Wo ist diese Juli, die angeblich denkt, macht, wahrnimmt?
Ja.... also "du" nimmst wahr? - oder wahrnehmen "ist" einfach, ohne dass es ein Subjekt bräuchte?Eigentlich kann ich in der DE nur 'wahrnehmen' wahrnehmen.
Wo bist "du"??
Ja.... also "du" nimmst wahr? - oder wahrnehmen "ist" einfach, ohne dass es ein Subjekt bräuchte?Eigentlich kann ich in der DE nur 'wahrnehmen' wahrnehmen.
Wahrnemen ist einfach. Nur die Gedanken schreiben da noch ein 'Ich' davor.Ja.... also "du" nimmst wahr? - oder wahrnehmen "ist" einfach, ohne dass es ein Subjekt bräuchte?
😅 Tja... Das ist wie ein eingeübter Reflex, dass man denkt 'Ich'. Der Gedanke löst auch ein bestimmtes Körper-? Gefühl aus. Aber wenn ich versuche genauer hinzusehen kann ich nichts greifen an keinem Ort. Das ist wie nach Seifenblasen greifen. Trotzdem machen die Gedanken immer wieder 'Ich'.Wo bist "du"??
ja genau...Wahrnemen ist einfach. Nur die Gedanken schreiben da noch ein 'Ich' davor.Ja.... also "du" nimmst wahr? - oder wahrnehmen "ist" einfach, ohne dass es ein Subjekt bräuchte?
Das ist wie ein eingeübter Reflex, dass man denkt 'Ich'.
ich glaube ich verstehe deine Frage. zum Beispiel habe ich gerade Zahnschmerzen... wenn der Schmerz mal stärker wird, ist das erst kurz so etwas "Unangenehmes im Hintergrund", bevor der "Fokus" sich dorthin verlagert und es mehr ins Bewusstsein rückt, benannt wird und evtl weitere Gedanken erscheinen. Oder wie erlebst "du" das?Ist der Fokus der sich auf etwas lenkt ein Gedanke?
Beschreib mal bitte dieses Gefühl.... aus der direkten Erfahrung.Wo bist "du"??
😅 Tja... Das ist wie ein eingeübter Reflex, dass man denkt 'Ich'. Der Gedanke löst auch ein bestimmtes Körper-? Gefühl aus.
Mein vollstes Mitgefühl und gute Besserung!zum Beispiel habe ich gerade Zahnschmerzen...
Nein, kann niemanden finden der den Fokus steuert. Den Fokus finde ich dann schwierig, wenn der völlig auf den Gedanken und Vorstellungen liegt. Dann ist irgendwie gar kein 'Bewusstsein' da. Andererseits wer ist sich überhaupt etwas bewusst... das weiß ich eigentlich gar nicht. Wenn der Fokus total auf dem Hören liegt und keine gedankliche Einordnung passiert, ist sich eigentlich auch niemand darüber bewußt zu hören. 🤔.Findest du etwas/jemanden, der das alles steuert?
Also wenn ' ich ' dem Ich-Gedanken nachgehe dann entsteht so eine Art unscharfe Wolke, ein gedachter Raum um den Körper oder Oberkörper/Kopf eine vage Vorstellung. Und es gibt dazu eine leichte körperliche Reaktion, die sich wie eine Verfestigung zwischen Oberkörper und Kopf anfühlt.Beschreib mal bitte dieses Gefühl.... aus der direkten Erfahrung.
