Hallo,
erstmal vielen Dank, dass ihr euch hier die Mühe macht. Mein Englisch ist nicht gar so schlecht, aber ich denke, auf Deutsch ist es doch um einiges leichter, vor allem, wenn es tief gehen soll.
Ich bin ein typischer verzweifelter Sucher. Und ich mag nicht mehr. Ich hab meterweise Zeug gelesen, als Buch, im Internet. Hab alles mögliche ausprobiert, vieles hat geholfen, aber nur kurzzeitig. Ich bin gerade an einem Punkt, wo ich das Gefühl habe, es geht so nicht weiter. Und ich bin zu verwirrt, um es alleine zu schaffen.
Ich weiß nicht, inwiefern ihr mir hier helfen könnt, denn dass es kein Ich gibt, kann ich durchaus sehen, wenn ich mir die Zeit dazu nehme. Aber es kommt immer wieder, es überfällt mich. Da ist eine tiefe Traurigkeit. Eine Persönlichkeit in mir, die so unendlich traurig ist und die immer wieder und wieder die Oberhand übernimmt.
Mein Wunsch wäre, diese Identifikation endlich ein für alle Mal aufzulösen, um dann weiter zu gehen. Muster um Muster loszulassen. Und mich nicht immer wieder darin zu verstricken.
Generell fällt es mir sehr schwer, um Hilfe zu bitten. Naja. übers Netz ist es leichter. Deshalb vielen Dank schon mal, ich freue mich, von euch zu hören.
Viele Grüße
Nini
Brauche Hilfe
Re: Brauche Hilfe
Hallo Nini,
herzlich Willkommen im Forum! Hast Du Dir den Einführungstext bereits durchgelesen und weißt wie es hier abläuft? Ich gehe mal davon aus und steige direkt ein. :)
Tom
herzlich Willkommen im Forum! Hast Du Dir den Einführungstext bereits durchgelesen und weißt wie es hier abläuft? Ich gehe mal davon aus und steige direkt ein. :)
Das hört sich doch nach einem guten Ausgangspunkt an. Du hast auf Deiner Suche also schon so einiges erlebt, doch nichts scheint Dich zum Ziel geführt zu haben. Was ist denn Dein Ziel? Oder besser: wie ist denn Deine Vorstellung davon, was anders wäre als jetzt, wenn das Ziel erreicht wurde?Ich bin ein typischer verzweifelter Sucher. Und ich mag nicht mehr. Ich hab meterweise Zeug gelesen, als Buch, im Internet. Hab alles mögliche ausprobiert, vieles hat geholfen, aber nur kurzzeitig. Ich bin gerade an einem Punkt, wo ich das Gefühl habe, es geht so nicht weiter. Und ich bin zu verwirrt, um es alleine zu schaffen.
Darin stecken schon so viele Ansatzpunkte, auf die wir nach und nach bestimmt noch kommen werden. Mich würde zum Einstieg interessieren, wie sich die beiden Zustände "es gibt kein Ich" und "das Ich hat mich wieder überfallen" für Dich unterscheiden. Woran machst Du fest, ob da ein Ich ist oder nicht?Ich weiß nicht, inwiefern ihr mir hier helfen könnt, denn dass es kein Ich gibt, kann ich durchaus sehen, wenn ich mir die Zeit dazu nehme. Aber es kommt immer wieder, es überfällt mich. Da ist eine tiefe Traurigkeit. Eine Persönlichkeit in mir, die so unendlich traurig ist und die immer wieder und wieder die Oberhand übernimmt.
Schön, dass Du Dich "trotzdem" getraut hast. Ich bin sehr gespannt auf unseren Dialog.Generell fällt es mir sehr schwer, um Hilfe zu bitten. Naja. übers Netz ist es leichter. Deshalb vielen Dank schon mal, ich freue mich, von euch zu hören.
Tom
Re: Brauche Hilfe
Lieber Tom,
vielen Dank für deine Antwort.
Das ist auch das, was mich etwas unsicher macht. Ich sehe es doch. Wenn ich gucke, sehe ich es doch! Aber dann ist es wieder weg und ich bin nur noch traurig, verzweifelt. Also: Es kann nicht mehr verlorengehen, wenn es einmal gesehen wurde? Sicher? Vielleicht hab ich "es" noch gar nicht gesehen? Was sehe ich dann?
Danke dir noch mal, viele Grüße! Evtl. komm ich morgen nicht zum Schreiben, aber übermorgen auf jeden Fall!
Nini
vielen Dank für deine Antwort.
Puh. Gute Frage. Ich stelle mir vor, dass ich endlich aufhören könnte, mir leidzutun, dass ich aufhören könnte, selbstzerstörerisch zu agieren. Dass ich SEIN könnte, ohne dauernd gegen mich selbst zu kämpfen. Dass ich dann auch die Kraft hätte, die Muster zu lösen, die ein fließendes Leben behindern.Was ist denn Dein Ziel? Oder besser: wie ist denn Deine Vorstellung davon, was anders wäre als jetzt, wenn das Ziel erreicht wurde?
