Nur Gedanken erzählen eine Geschichte darüber, dass "Ich etwas tun muss, damit es besser ist."
Aber selbst dieser Gedanken bist du dir klar bewusst, oder?
Ich bin mir, wenn wir hier schreiben, oder wenn ich zu Hause bin, der Gedanken meist bewusst. Er tritt extrem oft auf. Wenn ich auf Arbeit bin, dann bin ich mir dem aber überhaupt nicht mehr bewusst. Da folge ich dem Leitsatz "Ich muss etwas tun, damit es besser wird" sehr vehement.
Und welches "Ich" genau sollte etwas tun?
Ist da ein "Ich" außerhalb des Lebens, das von außen einwirkt?
Das ist ja das verrückt. Da ist kein Ich und trotzdem vergesse ich das immer wieder. Aber dann kommt der Gedanken, dass es ja auch niemanden gibt, der etwas vergessen könnte. Und Freude entsteht. "trotzdem vergesse ich immmer wieder" ist auch nur ein Gedanken. :)
Hast du Kontrolle darüber, was geschieht und geschehen wird?
Eigentlich nicht. Um so verrückter, dass ich manchmal alles tun will, damit ich eine Aufgabe gut erfülle.
Da erzählen Gedanken eine Geschichte und etwas glaubt sie. Trotzdem ist sie noch lange nicht wahr.
Und trotzdem taucht im Alltag auch immer wieder ein Suchen auf. Ich möchte von negativen Gefühlszuständen weg (z.B. Druck die Aufgabe gut zu machen) und suche eine Zuflucht in Suchtverhalten.