Leider findet sich keine rechte Antwort auf deine Frage. Es gibt Dinge und Sachverhalte, die leicht ausgeschlossen werden können,.. vergangenes und zukünftiges, weil das nur gedacht ist,... Wohlstand und arbeiten, weil sie auf zukünftiges ausgerichtet sind,... das jetzt und das was unmittelbar erfahren wird, sind das einzig echte,... ist es deshalb wichtig?
Aber auch das ist im nächsten Moment ebenfalls eine Erinnerung, ein Gedanke,...
Die Frage erzeugt Verwirrung aber auch Traurigkeit und Müdigkeit. Es hat etwas trostloses.
Veronikas
Re: Veronikas
Trostlos? Nicht hier :-)
„Nicht wichtig“ bedeutet NICHT „Sinnlos“.
Es ist wie ein Traum. Wenn er schön war, wacht man auf mit einem Lächeln, wenn nicht, vergisst man ihm schnell – nur ein Traum eben :-)
Es erzeugt inneren Frieden – alles ist gut so wie es ist…
Bis man es vergisst und den Traum für die Realität hält. Dann wird alles ernst und wichtig…
Erkennst du diesen Zsammenhang?
_()_
„Nicht wichtig“ bedeutet NICHT „Sinnlos“.
Es ist wie ein Traum. Wenn er schön war, wacht man auf mit einem Lächeln, wenn nicht, vergisst man ihm schnell – nur ein Traum eben :-)
Es erzeugt inneren Frieden – alles ist gut so wie es ist…
Bis man es vergisst und den Traum für die Realität hält. Dann wird alles ernst und wichtig…
Erkennst du diesen Zsammenhang?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Veronikas
Hi, Joram
tatsächlich weiß "ich" eigentlich schon so lange gar nicht was wirklich wichtig ist. Nur war mir nie klar wieso. Also hab ich überall gesucht,... in der Kunst, in der Spiritualität, in der Esoterik, in allerlei Techniken,... und war immer wieder enttäuscht, weil ich nicht spüren konnte, was wichtig ist. Und dann stellst Du mir diese Frage... und wieder findet sich keine belastbare Antwort. Erst einmal schrecklich.
Vielleicht ist es aber einfach folgerichtig, so ähnlich wie Du jetzt schreibst. Wenn das Einzige was außerhalb von meinen Gedanken das Jetzt ist, die unmittelbare Erfahrung, wenn Vergangenheit und Zukunft nur als Gedanken existieren und nicht als belastbare, dauerhafte Realität, dann findet sich kein Sinn in der Kunst, dann findet sich kein Sinn in der therapeutischen Selbstheilung oder in dem Streben nach irgendeinem zukünftig hoffentlich verbessertem Zustand... und in einem Jetzt, in dem Moment des Jetzt gibst es ja gar nix als das, was gerade erlebt wird und kann daher mit einem Gedanken verglichen werden, bspw. Erinnerung an etwas... und es kann aber nicht wichtiger oder unwichtiger sein als irgendetwas anderes... denn dann ist es ja gar kein Jetzt mehr...
Traurigkeit ist trotzdem da, weil zu der Geschichte über "mein Ich" die Idee dazu gehörte, dass ich etwas machen kann, aber auch muss, um glücklich zu sein oder zu werden. Das ist bewusst geworden. Und auch, dass es allerlei Anpassungen dieses Ichs gab, je nach Umfeld, in der Hoffnung auf ein bisschen mehr Glück. Es gab aber auch immer eine Verwunderung, warum dieses Ich gar nicht so stabil ist... Gefühle von anderen, Fähigkeiten von anderen, Gedanken und Werte schienen immer wieder durch dieses Ich zu dringen... in sofern, war das traumhafte oft spürbar gewesen, meine Realität scheinbar gar nicht so stabil. Durch die Sicht darauf, dass das was gedanklich fassbar ist, nur ein Modellhafter Ausschnitt einer jeweils sehr komplexen und vielschichtigen Realität, die normalerweise aber nur durch die Augen von Konditionierungen wahrgenommen wird und deshalb ohnehin nur ausschnittshaft bewusst ist, erklärt sich mehr dieses diffuse Gefühl von Instabilität. Es macht auf einmal Sinn.
