Also die Empfindung "Schwer" taucht auf und wieder ab, ich weiß nicht ob sie real ist, da ich ein bisschen Probleme mit dem Wort real ab.
Ich weiß nicht genau wie ich das Reale nehmen soll.
Nehmen wir mal an real bedeutet die Dinge so zu sehen wie sie wirklich sind. Doch ich würde sagen wir sehen die Dinge in den seltensten Fällen, oder gar Nie wie sie wirklich sind. Allein schon das zwischen der Materie wohl soviel leerer Raum ist, wie es die Wissenschaft sagt oder das wenn viele das gleiche anschauen jeder etwas anderes sieht. Darum würde ich sagen nichts wahrgenommenes ist real somit auch nicht die "Schwere".
Die Empfindung "Schwer" ist nicht mehr oder weniger wichtig als alles andere. Nur manchmal wird Sie wichtiger genommen weil man sie intensiver wahr nimmt als andere Empfindungen würde ich sagen.
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0123456789876543210
Re: 0123456789876543210
„Die Sachen so zu sehen wie sie sind“:
Wenn Schwermut da ist, so ist Schwermut da. – Das ist „Die Sachen so zu sehen wie sie sind“.
Der Grund WIESO Schwermut da ist – das muss genauer angeschaut werden.
Wie kann Schwermut entstehen, wenn ganz klar bewusst ist, dass mehr als „Schwermut“ nicht da ist?
Wo soll „Schwermut“ andocken, wenn keiner da ist?
Wo soll „Schwermut“ andocken, wenn keiner sie annimmt?
_()_
Wenn Schwermut da ist, so ist Schwermut da. – Das ist „Die Sachen so zu sehen wie sie sind“.
Der Grund WIESO Schwermut da ist – das muss genauer angeschaut werden.
Wie kann Schwermut entstehen, wenn ganz klar bewusst ist, dass mehr als „Schwermut“ nicht da ist?
Wo soll „Schwermut“ andocken, wenn keiner da ist?
Wo soll „Schwermut“ andocken, wenn keiner sie annimmt?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: 0123456789876543210
Also für mich ist nicht ganz klar bewusst, dass mehr als "Schwermut" nicht da ist, da sind ja zum Beispiel noch Beobachten, Gedanken und die Sinneseindrücke. Ich würde in dem Falle sagen vielleicht entsteht sie auf Grund von Gedanken, Ängsten und gespeicherten Prägungen. Doch ich weiß nicht ob sie dadurch entsteht oder einfach nur wahrgenommen wird,da man eine Resonanz dazu hat oder ob sie schon immer da ist.Wie kann Schwermut entstehen, wenn ganz klar bewusst ist, dass mehr als „Schwermut“ nicht da ist?
Nehmen wir jedoch an es wäre ganz klar bewusst, dass mehr als "Schwermut" nicht da ist, denn kann sie auch aus nichts entstehen.
Die "Schwermut" kann nirgenswo andocken, wenn keiner da ist und Niemand sie annimmt.Wo soll „Schwermut“ andocken, wenn keiner da ist?
Wo soll „Schwermut“ andocken, wenn keiner sie annimmt?
Doch wenn man denkt man ist da, und nimmt die "Schwermut" wahr dann identifiziert man sich mit ihr, würde ich sagen..
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Re: 0123456789876543210
Genau :-)Doch wenn man denkt man ist da, und nimmt die "Schwermut" wahr dann identifiziert man sich mit ihr, würde ich sagen..
Und dass, die Identifikation, ist das Gegenteil vom klares Sehen.
"Schwermut" ist nur einen Namen von einer ganzen Reihe von Empfindungen und Abläufe.
Nur wieso sich damit identifizieren?
