Lieber Mauritius,
ich habe die Übung nun ein paar Mal gemacht.
Meine Beobachtungen:
Außerhalb der reinen Wahrnehmungen ist alles andere eine Geschichte, ein Etikett, etwas Gelerntes, etwas Erzähltes, eine Vorstellung, eine Fantasie, eine Übereinkunft, eine Bewertung.
Sich nur auf das reine Wahrnehmen zu konzentrieren ist sehr angenehm. Der ganze Ballast des Erzählten kann für diesen Moment einfach mal beiseite rücken.
Bei einer Durchführung habe ich mich wie ein Baby gefühlt, das noch nichts weiß und nur wahrnimmt.
Alles hat sich frisch und neu angefühlt.
Beim 5. Teil der Übung war ich überrascht in welchem hohen Tempo die Wahrnehmungen erfolgen. Hören, Sehen, Spüren, Denken scheinen nacheinander in den Fokus zu geraten, geschehen aber gleichzeitig auf allen Ebenen. Nur das Etikettieren erfolgt auf einer zeitlichen Schiene.
Viele Grüße
Marta
Bereit zu schauen
Re: Bereit zu schauen
Hi Marta,
Ist es nicht erstaunlich, mal zu sehen, wie viel Schwere durch das Denken auch daherkommt?
Wie es so vieles anstrengend macht?
Mehr gibt's da gar nicht zu sagen, wir können gern noch weiter in Richtung direkte Erfahrung schauen:
Vergleichen wir mal die direkte Erfahrung (also die Realität) mit den Gedanken/Konzepten:
Können Gedanken denn die absolute Realität (also das, was direkt erfahren werden kann) verstehen?
Du brauchst dazu am besten ein Stück Obst, z.B. ein Apfel:
Bevor du es dir holst und bevor du es isst, schließe die Augen und beschreibe aus der Erinnerung den Geschmack der
Frucht, ihre Oberflächentextur, Farbe, den Geruch, den Klang der beim Hineinbeißen und beim Essen entsteht.
Schreibe alles auf, was dir dazu einfällt.
Danach iss die Frucht und beobachte währenddessen, was du dabei wahrnimmst.
Nun schaue auf deine geschriebenen Worte und stell dir zusätzlich vor, wie du die aktuelle Erfahrung beschreiben würdest.
Nun frag dich:
Haben die Beschreibungen in irgendeiner Form etwas mit der eigentlichen Erfahrung zu tun?
Kann ein Wort, wie z.B. süß oder saftig, irgendetwas von der eigentlichen Erfahrung wissen?
Weiß Gedanke generell jemals etwas über Erfahrung?
Liebe Grüsse,
Mauritius
Sehr schön...hat was leichtes :-)Sich nur auf das reine Wahrnehmen zu konzentrieren ist sehr angenehm. Der ganze Ballast des Erzählten kann für diesen Moment einfach mal beiseite rücken.
Bei einer Durchführung habe ich mich wie ein Baby gefühlt, das noch nichts weiß und nur wahrnimmt.
Alles hat sich frisch und neu angefühlt.
Ist es nicht erstaunlich, mal zu sehen, wie viel Schwere durch das Denken auch daherkommt?
Wie es so vieles anstrengend macht?
Mehr gibt's da gar nicht zu sagen, wir können gern noch weiter in Richtung direkte Erfahrung schauen:
Vergleichen wir mal die direkte Erfahrung (also die Realität) mit den Gedanken/Konzepten:
Können Gedanken denn die absolute Realität (also das, was direkt erfahren werden kann) verstehen?
Du brauchst dazu am besten ein Stück Obst, z.B. ein Apfel:
Bevor du es dir holst und bevor du es isst, schließe die Augen und beschreibe aus der Erinnerung den Geschmack der
Frucht, ihre Oberflächentextur, Farbe, den Geruch, den Klang der beim Hineinbeißen und beim Essen entsteht.
Schreibe alles auf, was dir dazu einfällt.
Danach iss die Frucht und beobachte währenddessen, was du dabei wahrnimmst.
Nun schaue auf deine geschriebenen Worte und stell dir zusätzlich vor, wie du die aktuelle Erfahrung beschreiben würdest.
Nun frag dich:
Haben die Beschreibungen in irgendeiner Form etwas mit der eigentlichen Erfahrung zu tun?
Kann ein Wort, wie z.B. süß oder saftig, irgendetwas von der eigentlichen Erfahrung wissen?
Weiß Gedanke generell jemals etwas über Erfahrung?
Liebe Grüsse,
Mauritius
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Bereit zu schauen
Lieber Mauritius,
ich habe gerade Zeit und konnte die Übung direkt machen und anschließend noch ein bisschen nachspüren.
Absolut.
Ich hatte zum Glück noch eine überreife Ananas im Haus und da ich die zur Zeit recht häufig esse, fiel es mir natürlich leicht, mir sie vorzustellen. Wie sie sich anfühlt, harsch, pieksend, abweisend von außen, der Geruch, die Farbe, der Geschmack. Die einzelnen Schritte, an das Fruchtfleisch zu gelangen. Die Erinnerung an die Süße, aber auch an die etwas beißende Säure.