Deshalb kann ich die Frage nicht beantworten.
Tatsächlich war da in den letzten Tagen auch ab und an ein: Dann weiß ich es eben nicht und ab und an, war da ein schöne Freude an den alltäglichen einfachen Dingen... es wird bewusster wie sehr ich wirklich immer versucht anderen als den aktuellen zustand herzustellen... und das mit aller Anstrengung. Im Moment fühlt es sich so an, als würde das innere Schwungrad nach und nach langsame und immer mal wieder werden absurde Anpassungsversuche und Veränderungsversuche.
Vielleicht ist das eher wie der Zustand nach einem intensiven Traum... Das Gefühl aus dem Traum ist noch da, auch wenn man schon erwacht ist... vieles was Ich bisher getan habe, erscheint jetzt unfassbar absurd.
Der Zustand, dass alles gut ist, so wie es ist... den erkenn ich als den eigentlichen, weil ja sowieso alles so ist, wie es gerade ist... . aber das ist noch eher ein Gedanke, als eine Empfindung, eine echte Erkenntnis. Aber es ist verständlich, dass das Leben sowieso dauern so stattfindet, wies es stattfindet, egal mit welchen Geschichten das Ich gerade beschäftigt ist.
Ja, ich habe die Tendenz mich in meinen Träumen zu verlieren....
Erkenn ich den Zusammenhang? naklar... und langsam, langsam erkenn ich immer mal wieder den Webfehler in den Gedankengebäuden und ab und an fällt eins und gibt die Sicht frei...
tatsächlich weiß "ich" eigentlich schon so lange gar nicht was wirklich wichtig ist. Nur war mir nie klar wieso. Also hab ich überall gesucht,... in der Kunst, in der Spiritualität, in der Esoterik, in allerlei Techniken,... und war immer wieder enttäuscht, weil ich nicht spüren konnte, was wichtig ist. Und dann stellst Du mir diese Frage... und wieder findet sich keine belastbare Antwort. Erst einmal schrecklich.
Vielleicht ist es aber einfach folgerichtig, so ähnlich wie Du jetzt schreibst. Wenn das Einzige was außerhalb von meinen Gedanken das Jetzt ist, die unmittelbare Erfahrung, wenn Vergangenheit und Zukunft nur als Gedanken existieren und nicht als belastbare, dauerhafte Realität, dann findet sich kein Sinn in der Kunst, dann findet sich kein Sinn in der therapeutischen Selbstheilung oder in dem Streben nach irgendeinem zukünftig hoffentlich verbessertem Zustand... und in einem Jetzt, in dem Moment des Jetzt gibst es ja gar nix als das, was gerade erlebt wird und kann daher mit einem Gedanken verglichen werden, bspw. Erinnerung an etwas... und es kann aber nicht wichtiger oder unwichtiger sein als irgendetwas anderes... denn dann ist es ja gar kein Jetzt mehr...
Traurigkeit ist trotzdem da, weil zu der Geschichte über "mein Ich" die Idee dazu gehörte, dass ich etwas machen kann, aber auch muss, um glücklich zu sein oder zu werden. Das ist bewusst geworden. Und auch, dass es allerlei Anpassungen dieses Ichs gab, je nach Umfeld, in der Hoffnung auf ein bisschen mehr Glück. Es gab aber auch immer eine Verwunderung, warum dieses Ich gar nicht so stabil ist... Gefühle von anderen, Fähigkeiten von anderen, Gedanken und Werte schienen immer wieder durch dieses Ich zu dringen... in sofern, war das traumhafte oft spürbar gewesen, meine Realität scheinbar gar nicht so stabil. Durch die Sicht darauf, dass das was gedanklich fassbar ist, nur ein Modellhafter Ausschnitt einer jeweils sehr komplexen und vielschichtigen Realität, die normalerweise aber nur durch die Augen von Konditionierungen wahrgenommen wird und deshalb ohnehin nur ausschnittshaft bewusst ist, erklärt sich mehr dieses diffuse Gefühl von Instabilität. Es macht auf einmal Sinn.