Wenn ich versuche, ein Ich zu finden, dann finde ich keins. Das ist in einem kurzen, konzentrierten Moment. Und dann ist da wieder diese Traurigkeit, dieser Selbstmitleid, der mich mitreißt, ich bin wieder mittendrin und tue mir einfach nur Leid, fühle mich verzweifelt, verloren. Also: einmal kann ich quasi einen Schritt zurücktreten, sehe, dass da z.B. Traurigkeit ist, dass ICH das aber nicht bin, die traurig ist, und im nächsten Moment bin ich wieder "drin".Mich würde zum Einstieg interessieren, wie sich die beiden Zustände "es gibt kein Ich" und "das Ich hat mich wieder überfallen" für Dich unterscheiden. Woran machst Du fest, ob da ein Ich ist oder nicht?
Das ist auch das, was mich etwas unsicher macht. Ich sehe es doch. Wenn ich gucke, sehe ich es doch! Aber dann ist es wieder weg und ich bin nur noch traurig, verzweifelt. Also: Es kann nicht mehr verlorengehen, wenn es einmal gesehen wurde? Sicher? Vielleicht hab ich "es" noch gar nicht gesehen? Was sehe ich dann?
Danke dir noch mal, viele Grüße! Evtl. komm ich morgen nicht zum Schreiben, aber übermorgen auf jeden Fall!
Nini
Re: Brauche Hilfe
Was genau ist denn dieses "ich", das dann wieder "drin" ist? Müsste es nicht das gleiche sein, dass gerade vorher einen Schritt zurückgetreten ist, um "Traurigkeit ohne Ich" zu beobachten?Also: einmal kann ich quasi einen Schritt zurücktreten, sehe, dass da z.B. Traurigkeit ist, dass ICH das aber nicht bin, die traurig ist, und im nächsten Moment bin ich wieder "drin".
In Deinem Bild ist durchgängig ein Ich vorhanden. Ein Ich, das beide Zustände beobachtet: "Traurigkeit ohne ich" und "Traurigkeit mit ich". Ist es nicht so, dass es da immer diesen "Beobachter" gibt? Egal welche Zustände gerade beobachtet werden. Woher solltest "Du" sonst wissen, dass es "Traurigkeit ohne ich" gibt? Es muss ja jemand beobachtet haben, oder? Irgendwas hat das gesehen. Wer oder was ist das?
Wenn Du siehst, dass da kein "Ich" ist - wer sieht das dann? Wie kann es möglich sein die eigene Abwesenheit zu sehen? Erkläre mal genau was Du da machst und was Du mit "ich sehe es doch" meinst. Und versuche das bitte mit so einfachen Worten zu sagen, dass es auch ein Fünfjähriger verstehen könnte. ;)Ich sehe es doch. Wenn ich gucke, sehe ich es doch! Aber dann ist es wieder weg und ich bin nur noch traurig, verzweifelt. Also: Es kann nicht mehr verlorengehen, wenn es einmal gesehen wurde? Sicher? Vielleicht hab ich "es" noch gar nicht gesehen? Was sehe ich dann?
Nur um das zu verstehen: ist diese Traurigkeit nur auf die spirituelle Suche und das Nicht-Finden bezogen? Also eher eine Art Verzweifelung? Oder ist damit eine depressive Grundstimmung gemeint?
Danke, dass Du darauf hinweist. Antworte einfach in Deinem Rhythmus.Evtl. komm ich morgen nicht zum Schreiben, aber übermorgen auf jeden Fall!
Re: Brauche Hilfe
Lieber Tom,
mit der Traurigkeit und Verzweiflung ist eine generelle schlechte Grundstimmung gemeint.
Ich schaue etwas an, von dem ich meine, dass ich es bin, stelle dann fest, nein, es ist nur ein Gefühl etc. Vom Gefühl her gehe ich dann wie "raus" aus diesem Gefühl, trete einen Stück zurück, in das Nichts, das sich dort befindet, wo ich hinschauen würde, wenn ich meine Augen rückwärts sehen lassen würde.
Also, was geschieht, ist eine "Bewegung" vom "mich in die Welt pressen" zum "mich in mich zurücknehmen". Theoretisch könnte Letzteres auch "Gar nichts tun" sein, aber für mich ist es aufgrund der "Press-Mentalität" :) eine bewusste Bewegung.
Vielleicht ist dieses Ich auch kein Ich, sondern nur eine Bewegung? Von mir weg? Eine Identifikation, die auftaucht, und sich nach Ich anfühlt? Und dann wieder geht? Und das Ich ist weg?
Oder meinst du, ich hab diesem Ganzen, allem, noch ein Ich vorgelagert, über das ich nicht drüber komme, das ich vielleicht bisher gar nicht wahrgenommen hab, warum ich auch immer wieder zurückflutsche?
Ich hoffe, es ist alles nicht gar so sehr konfus. Mein Gott, zum Glück mach ich das nicht auf englisch...
Gruß
Nini
mit der Traurigkeit und Verzweiflung ist eine generelle schlechte Grundstimmung gemeint.
