Wahrnehmung ist einfach da. Einen Wahrnehmer dafür anzunehmen überflüssig. Bisher ist da die Erfahrung, dass das Wahrnehmen selber stets die Form dessen annimmt, was wahrgenommen wird. Das Wahrnehmen kann nicht von der Wahrnehmung getrennt werden. Es ist so einfach … „zu“ einfach?
Nun zum „Gegenüber“:
1. Da sind die direkten Sinneseindrücke Sehen und Hören, bei mehr Nähe auch Geruch und Hautkontakt. 2. Die lösen mit nur einer geringen Zeitverzögerung innere Bilder, also Gedanken aus. Tja-ha, stimmt: Wasauchimmer da ist, es sind die Gedanken dazu, die wahrgenommen werden. Das ist so ein bisschen unheimlich. A: Spreche ich damit jemand anderes nicht seine Existenz ab? (… wohl nicht allgemein, sondern nur in diesem Wahrnehmungskosmos) und B: Wird es da nicht „plötzlich“ recht einsam ums „mich“? Kaum getippt, muss ich schon schmunzeln darüber.
O.k., die Beobachtungsaufgabe für den Alltag steht:
Wenn dieses Gefühl, einen „Ich-Kern“ verteidigen zu müssen, wieder auftritt schaue ich mit allen Sinnen nach, ob dieser Ich-Kern gefunden werden kann, oder ob es sich nur so anfühlt.
Morgenstund hat Gold im Mund.
- Barbarossa
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Re: Morgenstund hat Gold im Mund.
:-)Das Wahrnehmen kann nicht von der Wahrnehmung getrennt werden. Es ist so einfach … „zu“ einfach?
Warum sollte es kompliziert sein müssen.
Beschreibe mir erstens "das Wahrnehmen", und zweitens "das Wahrgenommene", aus der Erfahrung/Beobachtung.Bisher ist da die Erfahrung, dass das Wahrnehmen selber stets die Form dessen annimmt, was wahrgenommen wird
Sehr schön.Tja-ha, stimmt: Wasauchimmer da ist, es sind die Gedanken dazu, die wahrgenommen werden. Das ist so ein bisschen unheimlich. A: Spreche ich damit jemand anderes nicht seine Existenz ab? (… wohl nicht allgemein, sondern nur in diesem Wahrnehmungskosmos) und B: Wird es da nicht „plötzlich“ recht einsam ums „mich“? Kaum getippt, muss ich schon schmunzeln darüber.
Sollen wir noch weiter darauf eingehen, oder ist das jetzt klar?
Sehr gut. :-)O.k., die Beobachtungsaufgabe für den Alltag steht:
Wenn dieses Gefühl, einen „Ich-Kern“ verteidigen zu müssen, wieder auftritt schaue ich mit allen Sinnen nach, ob dieser Ich-Kern gefunden werden kann, oder ob es sich nur so anfühlt.
Re: Morgenstund hat Gold im Mund.
Erst 2 Tage im verstärkt alltäglichen Beobachtungsmodus und einiges verschiebt sich zunehmend …
Ok., Wasauchimmer wahrgenommen wird, wird zu Gedanken „prozessiert“, in Gedankenstoff übersetzt“, was dann vom Wahrnemer wahrgenommen wird … DAS ist die „Illusion“: Der Wahrnehmer ist gedacht, die Gedanken sind gedacht … der logische Schluss daraus ist, weil Gedanken nur Gedanken sind, dass gedachter Wahrnehmer und davon „getrennt“ gedachte Gedanken tatsächlich eins sind. Das was ist, sind direkt erfahrene Sinneseindrücke (ein Anblick, ein Geräusch, ein Geruch, Körpergefühl, Geschmack) und direkt wahrgenommene Gedanken. All das wird „verarbeitet“, aus benennenden Gedanken werden interpretierende Gedanken und daraus „erfahrungsgefütterte“ innere Bilder (auch Gedanken), die zu „handlungsauffordernden“ Bildern führen, die wiederum den Körper zu diversen Aktionen bewegen. Für all dieses „Prozessieren“ ist ein Ich nicht notwendig. Da ist lediglich die Beobachtung all dieses „Prozessierens“, dieses gedanklichen Weiterspinnens und an den Körper rückkoppelnden Ereignisses …, dieses „Feuern“ der Neuronen. Das Gefühl, das alles steuern zu können, ist auch wieder ein Gedanke. Das Gefühl, getrennt von allem „Strömen“ dasselbe beobachten zu können aus einer getrennten Position heraus ist ebenso mitten im Strömen. Getrennt sein existiert nicht.
