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Re: Veronikas

Posted: Wed Apr 25, 2018 6:11 am
by Joram
Hi :-)

Und?
Hat sich inzwischen was verändert?
Kommen wieder die alten Gewohnheiten hoch, oder ist immer noch lebendige Stille da?

:-)

_()_

Re: Veronikas

Posted: Fri May 04, 2018 12:03 pm
by Veronika
HI, Joram

es ist mal so und mal so. Aber grundlegend hat sich trotzdem was verändert. "Ich" kehre immer wieder in diesen ruhigeren und weiteren Raum zurück und genieße die Stille dort... Und das Verstehen, dass das Ich und im Grunde alles was wir so denken eine Reduzierung der Komplexität des Lebens ist, die aber dem was eigentlich ist, dem Leben selbst, dem was sich eben nicht mit Worten beschrieben lässt, nichts ausmacht. Das leben geschieht sowieso, egal was in meinem Kopf oder in meinen Gefühlen oder Empfindungen passiert.... während ich meinen Gedanken nachhänge, schient eben die Sonne da draußen oder es regnet. Einfach so. und immer weiter... scheinbar ohne Anfang und Ende.... denn die sind gar nicht erfahrbar, Anfang und Ende.... sind nur Gedanken, Vorstellungen....
Nein, leider, ist es in mir nicht still, aber ruhiger...
Vieles ist ein gutes Stück unpersönlicher geworden.... vieles betrifft "mich" aber noch sehr. Aber "ich" kehre immer wieder zurück.

Aber schön, dass Du nochmal fragst ;-)

Falls Du noch Impulse für mich hast, die "mein" Sein in der Lebendigen Stille fördern... gerne...

Hab einen wunderschönen Tag
lg
Veronika

Re: Veronikas

Posted: Fri May 04, 2018 12:29 pm
by Joram
Nein, leider, ist es in mir nicht still, aber ruhiger...
Das Leben ist nie wirklich "still", so wie ein Fluss nicht still ist.
Wird der Fluss still, so wird er zu einer Pfütze.

"ruhiger" ist super.
Und wenn nur noch „Fließen“ ohne „Fließender“ da ist, dann wird es still ;-)
Stilles fließen.

_()_

Re: Veronikas

Posted: Sun May 20, 2018 7:03 pm
by Veronika
Ich fürchte ich hatte eine andere Erwartung wie es sich anfühlen würde...

Re: Veronikas

Posted: Mon May 21, 2018 5:15 am
by Joram
Und jetzt?
Willst du weiter machen?

_()_

Re: Veronikas

Posted: Mon May 21, 2018 2:17 pm
by Veronika
Na klar

Re: Veronikas

Posted: Mon May 21, 2018 5:10 pm
by Joram
Ich fürchte ich hatte eine andere Erwartung wie es sich anfühlen würde...
Was hattest du erwartet und was ist erkannt worden?

_()_

Re: Veronikas

Posted: Tue May 22, 2018 7:32 pm
by Veronika
Hi

Ich hatte erwartet, es würde ruhiger und friedlicher in "mir", wenn ich mehr von der Wirklichkeit erkenne.

Erkannt wurde: Wir verwechseln unsere Bilder und Modelle mit der Wirklichkeit, die so unendlich und unfassbar ist. Vielleicht haben wir sogar Sprache erfunden, um dieser Unfassbarkeit "Herr" zu werden... und dann haben wir die Sprache und die Modelle zum Eigentlichen erhoben und das Unfassbare, das Leben, das Lebendige, das Alles, was wir sind, was uns umgibt, was über all ist, vergessen... sozusagen.
Ein wenig mehr von der Wirklichkeit ist erkannt... u.a. eben auch, dass auch das Ich eben nur Erklärungsversuch für Bewusstsein und Wahrnehmung, die "einfach so" existiert, ist... ein trügerischer Erklärungsversuch.
Es ist auch wahrgenommen, dass es eben alles irgendwie "so" ist... unfassbar... unendlich... komplex...

Ich wollte einen anderen Zustand dadurch, dass etwas außerordentliches erkannt wurde... tatsächlich aber ändert sich nix und alles...

Gerne wäre "ich" dauerhaft und stabil in diesem Gewahrsein des Unfassbaren, aber wenn mich in meinem Arbeitskontext irritiert, reagiert alles immer noch genau gleich... mit Aufregung und Enge... und es dauert, bis "ich" sich erinnert, dass es auch eine völlig andere Betrachtungsweise gibt.... und wechselt die Perspektive und es wieder Weiter wird...

Ich dachte es wird friedlich. es ist friedlicher, aber irgendwie nur leise... sozusagen

lg
Veronika

Re: Veronikas

Posted: Wed May 23, 2018 6:12 am
by Joram
Ich dachte es wird friedlich. es ist friedlicher, aber irgendwie nur leise... sozusagen

Friedlich hat mit der Annahme „dessen was ist“, mit erkennen dessen „Traumgleiche Natur“,
oder ganz einfach mit der Kontemplation der Frage:

Was ist wirklich wichtig?

Zu tun.

