serenity
Re: serenity
Nun ja, Zeit ist ein Maß für Veränderung. Auch die Mathematik gibt es nur als Konzept, aber sie funktioniert ja recht gut. Aber ich denke zu wissen, was Du meinst. Was bleibt, ist das gegenwärtige Erfahren.
In diesem Moment sehe ich gerade mein Handy, Pflanzen etc. Lege ich mein einheitliches Wahrnehmungsfeld zugrunde, ist die Linde nicht weiter entfernt als das Handy. Füge ich meine „wissende Interpretation „ hinzu ist die Linde weiter entfernt. Eine Frage der Perspektive. An manchen Tagen erscheint der aufgehende Vollmond so viel größer als an anderen, sicher ist er immer gleich groß! Ein Geräusch wird gehört, kommt es von einem Motorrad? Nein, ein Hubschrauber kommt näher.
Es gibt eine äußere und eine innere Wahrnehmung. Auf beiden sind Täuschungen möglich, die bei genügend langem Bestehen zum Glauben werden können.
Aber ich glaub, all das meinst Du nicht und ich habe Deine Frage nicht richtig verstanden?
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In diesem Moment sehe ich gerade mein Handy, Pflanzen etc. Lege ich mein einheitliches Wahrnehmungsfeld zugrunde, ist die Linde nicht weiter entfernt als das Handy. Füge ich meine „wissende Interpretation „ hinzu ist die Linde weiter entfernt. Eine Frage der Perspektive. An manchen Tagen erscheint der aufgehende Vollmond so viel größer als an anderen, sicher ist er immer gleich groß! Ein Geräusch wird gehört, kommt es von einem Motorrad? Nein, ein Hubschrauber kommt näher.
Es gibt eine äußere und eine innere Wahrnehmung. Auf beiden sind Täuschungen möglich, die bei genügend langem Bestehen zum Glauben werden können.
Aber ich glaub, all das meinst Du nicht und ich habe Deine Frage nicht richtig verstanden?
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- Glueckseligkeit
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Re: serenity
Lege ich mein einheitliches Wahrnehmungsfeld zugrunde, ist die Linde nicht weiter entfernt als das Handy. Füge ich meine „wissende Interpretation „ hinzu ist die Linde weiter entfernt. Eine Frage der Perspektive.
Hängt die Perspektive von unterschiedlichen Instanzen in Dir ab, die wahrnehmen? Wer legt ein Wahnehmungsfeld zugrunde? Ist die Linde tatsächlich nur durch "Wissen" weiter entfernt? Ist das nicht direkt wahrnehmbar mit der Entfernung?
Liebe Grüße
Andreas
Andreas
Re: serenity
Das Wahrnehmungsfeld wird von jener installierten „als-ob“ Instanz“ definiert.
Sehen wir uns das mal aus der Situation des Fernsehens an. Der Bildschirm ist ohne Tiefe. Dennoch „sehe“ ich in die Tiefe. Diese kann nicht direkt wahrgenommen werden.
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Sehen wir uns das mal aus der Situation des Fernsehens an. Der Bildschirm ist ohne Tiefe. Dennoch „sehe“ ich in die Tiefe. Diese kann nicht direkt wahrgenommen werden.
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Re: serenity
PS
"näher - weiter" sind Etiketten des Verstandes.
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- Glueckseligkeit
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Re: serenity
Das Wahrnehmungsfeld wird von jener installierten „als-ob“ Instanz“ definiert.
Was ist eine "als-ob" Instanz? Ein virtuelles "Ich"? Ein "Geist"?
Sehen wir uns das mal aus der Situation des Fernsehens an. Der Bildschirm ist ohne Tiefe. Dennoch „sehe“ ich in die Tiefe. Diese kann nicht direkt wahrgenommen werden.
Wird das 2-Dimensionale Fernsehen als 3D gesehen? Genauso wie die reale Welt? Wer nimmt das wahr?