Dann habe ich sie mir geschnappt und zum einen wurde sie dann doch anders geschält als ich zuvor beschrieben hatte. Und zum anderen kamen weitere, zuvor nicht beschriebene Aspekte hinzu.
Soweit so gut.
Dann erst habe ich den weiteren Verlauf der Übung gelesen und die Frage mal wirken lassen:
Okay, ganz klare Antwort:
Das zuvor beschriebene weckt eine Vorstellung einer Ananas und vor lauter Gewohnheit des Vorstellens wirkte das alles sehr real und sehr ähnlich der eigentlichen Erfahrung.
Erst etwas später wurde mir klar: Was für ein Käse - die tatsächliche Erfahrung waren die intensiven, real erlebten Wahrnehmungen. Die Beschreibungen sind nur ein trockener, lebloser Abklatsch. Das Gefühl, wie der Saft mir zwischen die Finger lief, sehr intensiv. Klar kann ich das hier beschreiben und wer das liest, kann sich darunter etwas vorstellen, denn wem ist nicht schon einmal etwas Saftiges zwischen die Finger gelaufen. Aber es ist alles nicht die direkte Erfahrung.
Ganz klar, nein. Es ist ja genau wie dieser Prozess hier. Ich habe zig Bücher und Videos über Nonduality gelesen und angeschaut. Habe ich es erfahren? Nein. Können die Worte die Erfahrung ersetzen? Nein.
Ich liebe es zu kochen und neue Sachen auszuprobieren, lese auch gerne Kochbücher, schaue mir die Bilder an. Stelle mir das Kochen dabei vor. Es jedoch direkt zu tun, zu sehen, zu riechen, zu fühlen - großartig. Es ist definitiv nicht dasselbe.
Nein, Gedanke ist alles nur Theorie. Vorgestellt, ausgemalt, Fantasie. Beschreibung einer Vergangenheit.
Seit heute beklemmt mich das Gefühl, dass ich glaube, ich bin ein zu harter Brocken, um diese Wand aufzulösen.
Die Vorstellung, Du hast da ein Handbuch für Guides mit 93 Seiten und 27 Übungen, wir arbeiten sie alle durch, sogar noch ein zweites und drittes und viertes Mal und es passiert nichts.
Ich bin vermutlich nicht die erste, die sich mit so einer Geschichte quält.
Schönen Abend, Dir.
Marta
ich habe gerade Zeit und konnte die Übung direkt machen und anschließend noch ein bisschen nachspüren.
Ist es nicht erstaunlich, mal zu sehen, wie viel Schwere durch das Denken auch daherkommt?
Wie es so vieles anstrengend macht?
Absolut.
Können Gedanken denn die absolute Realität (also das, was direkt erfahren werden kann) verstehen?
Du brauchst dazu am besten ein Stück Obst, z.B. ein Apfel:
Bevor du es dir holst und bevor du es isst, schließe die Augen und beschreibe aus der Erinnerung den Geschmack der
Frucht, ihre Oberflächentextur, Farbe, den Geruch, den Klang der beim Hineinbeißen und beim Essen entsteht.
Schreibe alles auf, was dir dazu einfällt.
Danach iss die Frucht und beobachte währenddessen, was du dabei wahrnimmst.
Nun schaue auf deine geschriebenen Worte und stell dir zusätzlich vor, wie du die aktuelle Erfahrung beschreiben würdest.
Nun frag dich:
Haben die Beschreibungen in irgendeiner Form etwas mit der eigentlichen Erfahrung zu tun?
Kann ein Wort, wie z.B. süß oder saftig, irgendetwas von der eigentlichen Erfahrung wissen?
Weiß Gedanke generell jemals etwas über Erfahrung?
Ich hatte zum Glück noch eine überreife Ananas im Haus und da ich die zur Zeit recht häufig esse, fiel es mir natürlich leicht, mir sie vorzustellen. Wie sie sich anfühlt, harsch, pieksend, abweisend von außen, der Geruch, die Farbe, der Geschmack. Die einzelnen Schritte, an das Fruchtfleisch zu gelangen. Die Erinnerung an die Süße, aber auch an die etwas beißende Säure.
Dann habe ich sie mir geschnappt und zum einen wurde sie dann doch anders geschält als ich zuvor beschrieben hatte. Und zum anderen kamen weitere, zuvor nicht beschriebene Aspekte hinzu.
Soweit so gut.
Dann erst habe ich den weiteren Verlauf der Übung gelesen und die Frage mal wirken lassen:
Nun frag dich:
Haben die Beschreibungen in irgendeiner Form etwas mit der eigentlichen Erfahrung zu tun?
Okay, ganz klare Antwort:
Das zuvor beschriebene weckt eine Vorstellung einer Ananas und vor lauter Gewohnheit des Vorstellens wirkte das alles sehr real und sehr ähnlich der eigentlichen Erfahrung.