Deshalb kann ich die Frage nicht beantworten.
Tatsächlich war da in den letzten Tagen auch ab und an ein: Dann weiß ich es eben nicht und ab und an, war da ein schöne Freude an den alltäglichen einfachen Dingen... es wird bewusster wie sehr ich wirklich immer versucht anderen als den aktuellen zustand herzustellen... und das mit aller Anstrengung. Im Moment fühlt es sich so an, als würde das innere Schwungrad nach und nach langsame und immer mal wieder werden absurde Anpassungsversuche und Veränderungsversuche.
Vielleicht ist das eher wie der Zustand nach einem intensiven Traum... Das Gefühl aus dem Traum ist noch da, auch wenn man schon erwacht ist... vieles was Ich bisher getan habe, erscheint jetzt unfassbar absurd.
Der Zustand, dass alles gut ist, so wie es ist... den erkenn ich als den eigentlichen, weil ja sowieso alles so ist, wie es gerade ist... . aber das ist noch eher ein Gedanke, als eine Empfindung, eine echte Erkenntnis. Aber es ist verständlich, dass das Leben sowieso dauern so stattfindet, wies es stattfindet, egal mit welchen Geschichten das Ich gerade beschäftigt ist.
Ja, ich habe die Tendenz mich in meinen Träumen zu verlieren....
Erkenn ich den Zusammenhang? naklar... und langsam, langsam erkenn ich immer mal wieder den Webfehler in den Gedankengebäuden und ab und an fällt eins und gibt die Sicht frei...
Re: Veronikas
PS: ich bin jetzt ein paar Tage lange um den PC geschlichen, das ganze macht mir echt zu schaffen, auch wenn die Antworten länger dauern.
Re: Veronikas
Danke dir für die wunderschöne Antwort :-)... und in einem Jetzt, in dem Moment des Jetzt gibst es ja gar nix als das, was gerade erlebt wird und kann daher mit einem Gedanken verglichen werden, bspw. Erinnerung an etwas... und es kann aber nicht wichtiger oder unwichtiger sein als irgendetwas anderes... denn dann ist es ja gar kein Jetzt mehr...
Traurigkeit ist trotzdem da, weil zu der Geschichte über "mein Ich" die Idee dazu gehörte, dass ich etwas machen kann, aber auch muss, um glücklich zu sein oder zu werden. Das ist bewusst geworden. Und auch, dass es allerlei Anpassungen dieses Ichs gab, je nach Umfeld, in der Hoffnung auf ein bisschen mehr Glück.
... ..
Deshalb kann ich die Frage nicht beantworten.
Der Zustand, dass alles gut ist, so wie es ist... den erkenn ich als den eigentlichen, weil ja sowieso alles so ist, wie es gerade ist... . aber das ist noch eher ein Gedanke, als eine Empfindung, eine echte Erkenntnis. Aber es ist verständlich, dass das Leben sowieso dauern so stattfindet, wies es stattfindet, egal mit welchen Geschichten das Ich gerade beschäftigt ist.
Ja, ich habe die Tendenz mich in meinen Träumen zu verlieren....
Erkenn ich den Zusammenhang? naklar... und langsam, langsam erkenn ich immer mal wieder den Webfehler in den Gedankengebäuden und ab und an fällt eins und gibt die Sicht frei...
Und Jetzt?
