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Re: wer bin ich

Posted: Tue Dec 03, 2019 10:27 am
by Nedili
Es gibt keine Erfahrung Ich, aber auch keine Erfahrung.
Es gibt keine Erfahrung?
Was ist mit dem was jetzt gesehen, gespürt oder gehört wird - ist das keine Erfahrung?
Eine Erfahrung, bei der keiner da ist, dersie erfährt.

Re: wer bin ich

Posted: Tue Dec 03, 2019 11:27 am
by Barbarossa
Was ist also das Ich?

Gibt es Momente wo kein Ich da ist?
In welchen Momenten ist das Ich stärker?

Re: wer bin ich

Posted: Tue Dec 03, 2019 7:21 pm
by Nedili
Was ist also das Ich?

Gibt es Momente wo kein Ich da ist?
In welchen Momenten ist das Ich stärker?
Zu Frage 1
Das Ich ist wie ein Phantom. Der Beobachter ist auch eine ichbezogener Gedanke.
Zu Frage 2
Ja, Momente,wo Ichgedanke abwesend ist.Das Ich kann aber diese Momente nicht kennen, weil es nicht da ist. Ich weiß es nicht.
Zu Frage 3
Wenn ichbezogene Gedanke anwesend ist, wenn 'ich bin Opfer' Gedanken anwesend ist, dann scheint diese Momente gefüllt mit Ichs.

Re: wer bin ich

Posted: Tue Dec 03, 2019 10:18 pm
by Barbarossa
Der Beobachter ist auch eine ichbezogener Gedanke.
Ja, Momente,wo Ichgedanke abwesend ist.Das Ich kann aber diese Momente nicht kennen, weil es nicht da ist.
Sehr gut.
Wer/ was kennt dann diese Ichlosen Momente?

Re: wer bin ich

Posted: Fri Dec 06, 2019 10:50 pm
by Nedili
Wer/ was kennt dann diese Ichlosen Momente?
KEINE AHNUNG。

Re: wer bin ich

Posted: Fri Dec 06, 2019 11:20 pm
by Barbarossa
Versuch' mal folgendes:
schließe die Augen.
Kneife dir in den Arm, beobachte die Empfindung.
Ist da ein etwas oder jemand, der die Empfindung wahrnimmt?
Oder einfach nur die Empfindung?


Wer sagt, dass Wahrnehmung einen Wahrnehmer voraussetzt?

Re: wer bin ich

Posted: Tue Dec 10, 2019 8:35 pm
by Nedili
Versuch' mal folgendes:
schließe die Augen.
Kneife dir in den Arm, beobachte die Empfindung.
Ist da ein etwas oder jemand, der die Empfindung wahrnimmt?
Oder einfach nur die Empfindung?
Es ist nur die Empfindung.

Wer sagt, dass Wahrnehmung einen Wahrnehmer voraussetzt?
In der Geschichte wird so erzählt.

Obwohl mir das klar ist, möchte ich trotzdem verbessern, ich kann das Suchen einfach nicht lassen.

Re: wer bin ich

Posted: Tue Dec 10, 2019 9:39 pm
by Barbarossa
Es ist nur die Empfindung.
Wer sagt, dass Wahrnehmung einen Wahrnehmer voraussetzt?
In der Geschichte wird so erzählt.
Ganz genau. :-)

Wenn ichbezogene Gedanke anwesend ist, wenn 'ich bin Opfer' Gedanken anwesend ist, dann scheint diese Momente gefüllt mit Ichs.
Warum sind 'ich bin Opfer' Gedanken so besonders, so mächtig?
Welche Empfindungen sind in solchen Momenten da?

Re: wer bin ich

Posted: Wed Dec 11, 2019 10:22 am
by Nedili
Warum sind 'ich bin Opfer' Gedanken so besonders, so mächtig?
Welche Empfindungen sind in solchen Momenten da?
Weil ich an diesen Gedanke glaube. ICH BIN EIN OPFER, das stimmt! Ich habe mich daran festgenagelt. Ich fühle mich schwer, aussichtslos, und komme nicht davon.
Ich spiele gerne Opfer und Retter, , das macht die Geschichte interessant. Das Ich kann seine Rolle doch nicht aussuchen oder doch? Es passiert, das ich interpretiert und Aktion findet statt. Das Ich schreibt die Geschichte, aber das Leben läuft, keiner ist wirklich da?

Re: wer bin ich

Posted: Wed Dec 11, 2019 11:06 am
by Barbarossa
Von welchem Ich sprichst du?
Zeig mir dieses Ich.

Re: wer bin ich

Posted: Fri Dec 13, 2019 10:14 am
by Nedili
Von welchem Ich sprichst du?
Zeig mir dieses Ich.
Ich spreche von dem Ich aus der Geschichte. Nur in der Geschichte kann ich(auch in der Geschichte) das Ich zeigen. Das Ich ist ein Begriff wie die Welt, der Stadt..., das Ich ERKENNT SICH SELBST DURCH DAS Ich Gefühl und kann sich mit allem identifizieren.

Re: wer bin ich

Posted: Fri Dec 13, 2019 11:09 am
by Barbarossa
Ich spreche von dem Ich aus der Geschichte.
Genau. Um zu erkennen musst du aber die Geschichten beiseite lassen und den Blick auf das richten was ohne Geschichten über bleibt.
Die Geschichten stehen nur im Weg.

Nur in der Geschichte kann ich(auch in der Geschichte) das Ich zeigen.
Ja, und nein.
ICH BIN EIN OPFER
das ist eine Geschichte.
da sind Gedanken über ein Ich in einer Opferrolle
das wäre die eigentliche Erfahrung.

Ich fühle mich schwer, aussichtslos
ist das so? Ist da ein Ich, welches sich schwer und aussichtslos fühlt?
Oder sind da nur Empfindungen von Schwere und Aussichtslosigkeit?

Weil ich an diesen Gedanke glaube.
Ist da ein Ich, welches Gedanken glaubt?
Oder nur Gedanken über ein Ich und das Glauben der Gedanken?


Lass die Geschichten beiseite, erforsche was übrig bleibt.