkte Erfahrung!
Gedanken kommen und gehen. Gedanken haben keine Absicht. Und es gibt es einen Mechanismus, der den Gedanken eine Bedeutung gibt. Diesen Mechanismus werden wir uns später genauer unter die Lupe nehmen.
Zu 2)
Ok.. und wer bestimmt das alles? Wer weiß wann du was denken musst und solltest? Oder anders gefragt: wer oder was ist als erstes in der Kette? Gibt es da überhaupt jemanden?
Zu 3)
Bei der Frage geht es drum, ob Du entscheidest zu denken. Nicht ob es einen Denker gibt. Die kommt später :-)
Also entscheidest Du das wirklich? Oder geschieht es? Was ist, wenn einmal einer abstürzt? Hat er das entschieden?
Entscheidest Du, wann Du stirbst?
Zu 4)
Die Frage war hier, ob Du entscheiden kannst, einen besonderen Gedanken zu denken.
Ich finde in Deinen Zeilen keine wirkliche Antwort sondern wieder "nur" sehr viel Poesie. Scheint so, dass Du eine Neigung zur Poesie hast. Das ist grundsätzlich sehr schön, hilft uns bei der Untersuchung hier jedoch nicht weiter. Es ist wichtig, dass Du wirklich IMMER bei der direkten Erfahrung bleibst. Das kann Dir vielleicht etwas nüchtern vorkommen, aber so ist es nun mal. Die Wahrheit ist einfach aber auch ziemlich ernüchternd. Da bleibt von den ganzen Geschichten leider nichts mehr übrig. Also überlege Dir gut, ob Du das wirklich willst ;-)
Und wie ist es nun? Kannst DU einen besonderen Gedanken denken? Und was passiert dabei?
Zu 5)
Du stimmst zu, dass ICH ein Gedanke ist, oder?
Und Du schreibst weiter, dass Du Dich mit dem Gedanken identifizierst.
Also ein Gedanke identifiziert sich mit einem Gedanken.
Macht das wirklich Sinn? Was sind Gedanken? Du schreibst oben selber
1.) Gedanken sind "flüchtig", richtig?
2.) ICH ist auch nur ein Gedanke, richtig?
3.) Ergo= ICH-Gedanke ist flüchtig, richtig?
4.) Ergo: ICH ist...
Zu 6)
Ganz genau! Du kannst es nicht wissen!
Zu 7
Bitte schau Dir meine Anmerkungen noch einmal an und versuche wirklich nur in der Erfahrung zu bleiben. Keine Poesie, keine Vorstellungen & Geschichten. Bin gespannt auf Deine Antworten ;-)
prima, dass Du die Bekanntmachungen gelesen hast!
Dann lass uns mal Deine Antworten näher betrachten. Zunächst kann ich immer wieder nur betonen, dass es hier ausschließlich um deine Direkte Erfahrung geht und nicht, was Du dazu denkst oder meinst oder dir vorstellst.
Gedanken kommen und gehen, oder? Ist das Deine direkten Erfahrung?Sie kommen wie Impulse, erst wenn sie da sind kann "ich" (oder was auch immer ES wahrnimmt) sie Wahrnehmen . .
Dies ist eine Interpretation von Gedanken oder von dem was erfahren wird.Eher wie eine Geschichte die erzählt wird ohne Anfang und ohne Ende.
Gibt es Geschichten? Tatsächlich? Real? Real ist nur das, was tatsächlich hier und jetzt da ist. Gedanken sind also real. Der Inhalt der Gedanken (also die ganzen die Geschichten) sind hier und jetzt nicht DA nicht erfahrbar, also auch nicht real. Also/Ergo: INHALTE der Gedanken sind keine direkte Erfahrung!
Du siehst vielleicht, dass wenn ich die ganze Poesie streiche eine Wahrheit herauskommt....Gedanken.. sind... eher flackern eines Feuers, stetig im Wandel doch ohne Absicht. Das "ich" gibt Ihnen dann Bedeutung.
