Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Die Suche danach, was die Suche beendet. Ich möchte meine Zeit endlich richtig nutzen. Als Hartz IV-Empfänger habe ich derzeit auch nicht so viel Geld, um Retreats etc. besuchen zu können. Daher meine Suche nach jemandem, der mir so hilft den Ego-Zirkus endlich zu beenden.
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Zufälliges Erwachen in 2002. Danach begann die immer bewusstere Suche "nach dem Wahren Selbst", u.a. als Zen-Schülerin, mit div. tiefen Einsichten. Wenngleich hier bereits für kurze Zeit gesehen wurde, dass da niemand ist, der irgendwas festhalten könnte, ist das noch keine richtige Erleuchtung. Hier fehlt noch das richtige Knock-out.
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?
Die Ego-Illusion zu beenden.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
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Freies Sein
Re: Freies Sein
Liebe eichhorn, ... soll ich dich so nennen?
Ich bin Karin und möchte dich gern begleiten.
Damit dein Prozess hier im Fluss bleibt, wäre es gut, wenn du jeden Tag antworten könntest, wenn es mal nicht passen sollte, sag einfach Bescheid. Ist das ok ür dich? Und mach dich am besten im Vorfeld mit der Zitierfunktion vertraut.
Dies ist kein "normaler Dialog" im Wesentlichen geht es darum, dass ich dir Fragen oder Aufgaben stelle und du sie aus deiner direkten Erfahrung heraus beantwortest, schau jeweils, was du mit deinen fünf Sinnen dazu finden kannst.
Es ist wichtig, dass du hierbei in deinem eigenen Interesse 100% ehrlich bist .
Noch eine Frage. Du beschreibst ein zufälliges Erwachen im Jahr 2002. Wie hast du damals die Wirklichkeit wahrgenommen? Und, was glaubst du, wie wird es konkret sein, wenn die Ego-Illusion beendet ist?
Ich freue mich auf deine Antwort! Karin
Ich bin Karin und möchte dich gern begleiten.
Damit dein Prozess hier im Fluss bleibt, wäre es gut, wenn du jeden Tag antworten könntest, wenn es mal nicht passen sollte, sag einfach Bescheid. Ist das ok ür dich? Und mach dich am besten im Vorfeld mit der Zitierfunktion vertraut.
Dies ist kein "normaler Dialog" im Wesentlichen geht es darum, dass ich dir Fragen oder Aufgaben stelle und du sie aus deiner direkten Erfahrung heraus beantwortest, schau jeweils, was du mit deinen fünf Sinnen dazu finden kannst.
Es ist wichtig, dass du hierbei in deinem eigenen Interesse 100% ehrlich bist .
Noch eine Frage. Du beschreibst ein zufälliges Erwachen im Jahr 2002. Wie hast du damals die Wirklichkeit wahrgenommen? Und, was glaubst du, wie wird es konkret sein, wenn die Ego-Illusion beendet ist?
Ich freue mich auf deine Antwort! Karin
- eichhorn44
- Posts: 48
- Joined: Fri Dec 30, 2016 10:30 am
Re: Freies Sein
Liebe Karin,
vielen Dank für Deine Bereitschaft mich zu begleiten!
Du kannst mich gern Anke nennen :-)
Damals wusste ich genau: jetzt geht die Arbeit erst richtig los (womit gemeint ist die alten Verstrickungen und Muster anschauen etc.) Dieser Zustand hielt ein paar Wochen an.
Bei einer weiteren tiefen Einsicht (im Rahmen einer Zen-Schülerschaft) wurden während einer Meditation sowohl das Ego/das Sprudeln der Gedanken/Phänomene, als auch die ICH BIN(-Präsenz) gleichzeitig gesehen und als zum ICH gehörend erkannt, allerdings wurden diese sozusagen als „Verdünnung“ meiner WAHREN Natur wahrgenommen.
Der Alltag war danach eine Zeit lang sehr entspannt. Auch mein Gang hatte sich verändert: von da an ging „ich“ gemächlich IN MEINEM TEMPO; zumindest eine Zeit lang, bis die Ego-Identifikation wieder zunahm.
Dass ICH DAS bin, das ALLES sieht, wurde später während eines Satsangs erkannt. Ich-Identifikation fand allerdings weiterhin statt.
Wer ICH unabhängig aller Phänomenen bin, wurde 3-4 Mal während nächtlicher, zufälliger, kontemplativer Exkurse wahrgenommen: PUR bin ICH jenseits aller Phänomene, und daher im Zustand unvorstellbaren Friedens/Glückseligkeit, unvorstellbar STILL.
Kürzlich, während einer nächtlichen Untersuchung (mit geschlossenen Augen) dessen was ist, war da nur noch Bewusstsein, welches Phänomene frei von weltlichen Benennungen/Begrenzungen genoss. Es wurde auch gesehen, dass da niemand ist.
Aber:
Bei Tageslicht mit offenen Augen war hier bisher immer ein mit irgendwas identifiziertes „ich“ vorhanden, zumindest, sobald "ich" versuche hinzuschauen. Nur mit geschlossenen Augen kann hin und wieder ICH BIN frei von Identifikation wahrgenommen werden.
