Guten Morgen Karin!
Ich habe mich eben bei meinen Tätigkeiten beobachtet und alles enstprechend der Übung in "Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken" kategorisiert. Dabei wird das Empfinden noch unpersönlicher, luftiger. Auf das Wesentliche reduziert!
Vermutlich kann ich keine der wissenschaftlichen Erklärungen in der eigenen Erfahrung nachvollziehen. Wie können diese dann wahr sein? Hm...Das macht mich nachdenklich. In meinem direkten Erleben gibt es, je nach Umstand, mal eine bewusste Entscheidung, etwas zu tun und mal nicht. Dann hebe ich einfach den Arm und merke es erst, wenn ich bereits tue. Nie kann ich einen Entscheider in mir dingfest machen, obwohl es die Vorstellung davon gib. Irgendwie ist das direkt erheiternd!
Ich bin jetzt den ganzen Tag nicht mehr hier und schaue dann morgen wieder rein. Dir ein schönes WE und bis spätestens Montag.
Viele Grüße,
Monika
Aufwachen
Re: Aufwachen
Hey Monika,
Das Problem ist allerdings nicht, dass Gedanken auftauchen, das werden sie immer tun, sondern dass wir ihnen ständig Glauben schenken. Das intensive Interesse daran, WAS Gedanken erzählen, macht es erst kompliziert.
Was IST hier? ... und wieviel von diesem ganzen Erleben ist Interpretation, Fiktion, Spekulation?
Kannst du denn diesen Jemand finden, der darauf besteht, dass es eine Instanz geben muss, die entscheidet?
Liebe Grüße!
Ja, je weniger Gedanken den Fluss des Lebens beeinflussen, desto simpler, einfacher wird es ...Ich habe mich eben bei meinen Tätigkeiten beobachtet und alles enstprechend der Übung in "Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken" kategorisiert. Dabei wird das Empfinden noch unpersönlicher, luftiger. Auf das Wesentliche reduziert!
Das Problem ist allerdings nicht, dass Gedanken auftauchen, das werden sie immer tun, sondern dass wir ihnen ständig Glauben schenken. Das intensive Interesse daran, WAS Gedanken erzählen, macht es erst kompliziert.
Denk nicht drüber nach, schau hin :))Vermutlich kann ich keine der wissenschaftlichen Erklärungen in der eigenen Erfahrung nachvollziehen. Wie können diese dann wahr sein? Hm...Das macht mich nachdenklich.
Was IST hier? ... und wieviel von diesem ganzen Erleben ist Interpretation, Fiktion, Spekulation?
Ha Ha ...In meinem direkten Erleben gibt es, je nach Umstand, mal eine bewusste Entscheidung, etwas zu tun und mal nicht. Dann hebe ich einfach den Arm und merke es erst, wenn ich bereits tue. Nie kann ich einen Entscheider in mir dingfest machen, obwohl es die Vorstellung davon gib. Irgendwie ist das direkt erheiternd!
Kannst du denn diesen Jemand finden, der darauf besteht, dass es eine Instanz geben muss, die entscheidet?
Liebe Grüße!
Re: Aufwachen
Liebe Karin,
ok, ich schaue hin, statt über Erklärungen darüber, wie das Denken und Handeln geschieht nur nachzudenken. Die Gedanken sind ja sowieso trügerisch, wie ich nun weiß und erleben konnte. Wenn ich nicht aufpasse, ist mehr als die Hälfte von meinem Empfinden Interpretation und Fiktion.
Nein, da ist niemand, der entscheidet. Es nur eine Idee, dass es so ist.
Viele Grüße,
Monika
ok, ich schaue hin, statt über Erklärungen darüber, wie das Denken und Handeln geschieht nur nachzudenken. Die Gedanken sind ja sowieso trügerisch, wie ich nun weiß und erleben konnte. Wenn ich nicht aufpasse, ist mehr als die Hälfte von meinem Empfinden Interpretation und Fiktion.