Gedanken kommen und gehen. Gedanken haben keine Absicht. Und es gibt es einen Mechanismus, der den Gedanken eine Bedeutung gibt. Diesen Mechanismus werden wir uns später genauer unter die Lupe nehmen.
Hmmm.. alles schön und gut. Hört sich für mich wieder ziemlich philosophisch an:-) Was hiervon ist jetzt und hier Deine direkte Erfahrung?Ja weil die die größte Angst des "Ichkonzeptes" selber ist bedeutungslos zu werden, da es niemals an die Einzigartigkeit des Moments reicht, der ja IMMER neu ist.
Zu 2)
Ok.. und wer bestimmt das alles? Wer weiß wann du was denken musst und solltest? Oder anders gefragt: wer oder was ist als erstes in der Kette? Gibt es da überhaupt jemanden?
Zu 3)
Bei der Frage geht es drum, ob Du entscheidest zu denken. Nicht ob es einen Denker gibt. Die kommt später :-)
Also entscheidest Du das wirklich? Oder geschieht es? Was ist, wenn einmal einer abstürzt? Hat er das entschieden?
Entscheidest Du, wann Du stirbst?
Zu 4)
Die Frage war hier, ob Du entscheiden kannst, einen besonderen Gedanken zu denken.
Ich finde in Deinen Zeilen keine wirkliche Antwort sondern wieder "nur" sehr viel Poesie. Scheint so, dass Du eine Neigung zur Poesie hast. Das ist grundsätzlich sehr schön, hilft uns bei der Untersuchung hier jedoch nicht weiter. Es ist wichtig, dass Du wirklich IMMER bei der direkten Erfahrung bleibst. Das kann Dir vielleicht etwas nüchtern vorkommen, aber so ist es nun mal. Die Wahrheit ist einfach aber auch ziemlich ernüchternd. Da bleibt von den ganzen Geschichten leider nichts mehr übrig. Also überlege Dir gut, ob Du das wirklich willst ;-)
Und wie ist es nun? Kannst DU einen besonderen Gedanken denken? Und was passiert dabei?
Zu 5)
Lass uns diese Antwort auch noch näher betrachten.Besonders weil ich mich durch ihn identifiziere.
Du stimmst zu, dass ICH ein Gedanke ist, oder?
Und Du schreibst weiter, dass Du Dich mit dem Gedanken identifizierst.
Also ein Gedanke identifiziert sich mit einem Gedanken.
Macht das wirklich Sinn? Was sind Gedanken? Du schreibst oben selber
Ok.. ich fasse zusammen:Sie kommen wie Impulse, erst wenn sie da sind kann "ich" (oder was auch immer ES wahrnimmt) sie Wahrnehmen .
1.) Gedanken sind "flüchtig", richtig?
2.) ICH ist auch nur ein Gedanke, richtig?
3.) Ergo= ICH-Gedanke ist flüchtig, richtig?
4.) Ergo: ICH ist...
Zu 6)
Ganz genau! Du kannst es nicht wissen!
Zu 7
Ja, denken geschieht einfach! Und Hast Du Dir oben eigentlich bereits beantwortet.Es geschieht. Doch "es" mag es beobachtet zu werden. Besser noch beachten zu werden. Ich liebe Tulsitee. Das denken geschieht.
Gibt es tatsächlich einen Beobachter der Gedanken?Wenn ich beispielsweise eine sehr schwere Route Klettere bin ich das klettern wie beim slacklinen. In diesen Momenten Bin ich der Fluss des Seins. Oder wenn ich in eine Zeichnung vertieft bin in voller Hingabe. Kein denken nur sein...
Also entscheidest Du doch, welche zahl auftaucht, oder wie? ;-)Das welche Bedeutung ich dem beimesse, wohin ich meine Aufmerksamkeit lenke, entschiede "ich", was auch immer das ist...