_()_
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Veronikas
Erstmal vielen Dank für deine Rückmeldung.
zur Zeit arbeitet es bspw. eben noch an dem großen Gedankengebäude ich müsste irgendwas tun, erkennen, erreichen damit ich mich in dieser Welt wohl fühlen kann,...
es scheint aber eher um weglassen zu gehen, sein lasssen, im besten Wortsinn,... entüben....
Vielleicht so: üben ins jetzt zu kommen, oder besser öfter in direktes erfahren, im jetzt zu sein und entüben etwas tun zu müssen,....
Das tun eben auch weniger nach vorne gerichtet, stolpernd, hetzend, hin zu einem Zustand sondern mit so viel sinnen wie möglich, in "direkter" Erfahrung. (Mit allen Sinnen klingt so anmaßend.)
Ich glaub du hast mich schon mal gefragt, und jetzt? Ich weiß es nicht. Keine Ahnung. Alles was mir wirklich ehrlich dazu einfällt, ist ein Zitat aus einem Song von Roger cicero: ich atme ein, ich atme aus
Ich setze ein Fuß vor den anderen,...
Und jetzt du?... und jetzt? Empfehlungen?
Keine Ahnung, wahrs geht das so weiter,... in einer Mischung aus träumen, erinnern, langsam wach werden, spüren und beobachten und immer mal wieder entdecken, welche Vorannahmen die eigentliche Sicht versperren, atmen und lassen....und jetzt?
zur Zeit arbeitet es bspw. eben noch an dem großen Gedankengebäude ich müsste irgendwas tun, erkennen, erreichen damit ich mich in dieser Welt wohl fühlen kann,...
es scheint aber eher um weglassen zu gehen, sein lasssen, im besten Wortsinn,... entüben....
Vielleicht so: üben ins jetzt zu kommen, oder besser öfter in direktes erfahren, im jetzt zu sein und entüben etwas tun zu müssen,....
Das tun eben auch weniger nach vorne gerichtet, stolpernd, hetzend, hin zu einem Zustand sondern mit so viel sinnen wie möglich, in "direkter" Erfahrung. (Mit allen Sinnen klingt so anmaßend.)
Ich glaub du hast mich schon mal gefragt, und jetzt? Ich weiß es nicht. Keine Ahnung. Alles was mir wirklich ehrlich dazu einfällt, ist ein Zitat aus einem Song von Roger cicero: ich atme ein, ich atme aus
Ich setze ein Fuß vor den anderen,...
Und jetzt du?... und jetzt? Empfehlungen?
Re: Veronikas
Sie die Träume/Gedanken/Erinnerungen, nicht "Jetzt"? ;-)üben ins jetzt zu kommen
Dürfen sie nicht sein?
_()_
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Veronikas
Stimmt, die Gedanken sind auch jetzt. Es ist eben eine Vorstellung, dass der Gegenstand der Betrachtung tatsächlich in der Vergangenheit oder Zukunft liegt. Das Denken passiert auch im jetzt. Guter Punkt.
Re: Veronikas
... naaaaguuuut. Leider fallen dann noch ein paar von den ganz schönen Gedankengebäuden. ;-) (will sagen Konzepten)
Ja, sie dürfen sein... sie sind genauso eh da, wie alles andere. Da waren so ein paare (viele) Annahmen von Stille und von Gedankenlosigkeit als Voraussetzung für Erwachen. Und von der Fähigkeit zur Kontrolle der eigenen Gedanken. Das scheint ja sowieso nicht der Fall zu sein... 1. Weil es kein ich gibt, 2. Weil die Quelle der Gedanken irgendwie nicht kontrollierbar ist, 3. Weil diese Quelle gar nicht richtig lokalisierbar ist.
Ja Gedanken dürfen sein.