Danke! Ist momentan erträglich und ich hab einen Termin :-)Mein vollstes Mitgefühl und gute Besserung!
ja genau. Dann ist einfach "Denken"... und wird oft erst ein paar Momente oder Minuten später bemerkt.Den Fokus finde ich dann schwierig, wenn der völlig auf den Gedanken und Vorstellungen liegt. Dann ist irgendwie gar kein 'Bewusstsein' da.
ja. ich glaube hier kratzt du an das größte Rätsel überhaupt :-)Andererseits wer ist sich überhaupt etwas bewusst... das weiß ich eigentlich gar nicht.
und wenn der Fokus nicht total auf dem Hören liegt, wer ist sich dann bewußt zu hören?Wenn der Fokus total auf dem Hören liegt und keine gedankliche Einordnung passiert, ist sich eigentlich auch niemand darüber bewußt zu hören.
also DE von Denken...Also wenn ' ich ' dem Ich-Gedanken nachgehe dann entsteht so eine Art unscharfe Wolke, ein gedachter Raum um den Körper oder Oberkörper/Kopf eine vage Vorstellung.Beschreib mal bitte dieses Gefühl.... aus der direkten Erfahrung.
sagt dieses Gefühl, dass es "Ich" ist? :-)Und es gibt dazu eine leichte körperliche Reaktion, die sich wie eine Verfestigung zwischen Oberkörper und Kopf anfühlt.
Wahrnehmung findet statt, soviel ist klar.. aber anscheinend braucht es dafür kein Ich, oder?Aber wenn ich dann weiter schaue, spüre ich ja auch außerhalb dieses Bereiches... ich kann ja keine Grenzen zwischen dem Körper und der Umgebung wahrnehmen. Und dann nehme 'ich' die 'Umwelt' auch außerhalb des Körpers wahr, sehen, hören.... Also müsste 'Ich' die gesamte Wahrnehmung umfassen..... Aber die wahrgenommenen Inhalte bin ich auch nicht... 🙈
Jaja genau. Dann ist einfach "Denken"... und wird oft erst ein paar Momente oder Minuten später bemerkt.
Und: "Fokus lag auf dem Denken" ist ja auch wiederum eine gedankliche Einordnung, die erscheint, nicht wahr?
😅Andererseits wer ist sich überhaupt etwas bewusst... das weiß ich eigentlich gar nicht.
ja. ich glaube hier kratzt du an das größte Rätsel überhaupt :-)
Wer genau müsste das denn wissen?? :-D
Auch niemand, der jemand entsteht erst durch die gedankliche Einordnung des Hörens. Kann 'einem' überhaupt etwas bewusst sein ganz ohne Gedanken? Oder ist das dann einfach anders bewusst? 🙈 Ich bin verwirrt...und wenn der Fokus nicht total auf dem Hören liegt, wer ist sich dann bewußt zu hören? was kann wirklich sicher gesagt werden, außer dass "Hören" ist?
Nein, es ist einfach nur ein Gefühl.sagt dieses Gefühl, dass es "Ich" ist? :-)Und es gibt dazu eine leichte körperliche Reaktion, die sich wie eine Verfestigung zwischen Oberkörper und Kopf anfühlt.
Also die Sätze ohne Ich sind viel entspannender, sie fühlen sich weiter an. Die Ich Sätze dagegen fühlen sich eng an, es ist eine Anspannung im Körper zwischen Brust und Kopf. Die Sätze ohne ich sind auf jeden Fall nich falsch, während bei den Ich-Sätzen ja schon die Erfahrung aus den letzten Übungen dagegen spricht.lies mal die folgenden Sätze
....
Beschreib mal, wie sich die Sätze so im Vergleich anfühlen, gibt es köperliche Empfindungen dabei?
Was klingt entspannter und wahrheitsgetreuer?
tja, das sind alles sehr subtile Dinge.... ich kann es dir letztlich auch nicht beantworten (und will es auch nicht :-) )Auch niemand, der jemand entsteht erst durch die gedankliche Einordnung des Hörens. Kann 'einem' überhaupt etwas bewusst sein ganz ohne Gedanken? Oder ist das dann einfach anders bewusst? 🙈 Ich bin verwirrt...und wenn der Fokus nicht total auf dem Hören liegt, wer ist sich dann bewußt zu hören? was kann wirklich sicher gesagt werden, außer dass "Hören" ist?