Wenn ich mich frage, bin ich das? (z.B. eine Körperempfindung), dann merke ich, nein, da ist einfach nur diese Empfindung. Oder ich merke, ja, da ist noch ein Gefühl vorgelagert, das könnte ich sein, dann schaue ich das an und frage mich, wer ist das? Und dann sehe ich, dass ich das gar nicht bin, sondern dass da nur dieses Gefühl ist.Wenn Du siehst, dass da kein "Ich" ist - wer sieht das dann? Wie kann es möglich sein die eigene Abwesenheit zu sehen? Erkläre mal genau was Du da machst und was Du mit "ich sehe es doch" meinst. Und versuche das bitte mit so einfachen Worten zu sagen, dass es auch ein Fünfjähriger verstehen könnte.
Ich schaue etwas an, von dem ich meine, dass ich es bin, stelle dann fest, nein, es ist nur ein Gefühl etc. Vom Gefühl her gehe ich dann wie "raus" aus diesem Gefühl, trete einen Stück zurück, in das Nichts, das sich dort befindet, wo ich hinschauen würde, wenn ich meine Augen rückwärts sehen lassen würde.
Also, was geschieht, ist eine "Bewegung" vom "mich in die Welt pressen" zum "mich in mich zurücknehmen". Theoretisch könnte Letzteres auch "Gar nichts tun" sein, aber für mich ist es aufgrund der "Press-Mentalität" :) eine bewusste Bewegung.
Ich habe keine Ahnung, wer das sieht. Ich meine, du hast recht, ich habe dabei immer noch das Gefühl, ein Ich zu sein. Aber ich kann es nicht... boah. Das ist echt hart.Was genau ist denn dieses "ich", das dann wieder "drin" ist? Müsste es nicht das gleiche sein, dass gerade vorher einen Schritt zurückgetreten ist, um "Traurigkeit ohne Ich" zu beobachten?
In Deinem Bild ist durchgängig ein Ich vorhanden. Ein Ich, das beide Zustände beobachtet: "Traurigkeit ohne ich" und "Traurigkeit mit ich". Ist es nicht so, dass es da immer diesen "Beobachter" gibt? Egal welche Zustände gerade beobachtet werden. Woher solltest "Du" sonst wissen, dass es "Traurigkeit ohne ich" gibt? Es muss ja jemand beobachtet haben, oder? Irgendwas hat das gesehen. Wer oder was ist das?
Vielleicht ist dieses Ich auch kein Ich, sondern nur eine Bewegung? Von mir weg? Eine Identifikation, die auftaucht, und sich nach Ich anfühlt? Und dann wieder geht? Und das Ich ist weg?
Oder meinst du, ich hab diesem Ganzen, allem, noch ein Ich vorgelagert, über das ich nicht drüber komme, das ich vielleicht bisher gar nicht wahrgenommen hab, warum ich auch immer wieder zurückflutsche?
Ich hoffe, es ist alles nicht gar so sehr konfus. Mein Gott, zum Glück mach ich das nicht auf englisch...
Gruß
Nini
Re: Brauche Hilfe
Ja, das ist echt hart. ;) Aber versuche einfach mal bewusst diese Beobachter-Position einzunehmen. Versuche erstmal gar nicht herauszufinden wer oder was dieser Beobachter ist. Wichtig ist nur herauszufinden, dass es da eine Trennung gibt zwischen den Dingen, die geschehen, und dem Wahrnehmen der Dinge durch einen "Beobachter". Wenn Du zum Beispiel ein Gefühl betrachtest, ist da auf der einen Seite das Gefühl. Das ist das betrachtete Objekt. Und auf der anderen Seite gibt es den Betrachter oder Beobachter. Subjekt und Objekt. Selbst dieses Nichts, dass Du beim Rückwärts-Sehen anscheinend wahrnimmst, ist so ein Objekt, oder? Damit Du sagen kannst, dass es da ist, muss es ja in Deiner Wahrnehmung aufgetaucht sein.Ich habe keine Ahnung, wer das sieht. Ich meine, du hast recht, ich habe dabei immer noch das Gefühl, ein Ich zu sein. Aber ich kann es nicht... boah. Das ist echt hart.
Wenn Du das ein wenig "übst" - und das geht ja jederzeit mit allen Objekten der Wahrnehmung (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten, Denken!) - wird Dir auffallen, dass auch die von Dir beschriebene "Bewegung", dieses Rein und Raus, im Grunde auch nur etwas ist, das von der immer gleichen Stelle aus beobachtet wird.
Da tauchen schon wieder in einem Satz mehrere Ich-Konzepte auf. Wenn Du "dem Ganzen noch ein Ich vorlagerst"... gibt es dann nicht schon zwei Ichs? Wenn Du ausserdem noch darüber hinaus kommen willst, um vielleicht "das wahre Ich" zu finden, wären es dann schon drei... ;) Das sind alles Konzepte, die nicht weit führen. Dahinter steckt der Versuch "das Problem" mit Logik zu lösen. In Wirklichkeit ist da aber gar kein Problem. Und die "Lösung" ist so einfach, dass sie permanent übersehen wird. Versuche also nicht Dich anzustrengen und "dahinter zu kommen". Laß uns einfach nur zusammen hinsehen was hier und jetzt so passiert. Mehr braucht es gar nicht.Oder meinst du, ich hab diesem Ganzen, allem, noch ein Ich vorgelagert, über das ich nicht drüber komme, das ich vielleicht bisher gar nicht wahrgenommen hab, warum ich auch immer wieder zurückflutsche?