Nein, da ist niemand, der entscheidet. Es nur eine Idee, dass es so ist.
Viele Grüße,
Monika
Re: Aufwachen
Liebe Monika,
Wie geht es dir eigentlich gerade in deinem Alltag? Hat sich seit dem Beginn unseres Dialogs etwas verändert? Gibt es irgendwelche Situationen, in denen dieses "Ich" noch besonders viel Macht zu haben scheint? Es schwierig ist, die Illusion zu durchschauen?
Dir nen guten Wochenstart!
Genau, nichts als eine Idee ...ok, ich schaue hin, statt über Erklärungen darüber, wie das Denken und Handeln geschieht nur nachzudenken. Die Gedanken sind ja sowieso trügerisch, wie ich nun weiß und erleben konnte. Wenn ich nicht aufpasse, ist mehr als die Hälfte von meinem Empfinden Interpretation und Fiktion.
Nein, da ist niemand, der entscheidet. Es nur eine Idee, dass es so ist.
Wie geht es dir eigentlich gerade in deinem Alltag? Hat sich seit dem Beginn unseres Dialogs etwas verändert? Gibt es irgendwelche Situationen, in denen dieses "Ich" noch besonders viel Macht zu haben scheint? Es schwierig ist, die Illusion zu durchschauen?
Dir nen guten Wochenstart!
Re: Aufwachen
Guten Morgen Karin!
Also, durch die Übungen habe ich schon das Gefühl, das die Illusion eines festen Ichs durchlässiger geworden ist. Z.B. habe ich neulich einen Anflug von Eifersucht gespürt. Früher hätte ich mich damit identifiziert und in Folge davon darunter gelitten. Jetzt habe ich das Gefühl wahrgenommen und dann sagte eine Stimme in mir: halt Stopp, da ist kein festes Ich das sich irgendwie schützen muss. Und damit war schon viel mehr "Luft" um das Gefühl und ich fand es sogar wieder etwas erheiternd...Oder heute Nacht war ich ab 3 Uhr wach. Ich habe dann die Übung wiederholt, nur die Sinneswahrnehmungen zu benennen. In diesem Fall vor allem fühlen (das Bett, meinen Körper). Früher hätte ich mich darin verloren, zu analysieren, warum ich wach bin und Befürchtungen zu haben, dass ich heute nur knatterig deswegen bin. Das sehe ich als Fortschritt auf dem Weg an.
Viele Grüße,
Monika
Also, durch die Übungen habe ich schon das Gefühl, das die Illusion eines festen Ichs durchlässiger geworden ist. Z.B. habe ich neulich einen Anflug von Eifersucht gespürt. Früher hätte ich mich damit identifiziert und in Folge davon darunter gelitten. Jetzt habe ich das Gefühl wahrgenommen und dann sagte eine Stimme in mir: halt Stopp, da ist kein festes Ich das sich irgendwie schützen muss. Und damit war schon viel mehr "Luft" um das Gefühl und ich fand es sogar wieder etwas erheiternd...Oder heute Nacht war ich ab 3 Uhr wach. Ich habe dann die Übung wiederholt, nur die Sinneswahrnehmungen zu benennen. In diesem Fall vor allem fühlen (das Bett, meinen Körper). Früher hätte ich mich darin verloren, zu analysieren, warum ich wach bin und Befürchtungen zu haben, dass ich heute nur knatterig deswegen bin. Das sehe ich als Fortschritt auf dem Weg an.
Viele Grüße,
Monika
Re: Aufwachen
Liebe Monika,
Gibt es denn neben diesem festen Ich, das sich irgendwie schützen muss, noch ein anderes? Irgendeine wirkliche Instanz, die mehr ist, als die Gedanken darüber?
Ist da in Wirklichkeit ein Ich oder lediglich eine Ich-Illusion?
Liebe Grüße!
