Ja, ist es nicht auch so, dass die Erfahrung "intensiver" wird?Ich achte auch auf die Gedanken die dann kommen, und zum Vergleich zum realen Erleben sind sie auch ziemlich farblos!
Was verstehst du unter "Ich-Identität"?Aber gleichzeitig ist noch eine ICH Identität da!
Dass man lieber Lasagne als Knödel isst? Lieber diese Farbe trägt als jene? Dass dein Körper anders aussiehst als der der Nachbarin? Unterschiedliche Lebensgeschichten?
Ja, das ist so, wäre sonst ja ziemlich langweilig auf Erden....doch dies ist kein Anzeichen dafür, dass es ein eigenständiges, kontrollierendes Ich gibt....
Was möchtest Du fallen lassen?Ich frage mich manchmal ob ich jemals fähig sein werde, diese Identifikation fallen zu lassen!
Es ist bei unserer Untersuchung im Prinzip wie bei einer Fata Morgana:
Sie erscheint am Firmament, wirkt sehr realistisch....doch wenn du hingehst, genau hinschaust, dann ist da nur: Sand.
Du hast ihre illusorische Natur erkannt.
Bewegst du dich nun wieder weg, so wird die Fata Morgana noch immer zu sehen sein.
Doch nun, da du um Ihre wahre Natur weisst, siehst du sie "mit anderen Augen". Du musst ihr auch nicht mehr hinterherlaufen...
Doch wie sollte sie verschwinden? Etwas, das nicht real existiert, kann nicht verschwinden. Du kannst nur seine Nicht Existenz erkennen (und dass es nichts weiter als ein Glaube war).....
Also gibt den Versuch, das "Ich" fallen zu lassen auf....das gelingt Dir nicht ;-)....doch schau genau hin...dann wirst du es erkennen...Identifikation mit: Nichts (ja, mit Geschichten, mit Eigenschaften, mit Vorlieben => doch braucht es dazu ein Ich?)
Was nimmst DU WAHR(Wahrnehmung ist ein schönes Wort, sagt es doch aus, was "wahr" ist))...
Und Ich-Gedanke werden immer noch auftauchen, es ist die Art wie wir mit uns selbst kommunizieren....doch...steckt da Realität dahinter?
Schön, es macht mir auch Freude, Dich zu begleiten...und spielerisch ist genau der richtige Zugang :-)Die Untersuchung macht spaß, und ich versuche spielerisch , und ohne Erwartung die Übungen zu machen.