Ich hoffe, das war jetzt nicht zu viel.
Wollte nur „grob“ beschreiben, was hier bereits erfahren wurde.
Lieber Gruß
Anke
vielen Dank für Deine Bereitschaft mich zu begleiten!
Du kannst mich gern Anke nennen :-)
Was in 2002 im Bruchteil einer Sekunde GESEHEN wurde war, wie ALLES einander bedingt. Und DAS war sowas von genial und perfekt, dass „ich“ danach wie neugeboren war – und TOTAL entspannt. ALLES war auf einmal „gut“. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, dass da kein „ich“ mehr gewesen wäre, habe mich das damals auch nicht gefragt.Noch eine Frage. Du beschreibst ein zufälliges Erwachen im Jahr 2002. Wie hast du damals die Wirklichkeit wahrgenommen?
Damals wusste ich genau: jetzt geht die Arbeit erst richtig los (womit gemeint ist die alten Verstrickungen und Muster anschauen etc.) Dieser Zustand hielt ein paar Wochen an.
Bei einer weiteren tiefen Einsicht (im Rahmen einer Zen-Schülerschaft) wurden während einer Meditation sowohl das Ego/das Sprudeln der Gedanken/Phänomene, als auch die ICH BIN(-Präsenz) gleichzeitig gesehen und als zum ICH gehörend erkannt, allerdings wurden diese sozusagen als „Verdünnung“ meiner WAHREN Natur wahrgenommen.
Der Alltag war danach eine Zeit lang sehr entspannt. Auch mein Gang hatte sich verändert: von da an ging „ich“ gemächlich IN MEINEM TEMPO; zumindest eine Zeit lang, bis die Ego-Identifikation wieder zunahm.
Dass ICH DAS bin, das ALLES sieht, wurde später während eines Satsangs erkannt. Ich-Identifikation fand allerdings weiterhin statt.
Wer ICH unabhängig aller Phänomenen bin, wurde 3-4 Mal während nächtlicher, zufälliger, kontemplativer Exkurse wahrgenommen: PUR bin ICH jenseits aller Phänomene, und daher im Zustand unvorstellbaren Friedens/Glückseligkeit, unvorstellbar STILL.
Kürzlich, während einer nächtlichen Untersuchung (mit geschlossenen Augen) dessen was ist, war da nur noch Bewusstsein, welches Phänomene frei von weltlichen Benennungen/Begrenzungen genoss. Es wurde auch gesehen, dass da niemand ist.
Aber:
Bei Tageslicht mit offenen Augen war hier bisher immer ein mit irgendwas identifiziertes „ich“ vorhanden, zumindest, sobald "ich" versuche hinzuschauen. Nur mit geschlossenen Augen kann hin und wieder ICH BIN frei von Identifikation wahrgenommen werden.
Durch Meine nächtlichen Erfahrungen habe ich lediglich eine Ahnung. Wie es konkret sein wird, weiß ich nicht. Ich hoffe nur, dass „ich“ vor Schreck nicht vom Fahrrad falle, wenn auf einmal gesehen wird, dass da niemand ist, der fährt....was glaubst du, wie wird es konkret sein, wenn die Ego-Illusion beendet ist?
Ich hoffe, das war jetzt nicht zu viel.
Wollte nur „grob“ beschreiben, was hier bereits erfahren wurde.
Lieber Gruß
Anke
Re: Freies Sein
Liebe Anke,
dank dir für deine ausführliche Beschreibung. Ich finde sie sehr hilfreich, da ich so eher weiß, wo ich bei dir ansetzen kann.
Du hast in der Vergangenheit ja schon schon ein paar sehr interessante Erfahrungen gemacht.
Ich habe mich gefragt, ob es möglich ist , dass der Rückblick darauf dazu führt, dass du sie innerlich festhältst und dass dieses Festhalten daran - bzw. Wiederhabenwollen dieser Zustände dich ein Stück weit davon abhalten, das Hier und Jetzt anzunehmen?
Beim LU-Prozess geht es vor allem darum, unüberprüfte Vermutungen und Glaubenssätze zu testen und ggf. fallenzulassen, das ist im Wesentlichen ein Prozess der Erkenntnis, der Klarheit, ... der in der Folge AUCH zu erweiternden Bewusstseinszuständen führen KANN. Diese sind allerdings in der Regel nicht anhaltend. Nicht Festhaltbar.
Auch nachdem du die Ich-Illusion 100% durchschaut hast, kann und wird es wahrscheinlich immer wieder Momente geben, in denen du ihr erliegst. Dank jahrzehntelanger Konditionierung ... In solchen Momenten hast du dann jedoch immer wieder die Möglichkeit, die Illusion spontan zu durchschauen.
Am besten ist es, du packst sämtliche Erinnerungen an Erfahrungen sowie Erwartungen für diesen Prozess so gut es geht beiseite, Vergleiche behindern nur. Am Ende wird es sowieso vollkommen anders kommen, als erwartet.
Auf diese Weise kannst du dich offen und unvoreingenommen den Übungen widmen.
- Schau mal an dir runter oder sieh in einen Spiegel, bist du das, was du da siehst?
