Re: Suchen und finden
Posted: Thu Aug 24, 2017 8:55 pm
Lieber Andreas
Zuerst möchte ich noch etwas zu Frage 4 schreiben. Der Gedanke, die Vorstellung wie das Kleinkind entstanden ist und die Steine, usw., ist auch nur eine Vorstellung und Gedanken. Kann sein, kann aber auch nicht sein. Ich weiss es nicht, es ist das "UNERKLÄRBARE".
Was hat dir den letzten Schubs gegeben um die Illusion zu durchschauen? Die Erklärung über Christianes Youtub-Video war sicher der letzte Schubs. Trotzdem gab es noch einen wichtigen Schubs auf dem Weg dorthin. Nämlich die klaren Worte von Joram. "So viele Leute sind bereit für ihren Glauben andere Menschen, die was anderes glauben, umzubringen........ Glauben ist eine sehr starke, aber blinde Kraft......
Nun glaubst du an einem "Ich" der nirgend eindeutig und klar erlebbar ist...... Okay. Dann ist das so."
Diese Worte haben viel in mir in Bewegung gesetzt. Ich habe erkannt, dass ich dieses "Ich" wirklich nicht klar erlebe und deshalb auch nicht sagen kann, dass es so ist! Ich habe das so in dem was mir gelernt wurde interpretiert. Und ich sage bewusst interpretiert, weil es war nie die Rede von einem andern "Ich" während meiner Zeit bei meinem Lehrer. ES WAR IMMER NUR EIN GLAUBE/EINE VORSTELLUNG VON MIR! Vielleicht war alles was er mich gelernt hat nur Hilfsmittel um das zu begreifen was ich während unserem Dialog erkannt habe. Ich werde es nie erfahren, er ist letztes Jahr verstorben.
5. Diese Antwort in für andere verständliche Worte zu bringen, erscheint mir jetzt gerade schwer. Ich versuch's. Für mich sind das Begriffe welche zum "Ich" gehören. Weiter oben habe ich von Lebenserfahrung geschrieben, aus dieser Erfahrung, aus diesem Gelebten, aus diesen Prägungen, Glaubenssätze, Werte usw., treffe "ich" Entscheidungen, habe ich Absichten, treffe ich eine Wahl und will kontrollieren, dass alles so geht wie ich es mir vorstelle. Weil ich aber erkennen kann wie diese Entscheidungen entstehen (zum Teil waren die Beweggründe die dazu führten, Selbstschutz) und wie sie aus meinem Erlebten entstehen konnten und funktionieren, kann ich sie beobachten und habe den freien Willen sie so zu nehme, oder zu ändern. Was wiederum in meiner Verantwortung liegt.
Diese "Ich-Begriffe" sind aber nötig um dieses Leben leben zu können.
Bei alldem habe ich eine klare Verantwortung, nämlich nicht ohne Rücksicht gegenüber allem anderen (Umwelt, meine Liebsten, andere Menschen, das Leben, meinem Körper, meinem Wohlbefinden, etc.) zu agieren und dieses Leben, dieses Geschenk, voll und ganz mit allem was es bringt und ohne zu hadern (wenn es mal weh tut) zu nehmen. Dabei hilft mir mein Empfinden/meine Resonanz. Ich spreche von Mitgefühl und Empathie und andere Empfindungen welche mich mit Menschen, meiner Umwelt und mit mir selbst verbunden fühlen lassen.
Beispiel:
Mein Vater, sagte mir und gab mir immer wieder zu verstehen, dass er kein Vertrauen in mich hatte. Aus mir werde nie was, usw........ Anerkennung habe ich wenn nur sehr wenig erhalten. Bis vor noch nicht allzu langer Zeit, war mir diese Anerkennung von anderen Menschen, meinem Vorgesetzten, meiner Freude, meiner Liebsten immer sehr wichtig. Es war meine Absicht ihnen zu gefallen. Ich traf Entscheidungen welche diese Anerkennungen sicherstellen sollten. Ich hatte nicht meinen freien Wille. Heute ist das nicht mehr so wichtig, ich entscheide und agiere viel mehr aus freiem Willen und wenn es wiedermal ein Automatismus ist, dann nehme ich das war. Meistens jedenfalls ;-).
6.
In unserem Dialog habe sehr oft das Wort spielen verwendet. Spielen bedeutet für mich Leichtigkeit. Für mich ist das nicht mit Sorglosigkeit/Gleichgültigkeit gleich zu setzen. Auch wenn es was kindliches hat, kann man das Leben durchaus auf eine spielerische Art ernst nehmen, mit der ganzen Verantwortung die dazu gehört.
