Ja, einiges:Hat sich noch anderes verändert die letzten Wochen, ist dir noch was aufgefallen?
Ich kann irgendwie loslassen, mich dem Ganzen überlassen. Und es fühlt sich tatsächlich so an als würde ich mich einem Fluß übergeben und treiben lassen. Und das macht auch glücklich und ich fühl mich frei. Und dankbar.
Dann kommen Momente, in denen mir das wieder entgleitet, aber die Tendenz ist Richtung häufiger und intensiver.
Ich kann minutenlang aus dem Fenster gucken und einfach nur da sein. Ich konnte mich auch vorher irgendwie ins Hier und Jetzt zwingen, das war aber anstrengend und meist verbissen. Da fehlte die Schmetterlingssanftheit.
Das "Sehen" passiert jetzt oft automatisch.
Ich kann Gedanken und Gefühle besser verstehen und überbewerte nicht mehr so stark. Daher kommt wohl auch der schnellere Ausstieg aus dem Drama, wie im letzten Post beschrieben.
Das ist jetzt auch alles noch in Kinderschuhen aber doch deutlich.
Ich kann nichts mehr finden, was dafür spräche. Also ja, kann ich sagen.Wie sieht es aus, kannst du mit 100 % Klarheit sagen, dass es das Selbst als eigenständige Persöhnlichkeit nicht gibt und nie gab?
Wie schnell man sich an diese neue Sichtweise gewöhnt, ich staune immer wieder.
Ja, ich kann sagen: Das Selbst ist nicht Denker, Handler, Entscheider.Ebenfalls, dass dieses Selbst nicht der Denker, Handler, Entscheider oder derjenige ist was wählt?
Es gibt Gedanken: Was mach ich jetzt?, Was soll ich tun?, Wie konnte ich nur. Aber diese sind mehr aus Gewohnheit.
Kann es nicht. Es müsste dazu etwas tun können. Ich nehm es mehr als einen Speicher wahr.Hat dieses Selbst Verantwortung?
Grad nicht.Noch Fragen dazu?
Lieben Gruß,
Konrad