Erst etwas später wurde mir klar: Was für ein Käse - die tatsächliche Erfahrung waren die intensiven, real erlebten Wahrnehmungen. Die Beschreibungen sind nur ein trockener, lebloser Abklatsch. Das Gefühl, wie der Saft mir zwischen die Finger lief, sehr intensiv. Klar kann ich das hier beschreiben und wer das liest, kann sich darunter etwas vorstellen, denn wem ist nicht schon einmal etwas Saftiges zwischen die Finger gelaufen. Aber es ist alles nicht die direkte Erfahrung.
Kann ein Wort, wie z.B. süß oder saftig, irgendetwas von der eigentlichen Erfahrung wissen?
Ganz klar, nein. Es ist ja genau wie dieser Prozess hier. Ich habe zig Bücher und Videos über Nonduality gelesen und angeschaut. Habe ich es erfahren? Nein. Können die Worte die Erfahrung ersetzen? Nein.
Ich liebe es zu kochen und neue Sachen auszuprobieren, lese auch gerne Kochbücher, schaue mir die Bilder an. Stelle mir das Kochen dabei vor. Es jedoch direkt zu tun, zu sehen, zu riechen, zu fühlen - großartig. Es ist definitiv nicht dasselbe.
Weiß Gedanke generell jemals etwas über Erfahrung?
Nein, Gedanke ist alles nur Theorie. Vorgestellt, ausgemalt, Fantasie. Beschreibung einer Vergangenheit.
Seit heute beklemmt mich das Gefühl, dass ich glaube, ich bin ein zu harter Brocken, um diese Wand aufzulösen.
Die Vorstellung, Du hast da ein Handbuch für Guides mit 93 Seiten und 27 Übungen, wir arbeiten sie alle durch, sogar noch ein zweites und drittes und viertes Mal und es passiert nichts.
Ich bin vermutlich nicht die erste, die sich mit so einer Geschichte quält.
Schönen Abend, Dir.
Marta
Re: Bereit zu schauen
Guten Morgen Marta,
Doch Spaß beiseite:
Vergiss jetzt mal die Bücher, oder besser noch: betrachte sie als angenehme Unterhaltung, mehr nicht.
Es geht nur darum, dem zu glauben, was du tatsächlich erfährst.
Alles was in diesem Moment nicht durch sehen, hören, schmecken, riehen, spüren erfahren werden kann ist Gedankeninhalt, ist Vorstellung oder Erinnerung.
Kannst Du das so erkennen?
Ist das wirklich ein Gefühl?
Ist das nicht einfach ein Gedanke der auftaucht?...Der sich vielleicht auf andere Gedanken bezieht ("Ich schaffs nicht", etc, etc.)
An dem Gedanken ist nichts verkehrt, er taucht einfach auf...na und? Nur wenn Du ihn für die Wahrheit hälts, wird er scheinbar zum "Problem".
Ich zitiere:
"Sie (die Gedanken) reihen sich wie eine Perlenkette aneinander."
So hast Du mal geschrieben....ein schöner Vergleich.
Nun schau mal da hin:
ooo ICH ooo MARTA ooo WAS SOLL ICH HEUTE KOCHEN ooo ICH BIN EIN ZU HARTER BROCKEN ooo DIE UNTERSUCHUNG BEI LU ooo ICH HABS DOCH IN DEN BÜCHERN GELESEN ooo JETZT KOMMT BALD MEIN MANN ooo - usw.usw.usw.
Ist irgendein Gedanke anders als die anderen?
Erscheint irgendein Gedanke außerhalb dieser Kette?
Ist der Gedanke ICH anders als all die anderen Gedanken (außer vielleicht öfter gedacht, daher viel vertrauter, wir wissen, durch ständige Wiederholung lernt man, doch macht die ständige Wiederholung eine Gedanken deshalb auch "wahrer"?)
Ist "Marta" irgendwie anders als all die anderen Gedanken?
Und falls DU jetzt sagst "Ich ist da auch einfach nur ein Gedanke", wie kann Ich dann die anderen Gedanken denken?
Oder wie kann ICH die anderen Gedanken wahrnehmen, wenn es einfach selber einer davon ist?
Und was ist an den Stellen, wo grad keine "Gedankenperle" auftaucht?
Kein Gedanke von ICH, von Marta?
Was ist da? Ist da dann kein Ich, ist da keine Marta?
Ist ICH mal da, mal nicht?
Hmmm, erzähl doch mal darüber, schau Dir das genau an :-)
Schönen Tag, Dir
Genaugenommen 48 Seiten + etlicher andere Dokumente..haha..Übungen sind es sicher um die 40 + denen , die mir selber einfallen, bzw. aus anderen Quellen...nochmal haha :-)Die Vorstellung, Du hast da ein Handbuch für Guides mit 93 Seiten und 27 Übungen, wir arbeiten sie alle durch, sogar noch ein zweites und drittes und viertes Mal und es passiert nichts.