- Such dir einen Körperteil aus. Was kannst du bei der Betrachtung beobachten, an Bildern, Empfindungen, Gedanken?
- Ist es z.B. "eine Hand" oder "deine Hand", die du wahrnimmst? Welcher Mechanismus macht die Hand zu "deiner"?
(Wenn du dich gerade nicht so sehr mit diesem Körperteil identifizierst, stell dir vor, ein Fremder würde ihn ungefragt berühren)
Beobachte, was innerlich bei dir auftaucht und berichte.
Ich bin gespannt ... und wünsch dir einen guten Rutsch! Karin
dank dir für deine ausführliche Beschreibung. Ich finde sie sehr hilfreich, da ich so eher weiß, wo ich bei dir ansetzen kann.
Du hast in der Vergangenheit ja schon schon ein paar sehr interessante Erfahrungen gemacht.
Ich habe mich gefragt, ob es möglich ist , dass der Rückblick darauf dazu führt, dass du sie innerlich festhältst und dass dieses Festhalten daran - bzw. Wiederhabenwollen dieser Zustände dich ein Stück weit davon abhalten, das Hier und Jetzt anzunehmen?
Beim LU-Prozess geht es vor allem darum, unüberprüfte Vermutungen und Glaubenssätze zu testen und ggf. fallenzulassen, das ist im Wesentlichen ein Prozess der Erkenntnis, der Klarheit, ... der in der Folge AUCH zu erweiternden Bewusstseinszuständen führen KANN. Diese sind allerdings in der Regel nicht anhaltend. Nicht Festhaltbar.
Auch nachdem du die Ich-Illusion 100% durchschaut hast, kann und wird es wahrscheinlich immer wieder Momente geben, in denen du ihr erliegst. Dank jahrzehntelanger Konditionierung ... In solchen Momenten hast du dann jedoch immer wieder die Möglichkeit, die Illusion spontan zu durchschauen.
Am besten ist es, du packst sämtliche Erinnerungen an Erfahrungen sowie Erwartungen für diesen Prozess so gut es geht beiseite, Vergleiche behindern nur. Am Ende wird es sowieso vollkommen anders kommen, als erwartet.
Auf diese Weise kannst du dich offen und unvoreingenommen den Übungen widmen.
Beobachten wir doch erstmal, wie Identifikation überhaupt funktioniert, im hellen Tageslicht ;-)Bei Tageslicht mit offenen Augen war hier bisher immer ein mit irgendwas identifiziertes „ich“ vorhanden, zumindest, sobald "ich" versuche hinzuschauen. Nur mit geschlossenen Augen kann hin und wieder ICH BIN frei von Identifikation wahrgenommen werden.
- Schau mal an dir runter oder sieh in einen Spiegel, bist du das, was du da siehst?
- Such dir einen Körperteil aus. Was kannst du bei der Betrachtung beobachten, an Bildern, Empfindungen, Gedanken?
- Ist es z.B. "eine Hand" oder "deine Hand", die du wahrnimmst? Welcher Mechanismus macht die Hand zu "deiner"?
(Wenn du dich gerade nicht so sehr mit diesem Körperteil identifizierst, stell dir vor, ein Fremder würde ihn ungefragt berühren)
Beobachte, was innerlich bei dir auftaucht und berichte.
Ich bin gespannt ... und wünsch dir einen guten Rutsch! Karin
- eichhorn44
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- Joined: Fri Dec 30, 2016 10:30 am
Re: Freies Sein
Liebe Karin,
Wenn ich in den Spiegel schaue, habe ich die Wahrnehmung „mich in Form und Farbe" zu sehen.
Wohingegen ich z.B. ein Haar auf meinem Arm immer als „ein Haar“ sehe, nie als „mein Haar“.
Da ist außerdem die Idee (Gedanke) „die Hand hängt an mir dran“ (also muss es „meine“ sein).
Dir auch einen guten Rutsch!
Anke
Das ist gut möglich; immerhin waren es die schönsten Erfahrungen meines bisherigen Lebens.Ich habe mich gefragt, ob es möglich ist , dass der Rückblick darauf dazu führt, dass du sie innerlich festhältst und dass dieses Festhalten daran - bzw. Wiederhabenwollen dieser Zustände dich ein Stück weit davon abhalten, das Hier und Jetzt anzunehmen?
Ich versuche es.Am besten ist es, du packst sämtliche Erinnerungen an Erfahrungen sowie Erwartungen für diesen Prozess so gut es geht beiseite
Wenn ich an „mir“ runterschaue, dann ist da Körper, wahrgenommen als „meiner“.- Schau mal an dir runter oder sieh in einen Spiegel, bist du das, was du da siehst?
Wenn ich in den Spiegel schaue, habe ich die Wahrnehmung „mich in Form und Farbe" zu sehen.
Fuß: wenn ich z.B. „Fuß“ betrachte, taucht der Gedanke „Fuß“ auf, und Empfindungen, wie Temperatur-Wahrnehmungen, sowie Wahrnehmung von pulsieren und/oder kribbeln.- Such dir einen Körperteil aus.
Was kannst du bei der Betrachtung beobachten, an Bildern, Empfindungen, Gedanken?