Re: Brauche Hilfe
Lieber Tom,
Danke für deine Antwort.
Danke für deine Antwort.
Ja, das kann ich so sehen. Da ist etwas, was geschieht, und etwas (nichts), was das wahrnimmt. Ich strenge mich nicht an (wie soll das noch mal gehen??? ;). Ich versuche nicht, das "Rausgehen" zu erzwingen. Ich nehme nur wahr. Etwas, das wahrgenommen wird, und Nichts, das wahrnimmt.Wenn Du das ein wenig "übst" - und das geht ja jederzeit mit allen Objekten der Wahrnehmung (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten, Denken!) - wird Dir auffallen, dass auch die von Dir beschriebene "Bewegung", dieses Rein und Raus, im Grunde auch nur etwas ist, das von der immer gleichen Stelle aus beobachtet wird.
Re: Brauche Hilfe
Gibt es denn alle drei Dinge in Deinem Satz wirklich? Also "Ich", "was geschieht" und "was das wahrnimmt"? Wo bist Du bei der Wahrnehmung? Bist Du "was das wahrnimmt" - also "nichts" wie Du es formulierst? Wo, wer oder was bist Du?Ja, das kann ich so sehen. Da ist etwas, was geschieht, und etwas (nichts), was das wahrnimmt.
Re: Brauche Hilfe
Lieber Tom,
hab viel nachgedacht und nachgespürt. Das Problem ist, ich komme immer wieder an einen Punkt, an dem ich schon so oft gewesen bin, der mich bisher aber nicht weitergebracht hat.
Wenn du mich so fragst,
Wenn ich hier alleine sitze, wenn ich Laufen gehe, etc., dann ist das alles auch nicht so schwierig zu erkennen. Aber wenn meine Kinder sich streiten, oder ich mich mit meinem Mann - wie um alles in der Welt kann ich in so einem Moment bei mir bzw. da bzw. wegbleiben? Da fällt mir ein Satz ein, denn ich mal bei E.Tolle gelesen habe: "Du glaubst, du seist erleuchtet? Dann verbring doch mal eine Woche mit deinen Eltern." :) Ja...
Außerdem - was bringt mir das? Boa, das ist es vielleicht. Es ist nicht alles gut, nur weil das Ich als unecht erkannt wird. Die Traurigkeit bleibt. Also mach ich da nicht weiter, sondern geh dann wieder suchen, nach Selbstverbesserung, Weltverbesserung, was auch immer. Mein Ich ist mir eigentlich schnuppe. Ich will nur glücklich sein! (Und ich weiß, dass das so nicht funktioniert).
Ichichich.
Wie weiter?
P.S. Wenn du das Gefühl hast, dass ich ausweichen will oder so, hau mir ruhig eins über den Schädel, ich hab echt keinen Bock mehr!
hab viel nachgedacht und nachgespürt. Das Problem ist, ich komme immer wieder an einen Punkt, an dem ich schon so oft gewesen bin, der mich bisher aber nicht weitergebracht hat.
Wenn du mich so fragst,
kann ich wahrheitsgetreu antworten: Nein. Es gibt diese drei Dinge nicht. Es gibt nur Sein. Etwas geschieht, es nimmt sich aus sich selbst heraus wahr, ein Ich ist nicht vorhanden. Wahrnehmen und Geschehen sind Eins. Kein Ich. Viele Male war ich hier, viele male vergaß ich wieder. Das Ich ist wie der Weihnachtsmann? Einmal erkannt, dass es ihn nicht gibt, kommt es nicht wieder? Auf "mich" scheint das nicht zuzutreffen. Oder, 2. Möglichkeit, ich mache mir was vor. Oder 3. Ich ruhe mich auf der hauchdünnen Erkenntnis aus und lasse sie dann wieder ziehen.Gibt es denn alle drei Dinge in Deinem Satz wirklich? Also "Ich", "was geschieht" und "was das wahrnimmt"? Wo bist Du bei der Wahrnehmung? Bist Du "was das wahrnimmt" - also "nichts" wie Du es formulierst? Wo, wer oder was bist Du?
Wenn ich hier alleine sitze, wenn ich Laufen gehe, etc., dann ist das alles auch nicht so schwierig zu erkennen. Aber wenn meine Kinder sich streiten, oder ich mich mit meinem Mann - wie um alles in der Welt kann ich in so einem Moment bei mir bzw. da bzw. wegbleiben? Da fällt mir ein Satz ein, denn ich mal bei E.Tolle gelesen habe: "Du glaubst, du seist erleuchtet? Dann verbring doch mal eine Woche mit deinen Eltern." :) Ja...