Bitte schau Dir meine Anmerkungen noch einmal an und versuche wirklich nur in der Erfahrung zu bleiben. Keine Poesie, keine Vorstellungen & Geschichten. Bin gespannt auf Deine Antworten ;-)
Herzliche Grüße - Ichbin
- Tillbrocker
- Posts: 8
- Joined: Mon Apr 24, 2017 1:46 pm
Re: Die Stille im Sturmwind
Das " ich", was ist es. Es hat keine Form, keine Farbe, kein Geruch. Es Ist also nicht. Und doch basiert unser Weltbild darauf. Das ich gibt, Bedeutung. Deshalb frage ich, das ich nach dem Sinn. Ich kann ihn nicht finden. Ich fühle den Wind auf meiner Haut. Höre die Vögel. Doch höre ich das. Es geschieht einfach ob ich will oder nicht.
Um so mehr ich will umso weniger kann ich das sein wahrnehmen. Es kostet viel Energie das " Ich" aufrecht zu erhalten. Da es immer wieder erfunden werden muss. Warum nicht einfach sein. Musik, Tanz, Malerei ohne das warum zu fragen. Es gibt keinen Zweck.
Nur geschehen lassen. Der Tanz geschieht durch meinen Körper gebiert er sich in der Welt. Es ist ein Tanz ein Spiel das Sein. kein ich kein du nur Tanz.
Um so mehr ich will umso weniger kann ich das sein wahrnehmen. Es kostet viel Energie das " Ich" aufrecht zu erhalten. Da es immer wieder erfunden werden muss. Warum nicht einfach sein. Musik, Tanz, Malerei ohne das warum zu fragen. Es gibt keinen Zweck.
Nur geschehen lassen. Der Tanz geschieht durch meinen Körper gebiert er sich in der Welt. Es ist ein Tanz ein Spiel das Sein. kein ich kein du nur Tanz.
Re: Die Stille im Sturmwind
Hallo Tillbrocker,
Dann lass uns mal einen anderen Sinneskanal untersuchen:
Nimm Dir 10-15 Minuten Zeit und setze dich hin und höre die Geräusche, die gerade vorhanden sind. Du kannst auch Musik auflegen, wenn du möchtest.
Sieh wie Gedanken die Geräusche benennen. Hund bellt, Auto fährt vorbei, Vogel singt....
Höre die Geräusche selbst. Was wird eigentlich gehört? Haben die Geräusche bereits einen Namen, wenn sie gehört werden?
Ist das Geräusch innen oder außen? Wo ist die Grenze zwischen innen und außen?
Gibt es jemanden, der hört und das Gehörte, oder ist da einfach hören?
Gibt es eine Wahrnehmung und wahrgenommenes Objekt oder wird einfach wahrgenommen?
Bin gespannt auf Deine Antwort.
Das Tanzen scheint ja bei Dir gut zu funktionieren ;-)kein ich kein du nur Tanz.
Dann lass uns mal einen anderen Sinneskanal untersuchen:
Nimm Dir 10-15 Minuten Zeit und setze dich hin und höre die Geräusche, die gerade vorhanden sind. Du kannst auch Musik auflegen, wenn du möchtest.
Sieh wie Gedanken die Geräusche benennen. Hund bellt, Auto fährt vorbei, Vogel singt....
Höre die Geräusche selbst. Was wird eigentlich gehört? Haben die Geräusche bereits einen Namen, wenn sie gehört werden?
Ist das Geräusch innen oder außen? Wo ist die Grenze zwischen innen und außen?
Gibt es jemanden, der hört und das Gehörte, oder ist da einfach hören?
Gibt es eine Wahrnehmung und wahrgenommenes Objekt oder wird einfach wahrgenommen?
Bin gespannt auf Deine Antwort.
Herzliche Grüße - Ichbin
- Tillbrocker
- Posts: 8
- Joined: Mon Apr 24, 2017 1:46 pm
Re: Die Stille im Sturmwind
Es wird Klang gehört. Ein Ereignis ohne Wert. Noch nie da gewesen, neu, ein Wunder nicht mehr und nicht weniger.Sieh wie Gedanken die Geräusche benennen. Hund bellt, Auto fährt vorbei, Vogel singt....