Doch Spaß beiseite:
Es geht hier nicht darum, die erzählten Erfahrungen anderer (ich las einst vermutlich viele der Bücher auch, die du gelesen hast) "nachzuerfahren".Ganz klar, nein. Es ist ja genau wie dieser Prozess hier. Ich habe zig Bücher und Videos über Nonduality gelesen und angeschaut. Habe ich es erfahren? Nein. Können die Worte die Erfahrung ersetzen? Nein.
Vergiss jetzt mal die Bücher, oder besser noch: betrachte sie als angenehme Unterhaltung, mehr nicht.
Es geht nur darum, dem zu glauben, was du tatsächlich erfährst.
Oder einer vorgestellten Zukunft.Nein, Gedanke ist alles nur Theorie. Vorgestellt, ausgemalt, Fantasie. Beschreibung einer Vergangenheit.
Alles was in diesem Moment nicht durch sehen, hören, schmecken, riehen, spüren erfahren werden kann ist Gedankeninhalt, ist Vorstellung oder Erinnerung.
Kannst Du das so erkennen?
Schau genau:Seit heute beklemmt mich das Gefühl, dass ich glaube, ich bin ein zu harter Brocken, um diese Wand aufzulösen.
Ist das wirklich ein Gefühl?
Ist das nicht einfach ein Gedanke der auftaucht?...Der sich vielleicht auf andere Gedanken bezieht ("Ich schaffs nicht", etc, etc.)
An dem Gedanken ist nichts verkehrt, er taucht einfach auf...na und? Nur wenn Du ihn für die Wahrheit hälts, wird er scheinbar zum "Problem".
Ich zitiere:
"Sie (die Gedanken) reihen sich wie eine Perlenkette aneinander."
So hast Du mal geschrieben....ein schöner Vergleich.
Nun schau mal da hin:
ooo ICH ooo MARTA ooo WAS SOLL ICH HEUTE KOCHEN ooo ICH BIN EIN ZU HARTER BROCKEN ooo DIE UNTERSUCHUNG BEI LU ooo ICH HABS DOCH IN DEN BÜCHERN GELESEN ooo JETZT KOMMT BALD MEIN MANN ooo - usw.usw.usw.
Ist irgendein Gedanke anders als die anderen?
Erscheint irgendein Gedanke außerhalb dieser Kette?
Ist der Gedanke ICH anders als all die anderen Gedanken (außer vielleicht öfter gedacht, daher viel vertrauter, wir wissen, durch ständige Wiederholung lernt man, doch macht die ständige Wiederholung eine Gedanken deshalb auch "wahrer"?)
Ist "Marta" irgendwie anders als all die anderen Gedanken?
Und falls DU jetzt sagst "Ich ist da auch einfach nur ein Gedanke", wie kann Ich dann die anderen Gedanken denken?
Oder wie kann ICH die anderen Gedanken wahrnehmen, wenn es einfach selber einer davon ist?
Und was ist an den Stellen, wo grad keine "Gedankenperle" auftaucht?
Kein Gedanke von ICH, von Marta?
Was ist da? Ist da dann kein Ich, ist da keine Marta?
Ist ICH mal da, mal nicht?
Hmmm, erzähl doch mal darüber, schau Dir das genau an :-)
Schönen Tag, Dir
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Bereit zu schauen
Lieber Mauritius,
Marta läuft den ganzen Tag herum und macht tausende Handgriffe und Bewegungen. Das ist heute sehr dominant zu beobachten. Ideen kommen und nicht jede Idee führt zu einem Impuls, bis eine Idee mit einem Impuls aufkommt und zum Beispiel die Bettdecke weggeworfen wird. Das geschieht einfach. "Ich" bin es nicht, die entscheidet, die Bettdecke wegzuwerfen. Sie wird einfach weggeworfen. Fertig. Ganz unmittelbar. Einfach. Peng. Nächstes.
Ich muss hier lachen über die Großbuchstaben und da ist Liebe und Dankbarkeit. Für die Geduld mit meiner Begriffsstutzigkeit.
Du sagst mir von Anfang an immer wieder dasselbe, ich folge Dir so gut ich kann. Ich stimme in vielem zu. Habe den Eindruck, das Ding steht im Raum, direkt vor meiner Nase und ich sehe es nicht.
Was sicher ist: Alles wird getestet, selbst untersucht und ggf. weiterverfolgt oder wieder verworfen.
Ich weiß, dass lesen und Videos anschauen mir bloß interessante Aspekte vermittelt hat, deswegen bin ich schlussendlich jetzt auch hier, um es zu erfahren. Der Wunsch, mich begleiten zu lassen - ohne zu wissen ob es überhaupt so etwas gibt - besteht seit exakt einem Jahr. Dann tauchten diverse Möglichkeiten auf, aber erst ganz frisch vor kurzem kam der Impuls zu "jetzt!" und ich habe mich hier angemeldet.