Manchmal „eine Hand“, manchmal „meine Hand“.- Ist es z.B. "eine Hand" oder "deine Hand", die du wahrnimmst?
Wohingegen ich z.B. ein Haar auf meinem Arm immer als „ein Haar“ sehe, nie als „mein Haar“.
Vielleicht der Mechanismus „ich glaube“ (zwei Hände zu haben), also „nehme ich diese als "meine" wahr“.Welcher Mechanismus macht die Hand zu "deiner"?
Da ist außerdem die Idee (Gedanke) „die Hand hängt an mir dran“ (also muss es „meine“ sein).
Dann wäre das mglw. einfach Warhnehmung von Berührung. Aber das ist Spekulation.(Wenn du dich gerade nicht so sehr mit diesem Körperteil identifizierst, stell dir vor, ein Fremder würde ihn ungefragt berühren)
Dir auch einen guten Rutsch!
Anke
Re: Freies Sein
Liebe Anke,
... und schon haben wir 2017! Dir alles Gute fürs neue Jahr, und toll, dass du dich am letzten Abend des Jahres nochmal auf LU eingelassen hast!
Schau mal bitte, was von diesen Erinnerungen in diesem Moment in direkter Erfahrung wahrgenommen werden kann.
aus welchen Bestandteilen bestehen Erinnerungen? Ist irgendwas davon in diesem Moment tatsächlich hier?
An welcher Stelle schleicht sich hier scheinbar ein "ich" ein?
Was die Spiegel-Übung betrifft, hast du sehr schön beschrieben, was du wahrnimmst und wie du das, was du siehst, als deinen Körper identifizierst.
Auch hier geht es mir zusätzlich darum, zu erfahren, wie der Identifikationsprozess bei dir tatsächlich stattfindet. Was ist es, was dich glauben lässt, dass das "deine" Hand, "dein" Fuss ist, ist das ein "Ich"-Gefühl, ein Gedanke oder etwas ganz anderes? Wo fühlst du es? Geh den Prozess von gestern bitte nochmal durch und beziehe diese speziellen Beobachtungen mit ein.
Schau bitte genau nach und berichte, was du in der direkten Erfahrung beobachten kannst ...
Liebe Grüße. Karin
... und schon haben wir 2017! Dir alles Gute fürs neue Jahr, und toll, dass du dich am letzten Abend des Jahres nochmal auf LU eingelassen hast!
Ich habe mich gefragt, ob es möglich ist , dass der Rückblick darauf dazu führt, dass du sie innerlich festhältst und dass dieses Festhalten daran - bzw. Wiederhabenwollen dieser Zustände dich ein Stück weit davon abhalten, das Hier und Jetzt anzunehmen?
Das ist gut möglich; immerhin waren es die schönsten Erfahrungen meines bisherigen Lebens.
Schau mal bitte, was von diesen Erinnerungen in diesem Moment in direkter Erfahrung wahrgenommen werden kann.
aus welchen Bestandteilen bestehen Erinnerungen? Ist irgendwas davon in diesem Moment tatsächlich hier?
An welcher Stelle schleicht sich hier scheinbar ein "ich" ein?
Was die Spiegel-Übung betrifft, hast du sehr schön beschrieben, was du wahrnimmst und wie du das, was du siehst, als deinen Körper identifizierst.
Auch hier geht es mir zusätzlich darum, zu erfahren, wie der Identifikationsprozess bei dir tatsächlich stattfindet. Was ist es, was dich glauben lässt, dass das "deine" Hand, "dein" Fuss ist, ist das ein "Ich"-Gefühl, ein Gedanke oder etwas ganz anderes? Wo fühlst du es? Geh den Prozess von gestern bitte nochmal durch und beziehe diese speziellen Beobachtungen mit ein.
Bei dieser Frage interessierten mich neben der Beschreibung des Identifikationsprozesses insbesondere die emotionalen Auswirkungen, die die Aneignung eines Gegenstandes bewirkt. Welchen emotionalen Unterschied es macht es, wenn du etwas "deins" nennst. Vielleicht ist das Beispiel der Hand hier blöd. Ersetze bitte dann einfach "Hand" mit Tasse.- Ist es z.B. "eine Hand" oder "deine Hand", die du wahrnimmst? Welcher Mechanismus macht die Hand zu "deiner"?
(Wenn du dich gerade nicht so sehr mit diesem Körperteil identifizierst, stell dir vor, ein Fremder würde ihn ungefragt berühren)
Schau bitte genau nach und berichte, was du in der direkten Erfahrung beobachten kannst ...
Liebe Grüße. Karin
- eichhorn44
- Posts: 48
- Joined: Fri Dec 30, 2016 10:30 am
Re: Freies Sein
Liebe Karin,
dir auch ein frohes neues Jahr!
Hier kommen „meine“ aktuellen Untersuchungsergebnisse:
Sozusagen eine vertraute Idee von „Das bin ich“ bzw. „das gehört zu mir“.
Dieser Fuß ist „meiner“, das habe „ich“ so gelernt.
Sobald „ich“ „mich“ jedoch vergesse, wenn ich z.B. länger auf „meine“ Hand schaue und die Aufmerksamkeit in den ICH BIN (Zustand) sinken lasse, vergesse „ich“ auch, was „mein“ und „nicht mein“ zu sein scheint.