Außerdem - was bringt mir das? Boa, das ist es vielleicht. Es ist nicht alles gut, nur weil das Ich als unecht erkannt wird. Die Traurigkeit bleibt. Also mach ich da nicht weiter, sondern geh dann wieder suchen, nach Selbstverbesserung, Weltverbesserung, was auch immer. Mein Ich ist mir eigentlich schnuppe. Ich will nur glücklich sein! (Und ich weiß, dass das so nicht funktioniert).
Ichichich.
Wie weiter?
P.S. Wenn du das Gefühl hast, dass ich ausweichen will oder so, hau mir ruhig eins über den Schädel, ich hab echt keinen Bock mehr!
Re: Brauche Hilfe
Das Sein, dass sich aus sich selbst heraus wahrnimmt, ist schon eine Interpretation, die sicherlich aus einem der Bücher stammt. Aber mit "Wahrnehmen und Geschehen sind Eins" sprichst Du wohl Deine eigene Erfahrung aus - habe ich das Gefühl. Da ist einfach nur die Wahrnehmung. Mehr nicht. Kein Beobachter. Kein Ich. Richtig?Es gibt diese drei Dinge nicht. Es gibt nur Sein. Etwas geschieht, es nimmt sich aus sich selbst heraus wahr, ein Ich ist nicht vorhanden. Wahrnehmen und Geschehen sind Eins. Kein Ich.
In Momenten der Ruhe oder in der Meditation ist das relativ einfach zu sehen. Aber was passiert denn genau, wenn z.B. Deine Kinder ins Spiel kommen? Was genau ist dann nicht so, wie Du glaubst, dass es sein soll? Stößt Du Dich an den Gedanken, die dann aufkommen? Und was meinst Du mit "bei mir bleiben"? Dich gibt es doch garnicht... wo willst Du also bleiben? An was hälst Du Dich da fest? Die Ruhe?
DIR bringt das garnichts. Aber wenn es Dich garnicht gibt, wenn das alles einfach so geschieht... wen kümmert es dann, ob Traurigkeit da ist? Oder Glück? "Du" hast weder das eine noch das andere gemacht. Es nichts mit Dir zu tun, weil es Dich nicht gibt. Es gibt vielleicht Gedanken an ein Ich. Es gibt Traurigkeit und Glück. Es gibt Gefühle, die Glück der Traurigkeit vorziehen. Aber es gibt kein Ich, dass durch Glück einen Vorteil hätte, oder für das Traurigkeit ein Nachteil wäre. Du bist weder Traurigkeit noch Glück. Du bist: nicht. ;) Was lösen diese Aussagen in "Dir" aus?Außerdem - was bringt mir das? Boa, das ist es vielleicht. Es ist nicht alles gut, nur weil das Ich als unecht erkannt wird. Die Traurigkeit bleibt. Also mach ich da nicht weiter, sondern geh dann wieder suchen, nach Selbstverbesserung, Weltverbesserung, was auch immer. Mein Ich ist mir eigentlich schnuppe. Ich will nur glücklich sein! (Und ich weiß, dass das so nicht funktioniert).
Re: Brauche Hilfe
Bitte entschuldige, dass ich mich jetzt erst melde. Mein Rechner hat zeitweise nicht funktioniert und dann ging hier alles drunter und drüber.
Und gleichzeitig weiß ich, dass es so ist, dass das ewige Kämpfen sowieso nichts bringt, es hat ja bis jetzt nichts gebracht, dass es viel zu anstrengend ist und ich sowieso nicht mehr kann. Wer kann nicht mehr? ICH WEISS ES NICHT!
Was mach ich denn jetzt? Ich finde kein Ich. Aber trotzdem ist alles scheiße (sorry). Die letzten Tage kam ich mir vor wie in einem Film. Nichts sieht wirklich echt aus. Bzw. nichts wirkt solide. Ich merke, wie ich wieder nach irgendwelchen Vorteilen suche. Nach Verbesserung. Wieder diese typische Suchermentalität. Was macht man, wenn man kein Ich finden kann, aber trotzdem nicht aufhören zu suchen? Oder bin ich schon wieder auf dem Holzweg?
Ich glaube, ich warte irgendwie auf einen Moment, in dem es von selbst aufhört. Die Suche, die Anstrengung. Aber das passiert nicht. Nicht wahr?
Ich weiß irgendwie nicht, was ich schreiben soll. Alles klingt falsch. Ich bitte um Entschuldigung. Ich schicke es ab in der Hoffnung, dass du etwas damit anfangen kannst. Ich danke dir.
Ja. Nur Wahrnehmung.Kein Ich. Richtig?