Alles sind ausschließlich Geschichten. Ich sehe auch folgerichtig, dass "ich" und "Marta" nur Geschichten sind, trotzdem klickt es noch nicht. Währenddessen schließt Marta die Augen, ihre Hände fassen an die Stirn und Marta schüttelt den Kopf. "Ich" habe das nicht gemacht, aber ich kann das wahrnehmen, spüren. Ich habe Marta nicht den Kopf schütteln lassen. Irgendein Impuls ließ den Kopf schütteln. Da wird ein Gedanke gewesen sein, habe ihn aber nicht mitbekommen.
Hier ist gerade Verwirrung entstanden. Habe jetzt viele Minuten dem nachgespürt. Blockade.
Ich unterbreche hier, spüre dem heute weiter nach und melde mich wieder.
Marta läuft den ganzen Tag herum und macht tausende Handgriffe und Bewegungen. Das ist heute sehr dominant zu beobachten. Ideen kommen und nicht jede Idee führt zu einem Impuls, bis eine Idee mit einem Impuls aufkommt und zum Beispiel die Bettdecke weggeworfen wird. Das geschieht einfach. "Ich" bin es nicht, die entscheidet, die Bettdecke wegzuwerfen. Sie wird einfach weggeworfen. Fertig. Ganz unmittelbar. Einfach. Peng. Nächstes.
Es geht nur darum, dem zu glauben, was du tatsächlich erfährst.
Ich muss hier lachen über die Großbuchstaben und da ist Liebe und Dankbarkeit. Für die Geduld mit meiner Begriffsstutzigkeit.
Du sagst mir von Anfang an immer wieder dasselbe, ich folge Dir so gut ich kann. Ich stimme in vielem zu. Habe den Eindruck, das Ding steht im Raum, direkt vor meiner Nase und ich sehe es nicht.
Was sicher ist: Alles wird getestet, selbst untersucht und ggf. weiterverfolgt oder wieder verworfen.
Ich weiß, dass lesen und Videos anschauen mir bloß interessante Aspekte vermittelt hat, deswegen bin ich schlussendlich jetzt auch hier, um es zu erfahren. Der Wunsch, mich begleiten zu lassen - ohne zu wissen ob es überhaupt so etwas gibt - besteht seit exakt einem Jahr. Dann tauchten diverse Möglichkeiten auf, aber erst ganz frisch vor kurzem kam der Impuls zu "jetzt!" und ich habe mich hier angemeldet.
Alles was in diesem Moment nicht durch sehen, hören, schmecken, riehen, spüren erfahren werden kann ist Gedankeninhalt, ist Vorstellung oder Erinnerung.
Kannst Du das so erkennen?
Alles sind ausschließlich Geschichten. Ich sehe auch folgerichtig, dass "ich" und "Marta" nur Geschichten sind, trotzdem klickt es noch nicht. Währenddessen schließt Marta die Augen, ihre Hände fassen an die Stirn und Marta schüttelt den Kopf. "Ich" habe das nicht gemacht, aber ich kann das wahrnehmen, spüren. Ich habe Marta nicht den Kopf schütteln lassen. Irgendein Impuls ließ den Kopf schütteln. Da wird ein Gedanke gewesen sein, habe ihn aber nicht mitbekommen.
Und falls DU jetzt sagst "Ich ist da auch einfach nur ein Gedanke", wie kann Ich dann die anderen Gedanken denken?
Oder wie kann ICH die anderen Gedanken wahrnehmen, wenn es einfach selber einer davon ist?
Und was ist an den Stellen, wo grad keine "Gedankenperle" auftaucht?
Kein Gedanke von ICH, von Marta?
Was ist da? Ist da dann kein Ich, ist da keine Marta?
Ist ICH mal da, mal nicht?
Hier ist gerade Verwirrung entstanden. Habe jetzt viele Minuten dem nachgespürt. Blockade.
Ich unterbreche hier, spüre dem heute weiter nach und melde mich wieder.
Re: Bereit zu schauen
Lieber Mauritius,
habe heute Mittag beim Essen und während eines anschließenden Spaziergangs die Wahrnehmungsübung gemacht. Ist der Fokus auf der direkten Wahrnehmung ist alles sehr intensiv und wunderschön.
Alles geschieht einfach und wird gesehen, gehört, gespürt und geschmeckt. Dazu kommen einzelne Gedanken und Geschichten. Alles ist perfekt so wie es ist. Die Wahrnehmung ist sehr vielfältig, geschieht einfach, mal rückt mehr dies, mal rückt mehr das in den Fokus, gleichzeitiges Wahrnehmen (hören, spüren, sehen) geschieht auch, während Gedanken linear sind.
Auf dem Rückweg dann zog sich alles wieder auf längeres Geschichtendenken zusammen.
Nein, es sind alles Gedanken, einer nach dem anderen. Alles ist eine Geschichte. Der harte Brocken ist auch eine Geschichte, eine uralte Geschichte und mit Sicherheit vielfach überall vertreten (also nicht nur in Marta). Der Gedanke ist nicht mehr als eine Geschichte, ohne jeden Belang.