Meinst du „Hand“ ist schwieriger zu untersuchen, als z.B. „Tasse“?
Antwort i.S. Identifikationsprozess:
Ich nenne etwas „mein“, sobald „Ich“ „mich“ damit identifiziere.
Diese Tasse ist „meine“, denn „ich“ habe sie geschenkt bekommen bzw. gekauft, weil sie „mir“ gefiel.
Diese Hand gehört „mir“, weil „ich“ gelernt habe, dass „ich“ dieser Körper bin. „Ich“ identifiziere „mich“ mit dieser Hand.
Antwort i.S. emotionale Auswirkungen bzw. Unterscheidung:
"Ich" erlebe Gefühle von Verbundenheit bei Dingen, die ich „mein“ nennen, sowie ein Gefühl von Unverbundenheit, bei Dingen, die ich nicht „mein“ nenne.
Mglw. fühle „ich“ Angst oder Wut etc., sobald jemand z.B. „meine“ Lieblingstasse nimmt und sie in die Luft wirft, je nachdem, ob hier gerade Ich-Identifikation aktiv ist oder nicht.
Irgendwie komme „ich“ jetzt durcheinander.
Hab eine gute Nacht!
Anke
dir auch ein frohes neues Jahr!
Hier kommen „meine“ aktuellen Untersuchungsergebnisse:
Die „ICH BIN“ Präsenz kann jetzt hier wahrgenommen werden (unabhängig von Gedanken und Phänomenen).Schau mal bitte, was von diesen Erinnerungen in diesem Moment in direkter Erfahrung wahrgenommen werden kann.
Das ICH BIN.Aus welchen Bestandteilen bestehen Erinnerungen?
Gedanken in Verbindung mit dem Mechanismus „ich“ bin diese/r Gedanke/n.
Ist irgendwas davon in diesem Moment tatsächlich hier?
Was meinst du? Meinst du im Denk- bzw. Wahrnehmungsprozess?An welcher Stelle schleicht sich hier scheinbar ein "ich" ein?
Es ist eher eine gelernte (und daher wiederholte) „Ich“-Wahrnehmung, als ein Gefühl.Was die Spiegel-Übung betrifft … Auch hier geht es mir zusätzlich darum, zu erfahren, wie der Identifikationsprozess bei dir tatsächlich stattfindet.
Was ist es, was dich glauben lässt, dass das "deine" Hand, "dein" Fuss ist,
ist das ein "Ich"-Gefühl, ein Gedanke oder etwas ganz anderes?
Sozusagen eine vertraute Idee von „Das bin ich“ bzw. „das gehört zu mir“.
Dieser Fuß ist „meiner“, das habe „ich“ so gelernt.
Sobald „ich“ „mich“ jedoch vergesse, wenn ich z.B. länger auf „meine“ Hand schaue und die Aufmerksamkeit in den ICH BIN (Zustand) sinken lasse, vergesse „ich“ auch, was „mein“ und „nicht mein“ zu sein scheint.
Nirgends. Es ist kein Gefühl. Es ist eher eine gelernte Sichtweise.Wo fühlst du es?
Ich bin mir nicht sicher, ob ich verstehe, was zu meinst.Geh den Prozess von gestern bitte nochmal durch und beziehe diese speziellen Beobachtungen mit ein.
- Ist es z.B. "eine Hand" oder "deine Hand", die du wahrnimmst? Welcher Mechanismus macht die Hand zu "deiner"?
(Wenn du dich gerade nicht so sehr mit diesem Körperteil identifizierst, stell dir vor, ein Fremder würde ihn ungefragt berühren)
Bei dieser Frage interessierten mich neben der Beschreibung des Identifikationsprozesses insbesondere die emotionalen Auswirkungen, die die Aneignung eines Gegenstandes bewirkt. Welchen emotionalen Unterschied es macht es, wenn du etwas "deins" nennst. Vielleicht ist das Beispiel der Hand hier blöd. Ersetze bitte dann einfach "Hand" mit Tasse.
Meinst du „Hand“ ist schwieriger zu untersuchen, als z.B. „Tasse“?
Antwort i.S. Identifikationsprozess:
Ich nenne etwas „mein“, sobald „Ich“ „mich“ damit identifiziere.
Diese Tasse ist „meine“, denn „ich“ habe sie geschenkt bekommen bzw. gekauft, weil sie „mir“ gefiel.
Diese Hand gehört „mir“, weil „ich“ gelernt habe, dass „ich“ dieser Körper bin. „Ich“ identifiziere „mich“ mit dieser Hand.
Antwort i.S. emotionale Auswirkungen bzw. Unterscheidung:
"Ich" erlebe Gefühle von Verbundenheit bei Dingen, die ich „mein“ nennen, sowie ein Gefühl von Unverbundenheit, bei Dingen, die ich nicht „mein“ nenne.
Mglw. fühle „ich“ Angst oder Wut etc., sobald jemand z.B. „meine“ Lieblingstasse nimmt und sie in die Luft wirft, je nachdem, ob hier gerade Ich-Identifikation aktiv ist oder nicht.