Wunderbar, das klingt so, als wenn sich schon eine Menge losgeschüttelt hätte.Also, durch die Übungen habe ich schon das Gefühl, das die Illusion eines festen Ichs durchlässiger geworden ist. Z.B. habe ich neulich einen Anflug von Eifersucht gespürt. Früher hätte ich mich damit identifiziert und in Folge davon darunter gelitten. Jetzt habe ich das Gefühl wahrgenommen und dann sagte eine Stimme in mir: halt Stopp, da ist kein festes Ich das sich irgendwie schützen muss. Und damit war schon viel mehr "Luft" um das Gefühl und ich fand es sogar wieder etwas erheiternd...Oder heute Nacht war ich ab 3 Uhr wach. Ich habe dann die Übung wiederholt, nur die Sinneswahrnehmungen zu benennen. In diesem Fall vor allem fühlen (das Bett, meinen Körper). Früher hätte ich mich darin verloren, zu analysieren, warum ich wach bin und Befürchtungen zu haben, dass ich heute nur knatterig deswegen bin. Das sehe ich als Fortschritt auf dem Weg an.
Gibt es denn neben diesem festen Ich, das sich irgendwie schützen muss, noch ein anderes? Irgendeine wirkliche Instanz, die mehr ist, als die Gedanken darüber?
Ist da in Wirklichkeit ein Ich oder lediglich eine Ich-Illusion?
Liebe Grüße!
Re: Aufwachen
Liebe Karin,
meine Gedanken erzählen mir, dass es vielleicht ein "Halb-festes Ich" gibt, haha. Nein, ich kann in meiner direkten Erfahurng nichts festes finden. Und wenn ich mir so rückschauend mein Leben anschaue und das, was ich immer für MICH gehalten habe, ist davon fast nichts mehr übrig, so verändert habe ich MICH. Bzw., meine Gedanken und Interpretationen über das, was ich für MICH halte. Äh, verstehst du, was ich meine?
Viele Grüße,
Monika
meine Gedanken erzählen mir, dass es vielleicht ein "Halb-festes Ich" gibt, haha. Nein, ich kann in meiner direkten Erfahurng nichts festes finden. Und wenn ich mir so rückschauend mein Leben anschaue und das, was ich immer für MICH gehalten habe, ist davon fast nichts mehr übrig, so verändert habe ich MICH. Bzw., meine Gedanken und Interpretationen über das, was ich für MICH halte. Äh, verstehst du, was ich meine?
Viele Grüße,
Monika
Re: Aufwachen
Ja, Monika,
Gedanken werden wahrscheinlich auch in Zukunft noch einiges erzählen, das ist ganz einfach ihre Natur ;))
Gibt es noch irgendwelche Zweifel oder Unklarheiten? Etwas Anderes, was du noch gern erforschen möchtest?
Abgesehen von dieser Frage möchte ich dir die folgende Übung nicht vorenthalten. Mach sie am besten mehrmals am Tag, gern auch in Situationen, die als unangenehm empfunden werden.
Nun geh in die direkte unmittelbare Erfahrung und erlaube allen Erscheinungen, hier zu sein, auch möglichen Widerständen. Dann achte nicht mehr darauf, was Gedanken sagen.
Frag dich jetzt:
Könnte irgendetwas in diesem Moment in irgendeiner Weise anders sein als es ist? Ist irgendetwas in diesem Augenblick nicht vollkommen?
Und ... Könnte irgendein anderer Moment jemals NICHT vollkommen sein?
Viel Vergnügen :))
Gedanken werden wahrscheinlich auch in Zukunft noch einiges erzählen, das ist ganz einfach ihre Natur ;))
Gibt es noch irgendwelche Zweifel oder Unklarheiten? Etwas Anderes, was du noch gern erforschen möchtest?
Abgesehen von dieser Frage möchte ich dir die folgende Übung nicht vorenthalten. Mach sie am besten mehrmals am Tag, gern auch in Situationen, die als unangenehm empfunden werden.
