Das meinte ich auch mit meiner Frage
Wahrnehmung ist ein fortlaufender sich wandelnder Prozess - eher verbaler Natur als eine Aneinanderreihung von getrennten Ereignissen.Sind da "Wahrnehmungen" (Substantiv) oder findet "Wahrnehmen" (Verb) statt?
Letztendlich schlagen wir uns aber wie gesagt mit Wörtern rum, die nichts anderes können, als um den heissen Brei herum reden.
Ein weiteres Experiment, in dem du die direkte Erfahrung untersuchen kannst: Das Riechen.
Nimm dir etwas, was Geruch ausstrahlt. Frisch aufgeschnittenes Obst ist prima, Ätherische Öle, Blumen... es darf intensiv duften!
Schliess die Augen und nimm dir Zeit zum Riechen.
Beobachte diesen fortlaufenden Prozess des Wahrnehmens:
Immer wieder tritt etwas in den Vordergrund, aber alles ist gleichzeitig fortlaufend da.
- Nimm erstmal einfach alles zur Kenntnis, was hochkommt: Körperliche Reaktionen, Erinnerungen, Gedanken, Assoziationen und schreib das auf.
- Konzentriere dich dann auf die direkte Erfahrung des Riechens und suche - wie bei den anderen Übungen - diesen festen Kern, das Ich, den Riecher und schau, ob es jenseits des Riechens irgendetwas anderes wirkliches, echtes, reales gibt.
Freue mich auf deine Antworten!
Daniel