Liebe Grüße
Andreas
Andreas
Re: serenity
Die „als ob“ Instanz“ ist eine Aktion im Verstand. Ein oder auch mehrere Gedanken, die auftauchen und verschwinden. Virtuell ist gut, alles im Verstand ist virtuell, ist virtuelle Aktion. Einen Geist oder ein Ich brauche ich da nicht hinzufügen. Wenn doch, sind auch dies virtuelle Aktionen.
Den Fernseher hab ich gewählt, um zu zeigen, dass das wahrnehmen „sehen“ durch etwas moduliert wird, das Tiefe entstehen lässt. Hier kann etwas vorgegaukelt werden, das nicht ist. Es braucht niemanden, der die Bilder wahrnimmt, es gibt keine Trennung zwischen dem Wahrnehmen und dem das wahrgenommen wird.
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Re: serenity
.. dem Bild, das wahrgenommen wird, muss es natürlich heissen.
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- Glueckseligkeit
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Re: serenity
Die „als ob“ Instanz“ ist eine Aktion im Verstand.
Lass uns mal nach dem Verstand suchen. Was ist "Verstand" überhaupt? Gibt es Ihnen überhaupt?
Wir nutzen wie selbstverständlich so viele Begriffe in unserem täglichen Leben und eigentlich wissen wir gar nicht, ob es hinter den Begriffen überhaupt etwas gibt.
Nimm Deine Aussage oben und meine Aussagen und prüfe:
1. Ist da mehr als nur eine Ansammlung von Gedanken?
2. Gibt es ein "Ich", das den Gedanken Bedeutung beimisst und nicht selbst nur ein Gedanke ist?
Liebe Grüße
Andreas
Andreas
Re: serenity
Mit Action beschreibe ich eine Ansammlung von Gedanken, die schon mehr ist, als bloß eine Ansammlung von Gedanken. Sie hat eine Funktion. Ein Haus ist aus Steinen gebaut, aber es ist mehr, als eine Ansammlung von Steinen. Bzgl des Verstandes ordne ich dem Verstand die Funktion eines Werkzeuges zu. Das macht dann seine Bedeutung aus. Ist das ich jetzt nur ein Gedanke, der Gedanken benutzt und somit Bedeutung verleiht, scheint sich alles nur im Kreis zu bewegen. Hier stellt sich die Frage, ist das Ich tatsächlich nur Gedanken? Gedanken in Funktion? Ich mag die wirkende Funktion, das wirkende Ich schon so erkennen. Aber ich kann mich auch ohne Gedanken erkennen.
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Re: serenity
Aber ich kann mich auch ohne Gedanken erkennen.
Wie kann man sich ohne Gedanken erkennen? Welcher Art ist das Erkennen?
Welche Reaktionen kommen bei Dir bei folgenden Aussagen auf:
Es gibt kein getrenntes Selbst, kein Handelnder, kein Denker, kein Fühlender, keine Person, kein Zeuge, keiner der das Leben kontrolliert. Keiner, der irgendein Teil des Lebens managt. Es ist nur frei fließendes Leben und und alles geschieht ohne dich als Regisseur der Show.
Liebe Grüße
Andreas
Andreas
Re: serenity
Als ein selbst reflektierendes Erkennen. In diesem Erkennen gibt es kein getrenntes Selbst. Es ist nicht ein Handelnder, kein Denkder, kein Fühlender, keine Person, kein Zeuge, keiner der das Leben kontrolliert, oder managed. Es ist nur frei fließendes Lebens ohne mich als Regisseur.
Diesen gibt es nur in Gedanken.
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Diesen gibt es nur in Gedanken.
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Re: serenity
Es ist nicht ein Handelnder, kein Denkder, kein Fühlender, keine Person, kein Zeuge, keiner der das Leben kontrolliert, oder managed. Es ist nur frei fließendes Lebens ohne mich als Regisseur.
Sehr schön. Und ist das Empfinden da auch völlig einverstanden mit? Oder wabert noch irgendein "klingt logisch, fühlt sich aber anders an" herum?