Irgendwie komme „ich“ jetzt durcheinander.
Hab eine gute Nacht!
Anke
- eichhorn44
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- Joined: Fri Dec 30, 2016 10:30 am
Re: Freies Sein
Nachtrag:
Wenn "ich" kurz auf "meine" Hand schaue, nehme ich sie eher als "mein" wahr.
Wenn "ich" länger darauf schaue bzw. mich darein versenke, machen Begrifflichkeiten irgendwann keinen Sinn mehr, weil "ich" dann gar nicht mehr weiß, was das überhaupt ist.
Wenn "ich" kurz auf "meine" Hand schaue, nehme ich sie eher als "mein" wahr.
Wenn "ich" länger darauf schaue bzw. mich darein versenke, machen Begrifflichkeiten irgendwann keinen Sinn mehr, weil "ich" dann gar nicht mehr weiß, was das überhaupt ist.
Re: Freies Sein
Liebe Anke ...
Wer nimmt das "Ich bin" wahr? Und ist eine Erfahrung von "Ich" tatsächlich in der Präsenz enthalten oder ist das einfach eine unpersönliche Seins-Erfahrung?
Sorry, das dir ein paar Punkte in meinem letzten Post verwirrend erschienen, frag am besten beim nächsten Mal sofort nach, nachdem du meinen Post gelesen hast. Das Thema mit der Untersuchung der Erinnerungen würd ich gern ggf. auf später vertagen, sonst zerfasert der Fokus hier zu sehr.
Viel Spaß beim Schauen! Karin
Das hast du gut erkannt, die Identifikation mit einem Gegenstand, ob es dein Körper ist oder ein Objekt, kann heftige Emotionen auslösen."Ich" erlebe Gefühle von Verbundenheit bei Dingen, die ich „mein“ nennen, sowie ein Gefühl von Unverbundenheit, bei Dingen, die ich nicht „mein“ nenne.
Mglw. fühle „ich“ Angst oder Wut etc., sobald jemand z.B. „meine“ Lieblingstasse nimmt und sie in die Luft wirft, je nachdem, ob hier gerade Ich-Identifikation aktiv ist oder nicht.
Super gesehen, würdest du den Satz unterschreiben: Das einzige, das auf ein "Ich" verweist, ist ein Gedanke oder eine Gruppe von Gedanken?Es ist eher eine gelernte (und daher wiederholte) „Ich“-Wahrnehmung, als ein Gefühl.
Sozusagen eine vertraute Idee von „Das bin ich“ bzw. „das gehört zu mir“.
Dieser Fuß ist „meiner“, das habe „ich“ so gelernt.
Sobald „ich“ „mich“ jedoch vergesse, wenn ich z.B. länger auf „meine“ Hand schaue und die Aufmerksamkeit in den ICH BIN (Zustand) sinken lasse, vergesse „ich“ auch, was „mein“ und „nicht mein“ zu sein scheint.
Wow, damit hast du gesehen, dass die Identifikation nur erkannt werden muss, damit sie sich auflösen kann, ... damit kannst du immer wieder neu erkennen, dass du bereits frei bist!Wenn "ich" kurz auf "meine" Hand schaue, nehme ich sie eher als "mein" wahr.
Wenn "ich" länger darauf schaue bzw. mich darein versenke, machen Begrifflichkeiten irgendwann keinen Sinn mehr, weil "ich" dann gar nicht mehr weiß, was das überhaupt ist.
Das ist schön, dass du dazu Zugang hast. Wenn du in direkter Erfahrung nachschaust, gibt es jemals einen Moment, in dem du keinen Zugang zu dieser Präsenz hast? Schau nicht in Erinnerung sondern immer in direkter Erfahrung.Die „ICH BIN“ Präsenz kann jetzt hier wahrgenommen werden (unabhängig von Gedanken und Phänomenen).
Wer nimmt das "Ich bin" wahr? Und ist eine Erfahrung von "Ich" tatsächlich in der Präsenz enthalten oder ist das einfach eine unpersönliche Seins-Erfahrung?
Sorry, das dir ein paar Punkte in meinem letzten Post verwirrend erschienen, frag am besten beim nächsten Mal sofort nach, nachdem du meinen Post gelesen hast. Das Thema mit der Untersuchung der Erinnerungen würd ich gern ggf. auf später vertagen, sonst zerfasert der Fokus hier zu sehr.
Viel Spaß beim Schauen! Karin
- eichhorn44
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- Joined: Fri Dec 30, 2016 10:30 am
Re: Freies Sein
Liebe Karin,
Sobald „ich“(?) „mich“(?) daran erinnere nachzusehen, ob Präsenz gerade wahrgenommen werden kann, nehme ich (unberührte, stille...) Präsenz wahr.
Es gab in jüngster Vergangenheit allerdings auch Situationen, wo nur Identifikation wahrgenommen wurde, also keine Präsenz-Wahrnehmung.
ICH kann DAS (MICH) aber nicht sehen (und auch nicht beschreiben).