:-)

_()_

Re: Veronikas

Posted: Thu May 24, 2018 10:14 am
by Veronika
Guten Morgen
In der letzten Zeit wurde bor allem spürbar woe oft "ich" hinter einem gewünschten anderen Zustand her hetze. Ich möchte mich friedlich fühlen und nicht angestrengt. Glücklich statt aufgeregt. Wach statt müde.
Ein Grossteil des unfriedens hängt daran nicgt im jetzt mit dem zu sein was ist... sondern Wünschen, also Gedanken hinterher zu hängen, die von einem größeren Glück erzählen.
Erwacht statt gefangen in alltäglichen Kümmernissen.

Ist das wichtig?
Neee, das sind eben auch mur Gedankenmuster...

Re: Veronikas

Posted: Thu May 24, 2018 10:26 am
by Joram
Ein Grossteil des unfriedens hängt daran nicgt im jetzt mit dem zu sein was ist... sondern Wünschen, also Gedanken hinterher zu hängen, die von einem größeren Glück erzählen.
Erwacht statt gefangen in alltäglichen Kümmernissen.

Ist das wichtig?
Neee, das sind eben auch mur Gedankenmuster...

Was hält fest?
Ist das was festhält real?

_()_

Re: Veronikas

Posted: Sat May 26, 2018 8:21 am
by Veronika
Hi

Das festhalten war nicht bewusst oder wahrgenommen. Ja, da ist festhalten und da war der Gedanke : ich halte fest. Das ich, das festhält, ist aber wieder nicht lokalisierbar... dieses ich existiert nicht.
Das festhalten ist aber erfahrbar. Bei genauerer Betrachtung ist da aber nur die Empfindung von schwere und Stabilität. Und ein Gedanke, dass das festhalten ist und allerlei psychologische Ansätze über die Gründe, die sich aber alle auf ein "ich" beziehen.
Bei genauerem nachspüren wird es schnell langweilig, dieses schwere... und wird abgelöst von anderen Empfindungen, die ein schönes Lied aus dem Radio auslösen.

In meinen Gedanken taucht inzwischen immer wieder die Frage auf: wenn es kein ich gibt, wie kommt all die Stabilität dieser Konzepte zustande, Konzepte wie das "ich"? Oder Konzepte wie "Ziele verfolgen "? Das ich erscheint mir wie eine weit verbreitete Gewohnheit? Aber hat diese Gewohnheit? Das Verhalten, das "ich" habe und an "mir" wahrnehme, erscheint wie eine Gewohnheit. Durch viele Wiederholungen automatisiert. Aber wie soll das gehen? Wenn es kein ich gibt... als Assoziation dazu taucht das Verhalten von Tieren in der Gefangenschaft auf, die immer gleiche Kreise ziehen, sogar wenn der käfig verändert wird.

Das beschreibt gut, wie "ich" mich in letzter Zeit vermehrt gefühlt habe. Da ist eine neue weite, durch die Erkenntnis der ich-Illusion, und die wege, die beschritten werden, sind aber vielfach die ausgetretenen Pfade... Inmitten einer weite, einer Freiheit... das ist irgendwie verrückt.

Re: Veronikas

Posted: Sat May 26, 2018 4:18 pm
by Joram
Schlüssel zur Veränderung ist das Erkennen. Bewusst machen.
Wenn das Unbewusst bewusst wird, entsteht als Ergebnis davon die Veränderung.
Neue Verhaltensmustern entstehen.

Je wichtiger Etwas ist, desto mehr Leiden entsteht.
Ob weil man es nicht verlieren will, oder weil man es nicht hat.

Was ist wirklich wichtig, wenn alles sich verändert/ traumgleich ist?

Untersuche :-)

_()_

Re: Veronikas

Posted: Sun May 27, 2018 1:56 pm
by Veronika
Keine Ahnung.
Die Auseinandersetzung mit der Frage löst Verwirrung aus. Gedanken wie: wenn ich wüsste, wie diese Welt funktioniert, wüsste ich, was wichtig ist,... tauchen auf... Gedanken wie: eigentechnisch weiss ich schon so lange nicht mehr war der Sinn in diesem Leben ist...
Ich hab versucht zu lernen mich in dieser verwirrenden Welt sicher zu fühlen.
Jetzt ist es so aus, als wäre ausser dem unmittelbaren Moment sowieso nichts realer als ein Gedanke. Was ist dann noch wichtig? Wenn sowieso alles eher einem Traum ähnelt, flüchtig ist? Wenn das was ich Welt genannt habe, nur meine Wahrnehmung der Welt ist...
Wie kann denn in unmittelbarer Wahrnehmung das wichtige identifiziert werden?

Da ist Wahrnehmung und irgendwie offensichtlich leben und empfinden... und Gefühle kommen und gehen.... und Gedanken... Geräusche...

Wenn ich schönes betrachte, eine Blume, ein bild, einen Raum, wird es ruhiger. Oder wenn ich zeit mit Menschen verbringe... ist das ein Hinweis?
Verwirrung....

Re: Veronikas

Posted: Sun May 27, 2018 2:18 pm
by Joram
Was ist dann noch wichtig? Wenn sowieso alles eher einem Traum ähnelt, flüchtig ist?
Genau das ist die Frage.
Was ist dann noch wichtig?

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