Es dämmert mit regenwolkenverhangenem Himmel … ich muss mal raus, brauche nun eine Prise frische Luft.
Ok., Wasauchimmer wahrgenommen wird, wird zu Gedanken „prozessiert“, in Gedankenstoff übersetzt“, was dann vom Wahrnemer wahrgenommen wird … DAS ist die „Illusion“: Der Wahrnehmer ist gedacht, die Gedanken sind gedacht … der logische Schluss daraus ist, weil Gedanken nur Gedanken sind, dass gedachter Wahrnehmer und davon „getrennt“ gedachte Gedanken tatsächlich eins sind. Das was ist, sind direkt erfahrene Sinneseindrücke (ein Anblick, ein Geräusch, ein Geruch, Körpergefühl, Geschmack) und direkt wahrgenommene Gedanken. All das wird „verarbeitet“, aus benennenden Gedanken werden interpretierende Gedanken und daraus „erfahrungsgefütterte“ innere Bilder (auch Gedanken), die zu „handlungsauffordernden“ Bildern führen, die wiederum den Körper zu diversen Aktionen bewegen. Für all dieses „Prozessieren“ ist ein Ich nicht notwendig. Da ist lediglich die Beobachtung all dieses „Prozessierens“, dieses gedanklichen Weiterspinnens und an den Körper rückkoppelnden Ereignisses …, dieses „Feuern“ der Neuronen. Das Gefühl, das alles steuern zu können, ist auch wieder ein Gedanke. Das Gefühl, getrennt von allem „Strömen“ dasselbe beobachten zu können aus einer getrennten Position heraus ist ebenso mitten im Strömen. Getrennt sein existiert nicht.
Es dämmert mit regenwolkenverhangenem Himmel … ich muss mal raus, brauche nun eine Prise frische Luft.
- Barbarossa
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Re: Morgenstund hat Gold im Mund.
Was wissen Gedanken von Wahrnehmung?
Die selbe Frage anders formuliert:
Wie nah kommen Gedanken über Erfahrung and die eigentliche Erfahrung ran?
Magst du auf folgendes bitte noch eingehen:
Die selbe Frage anders formuliert:
Wie nah kommen Gedanken über Erfahrung and die eigentliche Erfahrung ran?
Magst du auf folgendes bitte noch eingehen:
Beschreibe mir erstens "das Wahrnehmen", und zweitens "das Wahrgenommene", aus der Erfahrung/Beobachtung.Bisher ist da die Erfahrung, dass das Wahrnehmen selber stets die Form dessen annimmt, was wahrgenommen wird
Re: Morgenstund hat Gold im Mund.
1. Gedanken kommen an die direkte Erfahrung der Sinne oder der Emotionen (Freude, Trauer, Schreck, Erregung, Wut, Stolz, …) nicht heran. Gedanken sind ein eigener Bereich. Gedanken benennen Gefühle … aber schon beim Mitteilen des Wortes „Freude“ an Dich werden sicher unterschiedliche Erfahrungen bei Dir assoziiert als bei mir – eben weil Wort-Gedanken niemals die Gefühlserfahrung selber sind.
Ich lerne gerade den genaueren Blick auf Gedanken: Wort-Gedanken, Bild-Gedanken und „Gefühls-Gedanken“. Letzteres ist neu für mich. Bisher hatte ich gedacht, da wäre so ein diffuses Ich-Gefühl. Bei genauerem Hinschauen verschwindet das „Gefühlsmäßige“ aber und übrig bleiben Gedanken zu einem Ich, was aber nicht auffindbar ist. Also noch einmal: Gedanken über Erfahrung berühren die eigentliche Erfahrung nicht.
2. Das Wahrnehmen ist das Zusammenspiel alles Wahrgenommenen hier und jetzt … die Finger auf der Tastatur, meine Müdigkeit, die Gedanken, der Druck an den Fußsohlen … Jetzt kann gedacht werden, dass es ein Subjekt dieses scheinbar objektiven Wahrnehmens hat. (Ein paar sehr schlaue Gedanken können sogar einen gewissen Stolz entfachen … ) Aber dieses scheinbare Subjekt besteht aus Gedanken, ist also selber im Bereich der Gedanken „gefangen“, steht nicht darüber oder sonstewie außerhalb. Auch Gedanken gehören mit zum Wahrgenommenen. Zudem habe ich selten, aber klar Erfahrungen von Gedankenlosigkeit – kein Gedanke, kein Subjekt.