Gruß
So sehe ich das derzeit nicht. Das „ich“ wird derzeit hier meist als nahezu undefinierbare Erscheinung wahrgenommen. Ein bisschen wie eine sich ständig wandelnde geisthafte mimische Maske. Manchmal kann ich dies kaum noch ausmachen. Und manchmal sind da nur noch Gedanken, die auftauchen und wieder verschwinden.... würdest du den Satz unterschreiben: Das einzige, das auf ein "Ich" verweist, ist ein Gedanke oder eine Gruppe von Gedanken?
Habe in den vergangenen Stunden immer mal wieder geschaut, ob Präsenz wahrgenommen wird:...gibt es jemals einen Moment, in dem du keinen Zugang zu dieser Präsenz hast? Schau nicht in Erinnerung sondern immer in direkter Erfahrung.
Sobald „ich“(?) „mich“(?) daran erinnere nachzusehen, ob Präsenz gerade wahrgenommen werden kann, nehme ich (unberührte, stille...) Präsenz wahr.
Es gab in jüngster Vergangenheit allerdings auch Situationen, wo nur Identifikation wahrgenommen wurde, also keine Präsenz-Wahrnehmung.
ICH.Wer nimmt das "Ich bin" wahr?
ICH kann DAS (MICH) aber nicht sehen (und auch nicht beschreiben).
Da ist kein „ich“ enthalten in der Seins-Erfahrung. Dieser Zustand ist frei von Person.Und ist eine Erfahrung von "Ich" tatsächlich in der Präsenz enthalten oder ist das einfach eine unpersönliche Seins-Erfahrung?
Gruß
Re: Freies Sein
Wunderbar, Anke,
du kannst die Präsenz immer dann wahrnehmen, wenn du deinen Fokus darauf richtest.
Und überprüfe die Antworten anschließend. Gehe jede einzelne Erscheinung durch. Ist es tatsächlich möglich, dass du eines von diesen wahrnehmbaren Objekten (Masken etc.) bist?
Und, wenn es ein "Du" gäbe, müsste das nicht beständig präsent sein?
Liebe Grüße. Karin
du kannst die Präsenz immer dann wahrnehmen, wenn du deinen Fokus darauf richtest.
Konntest du das damals tatsächlich überprüfen oder ist das eine Vermutung, eine Überzeugung, die im Nachhinein geboren wurde?Es gab in jüngster Vergangenheit allerdings auch Situationen, wo nur Identifikation wahrgenommen wurde, also keine Präsenz-Wahrnehmung.
Was sind das genau für Erscheinungen, die die Form eines "Ichs" annehmen könnten? Das muss ja etwas sein, was mit den 5 Sinnen wahrnehmbar ist. (Apropos, Gedanken werden üblicherweise gehört) Schau genau nach, was sich bei dir zeigt, wenn du das "Ich" suchst. Mach am besten eine Liste ...... würdest du den Satz unterschreiben: Das einzige, das auf ein "Ich" verweist, ist ein Gedanke oder eine Gruppe von Gedanken?
So sehe ich das derzeit nicht. Das „ich“ wird derzeit hier meist als nahezu undefinierbare Erscheinung wahrgenommen. Ein bisschen wie eine sich ständig wandelnde geisthafte mimische Maske. Manchmal kann ich dies kaum noch ausmachen. Und manchmal sind da nur noch Gedanken, die auftauchen und wieder verschwinden.
Und überprüfe die Antworten anschließend. Gehe jede einzelne Erscheinung durch. Ist es tatsächlich möglich, dass du eines von diesen wahrnehmbaren Objekten (Masken etc.) bist?
Und, wenn es ein "Du" gäbe, müsste das nicht beständig präsent sein?
Liebe Grüße. Karin
- eichhorn44
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- Joined: Fri Dec 30, 2016 10:30 am
Re: Freies Sein
Liebe Karin,
Eine unbeständige Wahrnehmung von „ich“ als eine Art Bild-Klang-Mischung.
Apropos „Empfindung“: fühlen kann ich das „ich“ scheinbar nur, wenn Identifikation stattfindet, dann zieht sich irgendwo im Körper etwas zusammen, i.d.R. in der Herzgegend.
Und doch scheint irgendwie noch immer eine latente "ich"-Idee am Werk zu sein, die immer wieder dazwischen pfuscht.
Es kann also noch klarer gesehen werden, was hier wirklich ist.
Das, was ICH/SELBST (als „Urgrund“) bin, IST nonstop, im Vergleich zur Ich-Idee. Und wie ich meine herausgefunden zu haben, sogar beständiger als die ICH BIN-Präsenz. Aber das ist schon wieder eine Erinnerung :-)
Danke für Deine Fragen!
Als ich das gestern geschrieben hatte, war es eine Vermutung. Am Abend stellte sich allerdings tatsächlich eine Identifikation ein, wo Identifikation gleichzeitig mit Präsenz wahrgenommen werden konnte. Das war jedoch eine leichte Identifikation.Konntest du das damals tatsächlich überprüfen oder ist das eine Vermutung, eine Überzeugung, die im Nachhinein geboren wurde?
Was ist, wenn es noch eine andere Art der Wahrnehmung gibt? Ich kann das zwar im Moment nicht beweisen, denke jedoch, dass 5 Sinne eindeutig zu beschränkt sind, um das, was wahrgenommen wird, zu beschreiben ;-)Was sind das genau für Erscheinungen, die die Form eines "Ichs" annehmen könnten? Das muss ja etwas sein, was mit den 5 Sinnen wahrnehmbar ist.