Schau zurück in die Geschichte deines Lebens und schaue nach einer wichtigen Entscheidung, die du getroffen hattest. Dann frage Dich: Hättest Du unter den gegebenen Umständen eine andere Entscheidung treffen können? War das der beste und einzige Weg, um weiterzugehen? War ein freier Wille vorhanden, der ermöglichte, unabhängig von der Situation den Weg zu wählen? Warst du es, der die Wahl getroffen hat oder hat die Situation Dich dazu gebracht den einzig möglichen Weg zu wählen? Kannst du etwas wählen, das nicht "richtig" ist?
Schreibe auf, was Dir während der Beantwortung der Fragen auffällt:
Kann irgendetwas anders sein als es gerade ist? Woher weißt Du das? Was ist es, das gewählt hat, genau hier zu sein? Macht es einen Unterschied, ob Du glaubst, dass Du die Wahl getroffen hast oder nicht, genau hier zu sein?
Liebe Grüße
Andreas
Andreas
Re: serenity
Es ist das, wo ich weiß, dass ich dort immer bin, das ich aber oft vergesse! Das hat nichts mit logischem Erkennen zu tun! Da war nur spontanes Erkennen: ja, so lässt sich gut beschreiben, dieses, das sich selbsterkennend erkennt.
Zurückblickend erkenne ich, dass ich mich nie anders hätte entscheiden können, auch wenn sich dagegen in mir noch etwas wehrt. Aber ich erkenne, mich hat die Situation dazu gebracht, so zu handeln, wie es passierte. Ich bin nicht stolz auf irgendetwas, das ich im Leben vollbracht habe, für so manches möchte ich mich entschuldigen, aber dankbar bin ich dem Leben für so vieles! Richtig und Falsch sind Kategorien, die gelten hier nicht!
Nichts kann sein, als es gerade ist - es gibt überhaupt keine Alternative!
Es macht keinen Unterschied, ob ich glaube, ob ich die Wahl getroffen habe, genau hier zu sein, das sind Kategorien des Denkens.
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Zurückblickend erkenne ich, dass ich mich nie anders hätte entscheiden können, auch wenn sich dagegen in mir noch etwas wehrt. Aber ich erkenne, mich hat die Situation dazu gebracht, so zu handeln, wie es passierte. Ich bin nicht stolz auf irgendetwas, das ich im Leben vollbracht habe, für so manches möchte ich mich entschuldigen, aber dankbar bin ich dem Leben für so vieles! Richtig und Falsch sind Kategorien, die gelten hier nicht!
Nichts kann sein, als es gerade ist - es gibt überhaupt keine Alternative!
Es macht keinen Unterschied, ob ich glaube, ob ich die Wahl getroffen habe, genau hier zu sein, das sind Kategorien des Denkens.
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Re: serenity
Ich bin nicht stolz auf irgendetwas, das ich im Leben vollbracht habe, für so manches möchte ich mich entschuldigen, aber dankbar bin ich dem Leben für so vieles! Richtig und Falsch sind Kategorien, die gelten hier nicht!
Ist derjenige, der nicht stolz auf irgendetwas ist, sich für manches entschuldigen möchte, usw. dann nicht auch nur etwas, das einfach passiert, bzw. ist, wie es ist? Wer beobachtet auch diese Instanz? Gibt es hinter allem einen finalen Beobachter und Beurteiler?
Liebe Grüße
Andreas
Andreas
Re: serenity
Das sind in den Verstand gesetzte Gefühle, beurteilt durch den Verstand. Natürlich sind das Ereignisse, die passiert sind in der jeweiligen inneren und äußeren Situation, Bedauern und Zustimmung sind aber nicht einfach nur das Ergebnis im Sinne, es hätte auch anders kommen können oder sollen. Schmerz und Freude existieren auch ohne Beurteilung, ohne finalen Beobachter und Beurteiler. Den gibt es nur scheinbar auf der Verstandesebene.
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