Jetzt kann es ja keinen Schaden mehr anrichten :)
hihi^^
mal ne unwissende frage in diesem zusammenhang - woher weisst du eigentlich, dass es mich gibt und ich nicht erst in dem moment auftauche, in dem du hier ne antwort liest? hab heute so ne "komischen" gedankengang wahrgenommen.
nachtrag: gerade (war eigentlich mit dem post durch, noch gesehen, dass du was geantwortet hast). passt zu der frage oben. ich schreibe unten zu 5. was dazu
Da sowieso alles nur Etiketten sind für das Erleben des unfaßbaren Prozesses, (oder wie man das nun ausdrücken sollte), ist es auch kein Problem, Personalpronomen und Namen zu verwenden.
gut ;) weil nondual zu kommunizieren ist wirklich schwer. wobei eine kommunikation auf "'ich' bemerke" basis ne grundlage der gewaltfreien kommmunikation (gfk) ist.
im alltag aber noch übungssache nur "zuzusehen", was passiert.
Deine Frau ist natürlich auch herzlich willkommen hier!
soll sie ne pn an dich schreiben, wegen der rechtefreigabe?
ist einfach so, dass wir uns ja auch mal unterhalten (machen eheleute manchmal) - und wenn ich ihr nun statt kurs mit dp antworte, verwirrts sie ein wenig, sie kann aber vielem folgen.
haha, es geht etwas besser, seitdem ich den Zenstock wegpacken konnte. Und wir bringen dir gerne das Fragestellen bei, wir können gut Verstärkung gebrauchen!
:)
gerne - ich bemerke ein interesse in meiner wahrnehmung. obwohl es eigentich keinen unterschied zwischen großen und kleinem interesse gibt, suggeriere ich dir hier mal grooßes interesse.
Wenn du irgendwelche Zweifel hast, dass da doch ein Ich ist, das auch nur ein paar Fäden in der Hand hat, sag' Bescheid, damit wir das klären können.
zweifel weniger, konnte heute aber bemerken, dass sich viele alte gewohnheiten meldeten und auf ihre "daseinsberechtigung" pochten. es ebbt aber immer mehr ab, denn sie laufen ins leere.
generell zum thema noch: mir fällt auf, dass ich unglaublich viel von "altem" "wissen" über bord werden muss. nur mal als beispiel "reinkarnation". bekommt plötzlich ne ganz andere bedeutung/sichtweise.
Und, sei gewarnt: die Identifikationsfalle ist in jedem Moment bereit, zuzuschnappen. Erst mal ist es eine Hürde, die alte Identifikation als "zweifelnder Sucher" zu durchschauen. Und danach kann man sich ganz prima als "erleuchteten Ichlosen" oder gar "Befreier" fühlen.
siehe eins weiter oben. "mein" hauptthema war ja der "freie wille" und die damit verbundene schuld. die "badewanne" läuft gerade ab, muss aber noch ein wenig geschrubbt werden.
was ich "dauerhaft" fühle, wird sich zeigen ;) die "hochs" und "tiefs" - die auch nur aus dem fehlurteil der identifikation (was ja auch nur wieder wahrnehnung und vorgegeben ist) - rühren, werden weniger.
und erzähl mir nix vom hamsterrad "aufwachen" zu wollen. ;) das zu beenden war ja hier ne tolle möglichkeit. weil "ich" war ja nie "eingeschlafen".
Ich würde dir gerne die "offiziellen" Bestätigunsfragen stellen. Würdest du sie bitte gründlich und ausführlich beantworten?
ok, wenns zu wenig ist, nachfragen bitte.
ich antworte mal aus der erfahrung, nicht (oder nur bedingt) aus der theorie
praktisch nehme ich die frage wahr, wer hier wen fragt ;) vielleicht beantwortest du sie dir ja nur selbst, damit du lernen kannst. wo war doch gleich dein ich? ^^
1. Gibt es ein Ich in irgendeiner Form oder Zustand?
nein. wahrnehmung geschieht einfach. gedanken/gefühle tauchen auf und verschwinden wieder wie sie gekommen sind im nichts. es gibt keinen "betrachter" im sinne einer "ich"-identifikation, sondern nur gewahrsein von dem, was ist/"sich zeigt".
