Re: Wahrheit
Posted: Wed Feb 22, 2017 3:56 pm
Versuche nur wahrzunehmen, ohne zu wissen wer wahrnimmt.
Schau herum ohne zu urteilen.
Nur schauen.
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Schau herum ohne zu urteilen.
Nur schauen.
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Es bleibt dann eigentlich nur das Wahrgenommene wie eine Erscheinung.Versuche nur wahrzunehmen, ohne zu wissen wer wahrnimmt.
Schau herum ohne zu urteilen.
Nur schauen.
Mach es weiter. Ich glaube dass da noch mehr zu entdecken gibt :-)Es bleibt dann eigentlich nur das Wahrgenommene wie eine Erscheinung.Versuche nur wahrzunehmen, ohne zu wissen wer wahrnimmt.
Schau herum ohne zu urteilen.
Nur schauen.
Ich hatte heute viel zu tun im Job, konnte aber immer wieder dieses merkwürdige unpersönliche Gefühl abrufen. Zwischendurch verflüchtigt es sich dann wieder. So, wie jetzt im Moment. Dann bin ich wieder mehr "ich". Ich werde weiter beobachten...Ja, versuche die "merkwürdige Orientierungslosigkeit" wieder zu erleben.
So lang wie möglich
Heute habe ich wieder versucht, die Orientierungslosigkeit zu erleben. Und sie stellte sich nicht ein. Der Verstand hat sofort auf Alarm geschaltet und immer wieder versucht, diesen Zustand herzustellen. Hat natürlich nicht geklappt, weil das "ich" unbedingt etwas haben, etwas erreichen wollte, was im Moment nicht da war. Habe mich dann ein wenig damit rumgestresst, bis mir die Sinnlosigkeit dieser Bemühungen klar wurde. Es war mal wieder ein weiteres Gedankenkonstrukt mit einem als Vehikel vorgeschalteten "Ich". Ich bin dann wieder zurück gegangen zu der direkten Erfahrung. Also schauen, spüren, bis sich ein Erkennen einstellte, dass es gar nicht mehr zu tun gibt, in dem Moment. Dem Moment gibt es schlichtweg nichts hinzuzufügen. Er ist, wie er ist. Pendele jetzt zwischen schauen, spüren (= kein "Ich" und Erkennen der Absurdität, immer irgendwo anders ein zu wollen) und Gedankenschwall mit dem Bedürfnis nach Kontrolle, Verstehen und Lenken hin und her.a, versuche die "merkwürdige Orientierungslosigkeit" wieder zu erleben.
So lang wie möglich
Und was ist der "Denker"?Vielen Dank für den Hinweis. Damit kann ich in Resonanz gehen.
Das Problem mit dem Denken ist, dass es den Denker kreiert....
Der Denker ist eine aus Erinnerungen und Vorstellungen - also Gedanken - gespeiste (vermeintliche) Einheit, die als Zentrum des Erlebens bzw. als Urheber von Gedanken wahrgenommen wird. Ich kann nur mutmaßen, dass diese Imanigationskraft jedenfalls in der Vergangenheit evolutionär irgendwelche Vorteile für das Überleben des Körpers / der Art bewirkt hat.Und was ist der "Denker"?
Es ist nicht „falsch“ zu trennen. Es ist aber nur ein Teil der „Wahrheit“. Es ist auch sinnvoll aus einem „sauberen Glas“ zu trinken und nicht aus einem „dreckigen Glas“, kein „Gift“, sondern „Gesundes“ zu essen usw…Mir ist eben noch etwas aufgefallen beim Betrachten und Gehen: Dass die Betrachtung so konditioniert ist, die Dinge zu differenzieren, wahrscheinlich um sie benennen zu können. Auch sind die Gedanken so beschaffen, dass sie ständig versuchen, für etwas - also etwas anderem, von uns Getrenntem - eine Erklärung zu finden. Vielleicht wird das so aber nie funktionieren bzw. ist der falsche Ansatz.
Kannst du dazu etwas sagen?
Der Denker ist also eine „Einheit“?Der Denker ist eine aus Erinnerungen und Vorstellungen - also Gedanken - gespeiste (vermeintliche) EinheitUnd was ist der "Denker"?
Die Unterscheidung geschieht durch das Gefühl, von den Objekten getrennt zu sein, sich von ihnen abgrenzen zu müssen, sie zu beurteilten nach angenehm / unangenehm, harmlos / gefährlich, was ja - wie oben erwähnt - auch für das Überleben sinnvoll ist.Es ist nicht „falsch“ zu trennen. Es ist aber nur ein Teil der „Wahrheit“. Es ist auch sinnvoll aus einem „sauberen Glas“ zu trinken und nicht aus einem „dreckigen Glas“, kein „Gift“, sondern „Gesundes“ zu essen usw…
Da habe ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. Wenn wir überleben wollen, müssen wir natürlich differenzieren. Es kam nur auf einmal der Gedanke bei der ständigen Suche nach Erklärungen, dass ich vielleicht von der Erklärung (=Wahrheit) gar nicht getrennt bin, dass ich also nicht ständig außerhalb von mir danach suchen und jagen muss. Das klingt vielleicht merkwürdig, aber es löste eine so tief sitzende und körperlich spürbare Erleichterung und so viel Trost / Dankbarkeit bei mir aus, dass mir die Tränen in die Augen geschossen sind.
[quoteUm Erkenntnisse zu gewinnen, könnte man fragen wie entsteht so eine Unterscheidung, was wird wirklich ERLEBT bevor eine Handlung stattfindet?
Der Denker ist eine Einbildung (s.o)..Der Denker ist also eine „Einheit“?
Da habe ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. Wenn wir überleben wollen, müssen wir natürlich differenzieren. Es kam nur auf einmal der Gedanke bei der ständigen Suche nach Erklärungen, dass ich vielleicht von der Erklärung (=Wahrheit) gar nicht getrennt bin, dass ich also nicht ständig außerhalb von mir danach suchen und jagen muss. Das klingt vielleicht merkwürdig, aber es löste eine so tief sitzende und körperlich spürbare Erleichterung und so viel Trost / Dankbarkeit bei mir aus, dass mir die Tränen in die Augen geschossen sind.Es ist nicht „falsch“ zu trennen. Es ist aber nur ein Teil der „Wahrheit“. Es ist auch sinnvoll aus einem „sauberen Glas“ zu trinken und nicht aus einem „dreckigen Glas“, kein „Gift“, sondern „Gesundes“ zu essen usw