Ich denke also bin ich?
Posted: Sun Feb 17, 2013 10:03 pm
Hallo,
ich war schon immer auf der Suche und das bin ich noch. Ich habe mich viel mit Zen-Literatur beschäftigt, davor gab es viele Phasen der Glaubenssuche und und und....erst als ich in den Zenbüchern gelesen hatte, überkam mich das Gefühl von Erleichterung und Freude, weil ich die Wahrheit in all dem erlesen konnte. Ich begann zu meditierne, war auch in einer Zengruppe und hatte das Ganze sehr ernst genommen für mich. Ich hatte eine unglaubliche Erfahrung nach der dann alles anders wurde. Während dem Meditieren war plötzlich alles weg...meine Ichvorstellung war weg, alle Gedanken, alles, einfach alles war weg...und es war nur noch dieses total ausgeweitete große Energiefeld da und das Wissen dass das alles nur ein Spiel ist und plötzlich kam die aus diesem Zustand heraus die Entscheidung "ok. ich weiß es ist alles so und ich entscheide mich jetzt das spiel weiter zu spielen"...
Danach war eins anders: ich habe beim Meditieren immer versucht eben diesen Zustand wieder zu erreichen, denn es war so unglaublich ...irgendwann hab ich erkannt, dass ich es nie erreichen werde indem ich mich auf die Suche mache danach...in dem Moment wo WOLLEN dabei ist werde ich es nicht finden...so habe ich aufgehört zu meditieren habe aber viele Bücher über Advaita gelesen und habe nach wie vor das Problem: dass ich alles intellektuell nachvollziehen kann, aber ich identifiziere mich einfach zu sehr auch mit meinem Verstand, mit dem was ich denke...wenn ich mich jetzt ruhig hinsetze und einfach beobachte und mir die Frage stelle "wer beobachtet da wen"..dann kann ich für einen Moment eine Weite empfinden, eine Ruhe, eine Stille...aber nur dann wenn mein Denken aufhört...
Aber ohne denken geht es nicht. Ich kann auch nicht glauben, dass man MIT dem Denken überhaupt die Identifikation des Ich verlieren kann...also kann ich eigentlich gar nicht glauben, dass ich das was ich hier mache mir helfen wird und trotzdem ist da etwas in mir das es unbedingt will.
Ich weiß, mein Ich ist ein aneinanderreihen von irgendwelchen Gedankenmustern die da sind, ein Ich gibt es gar nicht...ich bin auch nicht mein Körper...all das weiß ich, aber eben nur mit dem Verstand...der Zustand den ich beim Meditieren erreicht hatte, da gab es nichts mehr...kein Denken, da war alles plötzlich weg und da war einfach nur der Körper da, der etwas tut....sobald aber mein Denken wieder eingeschaltet ist, geht die Suche von vorne los..
Ich schreibe vielleicht etwas konfus. Also mein eigentliches Problem ist: ich weiß dass es ein Ich nicht gibt, aber sobald ich zum Denken anfange identifiziere ich mich mit dem Gedachten. Ich bin quasi meine Gedanken und ich werde das nicht los....und: ich weiß, ich kann das nicht loswerden...Und: ich will es nicht loswerden, ich will einfach nur mehr der Beobachter sein von all dem, ich möchte also mein leben nicht ändern, das kann ich gar nicht, ich möchte ERLEBEN dass trotz dem Denken da etwas ist aus dem da alles entsteht...ich möchte ERLEBEn, dass ich nicht meine Gedanken bin
Vielleicht kann mir da jemand von euch helfen?
Ich warte gerne bis jemand Zeit hat, denn auf englisch ist mir das zu kompliziert, dafür ist mein englishc nicht gut genug.
Liebe Grüße
Ana
ich war schon immer auf der Suche und das bin ich noch. Ich habe mich viel mit Zen-Literatur beschäftigt, davor gab es viele Phasen der Glaubenssuche und und und....erst als ich in den Zenbüchern gelesen hatte, überkam mich das Gefühl von Erleichterung und Freude, weil ich die Wahrheit in all dem erlesen konnte. Ich begann zu meditierne, war auch in einer Zengruppe und hatte das Ganze sehr ernst genommen für mich. Ich hatte eine unglaubliche Erfahrung nach der dann alles anders wurde. Während dem Meditieren war plötzlich alles weg...meine Ichvorstellung war weg, alle Gedanken, alles, einfach alles war weg...und es war nur noch dieses total ausgeweitete große Energiefeld da und das Wissen dass das alles nur ein Spiel ist und plötzlich kam die aus diesem Zustand heraus die Entscheidung "ok. ich weiß es ist alles so und ich entscheide mich jetzt das spiel weiter zu spielen"...
Danach war eins anders: ich habe beim Meditieren immer versucht eben diesen Zustand wieder zu erreichen, denn es war so unglaublich ...irgendwann hab ich erkannt, dass ich es nie erreichen werde indem ich mich auf die Suche mache danach...in dem Moment wo WOLLEN dabei ist werde ich es nicht finden...so habe ich aufgehört zu meditieren habe aber viele Bücher über Advaita gelesen und habe nach wie vor das Problem: dass ich alles intellektuell nachvollziehen kann, aber ich identifiziere mich einfach zu sehr auch mit meinem Verstand, mit dem was ich denke...wenn ich mich jetzt ruhig hinsetze und einfach beobachte und mir die Frage stelle "wer beobachtet da wen"..dann kann ich für einen Moment eine Weite empfinden, eine Ruhe, eine Stille...aber nur dann wenn mein Denken aufhört...
Aber ohne denken geht es nicht. Ich kann auch nicht glauben, dass man MIT dem Denken überhaupt die Identifikation des Ich verlieren kann...also kann ich eigentlich gar nicht glauben, dass ich das was ich hier mache mir helfen wird und trotzdem ist da etwas in mir das es unbedingt will.
Ich weiß, mein Ich ist ein aneinanderreihen von irgendwelchen Gedankenmustern die da sind, ein Ich gibt es gar nicht...ich bin auch nicht mein Körper...all das weiß ich, aber eben nur mit dem Verstand...der Zustand den ich beim Meditieren erreicht hatte, da gab es nichts mehr...kein Denken, da war alles plötzlich weg und da war einfach nur der Körper da, der etwas tut....sobald aber mein Denken wieder eingeschaltet ist, geht die Suche von vorne los..
Ich schreibe vielleicht etwas konfus. Also mein eigentliches Problem ist: ich weiß dass es ein Ich nicht gibt, aber sobald ich zum Denken anfange identifiziere ich mich mit dem Gedachten. Ich bin quasi meine Gedanken und ich werde das nicht los....und: ich weiß, ich kann das nicht loswerden...Und: ich will es nicht loswerden, ich will einfach nur mehr der Beobachter sein von all dem, ich möchte also mein leben nicht ändern, das kann ich gar nicht, ich möchte ERLEBEN dass trotz dem Denken da etwas ist aus dem da alles entsteht...ich möchte ERLEBEn, dass ich nicht meine Gedanken bin
Vielleicht kann mir da jemand von euch helfen?
Ich warte gerne bis jemand Zeit hat, denn auf englisch ist mir das zu kompliziert, dafür ist mein englishc nicht gut genug.
Liebe Grüße
Ana