Na das hätte dann ja auch gleich gesagt werden können. Was rauszukommen hat steht also doch bereits fest. Es ist also doch kein ergebnisoffener Prozess. Es ist also doch nur die Frage ob eine_r das Klassenziel erreicht oder nicht. Also richtet sich dieses Begleitung doch nur an jene, die bereits an die ultimative Wahrheit
es gibt kein "Ich"
glauben,
BEVOR SIE ES SELBER ERLEBT HABEN. Und alle die es nicht tun sind schlicht noch immer nicht aufgewacht. Genau das wollte ich ja wissen, um zu wissen worauf ich mich einlasse.
Also da hättest Du Dir tatsächlich viel Arbeit ersparen können. Dann ist es logischerweise unmöglich
sich zu erinnern und jeder Versuch ehrlich zu beschreiben was als "Ich" wahrgenommen wird, absoluter Schwachsinn. Blöd ist halt nur, dass mensch sich als Erlebener vorkommt, bevor einem aufgeht, was für ein Einfallspinsel mensch das ganze Leben lang war. Noch blöder, dass mensch Gefühle, Emotionen und Gedanken wahrnimmt, obwohl dies mit keinem der benennbaren Sinnesorgane möglich ist. Bedeutet dies Gefühle, Emotionen, Gedanken gibt es sowenig wie das Ich? Oder könntest Du angeben, wenn ein Meditationsmeister Dich fragt, mit welchem Sinnesorgan das Gefühl, die Emotion, der Gedanke wahrgenommen wurde? Mit welchem Sinnesorgan wird das, was Unerwachten als Erinnerung erscheint, wahrgenommen? Oder zählen Gefühle, Emotionen, Gedanken, Erinnerungen gar nicht zum Erleben, sondern zum Rausch des Denken?
Wenn das in dieser Welt so üblich gewordene vorauseilende Einverständnis mit allem was gefälligst nicht zu hinterfragen ist, Grundvoraussetzung ist, dann bin ich hier tatsächlich falsch. Aber man möge mir bitte nicht vorwerfen, ich habe nicht von Anbeginn genau das wissen wollen.
Gibt es etwas, dass geglaubt werden muss, um sich auf den Weg zu machen?
Dann hätte ich dies VORHER mit mir selber abmachen können und uns beiden viel Frust ersparen können.
Dass es kein Sinnesorgan gibt, mit dem sowas wie Ich wahrgenommen werden kann, stand ja bereits vorher fest. Aber was ist nun mit Gefühlen, etc? Gehören die zum Wahrgenommenden oder zum Denkrausch?
Wie soll mensch eine Frage ehrlich beantworten, wenn nicht mal klar welches Wort was bedeutet?
Und nur für den Fall, das die Frage laute: Was wahrgenommen wird? Frust, Ärger, Unverständnis,.. das Gefühl ewig gegen eine Wand geredet zu haben und Frage, warum die Leute immer ewig um den heißen Brei herum reden.
Was ist nun? Ist "es gibt kein Ich" deine Wahrheit? Zu Wahrheiten kann mensch stehen, zu Glauben sich bekennen. Die Erde IST kugelförmig und KEINE Scheibe. Ich glaube es gibt mehr, als sich physikalisch nachweisen lässt. Einer ist Christ, ein anderer bekennt sich zur Lehre Buddhas, was auch immer. Aber "wir verkünden hier keine Wahrheiten" und dann doch
hey, wach auf – es gibt kein „Ich“. Es gibt Erleben, es gibt aber kein „Erlebender“. Es gibt Denken, es gibt aber kein Denker.
Was nun?
Wer andere etwas lehren will, sollte sich zu dem was sier vermitteln will auch bekennen, dann weiß dier Geführte mit wem und worauf sier sich einlässt. Der von Dir zitierte Meditationsmeister wird doch auch zu dem stehen, was er anderen vermittelt.
Freiwillig hin oder her, entweder steht jemand zu dem was sier für wahr hält, dann kann der Gesprächspartner dazu eine Haltung einnehmen, oder eben nicht, aber dann bitte auch nichts verkünden.