Wie gesagt: im Laufe der Zeit haben sich Gedankengebäude angesammelt, die jetzt die Sicht versperren. Ich fürchte in einem Teil der Gebäude bin ich ein bisschen verliebt. Sie schienen mir die sichere Voraussetzung für mehr Glück zu sein... haben aber tatsächlich vor allem zu Anspannung und Widerstand gegen das was gerade ist beigetragen...
Ja, sie dürfen sein... sie sind genauso eh da, wie alles andere. Da waren so ein paare (viele) Annahmen von Stille und von Gedankenlosigkeit als Voraussetzung für Erwachen. Und von der Fähigkeit zur Kontrolle der eigenen Gedanken. Das scheint ja sowieso nicht der Fall zu sein... 1. Weil es kein ich gibt, 2. Weil die Quelle der Gedanken irgendwie nicht kontrollierbar ist, 3. Weil diese Quelle gar nicht richtig lokalisierbar ist.
Ja Gedanken dürfen sein.
Wie gesagt: im Laufe der Zeit haben sich Gedankengebäude angesammelt, die jetzt die Sicht versperren. Ich fürchte in einem Teil der Gebäude bin ich ein bisschen verliebt. Sie schienen mir die sichere Voraussetzung für mehr Glück zu sein... haben aber tatsächlich vor allem zu Anspannung und Widerstand gegen das was gerade ist beigetragen...
Re: Veronikas
Gehören die Gedankengebäude Jemandem?
Und wenn nicht – wie entsteht dann das „in den Gedanken verliebt sein“?
_()_
Und wenn nicht – wie entsteht dann das „in den Gedanken verliebt sein“?
_()_
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Veronikas
Gehören die Gedankengebäude Jemandem?
_()_
_()_
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Veronikas
Hallo, Joram
tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Langsam macht sich die Erkenntnis breit, dass ich eigentlich ziemlich schockiert war, dass so vieles, was in meinem Leben ein Motor war, eigentlich ein Fake, ein Gedanke, nichts substantielles war...
will sagen, ich war sehr auf eine irgendwie anders geartete Zukunft ausgerichtet, ein dann und dort wird alles gut, da werde ich glücklich sein...
mit dem Verständnis, dass das ich ein nur eine Idee, ein Modell, ein Erklärungsversuch ist, war eigentlich auch klar, dass ein Streben nach einem besseren Ich-Zustand, sei es über Therapie oder über spirituelle oder esoterische Methoden, unsinnig ist, weil es immer auch auf der Ich-Idee basiert und damit nur ein weiteres Gedankengebäude, ein flüchtige Idee.
Das "Ich"-Konzept scheint im Grunde nur eine unzulässige Vereinfachung einer unfassbaren Realität zu sein und mit dieser Vereinfachung gehen eine unfassbare Menge an Konsequenzen einher, die einschränkend wirken, sich selbst verstärkend,... und den unfassbaren, erstaunlichen aber eigentlich permanent präsenten Teil der Realität ausschließend...
"Ich" war "mir" im Grunde erstmal böse, dass "ich" so viel Zeit und Energie in genau diesen Weg (Hin zu einer besseren Zukunft und weg von einem nicht zufriedenstellenden Ist) investiert hatte. vielleicht war ich auch erschüttert... was ja inhaltlich auch irgendwie stimmt.... mein Ich ist erschüttert... das Verständnis von meinem Ich und dem Wesen der anderen ist erschüttert.... diese Erschütterung hat erstmal Verunsicherung hinterlassen
daneben ändert sich gerade nochmal viel im äußeren: Jobwechsel mit einer Urlaubsphase, die sich gerade dem Ende entgegen neigt
es beruhigt sich gerade alles wieder etwas, weil Zeit da war... aber "ich muss mich" irgendwie neu sortieren... da ist die Frage, was will ich denn eigentlich tun?
wieder zuhause nach einer Reise stellte sich die Erkenntnis ein, dass das Handeln wie es bisher war, nicht mehr ganz funktioniert... ich strebe nicht mehr so sehr nach vorne, in eine Zukunft... u.a. weil sie nicht mehr so bedeutend erscheint.
damit hat das was ich gerade tue, einen völlig neuen Kontext und damit andere Bedeutung. Der Fokus rutscht weg vom Handeln... und hinterlässt erst mal eine Lücke... das war irritierend... und sogar etwas bedrohlich. Denn wenn ich jetzt nicht glücklich bin, dann werde ich es ja auch irgendwie nie sein.... weil das empfinden sowieso nur im Jetzt geht...
