Gedanken sind wunderbar, sie ermöglichen etwas Erlebtes zu beschreiben und damit Erlebnisse zu teilen, Witze zu erzählen, Liebesgedichte zu verfassen oder Kindern eine Geschichte zu erzählen. Und das ist nur ein Teil von dem was uns Gedanken erlauben.Nach erneutem Lesen des Absatzes vom Dienstag mußte ich lachen, es sind alles nur Gedanken, die ich da aufgeschrieben habe.
Genau, Beschreibungen sind nicht Leben.Dazu fällt mir noch eine Anekdote ein: Es ist, wie wenn man beschreiben wöllte, wie z. B.eine Rose duftet.Worte wären nur Hinweise, doch keine DE.
Es ist ja nun wärmer geworden und deine nächste Übung führt dich in die Natur.
Geh irgendwohin, wo es grün ist und du einen schönen Frühlingsspaziergang genießen kannst.
Wenn du Draußen bist schau dir an, wie sich alles bewegt. Schau wie die Wolken am Himmel ziehen, Vögel durch die Luft fliegen, Bäume und Büsche sich im Luftzug bewegen, Bienen und andere kleine Flügler sind auch schon da. Alles ist immer in Bewegung.
Dann richte deine Aufmerksamkeit auf das Erleben, deine Wahrnehmung. Auch hier ist alles in permanenter Bewegung: Gedanken kommen und gehen, Geräusche, Farben, körperliche Wahrnehmungen, Gerüche.
Nimm wahr das Alles Teil einer einzigen Bewegung ist.
Schließ deine Augen und schau ob da eine Grenze/Linie zwischen dir und außen, zwischen dir und dem Leben selbst ist.
Wenn ja, wo verläuft die Grenze?
Gibt es ein im Leben und ein außerhalb des Lebens ?
Gibt es irgendetwas was in dem Tanz des Lebens nicht eingeschlossen ist?
Gibt es eine Beobachterin, die das Leben aus Distanz betrachtet?
Mach das wenn du Zeit hast und berichte dann.
Alles Liebe,
Jadzia