Ich glaube, dieses "bei mir bleiben" (bzw. ich schrieb ja auch "weg" bleiben) - das ist schon ein Knackpunkt. Auch wenn es mich nicht gibt ;) Es kann auf zwei Arten wahrgenommen werden. Einmal lasse ich mich wegziehen, ich habe das Gefühl, etwas geschieht außerhalb von mir und ich bewege mich wie "weg" aus meinem Zentrum, das es nicht gibt. Vermutlich ist das die "Geburt" des Ich. Man könnte es statt Wegbewegung vielleicht auch einfach Widerstand nennen. Und ein andermal kann ich einfach sein, und lasse alles zu mir hinkommen, oder besser, da sein, nehme wahr, das alle Wahrnehmung am gleichen Ort - hier - geschieht, alles Geschehen hier stattfindet und es kein außerhalb gibt. Ich schätze, vom absoluten Standpunkt aus könnte man sagen, ist doch völlig egal, Sein bleibt Sein, ein Ich gibt es in beiden Fällen nicht, aber in der zweiten Version fühlt es sich einfach besser, entspannter an.Dich gibt es doch garnicht... wo willst Du also bleiben? An was hälst Du Dich da fest? Die Ruhe?
Es kommen Gedanken. Hauptsächlich derart, dass "ich" alles falsch mache. Dass ich eine schlechte Mutter bin. Zu schlecht gelaunt. Zu ungeduldig. Dass ich ihnen etwas Falsches vorlebe.Aber was passiert denn genau, wenn z.B. Deine Kinder ins Spiel kommen? Was genau ist dann nicht so, wie Du glaubst, dass es sein soll?
Ja.Stößt Du Dich an den Gedanken, die dann aufkommen?
Verzweiflung. Es bedeutet, dass ich die Suche nach Glück aufgeben muss. Dass es keinen Weg gibt, jemals glücklich zu sein. Dass ich völlig machtlos bin, was das Glück betrifft. Dass dieses Unglück richtig ist.DIR bringt das garnichts. Aber wenn es Dich garnicht gibt, wenn das alles einfach so geschieht... wen kümmert es dann, ob Traurigkeit da ist? Oder Glück? "Du" hast weder das eine noch das andere gemacht. Es nichts mit Dir zu tun, weil es Dich nicht gibt. Es gibt vielleicht Gedanken an ein Ich. Es gibt Traurigkeit und Glück. Es gibt Gefühle, die Glück der Traurigkeit vorziehen. Aber es gibt kein Ich, dass durch Glück einen Vorteil hätte, oder für das Traurigkeit ein Nachteil wäre. Du bist weder Traurigkeit noch Glück. Du bist: nicht. ;) Was lösen diese Aussagen in "Dir" aus?
Und gleichzeitig weiß ich, dass es so ist, dass das ewige Kämpfen sowieso nichts bringt, es hat ja bis jetzt nichts gebracht, dass es viel zu anstrengend ist und ich sowieso nicht mehr kann. Wer kann nicht mehr? ICH WEISS ES NICHT!
Was mach ich denn jetzt? Ich finde kein Ich. Aber trotzdem ist alles scheiße (sorry). Die letzten Tage kam ich mir vor wie in einem Film. Nichts sieht wirklich echt aus. Bzw. nichts wirkt solide. Ich merke, wie ich wieder nach irgendwelchen Vorteilen suche. Nach Verbesserung. Wieder diese typische Suchermentalität. Was macht man, wenn man kein Ich finden kann, aber trotzdem nicht aufhören zu suchen? Oder bin ich schon wieder auf dem Holzweg?
Ich glaube, ich warte irgendwie auf einen Moment, in dem es von selbst aufhört. Die Suche, die Anstrengung. Aber das passiert nicht. Nicht wahr?
Ich weiß irgendwie nicht, was ich schreiben soll. Alles klingt falsch. Ich bitte um Entschuldigung. Ich schicke es ab in der Hoffnung, dass du etwas damit anfangen kannst. Ich danke dir.
Re: Brauche Hilfe
Ich verstehe sehr gut was Du schreibst. Du bist da an einem sehr entscheidenden Punkt, denke ich. Einerseits ist da diese ganze Ich-Struktur, die die Illusion aufrecht erhält, dass es da ein Ich gibt. Andererseits hast Du diese Täuschung anscheinend schon zu einem Teil durchschaut. Vor Dir liegt ein Paradoxon, dass sich einfach nicht auflösen will. Das Problem ist nur: es läßt sich nicht lösen. Diese beiden widersprüchlichen Positionen werden immer da sein - ein Stück weit. Der Ausweg ist zu durchschauen, dass es den Widerspruch garnicht gibt. ;)
Ich habe jetzt schon so viele Fragen stehen lassen... Du kannst sie gerne auch nach und nach beantworten. Trotzdem möchte ich Dir noch einen Vergleich mit auf den Weg geben: mit der Ich-Illusion ist es wie mit jeder anderen Illusion. Nur weil sie durchschaut wurde, verschwindet sie nicht. Wenn Du durchschaut hast, dass bei einer Fata Morgana am Horizont kein Wasser zu finden ist, wirst Du sie trotzdem weiter sehen. Es wird immer noch so aussehen, als ob da Wasser ist. Trotzdem ist da keines. Anstatt also in Dein Verderben zu laufen, kannst Du Dich jetzt einfach an dem Schauspiel erfreuen. So ist es auch mit der Ich-Illusion. Es gibt weiterhin Gedanken an ein Ich und über ein Ich. Trotzdem existiert es nicht. Bewundere einfach das Schauspiel... ;)
Kannst Du erkennen, was sowohl in der Weg- als auch in der Hinbewegung vorhanden ist? Im Widerstand und in der Entspannung gibt es ein gemeinsames Element, das sich nicht verändert. Das auch jetzt da ist. Kannst Du das entdecken?Einmal lasse ich mich wegziehen, ich habe das Gefühl, etwas geschieht außerhalb von mir und ich bewege mich wie "weg" aus meinem Zentrum, das es nicht gibt. Vermutlich ist das die "Geburt" des Ich. Man könnte es statt Wegbewegung vielleicht auch einfach Widerstand nennen. Und ein andermal kann ich einfach sein, und lasse alles zu mir hinkommen, oder besser, da sein, nehme wahr, das alle Wahrnehmung am gleichen Ort - hier - geschieht, alles Geschehen hier stattfindet und es kein außerhalb gibt. Ich schätze, vom absoluten Standpunkt aus könnte man sagen, ist doch völlig egal, Sein bleibt Sein, ein Ich gibt es in beiden Fällen nicht, aber in der zweiten Version fühlt es sich einfach besser, entspannter an.