Höre die Geräusche selbst. Was wird eigentlich gehört? Haben die Geräusche bereits einen Namen, wenn sie gehört werden?
Ja dann kommt der Name für dieses Klangereignis. Doch heute hörte ich etwas, dass ich im "ersten Moment" ( also wo es noch kein gedankengemachten Begriff dafür gab, ohne Einordnung) nicht "wusste" was es war. Und doch hörte ("ich") es. Viel mehr als horchte in mir jede Zelle auf. Wie ein Blitzschlag, ein kurzes wachrütteln. Ganz frisch. unvoreingenommen. Ja da gab es kein ich, kein Aussen noch Innen, da es kein verstehen gab. Keine Vergangenheit auf die es projiziert wurde. Nur diesen Blitz aus Klang. Ein kurzes erwachen, dann "ah das sind tönende Menschen". Ein Gedanke zerschmettert die Unmittelbarkeit. Doch dieser kurz Moment war so erschütternt. Dass in ihm ein erwachen aufflackerte. Ohne ich, noch Gedanke, noch Hörender, nur Klang, Geräusch.
Re: Die Stille im Sturmwind
Hallo Tillbrocker,
ja, das hast Du gut beobachtet.
Erst kommt die Erfahrung/Sinneswahrnehmung. In der Übung war es HÖREN. Und dann kommen Gedanken, die die Erfahrung beschrieben ("gedankengemachten Begriff").
Deine Erfahrungen sind sehr spannend geschildert. Lass sie uns einmal genauer untersuchen.
Bin sehr gespannt wie es weiter geht.
ja, das hast Du gut beobachtet.
Erst kommt die Erfahrung/Sinneswahrnehmung. In der Übung war es HÖREN. Und dann kommen Gedanken, die die Erfahrung beschrieben ("gedankengemachten Begriff").
Deine Erfahrungen sind sehr spannend geschildert. Lass sie uns einmal genauer untersuchen.
Als wer oder was nimmst Du dieses "ICH" wahr?Und doch hörte ("ich") es
Können Zellen im Körper horchen? Welche Zellen genau - tatsächlich alle? Ist tatsächlich ein Blitz eingeschlagen oder so etwas ähnliches? Wie war das Körperempfinden genau?Viel mehr als horchte in mir jede Zelle auf. Wie ein Blitzschlag, ein kurzes wachrütteln. Ganz frisch. unvoreingenommen.
Was wurde nicht verstanden?Ja da gab es kein ich, kein Aussen noch Innen, da es kein verstehen gab.
Ist das eine Vorstellung/Bild oder tatsächlich im Körper erfahren worden - also Klang, der als eine Art Blitz in Deinen Körper schlug?Nur diesen Blitz aus Klang.
Was war dieses "erwachen"? Von was "erwacht"? Hast Du geschlafen? Und was bedeutet der Satz mit den tönenden Menschen? Sind das die beschreibenden Gedanken zu dem Geräusch?Ein kurzes erwachen, dann "ah das sind tönende Menschen".
Kannst Du sagen, was die Unmittelbarkeit ausgemacht hat?Ein Gedanke zerschmettert die Unmittelbarkeit.
Welcher Moment? Und welches "erwachen"?Doch dieser kurz Moment war so erschütternt. Dass in ihm ein erwachen aufflackerte.
Bin sehr gespannt wie es weiter geht.
Herzliche Grüße - Ichbin
Re: Die Stille im Sturmwind
Hallo Tillbrocker,
es wäre schön, wenn Du mir Bescheid geben könntest, ob Du gerne weitermachen möchtest.
Vielen Dank
es wäre schön, wenn Du mir Bescheid geben könntest, ob Du gerne weitermachen möchtest.
Vielen Dank
Herzliche Grüße - Ichbin
- Tillbrocker
- Posts: 8
- Joined: Mon Apr 24, 2017 1:46 pm
Re: Die Stille im Sturmwind
Ja,
Schreib dir morgen mal ausführlich...
Schreib dir morgen mal ausführlich...
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