Wenn ich meine Aufmerksamkeit auf das Leben richte, werde ich aktuell total erfasst von etwas was ich gar nicht richtig beschreiben kann. Fühlt sich an wie Heimkehr nach langer Abwesenheit. Und das Gefühl dazuzugehören.
Schön, nicht?
Es kann kein innen oder außen geben, richtig. Denn, wenn es ein innerhalb des Lebens gäbe müßte es auch ein außerhalb davon geben - das wäre Trennung. Es hat aber überhaupt keine Trennung, garkeine, nada, nicht ein kleinstes bischen Trennung.
Dann ist außen/innen vielleicht treffender als Begriff oder Eins - aber beides nur knapp, hier gehen uns die Worte aus.
Es ist eine Art von Heimkehr, nur gab es jemals jemanden der weg war?
Gibt es ein dazugehören? Müsste es dafür nicht etwas von einem getrenntes geben können zu dem man dazugehören kann?
Ist das so?
Hier ist eine wunderschöne Wochenendübung für dich, die du auch gerne mehrfach wiederholen kannst, die es noch klarer machen wird:
Geh raus, irgendwohin wo Natur ist, ein Park oder ein Wald und beobachte, wie alles in Bewegung ist. Schau wie die Wolken am Himmel ziehen, Vögel durch die Luft fliegen, Bäume und Büsche sich im Luftzug bewegen, alles ist immer in Bewegung.
Dann richte deine Aufmerksamkeit auf das Erleben, die Wahrnehmung. Auch hier ist alles in permanenter Bewegung: Gedanken kommen und gehen, Geräusche, Farben, körperliche Wahrnehmungen, Gerüche kommen und gehen.
Nimm wahr das Alles Teil einer einzigen Bewegung ist.
Schließ deine Augen und schau ob da eine Grenze/Linie zwischen dir und außen, zwischen dir und dem Leben selbst ist.
Wenn ja, wo verläuft die Grenze?
Gibt es ein innerhalb und ein außerhalb des Lebens?
Gibt es irgendetwas was nicht Tanz des Lebens ist?
Gibt es eine Beobachter/in, die das Leben aus Distanz betrachtet?
Ist dieses beobachten vielleicht auch Teil der einen Bewegung?
Gibt es irgendwas, was nicht einfach nur geschieht?
Frohes Entdecken,
Jadzia