"Das Denken ist wie ein wilder Affe", habe ich mal gelesen. Hast Du Dir diese Gedanken ausgesucht, sie vielleicht sogar geplant? Oder kommen sie völlig ungeplant und unbeeinflußbar? Tauchen einfach aus dem Nichts auf? Wie entstehen Gedanken? Bist Du daran beteiligt? Kannst Du sie irgendwie kontrollieren?Es kommen Gedanken. Hauptsächlich derart, dass "ich" alles falsch mache. Dass ich eine schlechte Mutter bin. Zu schlecht gelaunt. Zu ungeduldig. Dass ich ihnen etwas Falsches vorlebe.
Es gibt Glück und es gibt Unglück. Mal ist das eine da, mal das andere. Oder etwa nicht? So wie es Sonne und Regen gibt. Beides ist weder gut noch schlecht. Wer klammert sich denn an den Wunsch nur das eine haben zu wollen?Verzweiflung. Es bedeutet, dass ich die Suche nach Glück aufgeben muss. Dass es keinen Weg gibt, jemals glücklich zu sein. Dass ich völlig machtlos bin, was das Glück betrifft. Dass dieses Unglück richtig ist.
Wenn Du auf einen Moment wartest, in dem sich alles in immerwährendes Glück verwandelt, hast Du recht: das wird nicht passieren. Aber wenn Du doch nur eine Rolle in einem Film bist: was interessiert es Dich, ob es eine Komödie ist oder ein Horrorfilm? Was hilft es "Dir", ob die Rolle in dem Film gerade noch dem Monster entfliehen konnte? Hast "Du" ein Problem, wenn es doch zupackt? Was hat es mit "Dir" zu tun, wenn es in der Rolle eine Verbessung gibt? Wenn das Leben in dem Film gerade mal etwas angenehmer ist?Was mach ich denn jetzt? Ich finde kein Ich. Aber trotzdem ist alles scheiße (sorry). Die letzten Tage kam ich mir vor wie in einem Film. Nichts sieht wirklich echt aus. Bzw. nichts wirkt solide. Ich merke, wie ich wieder nach irgendwelchen Vorteilen suche. Nach Verbesserung. Wieder diese typische Suchermentalität. Was macht man, wenn man kein Ich finden kann, aber trotzdem nicht aufhören zu suchen? Oder bin ich schon wieder auf dem Holzweg?
Ich glaube, ich warte irgendwie auf einen Moment, in dem es von selbst aufhört. Die Suche, die Anstrengung. Aber das passiert nicht. Nicht wahr?
Ich habe jetzt schon so viele Fragen stehen lassen... Du kannst sie gerne auch nach und nach beantworten. Trotzdem möchte ich Dir noch einen Vergleich mit auf den Weg geben: mit der Ich-Illusion ist es wie mit jeder anderen Illusion. Nur weil sie durchschaut wurde, verschwindet sie nicht. Wenn Du durchschaut hast, dass bei einer Fata Morgana am Horizont kein Wasser zu finden ist, wirst Du sie trotzdem weiter sehen. Es wird immer noch so aussehen, als ob da Wasser ist. Trotzdem ist da keines. Anstatt also in Dein Verderben zu laufen, kannst Du Dich jetzt einfach an dem Schauspiel erfreuen. So ist es auch mit der Ich-Illusion. Es gibt weiterhin Gedanken an ein Ich und über ein Ich. Trotzdem existiert es nicht. Bewundere einfach das Schauspiel... ;)
Re: Brauche Hilfe
Lieber Tom,
ich habe nicht geschrieben, einerseits, weil ich viel um die Ohren hatte, andererseits, weil ich nicht wusste, was.