Außerhalb der Kette gibt es keine weiteren Gedanken. Sobald ein "ich-Gedanke" auftaucht, ist es bloß ein weiterer Gedanke.
Da ist etwas "hinter" den Gedanken, oder "vor" den Gedanken. Etwas, dass nicht diese Gedanken ist.
Irgendetwas nimmt das alles wahr.
Da ist ein Sein, in dem Gedanken von ich und von Marta aufkommen.
habe heute Mittag beim Essen und während eines anschließenden Spaziergangs die Wahrnehmungsübung gemacht. Ist der Fokus auf der direkten Wahrnehmung ist alles sehr intensiv und wunderschön.
Alles geschieht einfach und wird gesehen, gehört, gespürt und geschmeckt. Dazu kommen einzelne Gedanken und Geschichten. Alles ist perfekt so wie es ist. Die Wahrnehmung ist sehr vielfältig, geschieht einfach, mal rückt mehr dies, mal rückt mehr das in den Fokus, gleichzeitiges Wahrnehmen (hören, spüren, sehen) geschieht auch, während Gedanken linear sind.
Auf dem Rückweg dann zog sich alles wieder auf längeres Geschichtendenken zusammen.
Nun schau mal da hin:
ooo ICH ooo MARTA ooo WAS SOLL ICH HEUTE KOCHEN ooo ICH BIN EIN ZU HARTER BROCKEN ooo DIE UNTERSUCHUNG BEI LU ooo ICH HABS DOCH IN DEN BÜCHERN GELESEN ooo JETZT KOMMT BALD MEIN MANN ooo - usw.usw.usw.
Ist irgendein Gedanke anders als die anderen?
Nein, es sind alles Gedanken, einer nach dem anderen. Alles ist eine Geschichte. Der harte Brocken ist auch eine Geschichte, eine uralte Geschichte und mit Sicherheit vielfach überall vertreten (also nicht nur in Marta). Der Gedanke ist nicht mehr als eine Geschichte, ohne jeden Belang.
Erscheint irgendein Gedanke außerhalb dieser Kette?
Außerhalb der Kette gibt es keine weiteren Gedanken. Sobald ein "ich-Gedanke" auftaucht, ist es bloß ein weiterer Gedanke.
Und falls DU jetzt sagst "Ich ist da auch einfach nur ein Gedanke", wie kann Ich dann die anderen Gedanken denken?
Oder wie kann ICH die anderen Gedanken wahrnehmen, wenn es einfach selber einer davon ist?
Da ist etwas "hinter" den Gedanken, oder "vor" den Gedanken. Etwas, dass nicht diese Gedanken ist.
Und was ist an den Stellen, wo grad keine "Gedankenperle" auftaucht?
Irgendetwas nimmt das alles wahr.
Kein Gedanke von ICH, von Marta?
Was ist da? Ist da dann kein Ich, ist da keine Marta?
Ist ICH mal da, mal nicht?
Da ist ein Sein, in dem Gedanken von ich und von Marta aufkommen.
Re: Bereit zu schauen
Hi liebe Marta,
Alles ist perfekt, so wie es ist....Könnte irgendetwas anders sein, als es gerade ist?
Kannst "du" dieses " Irgendetwas" wahrnehmen? Oder ist da nur das Wahrgenommene?
Was, wenn dieses "Wahrnehmen" für sich steht, nichts und niemanden braucht, der wahrnimmt?
Was meinst du mit diesem Sein?
Wie definiert es sich, ich meine damit, wie wird es wahrgenommen?
Kannst du dieses Sein sehen, hören, schmecken, riechen, spüren?
Bin sehr gespannt, was Du noch herausfindest,
schönen Abend :-)
:-)habe heute Mittag beim Essen und während eines anschließenden Spaziergangs die Wahrnehmungsübung gemacht. Ist der Fokus auf der direkten Wahrnehmung ist alles sehr intensiv und wunderschön.
Ja, eine Geschichte...ob mit oder ohne Belang ist auch nur eine weitere Geschichte, ein weiterer Gedanke...Nein, es sind alles Gedanken, einer nach dem anderen. Alles ist eine Geschichte. Der harte Brocken ist auch eine Geschichte, eine uralte Geschichte und mit Sicherheit vielfach überall vertreten (also nicht nur in Marta). Der Gedanke ist nicht mehr als eine Geschichte, ohne jeden Belang
Fein.Alles geschieht einfach und wird gesehen, gehört, gespürt und geschmeckt. Dazu kommen einzelne Gedanken und Geschichten. Alles ist perfekt so wie es ist. Die Wahrnehmung ist sehr vielfältig, geschieht einfach, mal rückt mehr dies, mal rückt mehr das in den Fokus, gleichzeitiges Wahrnehmen (hören, spüren, sehen) geschieht auch, während Gedanken linear sind.
Alles ist perfekt, so wie es ist....Könnte irgendetwas anders sein, als es gerade ist?
