Tue mir sehr schwer mit diesen Fragen.
Letztlich laufen sie alle für mich auf die Frage hinaus, bin ich verantwortlich?
Komme mir grade vor wie die Katze, die sich in den eigenen Schwanz beißt!
Woher kommen Gedanken, wohin gehen sie?
Tun sie das überhaupt?
Sie poppen auf.
Unwichtiges verschwindet in der Versenkung.
Als wichtig eingestuftes, verschwindet nicht in der Versenkung wird gespeichert.
Ungelöstes wird ebenfalls gespeichert und arbeitet im Hintergrund weiter.
Kannst du einen Gedanken vorhersehen?
Nein
Allerdings kann die Aufmerksamkeit auf ein „bestimmtes Thema“ gelenkt werden und dann fühlt es sich so an, als würde was im Untergrund rumoren und dann poppen Gedanken zu diesem Thema auf.
Einen Gedanken wegschieben oder nicht denken wollen?
Kann ich nicht eindeutig beurteilen.
Wenn er da ist, ist er da, aber ich kann die Aufmerksamkeit davon abziehen.
Kannst du nur positive Gedanken denken?
Nein.
Allerdings kann ich verstehen lernen, warum meine Gedanken-Welt so gefärbt ist, wie sie ist.
Hat mit dem Umfeld, Ereignissen und der „Art wie wir gelernt haben es zu bewerten“ zu tun (siehe auch Antwort zu Punkt kontrollieren)
Kannst du irgendwas tun um einen bestimmten Gedanken auftauchen zu lassen?
Einen gezielt bestimmten Gedanken nicht, aber es scheint, dass das was ich tue und die Beschäftigung damit Gedanken beeinflusst.
Einfaches Beispiel, ich habe mal mehrere Tage hintereinander Mozart gehört, ich bin dann mit seiner Musik schlafen gegangen und mit seiner Musik im Kopf wieder aufgewacht.
Vor ein paar Tagen habe ich mehrere Videos meiner Lieblingsband vor 20 Jahren gehört, ich bin mit ihrer Musik im Kopf den ganzen Tag herumspaziert.
Dass die Musik auf einmal im Kopf spielt, kann ich nicht steuern, aber es wäre nicht passiert, hätte ich ihre Musik nicht gespielt, was ich scheinbar wohl steuern kann(?), dass sie im Kopf wieder aufhört zu spielen, scheint auch steuerbar, indem ich die Aufmerksamkeit auf etwas anderes lenke.
Ebenso wäre lernen und aktives nachdenken nicht möglich, wenn es nicht mein tun wäre.
Oder verhindern, dass ein bestimmter Gedanke auftaucht?
Gleiche Antwort wie oben:
Nein einen bestimmten Gedanken nicht.
Allerdings kann ich verstehen lernen, warum meine Gedanken-Welt so gefärbt ist, wie sie ist (siehe auch Antwort zu Punkt kontrollieren)
Wie unter anderem einen Ich-Gedanken?
Tue mir schwer damit!
Es scheint mir, dass es mit Aufmerksamkeit zu tun hat und wo die Aufmerksamkeit liegt
Ist es möglich Gedanken zu kontrollieren?
Kann ich nicht eindeutig beantworten
z.B. Warum hab ich so einen Widerspruchsgeist, der immer sofort in Widerspruch geht. Ich kann es beobachten und den dahinterliegenden Grund erforschen, z.B. ich vergleiche mich mit anderen (eigentlich ein ich mach mich zu was besseren im Vergleich zu xx [was im Prinzip auch nur Gedanken in mir sind, getriggert durch ein Ereignis]) und widerspreche, weil ich glaube es besser zu wissen. Womöglich kommt dann ein Schuldgefühl hinzu, dass ich das tue.
Aber durch Beobachtung kann ich den Prozess verstehen lernen und erkennen, wann und wie es passiert, das erkennen lernen, damit sein und nichts damit tun, was dem ganzen die Energie zu entziehen scheint, scheint eine Übungssache zu sein.