Es kommt mir alles so sinnlos vor, ich habe gar keine Fragen. Welche Frage könnte Sinn machen? Es gibt nichts, außer dem, das es gibt. Fertig. Und trotzdem ist nichts besser, schöner. Ich dachte, da ist ein Tor, und auf der anderen Seite sähe es anders aus. Aber ich finde kein Tor und ich sehe auch nichts Anderes auf der anderen Seite (was daran liegen mag, dass ich dort noch nicht angelangt bin).
Lieben Gruß
Nini
ich habe nicht geschrieben, einerseits, weil ich viel um die Ohren hatte, andererseits, weil ich nicht wusste, was.
Es kommt mir alles so sinnlos vor, ich habe gar keine Fragen. Welche Frage könnte Sinn machen? Es gibt nichts, außer dem, das es gibt. Fertig. Und trotzdem ist nichts besser, schöner. Ich dachte, da ist ein Tor, und auf der anderen Seite sähe es anders aus. Aber ich finde kein Tor und ich sehe auch nichts Anderes auf der anderen Seite (was daran liegen mag, dass ich dort noch nicht angelangt bin).
Es ist das Leben, schätze ich.Kannst Du erkennen, was sowohl in der Weg- als auch in der Hinbewegung vorhanden ist? Im Widerstand und in der Entspannung gibt es ein gemeinsames Element, das sich nicht verändert. Das auch jetzt da ist. Kannst Du das entdecken?
Nein. Sie tun einfach, was sie wollen. Und sie nerven.Wie entstehen Gedanken? Bist Du daran beteiligt? Kannst Du sie irgendwie kontrollieren?
Ich weiß es nicht. Die letzten Tage waren so voll, ich hatte wenig Gelegenheit, darüber nachzudenken. Hab einfach vor mich hingelebt. Gerade kommt es mir so vor, als wäre es egal. Das Leben lebt, Glück und Unglück - ach scheiß drauf.Es gibt Glück und es gibt Unglück. Mal ist das eine da, mal das andere. Oder etwa nicht? So wie es Sonne und Regen gibt. Beides ist weder gut noch schlecht. Wer klammert sich denn an den Wunsch nur das eine haben zu wollen?
Keine Ahnung. Es fühlt sich mal so und mal so an. Fertig. Wenn ich will, dass ich glücklich bin, dann glaube ich an eine Geschichte von einer unglücklichen Nini, die glücklich werden soll. Oder aber ich fühle einfach Traurigkeit. Aha. Traurigkeit.Wenn Du auf einen Moment wartest, in dem sich alles in immerwährendes Glück verwandelt, hast Du recht: das wird nicht passieren. Aber wenn Du doch nur eine Rolle in einem Film bist: was interessiert es Dich, ob es eine Komödie ist oder ein Horrorfilm? Was hilft es "Dir", ob die Rolle in dem Film gerade noch dem Monster entfliehen konnte? Hast "Du" ein Problem, wenn es doch zupackt? Was hat es mit "Dir" zu tun, wenn es in der Rolle eine Verbessung gibt? Wenn das Leben in dem Film gerade mal etwas angenehmer ist?
Das ist einerseits irgendwie klärend, andererseits verwirrt es mich noch mehr. Sie verschwindet nicht. Woran erkenne ich dann, ob ich es für eine Illusion halte, oder für Wahrheit? ich meine, mein Verstand kennt die Antwort, aber tief drinnen? Was ist damit? Ich weiß es nicht. Ich komm entweder nicht hin, oder da ist einfach nichts. Oder beides.mit der Ich-Illusion ist es wie mit jeder anderen Illusion. Nur weil sie durchschaut wurde, verschwindet sie nicht.
Lieben Gruß
Nini
Re: Brauche Hilfe
Wen nerven die Gedanken denn? Wer oder was würde sich wünschen, dass es anders wäre?Nein. Sie tun einfach, was sie wollen. Und sie nerven.
Wer will das denn? Wer trifft die Entscheidung Glück zu bevorzugen?Wenn ich will, dass ich glücklich bin [...]
Wer will denn da wo genau hin? Es geht darum jetzt und hier zweifelsfrei zu erkennen, dass das Ich eine Illusion ist. Ist da ein Ich in irgendeiner Form? War es jemals da?Das ist einerseits irgendwie klärend, andererseits verwirrt es mich noch mehr. Sie verschwindet nicht. Woran erkenne ich dann, ob ich es für eine Illusion halte, oder für Wahrheit? ich meine, mein Verstand kennt die Antwort, aber tief drinnen? Was ist damit? Ich weiß es nicht. Ich komm entweder nicht hin, oder da ist einfach nichts. Oder beides.
Re: Brauche Hilfe
Lieber Tom,
Danke für deine Antwort. Ich bin die nächsten Tage unterwegs und habe keinen Zugang zu einem Rechner. Ich nehme deine Fragen mit und melde mich Mitte nächster Woche wieder.
Gruß
N
Danke für deine Antwort. Ich bin die nächsten Tage unterwegs und habe keinen Zugang zu einem Rechner. Ich nehme deine Fragen mit und melde mich Mitte nächster Woche wieder.
Gruß
N
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