Ich versuche, häufiger / schneller zu antworten.
Spitze! :-)
Versuche als nächstes bitte folgendes:
nimm dir ein paar Minuten Zeit, setze oder lege dich hin, lass mal alles zur Ruhe kommen und
beobachte ganz locker und ungezwungen, was jetzt wahrnehmbar ist.
Wenn du dann das ganze Spektrum der Wahrnehmung zerlegst, dann ist da:
Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Körperempfindungen, Gedanken.
Kannst du noch etwas anderes wahrnehmen, wenn ja, was genau, oder ist das alles?
Übe alle Eindrücke auf das zu reduzieren, was Jetzt, in diesem Moment, erfahren werden kann, im
Gegensatz zu den Geschichten, die erzählt werden, den Benennungen, den Erklärungen, die alle
Inhalt von Gedanken sind.
Mach diese kleine Übung die nächste Zeit.
Alle täglichen Aktivitäten werden mit dem benannt, was mit den Sinnen erfahren wird: Farbe/Form,
Geräusch, Geruch, Geschmack, körperliche Gefühle und die Gedanken, die beobachtet werden.
Wenn du z.B. frühstückst kannst du alles was du tust auf folgendes zurückführen:
Eine Tasse sehen = Farbe/Form
Kaffee riechen = Geruch
Die Wärme des Kaffees spüren = körperliches Gefühl
Den Kaffee schmecken = Geschmack
Das umrühren des Löffels hören = Geräusch
Der Gedanke „Gleich nehme ich den ersten Schluck“ = ist einfach nur ein Gedanke
Mach das mal eine Weile und teile mir mit was dir dabei auffällt.