Nun geh in die direkte unmittelbare Erfahrung und erlaube allen Erscheinungen, hier zu sein, auch möglichen Widerständen. Dann achte nicht mehr darauf, was Gedanken sagen.
Frag dich jetzt:
Könnte irgendetwas in diesem Moment in irgendeiner Weise anders sein als es ist? Ist irgendetwas in diesem Augenblick nicht vollkommen?
Und ... Könnte irgendein anderer Moment jemals NICHT vollkommen sein?
Viel Vergnügen :))
Re: Aufwachen
Hallo Karin,
werden die Gedanken und Bewertungen nach deiner Erfahrung weniger, oder verlieren sie einfach nur an Gewicht, weil du die Illusion durchschaut hast?
Ich habe die Übung eben gemacht. Da waren ein leichtes Unbehagen wahrzunehmen, weil ich heute müde bin und einen Jieper nach Kaffee habe. Dann habe ich mich gefragt, was JETZT anders sein könnte. Sofort waren da Gedanken wie "ich will jetzt fit und wach sein, warum bin ich bloß abhängig von dem Gebräu?" Aber in der direkten Erfahurng war der Moment jedoch vollkommen. Einfach, weil er ist, wie er ist. Weil er ist. Ich habe einfach nur wahrgenommen und das fühlt sich für mich immer "vollkommen" hat.
Viele Grüße,
Monika
werden die Gedanken und Bewertungen nach deiner Erfahrung weniger, oder verlieren sie einfach nur an Gewicht, weil du die Illusion durchschaut hast?
Ich habe die Übung eben gemacht. Da waren ein leichtes Unbehagen wahrzunehmen, weil ich heute müde bin und einen Jieper nach Kaffee habe. Dann habe ich mich gefragt, was JETZT anders sein könnte. Sofort waren da Gedanken wie "ich will jetzt fit und wach sein, warum bin ich bloß abhängig von dem Gebräu?" Aber in der direkten Erfahurng war der Moment jedoch vollkommen. Einfach, weil er ist, wie er ist. Weil er ist. Ich habe einfach nur wahrgenommen und das fühlt sich für mich immer "vollkommen" hat.
Viele Grüße,
Monika
Re: Aufwachen
Hey Monika,
Beantwortest du bitte noch die anderen Fragen von gestern?
Gedanken werden wahrscheinlich auch in Zukunft noch einiges erzählen, das ist ganz einfach ihre Natur ;))
Gibt es noch irgendwelche Zweifel oder Unklarheiten? Etwas Anderes, was du noch gern erforschen möchtest?
Ist die Ich-Illusion durchschaut oder fehlt noch etwas?
Liebe Grüße!
Ja, es sind IMMER nur die Gedanken, die etwas zu meckern haben. Das, was direkt erfahren wird ist immer vollkommen, genau genommen gibt es auf dieser Ebene gar kein Vollkommen oder Nicht Vollkommen.Aber in der direkten Erfahurng war der Moment jedoch vollkommen. Einfach, weil er ist, wie er ist. Weil er ist. Ich habe einfach nur wahrgenommen und das fühlt sich für mich immer "vollkommen" hat.
Beantwortest du bitte noch die anderen Fragen von gestern?
Gedanken werden wahrscheinlich auch in Zukunft noch einiges erzählen, das ist ganz einfach ihre Natur ;))
Gibt es noch irgendwelche Zweifel oder Unklarheiten? Etwas Anderes, was du noch gern erforschen möchtest?
Ist die Ich-Illusion durchschaut oder fehlt noch etwas?
Liebe Grüße!
Re: Aufwachen
Liebe Karin,
du meintest die Frage, ob ich noch etwas erforschen möchte, Zweifel oder Unklarheiten bestehen.
Im Moment habe ich keine Fragen oder Zweifel. Ich habe die Illusion eines festen Ichs erlebt und m.E. durchschaut. Es gab keinen Knall und kein Feuerwerk, die "Erleuchtung" hat nicht mal leise Puff gemacht. Vielleicht habe ich es doch noch nicht durchschaut? Oder sind das jetzt wieder nur Gedanken zu der direkten Erfahrung die mir weismachen wollen, dass es so nicht richtig ist?