Versuche es. Versuche dich mit Empfindungen nicht zu identifizieren. Es sind nur Empfindungen. Weder "ich" noch "mein" - was wird erlebt?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: 0123456789876543210
Ja wieso eigentlich? Ich würde sagen es ist ein Automatismus, ich kann mir ja nicht aussuchen ob ich mich identifiziere oder nicht."Schwermut" ist nur einen Namen von einer ganzen Reihe von Empfindungen und Abläufe.
Nur wieso sich damit identifizieren?
Die Emfindung wird wahrgenommen und das was Wahr nimmt ist losgelöst davon.Versuche es. Versuche dich mit Empfindungen nicht zu identifizieren. Es sind nur Empfindungen. Weder "ich" noch "mein" - was wird erlebt?
Dadurch ist es subtiler und steht nicht so im Vordergrund und taucht schneller auf und ab.
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Re: 0123456789876543210
Ist das so?ich kann mir ja nicht aussuchen ob ich mich identifiziere oder nicht.
Reicht es nicht schon zu erkennen, dass Identifikation gerade vorhanden ist, um sie fallen zu lassen?
Versuche es :-)
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: 0123456789876543210
Ja - nun ist es so, dass wenn der Wille stark ist, sich nicht zu identifizieren, es natürlich auch eher der Fall ist als wenn der Wille schwach wäre.Ist das so?ich kann mir ja nicht aussuchen ob ich mich identifiziere oder nicht.
Doch ob der Wille stark ist oder nicht, liegt nicht in meiner Gewalt.
Ich habe es versucht und sage JA!Reicht es nicht schon zu erkennen, dass Identifikation gerade vorhanden ist, um sie fallen zu lassen?
Versuche es :-)
Ich schreib dir Morgen mal noch ein paar ausführlichere Antworten zu der Thematik ja,
heut bin ich leider zu müd.
Bis Morgen Joram ~*~
Re: 0123456789876543210
So nun der zweite Teil meiner Antwort.
nochmal
~*~
nochmal
Als ich es gestern versucht habe, war es Anfangs so, dass ich nicht mehr ich war, sondern es mir so vorkahm als wäre ich ein großer Raum dessen Grenzen ich nicht bennen kann auf jeden Fall groß, es war so als ob ich alles bin jedoch durch diese Augen und diesen Körper sehe und nicht durch andere. Das war jedoch nicht von dauer als ich es heute versucht habe war es schon weniger intensiv und immer nur kurz und natürlich nur wenn ich mich darauf besinne..also ist es nicht wirklich erkannt sondern nur kurz gesehen.. aber in den Momenten funktioniert es..Reicht es nicht schon zu erkennen, dass Identifikation gerade vorhanden ist, um sie fallen zu lassen?
Versuche es :-)
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Re: 0123456789876543210
Es ist nicht möglich eine Erfahrung dauernd aufrecht zu erhalten. Die Vergänglichkeit ist ein Naturgesetz. *Schulterzucken*Als ich es gestern versucht habe, war es Anfangs so, dass ich nicht mehr ich war, sondern es mir so vorkahm als wäre ich ein großer Raum dessen Grenzen ich nicht bennen kann auf jeden Fall groß, es war so als ob ich alles bin jedoch durch diese Augen und diesen Körper sehe und nicht durch andere. Das war jedoch nicht von dauer als ich es heute versucht habe war es schon weniger intensiv und immer nur kurz und natürlich nur wenn ich mich darauf besinne..also ist es nicht wirklich erkannt sondern nur kurz gesehen.. aber in den Momenten funktioniert es..Reicht es nicht schon zu erkennen, dass Identifikation gerade vorhanden ist, um sie fallen zu lassen?
Versuche es :-)
Was unwiderruflich ist, ist die Erkenntnis.
Es geht nicht um das Erleben, es geht um die Erkenntnis.
Weißt du, dass das „Ich“ eine Illusion ist, oder weißt du es nicht?
Mit „Wissen“ meine ich zu 100% und unwiderruflich.
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: 0123456789876543210
Nein ich weiß leider nicht zu 100% das das Ich eine Illusion ist..