Ist das irgendwie verständlich?
irgendwie hat die Erschütterung eine innere Ordnung aufgelöst, mindestens teilweise... und es sucht nach einer neuen Ordnung....
also findet irgendwie ein Neusortieren meines Alltags statt...
die Gedankengebäude spielen dabei immer noch eine Rolle. Um Deine Frage zu beantworten...
trotzdem scheint es ja irgendwie einen Fokus zu geben... einen Fokus des Bewusstseins, was durch meinen Körper dringt und mit ihm agiert... vielleicht interagiert... einerseits
andererseits sind da Gedanken.... die veränderlich sind... abhängig von geglaubten und verinnerlichten Modellen... also vom Fokus... das beschäftigt mich auch noch...
lg
veronika
tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Langsam macht sich die Erkenntnis breit, dass ich eigentlich ziemlich schockiert war, dass so vieles, was in meinem Leben ein Motor war, eigentlich ein Fake, ein Gedanke, nichts substantielles war...
will sagen, ich war sehr auf eine irgendwie anders geartete Zukunft ausgerichtet, ein dann und dort wird alles gut, da werde ich glücklich sein...
mit dem Verständnis, dass das ich ein nur eine Idee, ein Modell, ein Erklärungsversuch ist, war eigentlich auch klar, dass ein Streben nach einem besseren Ich-Zustand, sei es über Therapie oder über spirituelle oder esoterische Methoden, unsinnig ist, weil es immer auch auf der Ich-Idee basiert und damit nur ein weiteres Gedankengebäude, ein flüchtige Idee.
Das "Ich"-Konzept scheint im Grunde nur eine unzulässige Vereinfachung einer unfassbaren Realität zu sein und mit dieser Vereinfachung gehen eine unfassbare Menge an Konsequenzen einher, die einschränkend wirken, sich selbst verstärkend,... und den unfassbaren, erstaunlichen aber eigentlich permanent präsenten Teil der Realität ausschließend...
"Ich" war "mir" im Grunde erstmal böse, dass "ich" so viel Zeit und Energie in genau diesen Weg (Hin zu einer besseren Zukunft und weg von einem nicht zufriedenstellenden Ist) investiert hatte. vielleicht war ich auch erschüttert... was ja inhaltlich auch irgendwie stimmt.... mein Ich ist erschüttert... das Verständnis von meinem Ich und dem Wesen der anderen ist erschüttert.... diese Erschütterung hat erstmal Verunsicherung hinterlassen
daneben ändert sich gerade nochmal viel im äußeren: Jobwechsel mit einer Urlaubsphase, die sich gerade dem Ende entgegen neigt
es beruhigt sich gerade alles wieder etwas, weil Zeit da war... aber "ich muss mich" irgendwie neu sortieren... da ist die Frage, was will ich denn eigentlich tun?
wieder zuhause nach einer Reise stellte sich die Erkenntnis ein, dass das Handeln wie es bisher war, nicht mehr ganz funktioniert... ich strebe nicht mehr so sehr nach vorne, in eine Zukunft... u.a. weil sie nicht mehr so bedeutend erscheint.
damit hat das was ich gerade tue, einen völlig neuen Kontext und damit andere Bedeutung. Der Fokus rutscht weg vom Handeln... und hinterlässt erst mal eine Lücke... das war irritierend... und sogar etwas bedrohlich. Denn wenn ich jetzt nicht glücklich bin, dann werde ich es ja auch irgendwie nie sein.... weil das empfinden sowieso nur im Jetzt geht...
