Re: Direct Pointing
Posted: Tue Jul 16, 2013 3:32 pm
Liebe Renate,
sozusagen im Hintergrund bleibt. Aber natürlich ist es das gleiche Ich, welches sich
in diesem Fall mit auftauchenden Gedanken identifiziert. Das würde heißen,
dass versucht wird, das Erkennen der Illusion zu umgehen.
Es kann aber auch sein, dass darüber zu schreiben und weder Ich noch Mein zu verwenden,
an die Grenzen des Verstandes stößt und dann doch wieder ein Ich oder Mein auftaucht,
sowohl in Gedanken als auch in Formulierungen.
Wenn ich denke, dass meine Gedanken gelenkt werden, ist dass aber nur weiterer Gedanke.
Meine Gedanken sind Gedanken, die einfach nur auftauchen. Es existiert kein Lenker und kein Denker.
unumstößliche Tatsache war, dass es meine und mich gibt.
Aber beim Nachsuchen stellt sich heraus, dass er es nicht ist. Es gibt da die Summe von
Körper, Name, Geschichte, Ort, Beruf, Familie, Überzeugungen, Eigenschaften,
die addiert dieses Ich, welches sich mit all den Dingen identifiziert, ergibt.
Also ein Gedankenkonstrukt, welches sich hartnäckig am Leben hält, materialisiert,
manchmal zu Luft wird, sich dann wieder verfestigt, dann wieder auflöst.
dass sich das Auflösen der körperlichen Grenzen z.b. stärker, tiefer anfühlt.
Oder auch, dass der Verstand nicht daran zweifelt, dass es mich nicht gibt.
Also findet subtil Identifizierung mit einem Ich statt bzw. mit einer bestimmten Vorstellung, wie
es sich ohne Ich (für mich) anfühlen sollte. Paradox.
In Wirklichkeit gibt es keinen Täter, sondern nur weiterwerden, Zweifel, Glauben etc.
Liebe Grüße
Martin
Vielleicht ein Ich, welches sich hinter dem als Illusion erkannten Ich versteckt,In dem Moment, in dem du denkst das deine Gedanken gelenkt
werden, wer ist da deine ?
sozusagen im Hintergrund bleibt. Aber natürlich ist es das gleiche Ich, welches sich
in diesem Fall mit auftauchenden Gedanken identifiziert. Das würde heißen,
dass versucht wird, das Erkennen der Illusion zu umgehen.
Es kann aber auch sein, dass darüber zu schreiben und weder Ich noch Mein zu verwenden,
an die Grenzen des Verstandes stößt und dann doch wieder ein Ich oder Mein auftaucht,
sowohl in Gedanken als auch in Formulierungen.
Wenn ich denke, dass meine Gedanken gelenkt werden, ist dass aber nur weiterer Gedanke.
Meine Gedanken sind Gedanken, die einfach nur auftauchen. Es existiert kein Lenker und kein Denker.
Das Gefühl entsteht automatisch, ohne zu hinterfragen. Weil es eine bis vor kurzemWie entsteht das Gefühl, das es deine sind?
unumstößliche Tatsache war, dass es meine und mich gibt.
Nein, finde ich nicht, obschon die Versuchung auftritt, zu sagen, na, es ist der Körper.Martinma hat geschrieben: Dann beginne ich wieder die Suche nach dem ICH.
Renate hat geschrieben: Und? findest du es in irgend einer Form?
Aber beim Nachsuchen stellt sich heraus, dass er es nicht ist. Es gibt da die Summe von
Körper, Name, Geschichte, Ort, Beruf, Familie, Überzeugungen, Eigenschaften,
die addiert dieses Ich, welches sich mit all den Dingen identifiziert, ergibt.
Also ein Gedankenkonstrukt, welches sich hartnäckig am Leben hält, materialisiert,
manchmal zu Luft wird, sich dann wieder verfestigt, dann wieder auflöst.
Tiefer hat mit subjektiver Wahrnehmung zu tun. Ein Glaube, ein Gedanke. Gemeint habe ich damit,Martin hat geschrieben: Es ist auch nicht jeden Tag gleich.
An manchen Tagen gehen die Uebungen tiefer als an anderen.
Renate hat geschrieben: Was bedeutet "tiefer" in deinem Satz?
"Tiefer" impliziert ein "Etwas" in das es sinken kann. Schau ob du da was findest.
dass sich das Auflösen der körperlichen Grenzen z.b. stärker, tiefer anfühlt.
Oder auch, dass der Verstand nicht daran zweifelt, dass es mich nicht gibt.
Also findet subtil Identifizierung mit einem Ich statt bzw. mit einer bestimmten Vorstellung, wie
es sich ohne Ich (für mich) anfühlen sollte. Paradox.
In Wirklichkeit gibt es keinen Täter, sondern nur weiterwerden, Zweifel, Glauben etc.
Liebe Grüße
Martin