Lass uns hier noch einmal ganz genau schauen.
Hier wäre auch noch die Frage: wann ist ein Gefühl ein körperliches Empfinden und wann ein Gedanke "Ich fühle" oder "Das fühlt sich soundso an"?
Wir benutzen rein sprachlich Gefühl/ich fühle für unterschiedliche Sachen.
Einmal für ein körperliches Empfinden/Wahrnehmung, was als ein Ziehen im Fuss, oder die Wahrnehmung eines Apfels in der Hand gelabelt werden kann.
In diesem Fall ist etwas Reales, mit den Sinnen wahrnehmbares, vorhanden.
Ist in dem“Apfel in Hand“ ein Ich vorhanden?
Nimm irgendetwas in die Hand, schließe die Augen für einen Moment und nimm wahr.
Ist in dem Objekt in Hand ein Ich vorhanden?
Dann gibt es noch Gedanken mit Inhalt „Ich fühle…..“ der sich auf nichts Wahrnehmbares/ Reales (mit den Sinnen wahrnehmbares) bezieht, wie zB. „Ich fühle meine Lehrerin mag mich nicht“. Der Gedanke zeigt ins Leere.
Das gilt immer, entweder zeigen Gedanken auf etwas Reales, was mit den Sinnen wahrnehmbares, oder sie zeigen ins Leere – auf andere Gedanken.
Soweit klar?
Eigentlich wird es körperliches Empfinden, wenn es persönlich wird. Also das "Selbst" betrifft. So wie bei Verletzungen, also Gedanken, die die Geschichte in Frage stellen.
Meinst du damit, dass Gedanken ein körperliches Empfinden hervorrufen können?
Wäre das überhaupt möglich?
Dafür müßte es eine Verbindung zwischen Gedanken und Empfinden geben, oder? Wenn du dich nur auf deine Sinne verläßt kannst du da eine wahrnehmen, sehen,hören, riechen, tasten, schmecken?
Kann ein Empfinden von einem Gedanken wissen?
Alles Liebe,
Jadzia