Ist das irgendwie verständlich?
irgendwie hat die Erschütterung eine innere Ordnung aufgelöst, mindestens teilweise... und es sucht nach einer neuen Ordnung....
also findet irgendwie ein Neusortieren meines Alltags statt...
die Gedankengebäude spielen dabei immer noch eine Rolle. Um Deine Frage zu beantworten...
Sie gehören allen, jedem, der daran teilnehmen mag (so wie viele am Ich-Konzept teilnehmen, aber wie das eigentlich geht, entzieht sich meiner Erkenntnis), keinem, denn da ist ja keiner, der denkt....Gehören die Gedankengebäude Jemandem?
trotzdem scheint es ja irgendwie einen Fokus zu geben... einen Fokus des Bewusstseins, was durch meinen Körper dringt und mit ihm agiert... vielleicht interagiert... einerseits
andererseits sind da Gedanken.... die veränderlich sind... abhängig von geglaubten und verinnerlichten Modellen... also vom Fokus... das beschäftigt mich auch noch...
lg
veronika
Re: Veronikas
???Sie gehören allen, jedem, der daran teilnehmen mag (so wie viele am Ich-Konzept teilnehmen, aber wie das eigentlich geht, entzieht sich meiner Erkenntnis), keinem, denn da ist ja keiner, der denkt....Gehören die Gedankengebäude Jemandem?
„Dunkel war’s, der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Wagen blitzesschnelle,
langsam um die Ecke fuhr.“
Veronika, was nutzen Worte die sich wiedersprechen? ;-)
„Sie gehören allen,… … keinem, denn da ist ja keiner,“ ei was denn nun? ;-)
Untersuche in dir: Ist da Jemand da drin?
_()_
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Veronikas
Hallo
In "meiner" Wahrnehmung finde ich dieses Ich nicht. Da ist keine Instanz, kein Prinzip, keine Person. Da sind Gedanken, da ist Beobachtung, das sind Empfindungen, Gefühle,.. aber dieses ich, das die Gedanken denkt, ist nicht wahrnehmbar. Es gibt den denker, der die Gedanken erschafft, nicht. Sie erscheinen... genau wie Gefühle und Empfindungen. Das ist Beobachtung von all dem, aber nicht der beobachter...
Das ich ist nur ein Konzept. Das Konzept des ichs ist eben nur ein Modell einer komplexen Realität. Da sind Bewusstsein und Wahrnehmung und Gedanken und und... aber kein ich, keine Grenze zu etwas anderem, irgendwie nicht mal innen und außen,...
Naja, aber gleichzeitig gibt es ein Gespräch. Ein Joram schreibt hier und veronika antwortet. Und andere schreiben hier auch... die teilen irgendwie Konzepte. Konzepte und Modelle von Ich oder eben nicht-ich.
Wie kann ich in mir untersuchen.... wenn da keiner drin ist... und trotzdem untersuche ich. Um dich zu zitieren "ei was denn nun?"
Hier ist das Dilemma und der widerspruch, vielleicht ein paradoxon... wie kann ich in mir untersuchen, wenn da kein in mir ist. Wie kann ich dir antworten, wenn da keiner war, der eine frage hätte, stellen können?
vielleicht hab ich aber einfach was noch nicht ergründet und sitze auf dem Schlauch?!
So jedenfalls komm ich zu dem Schluss, dass die Gedankengebäude keinem und allen gehören...
Gedanken scheinen zu kommen und zu gehen, Gedankengebäude sind nicht mehr als Gedanken und damit flüchtig. Tatsächlich gibt es aber Gedanken, die von vielen Menschen geteilt und immer wieder wiederholt werden und damit vielen gehören, wie bspw. Das Konzept "Ich".