Immer wenn ich möglichst entspannt alles wahrnehme, ist da kein „Wahrnehmungsinstrument“ zu finden. Wahrnehmung verschiebt sich ständig zwischen Gedanken und Sinneseindrücken hin und her … mal ist es ein sehr dynamischer Zustand, mal etwas sehr ruhig Strömendes … diese Suche nach dem Wahrnehmer hat bisweilen etwas sehr verzweifeltes … weil da eben nichts ist außer diesem Wahrnehmen.
Ich lerne gerade den genaueren Blick auf Gedanken: Wort-Gedanken, Bild-Gedanken und „Gefühls-Gedanken“. Letzteres ist neu für mich. Bisher hatte ich gedacht, da wäre so ein diffuses Ich-Gefühl. Bei genauerem Hinschauen verschwindet das „Gefühlsmäßige“ aber und übrig bleiben Gedanken zu einem Ich, was aber nicht auffindbar ist. Also noch einmal: Gedanken über Erfahrung berühren die eigentliche Erfahrung nicht.
2. Das Wahrnehmen ist das Zusammenspiel alles Wahrgenommenen hier und jetzt … die Finger auf der Tastatur, meine Müdigkeit, die Gedanken, der Druck an den Fußsohlen … Jetzt kann gedacht werden, dass es ein Subjekt dieses scheinbar objektiven Wahrnehmens hat. (Ein paar sehr schlaue Gedanken können sogar einen gewissen Stolz entfachen … ) Aber dieses scheinbare Subjekt besteht aus Gedanken, ist also selber im Bereich der Gedanken „gefangen“, steht nicht darüber oder sonstewie außerhalb. Auch Gedanken gehören mit zum Wahrgenommenen. Zudem habe ich selten, aber klar Erfahrungen von Gedankenlosigkeit – kein Gedanke, kein Subjekt.
Immer wenn ich möglichst entspannt alles wahrnehme, ist da kein „Wahrnehmungsinstrument“ zu finden. Wahrnehmung verschiebt sich ständig zwischen Gedanken und Sinneseindrücken hin und her … mal ist es ein sehr dynamischer Zustand, mal etwas sehr ruhig Strömendes … diese Suche nach dem Wahrnehmer hat bisweilen etwas sehr verzweifeltes … weil da eben nichts ist außer diesem Wahrnehmen.
- Barbarossa
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Re: Morgenstund hat Gold im Mund.
Wenn ein Baum im Wald fällt und niemand ist da, um es zu hören, macht der Baum dann ein Geräusch?Wahrnehmung verschiebt sich ständig zwischen Gedanken und Sinneseindrücken hin und her
Re: Morgenstund hat Gold im Mund.
Erst einmal dachte ich, "Hä ?" Dann dachte ich, "Bin ich nu im Zen-Kloster gelandet ?" ... dann musste ich herzlich lachen ... wie befreiend.
Ok., wenn ein Baum im Wald fällt und Niemand ist da, um es zu hören, macht der Baum kein Geräusch, weil Niemand sich den fallenden Baum ohne Ton vorstellt. Die gedachte Bildfolge ist beeindruckend genug.
Ok., wenn ein Baum im Wald fällt und Niemand ist da, um es zu hören, macht der Baum kein Geräusch, weil Niemand sich den fallenden Baum ohne Ton vorstellt. Die gedachte Bildfolge ist beeindruckend genug.
- Barbarossa
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Re: Morgenstund hat Gold im Mund.
Wenn "die Wahrnehmung" auf den Gedanken liegt, bedeutet das dann, dass ein Sinneseindruck irgendwo unentdeckt weiterläuft?Wahrnehmung verschiebt sich ständig zwischen Gedanken und Sinneseindrücken hin und her
Und umgekehrt?
Re: Morgenstund hat Gold im Mund.
Die Erfahrung ist bisher folgende: Wenn da viele Gedanken sind, können sicher „nebenbei“ Sinneseindrücke wahrgenommen werden. Und umgekehrt. Insofern war mein oben zitierter Satz ungenau.