Gute Nacht Andreas
Liebe Grüsse
Pedro
Zuerst möchte ich noch etwas zu Frage 4 schreiben. Der Gedanke, die Vorstellung wie das Kleinkind entstanden ist und die Steine, usw., ist auch nur eine Vorstellung und Gedanken. Kann sein, kann aber auch nicht sein. Ich weiss es nicht, es ist das "UNERKLÄRBARE".
Was hat dir den letzten Schubs gegeben um die Illusion zu durchschauen? Die Erklärung über Christianes Youtub-Video war sicher der letzte Schubs. Trotzdem gab es noch einen wichtigen Schubs auf dem Weg dorthin. Nämlich die klaren Worte von Joram. "So viele Leute sind bereit für ihren Glauben andere Menschen, die was anderes glauben, umzubringen........ Glauben ist eine sehr starke, aber blinde Kraft......
Nun glaubst du an einem "Ich" der nirgend eindeutig und klar erlebbar ist...... Okay. Dann ist das so."
Diese Worte haben viel in mir in Bewegung gesetzt. Ich habe erkannt, dass ich dieses "Ich" wirklich nicht klar erlebe und deshalb auch nicht sagen kann, dass es so ist! Ich habe das so in dem was mir gelernt wurde interpretiert. Und ich sage bewusst interpretiert, weil es war nie die Rede von einem andern "Ich" während meiner Zeit bei meinem Lehrer. ES WAR IMMER NUR EIN GLAUBE/EINE VORSTELLUNG VON MIR! Vielleicht war alles was er mich gelernt hat nur Hilfsmittel um das zu begreifen was ich während unserem Dialog erkannt habe. Ich werde es nie erfahren, er ist letztes Jahr verstorben.
5. Diese Antwort in für andere verständliche Worte zu bringen, erscheint mir jetzt gerade schwer. Ich versuch's. Für mich sind das Begriffe welche zum "Ich" gehören. Weiter oben habe ich von Lebenserfahrung geschrieben, aus dieser Erfahrung, aus diesem Gelebten, aus diesen Prägungen, Glaubenssätze, Werte usw., treffe "ich" Entscheidungen, habe ich Absichten, treffe ich eine Wahl und will kontrollieren, dass alles so geht wie ich es mir vorstelle. Weil ich aber erkennen kann wie diese Entscheidungen entstehen (zum Teil waren die Beweggründe die dazu führten, Selbstschutz) und wie sie aus meinem Erlebten entstehen konnten und funktionieren, kann ich sie beobachten und habe den freien Willen sie so zu nehme, oder zu ändern. Was wiederum in meiner Verantwortung liegt.
Diese "Ich-Begriffe" sind aber nötig um dieses Leben leben zu können.
Bei alldem habe ich eine klare Verantwortung, nämlich nicht ohne Rücksicht gegenüber allem anderen (Umwelt, meine Liebsten, andere Menschen, das Leben, meinem Körper, meinem Wohlbefinden, etc.) zu agieren und dieses Leben, dieses Geschenk, voll und ganz mit allem was es bringt und ohne zu hadern (wenn es mal weh tut) zu nehmen. Dabei hilft mir mein Empfinden/meine Resonanz. Ich spreche von Mitgefühl und Empathie und andere Empfindungen welche mich mit Menschen, meiner Umwelt und mit mir selbst verbunden fühlen lassen.
Beispiel:
Mein Vater, sagte mir und gab mir immer wieder zu verstehen, dass er kein Vertrauen in mich hatte. Aus mir werde nie was, usw........ Anerkennung habe ich wenn nur sehr wenig erhalten. Bis vor noch nicht allzu langer Zeit, war mir diese Anerkennung von anderen Menschen, meinem Vorgesetzten, meiner Freude, meiner Liebsten immer sehr wichtig. Es war meine Absicht ihnen zu gefallen. Ich traf Entscheidungen welche diese Anerkennungen sicherstellen sollten. Ich hatte nicht meinen freien Wille. Heute ist das nicht mehr so wichtig, ich entscheide und agiere viel mehr aus freiem Willen und wenn es wiedermal ein Automatismus ist, dann nehme ich das war. Meistens jedenfalls ;-).
6.
In unserem Dialog habe sehr oft das Wort spielen verwendet. Spielen bedeutet für mich Leichtigkeit. Für mich ist das nicht mit Sorglosigkeit/Gleichgültigkeit gleich zu setzen. Auch wenn es was kindliches hat, kann man das Leben durchaus auf eine spielerische Art ernst nehmen, mit der ganzen Verantwortung die dazu gehört.
Gute Nacht Andreas
Liebe Grüsse
Pedro