2. Erkläre, wie das "ich" funktioniert, und wie es kam, dass du es durchschaut hast. Was hat dich überzeugt?
das "ego" gaukelt vor, dass "ich" schöpfer meiner gedanken und gefühle bin, dass "ich" bin, was ich denke, fühle, tue; auch der körper bin, den "ich" "sehe".
es zeigt gedanken/gefühle und erzählt uns, dass wir das sind.
es bedient sich sich dabei unserer unschuld, alles für wahr zu halten, was wir wahrnehmen (da wir nichts anderes als wahrnehmung/sein sind). da wir aus dem ego heraus nur die sicht des egos wahrnehmen, bauen wir gegen alles "im außen" (was letztlich nur die 'innere' gedankenwelt des egos ist) eine abwehr auf ("gott" könnte ja kommen und uns für die trennung strafen). somit kapselt uns das ego in "seiner" welt ein und hält uns gefangen in "seiner" "wirklichkeit".
simpel gesagt ist das ego die frage "wie ist es, nicht eins zu sein". und jede frage ans ego (durch sich selbst) antwortet darauf. mit allen feinheiten, nuancen und problemen die daraus resulieren.
im grunde ist diese erklärung aber genauso unsinnig wie ein fliwatüt oder der weihnachtsmann. beides gibts nicht.
überzeugt hat mich die erkenntnis, dass es sich bei dem gesehenen/erlebten "film" nicht um "meinen" film handelt, den ich erzeuge, sondern dass ich ihn nur wahrnehme und keinerlei einfluss auf das geschehen habe, war der überzeugende schritt.
bildhaft also eine ent-identifikation mit dem schauspieler, mit der rolle, mit dem film, mit der leinwand, mit dem kino, mit der welt.
...und natürlich die zenfolter... ;)
3. Wie fühlt es sich an, erwacht, d.h. von dieser Vorstellung befreit zu sein?
gut *gg*
grenzenlos und frei, glücklich, liebevoll (meistens^^)
es bereitet zunehmend weniger schwierigkeiten, sich auf gefühle ein zu lassen.
4. Wie würdest du das jemandem erklären, der noch nie die Existenz eines eigenständigen "Ichs" bezweifelt hat und nichts von alldem gehört hat?
das "wie" streichen, dann wäre die antwort: nein.
"ich" weiss nicht, "wie". über sowas mache ich mir schon länger keine gedanken mehr. im grunde sage "ich", was "ich" sage. vielleicht wäre es eine frage "wo ist das ich?", vielleicht auch was anders. meine kinder frage ich immer, ob sie auf den "miesmacher" hören wollen, wenn sie es sich all zu schwer machen. gerne zeigen ich ihnen dann ein süßes kinderbild von ihnen und frage, was der da auf dem bild meinen würde. [würde ich auch nicht, wenns nicht passen würde. da aber der "große" (9) sehr viel selbsthass wahrnimmt, ist das ein wunderbares mittel, ihn zu anderen gefühlen über sich selbst zu bringen.]
und überhaupt finde ich es ne freche fangfrage, wie ICH was machen würde. als ob ICH da was entscheiden kann.
Macht dir das eigentlich keine Angst, dass da niemand ist?
Wird dir nicht zumindest schwindlig?
schwindelig machen mich manche wahrnehmungen schon. aber sie verblassen bald auch wieder.
und achterbahn fand ich schon immer schön ;)
auch wenn es sich widerspricht, aber das "nichts" ist unglaublich "viel". die welt hier ist nichts.
einheit (das wort ist so abgegriffen) ist auch da, auch wenn da niemand ist.
das nichts ist nicht schwarz und tot, sondern - äh, halt das gegenteil ;) leben, freude, liebe, glück - aber untrennbar.
und alleine wahrzunehmen, dass es da keinen zenstock gibt.... wunderbar ;)