Ein „Verschieben“ des Wahrnehmungs-Fokus kann einmal erfolgen durch die Suche nach dem „Wahrnehmer“. Ebenso kann der Fokus verschoben werden auf möglichst alle zeitgleich erfolgenden Sinneseindrücke. Beide „Verschiebungen“ resultieren in einen sehr flüchtigen Moment ohne Gedanken.
Sinneseindrücke sind also immer da. Das Denken ist zusätzlich mal „dicker“, mal „dünner“ bis kurz mal garnicht.
Soweit die Erfahrung bis jetzt. Aber vielleicht übersehe ich noch einiges … ?
Ein „Verschieben“ des Wahrnehmungs-Fokus kann einmal erfolgen durch die Suche nach dem „Wahrnehmer“. Ebenso kann der Fokus verschoben werden auf möglichst alle zeitgleich erfolgenden Sinneseindrücke. Beide „Verschiebungen“ resultieren in einen sehr flüchtigen Moment ohne Gedanken.
Sinneseindrücke sind also immer da. Das Denken ist zusätzlich mal „dicker“, mal „dünner“ bis kurz mal garnicht.
Soweit die Erfahrung bis jetzt. Aber vielleicht übersehe ich noch einiges … ?
- Barbarossa
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Re: Morgenstund hat Gold im Mund.
Ich stelle meine Fragen l nocheinmal anders:
Gibt es Sinneseindrücke, die nicht wahrgenommen werden?
Gibt es Sinneseindrücke, die nicht wahrgenommen werden?
Re: Morgenstund hat Gold im Mund.
Danke für deine Geduld. Sinneseindrücke, die nicht wahrgenommen werden, gibt es in der direkten Erfahrung nicht. Deshalb macht der fallende Baum kein Geräusch.
All die letzten Tage habe ich das Gefühl, mir entwischt "etwas". Da ist Wahrnehmen ... von sowohl Gedanken wie auch Sinneseindrücken. Wenn ich dann "genauer" hinschaue, verflüchtigen sich die Gedanken, kehren kurz darauf wieder zurück. Bei dem ständigen "Aufpassen", was da nu abgeht, verkrampft sich das "Registrieren" und der Wahrnehmungsstrom wird irgendwie "gestört". Wird dann das "Registrieren" losgelassen, tritt Entspannung ein. Dann ist da wierder "freies Strömen", was sich jedoch nicht "buchhalterisch" fassen lässt: Ich kann garnicht sagen, wie viel genau Gedankenanteil und wieviel genau Sinneseindrucksteil ist.
Hast Du mal etwas von der "Heisenberg´schen Unschärferelation" gehört? (Physik/ Chemie: Atombau/ Energiezustände der Elektronen) ... wie oben schon geschrieben: Da entwischt mir etwas. Das ist einerseits unzufriedenstellend ... andererseits scheint es richtig so zu sein. Puh.
All die letzten Tage habe ich das Gefühl, mir entwischt "etwas". Da ist Wahrnehmen ... von sowohl Gedanken wie auch Sinneseindrücken. Wenn ich dann "genauer" hinschaue, verflüchtigen sich die Gedanken, kehren kurz darauf wieder zurück. Bei dem ständigen "Aufpassen", was da nu abgeht, verkrampft sich das "Registrieren" und der Wahrnehmungsstrom wird irgendwie "gestört". Wird dann das "Registrieren" losgelassen, tritt Entspannung ein. Dann ist da wierder "freies Strömen", was sich jedoch nicht "buchhalterisch" fassen lässt: Ich kann garnicht sagen, wie viel genau Gedankenanteil und wieviel genau Sinneseindrucksteil ist.
Hast Du mal etwas von der "Heisenberg´schen Unschärferelation" gehört? (Physik/ Chemie: Atombau/ Energiezustände der Elektronen) ... wie oben schon geschrieben: Da entwischt mir etwas. Das ist einerseits unzufriedenstellend ... andererseits scheint es richtig so zu sein. Puh.
- Barbarossa
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Re: Morgenstund hat Gold im Mund.
Ich kann dir nicht ganz folgen, was entwischt dir?
Gibt es einen Ort, an dem Sinneseindrücke unwahrgenommen existieren?
Was ist der Unterschied zwischen Sinneseindrücken+Gedanken und Wahrnehmung?