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Re: 0123456789876543210
Was für Indizien sprechen für einen „Ich“?
Wo ist das „Ich“ parsender als „Schneewittchen“?
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Wo ist das „Ich“ parsender als „Schneewittchen“?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: 0123456789876543210
Es spricht zum Beispiel für ein Ich, dass ich nur ein begrenztes Feld habe was ich wahrnehmen und und in dem ich aggieren kann. Und nie wirklich weiß was in Jemand anderem vor sich geht oder wie sich das Leben für ihn anfühlt.
"wo ist das "Ich" präsenter(?) als "Schneewittchen"?"
Für Schneewittchen halte ich mich ja nicht, ich bezeichne mich auch nicht ständig als Schneew.. nur sage ich ständig ich und glaube zu oft an die Geschichte die damit zusammen hängt. Also scheint dieses "Ich" etwas mit mir zu tun zu haben. Auch gleich wenn ich es nicht finden kann wenn ich in mich hinein schaue.
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"wo ist das "Ich" präsenter(?) als "Schneewittchen"?"
Für Schneewittchen halte ich mich ja nicht, ich bezeichne mich auch nicht ständig als Schneew.. nur sage ich ständig ich und glaube zu oft an die Geschichte die damit zusammen hängt. Also scheint dieses "Ich" etwas mit mir zu tun zu haben. Auch gleich wenn ich es nicht finden kann wenn ich in mich hinein schaue.
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Re: 0123456789876543210
ein begrenztes Wahrnehmungsfeld ist eine Tatsache, Grenzen der Erfahrung/Wahrnehmung.Es spricht zum Beispiel für ein Ich, dass ich nur ein begrenztes Feld habe was ich wahrnehmen und und in dem ich aggieren kann. Und nie wirklich weiß was in Jemand anderem vor sich geht oder wie sich das Leben für ihn anfühlt.
Wo wird da ein "Ich" wahrgenommen der wahrnimmt?
Ist da ein "Ich" was nur ein begrenztes Feld wahrnimmt?
Wie wird dieses "Ich" wahrgenommen?
"in dem ich agieren kann" - "Agieren" findet statt. Wo ist da ein "Ich", ein "Agierender?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: 0123456789876543210
Nirgens, nur gibt es diesen Punkt von dem aus die Wahrnehmung statt findet.ein begrenztes Wahrnehmungsfeld ist eine Tatsache, Grenzen der Erfahrung/Wahrnehmung.
Wo wird da ein "Ich" wahrgenommen der wahrnimmt?
Wenn ich nachschaue finde ich keines.Ist da ein "Ich" was nur ein begrenztes Feld wahrnimmt?
Ja irgendwie gar nicht..Wie wird dieses "Ich" wahrgenommen?
Auch nirgens, aber es geschieht durch diesen Körper mit dem sich identifiziert wird."in dem ich agieren kann" - "Agieren" findet statt. Wo ist da ein "Ich", ein "Agierender?
Du machst mich ganz wuschelig mit deinen Fragen.. ~(°__°)~
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Re: 0123456789876543210
Wo ist da ein „Punkt“ im Wahrnehmungsprozess? Joram erkennt kein Punkt im Wahrnehmungsprozess…Nirgens, nur gibt es diesen Punkt von dem aus die Wahrnehmung statt findet.ein begrenztes Wahrnehmungsfeld ist eine Tatsache, Grenzen der Erfahrung/Wahrnehmung.
Wo wird da ein "Ich" wahrgenommen der wahrnimmt?
Ja ja, „wuschelig“ ist gut :-)Auch nirgens, aber es geschieht durch diesen Körper mit dem sich identifiziert wird.
Du machst mich ganz wuschelig mit deinen Fragen..
Ist der Körper ein „Ding“ oder ein „Fluss“?
Und das was „durch diesen Körper“ geschieht – sind es „Dinge“ oder „Abläufe“, das was geschieht?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
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