Was meinst du damit genau?Da ist etwas "hinter" den Gedanken, oder "vor" den Gedanken. Etwas, dass nicht diese Gedanken ist.
Was nimmt wahr? Wenn du siehst, was sieht dann? Wenn Du hörst, was hört dann? Wenn du riechst, was riecht dann?Irgendetwas nimmt das alles wahr.
Kannst "du" dieses " Irgendetwas" wahrnehmen? Oder ist da nur das Wahrgenommene?
Was, wenn dieses "Wahrnehmen" für sich steht, nichts und niemanden braucht, der wahrnimmt?
:-)Da ist ein Sein, in dem Gedanken von ich und von Marta aufkommen.
Was meinst du mit diesem Sein?
Wie definiert es sich, ich meine damit, wie wird es wahrgenommen?
Kannst du dieses Sein sehen, hören, schmecken, riechen, spüren?
Bin sehr gespannt, was Du noch herausfindest,
schönen Abend :-)
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Bereit zu schauen
Guten Abend, lieber Mauritius,
weiter geht's.
Stimmt. Danke für den Hinweis.
Den Eindruck hatte ich bei meinem gestrigen Spaziergang. Alles ist genauso, wie es gerade ist und kann gar nicht anders sein. Ein riesiger entwurzelter Baum kann exakt nur so sein, wie er da gerade ist.
Marta hier vor dem Rechner, weil sie erst jetzt dazu kommt, weil vorher der Tag mit vielem anderen voll war. Aber der Impuls ist stark, hier noch hereinzugehen.
Ich konnte das einfach nicht finden. Das war das Kopfschütteln gestern.Ich bin nicht meine Gedanken, aber irgendetwas ist da ja doch, auch wenn ich nicht Marta bin, nicht meine ich-Gedanken bin. Etwas ist "vor" Marta da, worin der Gedanke Marta erscheint. Ich kriege das aber nicht zu packen. Das sind also nur vage Beschreibungen, eher etwas hilflos.
Als ich das gestern las, war da wieder so ein Moment von Wow!. Ich weiß partout nicht, was da hört, riecht, sieht, wahrnimmt. Ich zermartere mir das Hirn, um die Antwort zu finden. Aber ich sehe es nicht. Der Knoten geht irgendwie weg, wenn da nur das Jeweilige ist. Also das Gesehene, Gehörte, Gespürte und nichts weiter.
Ich spüre dem morgen tagsüber noch einmal nach. Wie das ist, wenn da einfach ncihts ist, das etwas registriert, sondern einfach nur all das, was wahrgenommen wird und fertig.
Ich kann das nicht definieren, da ist ja irgendwie nichts und dennoch ist es. In dem Sein schmeckts, siehts, hörts, riechts, spürts, ich kann es aber nicht selbst zum Objekt der Betrachtung mache, weil es kein Ding ist.
Ich gucke da angetrengt hin und suche und suche und suche, während Marta von selbst den Kopf schüttelt, weil partout nichts gefunden wird.
Dies für heute noch. Bis morgen wieder.
weiter geht's.
Ja, eine Geschichte...ob mit oder ohne Belang ist auch nur eine weitere Geschichte, ein weiterer Gedanke...
Stimmt. Danke für den Hinweis.
Alles ist perfekt, so wie es ist....Könnte irgendetwas anders sein, als es gerade ist?
Den Eindruck hatte ich bei meinem gestrigen Spaziergang. Alles ist genauso, wie es gerade ist und kann gar nicht anders sein. Ein riesiger entwurzelter Baum kann exakt nur so sein, wie er da gerade ist.
Marta hier vor dem Rechner, weil sie erst jetzt dazu kommt, weil vorher der Tag mit vielem anderen voll war. Aber der Impuls ist stark, hier noch hereinzugehen.
Da ist etwas "hinter" den Gedanken, oder "vor" den Gedanken. Etwas, dass nicht diese Gedanken ist.
Was meinst du damit genau?
Ich konnte das einfach nicht finden. Das war das Kopfschütteln gestern.Ich bin nicht meine Gedanken, aber irgendetwas ist da ja doch, auch wenn ich nicht Marta bin, nicht meine ich-Gedanken bin. Etwas ist "vor" Marta da, worin der Gedanke Marta erscheint. Ich kriege das aber nicht zu packen. Das sind also nur vage Beschreibungen, eher etwas hilflos.
Irgendetwas nimmt das alles wahr.
Was nimmt wahr? Wenn du siehst, was sieht dann? Wenn Du hörst, was hört dann? Wenn du riechst, was riecht dann?
Kannst "du" dieses " Irgendetwas" wahrnehmen? Oder ist da nur das Wahrgenommene?
Was, wenn dieses "Wahrnehmen" für sich steht, nichts und niemanden braucht, der wahrnimmt?