:-)Also die Sätze ohne Ich sind viel entspannender, sie fühlen sich weiter an. Die Ich Sätze dagegen fühlen sich eng an, es ist eine Anspannung im Körper zwischen Brust und Kopf. Die Sätze ohne ich sind auf jeden Fall nich falsch, während bei den Ich-Sätzen ja schon die Erfahrung aus den letzten Übungen dagegen spricht.
Naja, im Alltag fühlt es sich nicht so an, da ist alles beim Alten. Das da kein Ich ist fühlt sich eher wie ein Glaube an, nicht wie erfahrenes Wissen. Obwohl ich in den Übungen sehe, das die Dinge ohne ein zutun einfach passieren.gibt es denn noch irgendwelche Fragen, Unklarheiten?
ja, es gibt da immer starke Erwartungen, dass alles anders wird.. das torlose Tor ist aber oft ein schrittweiser Prozess, und man realisiert erst nach einiger Zeit, dass etwas anders ist.Naja, im Alltag fühlt es sich nicht so an, da ist alles beim Alten. Das da kein Ich ist fühlt sich eher wie ein Glaube an, nicht wie erfahrenes Wissen. Obwohl ich in den Übungen sehe, das die Dinge ohne ein zutun einfach passieren.gibt es denn noch irgendwelche Fragen, Unklarheiten?
Ja, in dem Moment in dem die Gedanken bei Seite gelassen werden, kann da ja gar nichts sein..😀. Eigentlich ist das total logisch, dass das alles nur in Gedanken existieren kann. Die Gedanken können wiederum sehr logisch und glaubhaft erklären, warum man Schwächen und Geschichte und so weiter hat... Aber all das kann ja nur in den Gedanken existieren.Siehst du, dass diese ganze Geschichte von Juli, von einer "Persönlichkeit" mit Vorzügen und Schwächen, mit Schuld und Verdienst, nur ein riesiger Gedankenkomplex ist?
Und dass es auch niemanden gibt, der irgendetwas erreichen müsste?
?Und dass es auch niemanden gibt, der irgendetwas erreichen müsste
ich kann es mir vorstellen, sehen kann ich es nicht.Dass jemand anderes an deiner Stelle vielleicht einen völlig anderen Gedankenkomplex hätte?
Wieviel Verlass ist auf die Gedanken
Also wenn der Ton angeht wird es erst einmal lauter und unruhiger. Es kann an meiner fehlenden Fußball Begeisterung liegen, aber ohne Ton ist das Spiel total emotionslos. Es läuft einfach vor sich hin. Nach einer kurzer Zeit in der Ton ohne Anstrengung nur als Ton wahrgenommen wird, beginnt der Kommentar die Aufmerksamkeit zu binden, da der Ton automatisch in Bedeutung übersetzt wird und Reaktionen (bei mir z. B. Widerstand, Widerspruch) auslöst. Wenn der Inhalt ignoriert werden kann, ist es eigentlich wie vorher, da laufen eben die blauen und weißen menschen über den grünen Hintergrund nur ist es jetzt lauter.4. Jetzt wird es interessant: Schalte den Ton wieder ein und ignoriere was du glaubst, das Kommentator/Gedanken erzählen könnten und vernehme es nur als KLANG ohne Bedeutung.
Was kann beim Ein- und Ausschalten des Tons beobachtet werden?
Was passiert und erscheint tatsächlich?
Ist der Kommentar zu dem Fußballspiel eine Notwendigkeit, dass das Spiel geschieht?
Der Kommentar hat keinen Einfluss auf das Spiel, er hat eigentlich nicht mal wirklich etwas damit zu tun. Er beschreibt nicht mal wirklich was passiert. Das Spiel /Leben ist unabhängig vom Kommentar. Aber der Kommentar bindet Aufmerksamkeit und lenkt diese damit auch vom eigentlichen Geschehen weg.Und in der selben Weise: Ist der innere Kommentar der Gedanken eine Notwendigkeit, dass das Spiel des Lebens geschieht?
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