Liebe Grüße,
Monika
du meintest die Frage, ob ich noch etwas erforschen möchte, Zweifel oder Unklarheiten bestehen.
Im Moment habe ich keine Fragen oder Zweifel. Ich habe die Illusion eines festen Ichs erlebt und m.E. durchschaut. Es gab keinen Knall und kein Feuerwerk, die "Erleuchtung" hat nicht mal leise Puff gemacht. Vielleicht habe ich es doch noch nicht durchschaut? Oder sind das jetzt wieder nur Gedanken zu der direkten Erfahrung die mir weismachen wollen, dass es so nicht richtig ist?
Liebe Grüße,
Monika
Re: Aufwachen
Hmmh,
ich finde das von außen schwer zu beurteilen. Es gibt Menschen, bei denen es nicht mal puff macht und sie haben es trotzdem klar gesehen und bei denen würde es auch niemals ploppen -- und bei anderen fehlt nur noch eine klitzekleine Einsicht und dann knallt es gewaltig ... Es ist wirklich total unterschiedlich.
Vielleicht kommen wir weiter, wenn wir zurückschauen:
Wie verhält es sich mit Such-Sucht? Hast du den Eindruck, da ist etwas zur Ruhe gekommen oder findet Suchen nach wie vor statt?
Liebe Grüße!
ich finde das von außen schwer zu beurteilen. Es gibt Menschen, bei denen es nicht mal puff macht und sie haben es trotzdem klar gesehen und bei denen würde es auch niemals ploppen -- und bei anderen fehlt nur noch eine klitzekleine Einsicht und dann knallt es gewaltig ... Es ist wirklich total unterschiedlich.
Vielleicht kommen wir weiter, wenn wir zurückschauen:
.ich war/bin Such-Süchtig. Ich will frei sein und habe viel probiert. Nichts hat lange und nachhaltig geholfen. Wirklich hilfreich finde ich bis heute nur Eckhart Tolle, die Lehren von Gangaji und Frank Kinslow. Wobei ich mich gerade frage: warum bin ich dann hier???
Wie verhält es sich mit Such-Sucht? Hast du den Eindruck, da ist etwas zur Ruhe gekommen oder findet Suchen nach wie vor statt?
Liebe Grüße!
Re: Aufwachen
Liebe Karin,
eine gute Frage- die ich mir auch schon gestellt habe. Ich suche nicht mehr so ausgeprägt wie früher, aber ein Rest ist noch da. Obwohl ich die Ich- Illusion erlebt habe, sucht ein Teil von mir nach wie vor weiter. Dabei ist das ja gar nicht mehr notwendig. Aber wenn das fehlt, wenn ich wirklich schon da bin- was mache ich dann? Da kommt eine große Angst vor Langeweile auf. Was mache ich dann, wer bin ich ohne das Suchen und probieren?
Viele Grüße,
Monika
eine gute Frage- die ich mir auch schon gestellt habe. Ich suche nicht mehr so ausgeprägt wie früher, aber ein Rest ist noch da. Obwohl ich die Ich- Illusion erlebt habe, sucht ein Teil von mir nach wie vor weiter. Dabei ist das ja gar nicht mehr notwendig. Aber wenn das fehlt, wenn ich wirklich schon da bin- was mache ich dann? Da kommt eine große Angst vor Langeweile auf. Was mache ich dann, wer bin ich ohne das Suchen und probieren?
Viele Grüße,
Monika
Re: Aufwachen
Wunderbar, Monika,
nimm dir etwas ungestörte Zeit.
Spür rein in diese Angst vor der Langeweile, … dass du ohne Suche möglicherweise gar nicht mehr weißt, was du bist. Gib all dem den Raum, den es braucht und spüre es voll und ganz, auch die Aversion dagegen, die möglicherweise auftaucht.
