Achte nur auf die reinen Empfindungen, ohne dich auf Gedanken oder geistige Bilder zu stützen.
Kannst du erkennen, wie groß der Körper ist? Nein. Anscheinend versucht das Gehirn krampfhaft eine Größeninformation zu basteln. Mal fühlt sich der Körper winzig klein an, mal unendlich groß. Aber letzlich ist das alles fake.
Hat der Körper ein Gewicht oder Umfang? Nein.
Hat dein Körper in der aktuellen Erfahrung eine Gestalt oder Form? Nein. Auch hier habe ich die Bemühungen des Gehirns wahrgenommen aus einzelnen Empfindungen eine Form zu basteln.
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung? Nein.
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und dem Stuhl? Nein.
Wieviel Zehen hast du? Zehen? Was ist das denn? :-D
Bist du männlich oder weiblich? Ich bin gar nicht.
Hast du einen Namen? Nein. Es hat eine ganze Weile gedauert bis mein Name auftauchte. Aber der Gedanke war ohne jeglichen Bezug.
Gibt es ein innen oder außen? Nein. Nur sowas wie eine Wolke von unzusammenhängenden Empfindungen.
Gibt es etwas, dem der Körper gehört? Nein. Diese Frage zieht die Wolke zusammen. Scheint die Empfindungen zu verdichten.
Worauf bezieht sich das Wort/die Bezeichnung 'Körper' eigentlich? Körper sind einzelne Empfindungen, die gedanklich in eine Beziehung gebracht werden. Diese Frage bewirkt auch ein gedankliches verdichten der Wolke.
Fehlt dir irgendetwas, wenn du dich so erfährst? Nein - wem? :-D
Es ist interessant wie Gedanken versuchen aus den Empfindugen eine "sinnvolle" Antwort zu basteln, indem gedanklich Verbindungen hergestellt werden, die nicht vorhanden sind. Das geschieht durch gleichzeitige oder schnell wechselnden Fokus der Wahrnehmung. So wie bei einer Laserschow wo der Strahl so schnell wandert, dass der Eindruck einer Form entsteht.
Ist das am Ende das Geheimnis, dass das Gehirn in einer affenartigen Geschwindigkeit die verschiedensten Wahrnehmungen zu einem Bild (=ICH) verknüpft? Hochleistungshologrammgenerator. :-D
Hat Spaß gemacht - danke.