WOW! Das war mir gar nicht aufgefallen.Noch mehr Gedanken – Thema Vergangenheit (Erinnerungen) und Zukunft (Vorschläge) :-)Im Gedanken finden sich Erinnerungen und Vorschläge zum Etikett "Erschrecken".
Dankeschön, mir ist auch wichtig, dass ich das verstehe und nicht wegen Missverständnissen anfange darüber rumzudenken. Das was Du geschrieben hast, war von mir so gemeint.Auch hier noch mal ganz gründlich – ich bin da grad ein bissel pingelig, aber je klarer desto besser.
Die Ich Illusion/Geschichte ist nicht im Weg, nur der bedingungslose Glaube daran, der fällt weg. Wenn der wegfällt, geht’s genau so weiter wie bisher. Die Geschichte ist als Illusion erkannt.
Nunja, es kam mir bisher so vor als würde ich einen Kampfroboter, wie in "Alien" durchs Leben steuern. Das hat sich jetzt wohl perspektivisch etwas verschoben. Ich meine nun, dass ich Wahrnehmungen nicht habe, sondern eher noch,... bin. Und nicht als Person Signale auswerte. Es fühlt sich mehr so an, als lebte ich durch diese Wahrnehmungen und muss sie nicht an die Gedanken abgeben, über die ich Kontrolle hätte.Wie ist es mit „Ich bin nicht die Wahrnehmungen und ich sitze nicht ganz vorne, hinter den Augen wie in einem Kran.“?
Eben, das hast Du mir gezeigt. Es braucht keine Institution, von der Wahrnehmung abhängt. Es geschieht tatsächlich einfach, aber irgendwie bin ich Teil davon. Auch hier ist "Teil" das falsche Wort. Vielleicht: Anteil, durchfließt, ich bin das, aber ohne "ich". Lässt sich schließlich nicht nondual ausdrücken. Deshalb hast Du mir das ja auch gezeigt und nicht erklärt...Braucht es überhaupt irgendetwas damit Wahrnehmung, Erfahren geschehen kann? Oder geschieht es einfach?
Das war das beste Beispiel, wirklich pfiffig. Mit anderen Wahrnehmungen ist das auch so, aber nicht so eindeutig.Denk ans Hören.
Das gibt es nicht wirklich, kann zumindest nicht erfahren werden. Und wo ich jetzt darüber nachdenke...es klang so als wäre das praktisch, aber nicht soooo wichtig. Jetzt bin ich aber der Meinung, man kann Weihnachten sehr wohl ohne Weihnachtsmann feiern. Weihnachten geschähe einfach, aber es braucht niemanden der die Geschenke verteilt. Sie können auch einfach da sein.Was ist mit dem „dieses funktionale Ich“, gibt es das?
Braucht es irgendetwas damit Leben geschieht?
Das mit dem Hören: Vogel - zwitschern - Hörer hat mir gezeigt, dass das Leben nicht nur ohne mich, sondern auch ohne einen Stellvertreter geschieht. Wahrscheinlich war es immer und wird immer sein. Ob da alle sind oder keiner.
Ich weiß ja schon seit längerem, dass ich nicht die Fäden ziehe, dass viel weniger in meiner Macht liegt als allgemein vermutet wird. Da ist der Schritt nun nicht mehr so groß gewesen. Zu erkennen, dass ich nicht mehr zwei Meter groß werde, war weit schlimmer. Außerdem ist ja alles gut. Das Leben scheint ja auch ohne mein personalisiertes Ich zu funktionieren. Dafür, dass diese Person nie real existiert hat, ist sie ganz schön weit gekommen (auch nur Worte). Die Erleichterung darüber ist viel größer, als das Verlustgefühl. Erleichterung und Verlustgefühl gibt es ja auch nicht wirklich - also wie solls mir denn gehen? Alles schick: Sonnenstrahlen, Gezwitscher, Kaffeegeschmack, alles sehr easy.Wenn der Glauben an (xxx, füge hier deinen Namen ein) wegfällt, an die eigenständige Person, ensteht erst mal eine Lücke, die muss man aushalten.
Wie geht es dir damit, dass (xxx, füge hier deinen Namen ein) nicht so existiert,wie du gedacht hast?
Es ist aber Ball, tut mir leid, ich bleibe dabei: Ich habe das nicht aus mir heraus erkannt, sondern wurde mir gezeigt. ist ja kein vermeindliches Loblied auf Dich. Nur irgendein dualer Gegenpol ist da schon. Hm, also in der DE sind wir natürlich nicht Handhabbar, sondern Eins und der Austausch fand nicht als solches statt. Also wie wäre es damit:Das ist nun absolut nicht Realität, es sind Übungen gemacht worden und daraus sind Schlüsse gezogen worden…. der Ball liegt nicht auf dieser Seite des Netzes.Was Du mir gezeigt hast:…
(...Diese Aufgabe ist nicht lösbar...)
Es ist Dank.