Die Gedanken, die jetzt auftauchen, scheinen am ehesten den Klang „meiner Stimme“ zu haben. Irgendwie erscheinen sie mir eher als komplexere Wahrnehmung.(Apropos, Gedanken werden üblicherweise gehört)
(Hier zeigt sich derzeit:)Schau genau nach, was sich bei dir zeigt, wenn du das "Ich" suchst. Mach am besten eine Liste …
Eine unbeständige Wahrnehmung von „ich“ als eine Art Bild-Klang-Mischung.
Apropos „Empfindung“: fühlen kann ich das „ich“ scheinbar nur, wenn Identifikation stattfindet, dann zieht sich irgendwo im Körper etwas zusammen, i.d.R. in der Herzgegend.
Nein. So gesehen sind das nur Erscheinungen erinnerter bzw. irgendwelcher Formen.Und überprüfe die Antworten anschließend. Gehe jede einzelne Erscheinung durch. Ist es tatsächlich möglich, dass du eines von diesen wahrnehmbaren Objekten (Masken etc.) bist?
Und doch scheint irgendwie noch immer eine latente "ich"-Idee am Werk zu sein, die immer wieder dazwischen pfuscht.
Es kann also noch klarer gesehen werden, was hier wirklich ist.
Was meinst du mit „Du“? Das SELBST?Und, wenn es ein "Du" gäbe, müsste das nicht beständig präsent sein?
Das, was ICH/SELBST (als „Urgrund“) bin, IST nonstop, im Vergleich zur Ich-Idee. Und wie ich meine herausgefunden zu haben, sogar beständiger als die ICH BIN-Präsenz. Aber das ist schon wieder eine Erinnerung :-)
Danke für Deine Fragen!
Re: Freies Sein
Liebe Anke,
Und noch noch nicht mal eins, dass wirklich greifbar ist, sondern eine flüchtige Erscheinung, ein Gedanke, ein Gefühl von Zusammenziehen im Herzbereich, dass im nächsten Moment verschwunden ist ???
Heiter weiter :-) Karin
Gut gesehen! Grundsätzlich ist die Präsenz immer da, liegt unter allem, nur nehmen wir sie häufig nicht wahr, weil der Fokus von all den Erscheinungen abgelenkt wird.Konntest du das damals tatsächlich überprüfen oder ist das eine Vermutung, eine Überzeugung, die im Nachhinein geboren wurde?
Als ich das gestern geschrieben hatte, war es eine Vermutung. Am Abend stellte sich allerdings tatsächlich eine Identifikation ein, wo Identifikation gleichzeitig mit Präsenz wahrgenommen werden konnte. Das war jedaoch eine leichte Identifikation.
Es ist prinzipiell nicht so wichtig, ob es die 5 Sinne sind oder ein weiterer subtilerer ... Ist es möglich, dass du eine Erscheinung bist, die wahrgenommen wird. Kann es tatsächlich sein, dass "Du" ein OBJEKT bist?Was sind das genau für Erscheinungen, die die Form eines "Ichs" annehmen könnten? Das muss ja etwas sein, was mit den 5 Sinnen wahrnehmbar ist.
Was ist, wenn es noch eine andere Art der Wahrnehmung gibt? Ich kann das zwar im Moment nicht beweisen, denke jedoch, dass 5 Sinne eindeutig zu beschränkt sind, um das, was wahrgenommen wird, zu beschreiben ;-)
Und noch noch nicht mal eins, dass wirklich greifbar ist, sondern eine flüchtige Erscheinung, ein Gedanke, ein Gefühl von Zusammenziehen im Herzbereich, dass im nächsten Moment verschwunden ist ???
Heiter weiter :-) Karin
- eichhorn44
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- Joined: Fri Dec 30, 2016 10:30 am
Re: Freies Sein
Liebe Karin,
Ja, es ist möglich, dass (die) "Ich"(-Idee) weniger ist als ein Objekt.Ist es möglich, dass du eine Erscheinung bist, die wahrgenommen wird. Kann es tatsächlich sein, dass "Du" ein OBJEKT bist?
Und noch noch nicht mal eins, dass wirklich greifbar ist, sondern eine flüchtige Erscheinung, ein Gedanke, ein Gefühl von Zusammenziehen im Herzbereich, dass im nächsten Moment verschwunden ist ???
Re: Freies Sein
Liebe Anke,
Musst du dieser "Ich"(-Idee) denn glauben schenken?
Oder kannst du dir erlauben, die Erscheinungen, die für diese Idee stehen, weiter einfach zu beobachten, ... der weite Raum zu sein, in dem diese Erscheinungen stattfinden dürfen?
Sonnige Grüße. Karin
Musst du dieser "Ich"(-Idee) denn glauben schenken?
Oder kannst du dir erlauben, die Erscheinungen, die für diese Idee stehen, weiter einfach zu beobachten, ... der weite Raum zu sein, in dem diese Erscheinungen stattfinden dürfen?
Sonnige Grüße. Karin
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