Nimm auch die Sehnsucht war. Was ist es genau, wonach du dich sehnst? … und erlaube auch dieser, vollkommen hier zu sein.
Konzentriere dich dann vollständig auf das Spüren. Vielleicht kannst du sogar die Lebendigkeit genießen, die in diesem intensiven Spüren lebt …? Koste sie voll aus :))
Schau dir anschließend ausgiebig die Geschichte an von dieser ewiglangen Suche, und wie sie konstruiert ist. Kannst du in diesem Augenblick irgendetwas finden, was diese Geschichte belegt oder beweist?
Um wen dreht sich dieses ganze Riesenrad? Wem gehört die Angst?
Kannst du in direkter Erfahrung irgendetwas Reales finden, was es zu fürchten gäbe?
Oder rgendetwas, was ohne diese Suche fehlen könnte?
Liebe Grüße!
nimm dir etwas ungestörte Zeit.
Spür rein in diese Angst vor der Langeweile, … dass du ohne Suche möglicherweise gar nicht mehr weißt, was du bist. Gib all dem den Raum, den es braucht und spüre es voll und ganz, auch die Aversion dagegen, die möglicherweise auftaucht.
Nimm auch die Sehnsucht war. Was ist es genau, wonach du dich sehnst? … und erlaube auch dieser, vollkommen hier zu sein.
Konzentriere dich dann vollständig auf das Spüren. Vielleicht kannst du sogar die Lebendigkeit genießen, die in diesem intensiven Spüren lebt …? Koste sie voll aus :))
Schau dir anschließend ausgiebig die Geschichte an von dieser ewiglangen Suche, und wie sie konstruiert ist. Kannst du in diesem Augenblick irgendetwas finden, was diese Geschichte belegt oder beweist?
Um wen dreht sich dieses ganze Riesenrad? Wem gehört die Angst?
Kannst du in direkter Erfahrung irgendetwas Reales finden, was es zu fürchten gäbe?
Oder rgendetwas, was ohne diese Suche fehlen könnte?
Liebe Grüße!
Re: Aufwachen
Guten Morgen Karin!
Ich habe die Übung gestern gemacht. Dabei habe ich seltsame körperliche Empfindungen gehabt (wie starke Energie, die durch meinen Körper nach unten rauscht, als würde ich sehr schnell mit dem Fahrstuhl nach unten fahren). Ich habe das zur Kenntnis genommen, auch alle Gefühle wie Angst, Traurigkeit und die Sehnsucht gespürt, die mich mein ganzes Leben schon begleitet. Ich sehne mich nach einer Art Erfüllung, einem ankommen. Und daher suche ich...Es fühlt sich an, als fehlt mir etwas (körperliches Sehnsuchtsgefühl).
In der direkten Erfahrung gibt es keinen Beweis für die Such-Sucht, das Rad dreht sich um niemanden, niemanden gehört die Angst, es gibt nichts reales zu fürchten. Und trotzdem ist es trotzdem alles da.
Viele Grüße,
Monika
Ich habe die Übung gestern gemacht. Dabei habe ich seltsame körperliche Empfindungen gehabt (wie starke Energie, die durch meinen Körper nach unten rauscht, als würde ich sehr schnell mit dem Fahrstuhl nach unten fahren). Ich habe das zur Kenntnis genommen, auch alle Gefühle wie Angst, Traurigkeit und die Sehnsucht gespürt, die mich mein ganzes Leben schon begleitet. Ich sehne mich nach einer Art Erfüllung, einem ankommen. Und daher suche ich...Es fühlt sich an, als fehlt mir etwas (körperliches Sehnsuchtsgefühl).
In der direkten Erfahrung gibt es keinen Beweis für die Such-Sucht, das Rad dreht sich um niemanden, niemanden gehört die Angst, es gibt nichts reales zu fürchten. Und trotzdem ist es trotzdem alles da.
Viele Grüße,
Monika
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