Dieses Konzept hat immense Implikationen und Konsequenzen, von denen offensichtlich auch viele "geshared" werden. Wem gehören die? Allen, niemandem,... allen die daran teilnehmen, niemand weil keiner da ist... aber wiederholt eigentlich diese Konzepte... und sorgt damit für die Kontinuität.... die ja auch nur eine Illusion ist und nur aus Wiederholung besteht...
Wenn ich das Ich in mir untersuche, ist das etwas wie nur eine Annahme, die nicht weiter überprüft war. Die Annahme es gäbe ein ich... Wenn ich weiter untersuche, ist da keiner... trotzdem nehme ich an der Übereinkunft hins. Der Annahme es gäbe ein ich teil, wenn ich das Ergebnis meiner Untersuchung verbalisiere.
Ei, was denn nun?
Mit freundlichen Fragezeichen
Veronika
Diese Frage beinhaltet ziemlich genau den Widerspruch, der mich beschäftigt:Untersuche in dir: Ist da Jemand da drin?
In "meiner" Wahrnehmung finde ich dieses Ich nicht. Da ist keine Instanz, kein Prinzip, keine Person. Da sind Gedanken, da ist Beobachtung, das sind Empfindungen, Gefühle,.. aber dieses ich, das die Gedanken denkt, ist nicht wahrnehmbar. Es gibt den denker, der die Gedanken erschafft, nicht. Sie erscheinen... genau wie Gefühle und Empfindungen. Das ist Beobachtung von all dem, aber nicht der beobachter...
Das ich ist nur ein Konzept. Das Konzept des ichs ist eben nur ein Modell einer komplexen Realität. Da sind Bewusstsein und Wahrnehmung und Gedanken und und... aber kein ich, keine Grenze zu etwas anderem, irgendwie nicht mal innen und außen,...
Naja, aber gleichzeitig gibt es ein Gespräch. Ein Joram schreibt hier und veronika antwortet. Und andere schreiben hier auch... die teilen irgendwie Konzepte. Konzepte und Modelle von Ich oder eben nicht-ich.
Wie kann ich in mir untersuchen.... wenn da keiner drin ist... und trotzdem untersuche ich. Um dich zu zitieren "ei was denn nun?"
Hier ist das Dilemma und der widerspruch, vielleicht ein paradoxon... wie kann ich in mir untersuchen, wenn da kein in mir ist. Wie kann ich dir antworten, wenn da keiner war, der eine frage hätte, stellen können?
vielleicht hab ich aber einfach was noch nicht ergründet und sitze auf dem Schlauch?!
So jedenfalls komm ich zu dem Schluss, dass die Gedankengebäude keinem und allen gehören...
Gedanken scheinen zu kommen und zu gehen, Gedankengebäude sind nicht mehr als Gedanken und damit flüchtig. Tatsächlich gibt es aber Gedanken, die von vielen Menschen geteilt und immer wieder wiederholt werden und damit vielen gehören, wie bspw. Das Konzept "Ich".
Dieses Konzept hat immense Implikationen und Konsequenzen, von denen offensichtlich auch viele "geshared" werden. Wem gehören die? Allen, niemandem,... allen die daran teilnehmen, niemand weil keiner da ist... aber wiederholt eigentlich diese Konzepte... und sorgt damit für die Kontinuität.... die ja auch nur eine Illusion ist und nur aus Wiederholung besteht...
Wenn ich das Ich in mir untersuche, ist das etwas wie nur eine Annahme, die nicht weiter überprüft war. Die Annahme es gäbe ein ich... Wenn ich weiter untersuche, ist da keiner... trotzdem nehme ich an der Übereinkunft hins. Der Annahme es gäbe ein ich teil, wenn ich das Ergebnis meiner Untersuchung verbalisiere.
Ei, was denn nun?
Mit freundlichen Fragezeichen
Veronika
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