Warum der Zusatz 'in der direkten Erfahrung'?Sinneseindrücke, die nicht wahrgenommen werden, gibt es in der direkten Erfahrung nicht.
Gibt es einen Ort, an dem Sinneseindrücke unwahrgenommen existieren?
Was ist der Unterschied zwischen Sinneseindrücken+Gedanken und Wahrnehmung?
Re: Morgenstund hat Gold im Mund.
Bitte entschuldige die Verspätung, ist gerade viel los hier zu Hause.
Also, noch einmal Reset: Es gibt nur die eine Wahrnehmung von allem, was wahrgenommen wird. Was nicht in der Wahrnehmung erscheint, existiert nicht.
Diese Aufgabe, zwischen Sinneseindrücken und Gedanken zu unterscheiden, hat zu Verwirrung geführt. Aber das ist auch nichts anderes als eine Wahrnehmung – zugegeben eine unangenehme, aber das spielt keine Rolle. Interessant: Dieses Überfordertsein mit dem ständigen „Registrieren“ hat sich sehr ichig angefühlt.
In dem Moment, als klar wurde, dass ALLES in der Wahrnehmung erscheint – auch das Beobachten derselben – trat eine Erleichterung ein. Ich musste lachen. Das Gefühl, dass mir da etwas entwischt, trat nur auf, weil ich sehr perfektionistisch unterscheidend an die Beobachtung ranging. Letztendlich fehlt da nichts. Wahrnehmung ist vollständig. Außerhalb dessen gibt’s nichts.
Also, noch einmal Reset: Es gibt nur die eine Wahrnehmung von allem, was wahrgenommen wird. Was nicht in der Wahrnehmung erscheint, existiert nicht.
Diese Aufgabe, zwischen Sinneseindrücken und Gedanken zu unterscheiden, hat zu Verwirrung geführt. Aber das ist auch nichts anderes als eine Wahrnehmung – zugegeben eine unangenehme, aber das spielt keine Rolle. Interessant: Dieses Überfordertsein mit dem ständigen „Registrieren“ hat sich sehr ichig angefühlt.
In dem Moment, als klar wurde, dass ALLES in der Wahrnehmung erscheint – auch das Beobachten derselben – trat eine Erleichterung ein. Ich musste lachen. Das Gefühl, dass mir da etwas entwischt, trat nur auf, weil ich sehr perfektionistisch unterscheidend an die Beobachtung ranging. Letztendlich fehlt da nichts. Wahrnehmung ist vollständig. Außerhalb dessen gibt’s nichts.
- Barbarossa
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Re: Morgenstund hat Gold im Mund.
Aus welchem Grund habe ich dir die Aufgabe gegeben zwischen Sinneseindrücken und Gedanken zu unterscheiden?Diese Aufgabe, zwischen Sinneseindrücken und Gedanken zu unterscheiden
Sehr schön. :-)Letztendlich fehlt da nichts. Wahrnehmung ist vollständig.
Was sollte anders sein als es jetzt ist?
Was könnte je anders sein als es ist?
Re: Morgenstund hat Gold im Mund.
Warum Du die Aufgabe gegeben hast, zwischen Sinneseindrücken und Gedanken zu unterscheiden?
Um beide Bereiche darauf hin zu untersuchen, ob da ein Ich auffindbar ist. Um dieses diffuse Ichgefühl besser untersuchen zu können … was sich bei genauerer Betrachtung auflöst. Eigentlich ist das Ichgefühl garnicht schlimm, es gehört eben genauso zum Wahrnehmungskosmos wie das Sehen, dass dieses Ichgefühl nichts Beständiges ist. „Hallo Ich“, und „tschüss Ich“ in stetem Wechsel und Fluss. Warum, verflixt nommal, scheint dieses Ich so mächtig? Warum verbeißt man sich so darin?
Um beide Bereiche darauf hin zu untersuchen, ob da ein Ich auffindbar ist. Um dieses diffuse Ichgefühl besser untersuchen zu können … was sich bei genauerer Betrachtung auflöst. Eigentlich ist das Ichgefühl garnicht schlimm, es gehört eben genauso zum Wahrnehmungskosmos wie das Sehen, dass dieses Ichgefühl nichts Beständiges ist. „Hallo Ich“, und „tschüss Ich“ in stetem Wechsel und Fluss. Warum, verflixt nommal, scheint dieses Ich so mächtig? Warum verbeißt man sich so darin?
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