Als ich das gestern las, war da wieder so ein Moment von Wow!. Ich weiß partout nicht, was da hört, riecht, sieht, wahrnimmt. Ich zermartere mir das Hirn, um die Antwort zu finden. Aber ich sehe es nicht. Der Knoten geht irgendwie weg, wenn da nur das Jeweilige ist. Also das Gesehene, Gehörte, Gespürte und nichts weiter.
Ich spüre dem morgen tagsüber noch einmal nach. Wie das ist, wenn da einfach ncihts ist, das etwas registriert, sondern einfach nur all das, was wahrgenommen wird und fertig.
Da ist ein Sein, in dem Gedanken von ich und von Marta aufkommen.
:-)
Was meinst du mit diesem Sein?
Wie definiert es sich, ich meine damit, wie wird es wahrgenommen?
Kannst du dieses Sein sehen, hören, schmecken, riechen, spüren?
Ich kann das nicht definieren, da ist ja irgendwie nichts und dennoch ist es. In dem Sein schmeckts, siehts, hörts, riechts, spürts, ich kann es aber nicht selbst zum Objekt der Betrachtung mache, weil es kein Ding ist.
Ich gucke da angetrengt hin und suche und suche und suche, während Marta von selbst den Kopf schüttelt, weil partout nichts gefunden wird.
Dies für heute noch. Bis morgen wieder.
Re: Bereit zu schauen
Hi Marta,
Schön :-)
"Du" siehst es schon sehr gut ....dein Hirn kann es nur nicht sehen. Hör auf, Dir das Gehirn zu "zermartan", versuch mal, sanft und geduldig mit Dir zu sein :-)
Ist da noch der Glaube versteckt, "DU" sitzt in deinem Gehirn? Schau da mal genau hin...
....denn vielleicht sitzt in deinem Gehirn nur: der "Knoten"....:-)
Wer ist es, die da hinguckt? Oder geschieht hingucken einfach...und möglicherweise tauchen Gedanken auf..."ich gucke da hin"...denk an die Perlenkette....Ist da irgendein Ich außerhalb der Kette?
Und Marta? Ist sie irgendwie außerhalb der Perlenkette?
Oder ist da nur Gucken, schauen, denken, Kopfschütteln, etc, etc, etc,.....?
Schönen Sonntag Dir!
Schön :-)
Sehr gut!Als ich das gestern las, war da wieder so ein Moment von Wow!. Ich weiß partout nicht, was da hört, riecht, sieht, wahrnimmt. Ich zermartere mir das Hirn, um die Antwort zu finden. Aber ich sehe es nicht. Der Knoten geht irgendwie weg, wenn da nur das Jeweilige ist. Also das Gesehene, Gehörte, Gespürte und nichts weiter.
"Du" siehst es schon sehr gut ....dein Hirn kann es nur nicht sehen. Hör auf, Dir das Gehirn zu "zermartan", versuch mal, sanft und geduldig mit Dir zu sein :-)
Ist da noch der Glaube versteckt, "DU" sitzt in deinem Gehirn? Schau da mal genau hin...
....denn vielleicht sitzt in deinem Gehirn nur: der "Knoten"....:-)
Auch hier: Lass die Anstrengung los....achte nur auf das Jeweilige...dazu braucht es keine Anstrengung. Sieh es spielerisch...schau mit kindlicher Neugierde hin :-)Ich gucke da angetrengt hin und suche und suche und suche, während Marta von selbst den Kopf schüttelt, weil partout nichts gefunden wird.
Wer ist es, die da hinguckt? Oder geschieht hingucken einfach...und möglicherweise tauchen Gedanken auf..."ich gucke da hin"...denk an die Perlenkette....Ist da irgendein Ich außerhalb der Kette?
Und Marta? Ist sie irgendwie außerhalb der Perlenkette?
Oder ist da nur Gucken, schauen, denken, Kopfschütteln, etc, etc, etc,.....?
Schön...vielleicht helfen Dir die Anregungen oben ja dabei :-)Ich spüre dem morgen tagsüber noch einmal nach. Wie das ist, wenn da einfach ncihts ist, das etwas registriert, sondern einfach nur all das, was wahrgenommen wird und fertig.
Schönen Sonntag Dir!
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Bereit zu schauen
Lieber Mauritius,
ich steige direkt wieder ein.
Du hast recht, mit dem was Du schreibst.
Ich greife angestrengt auf das gewohnte Ding im Kopf zurück, da kann ich es tatsächlich nicht lösen. Als wäre es eine Knobelaufgabe und selbst die lassen sich ja nicht durch Denken lösen, sondern plötzlich blitzt da eine unerwartete Idee auf, die die Lösung sein kann.
Wenn ich mit dem ganz normalen Alltag beschäftigt bin und nicht an die Übungen und Untersuchungen denke, bin ich im gewohnten Modus unterwegs.
Gestern Nacht allerdings wachte ich auf, wie so oft in den letzten Wochen. Und im Halbschlaf war da so eine Ahnung von reinem Wahrnehmen ohne dass da ein Objekt es tut. Da war plötzlich so eine Idee von Eins, also keine Dualität. Das war mehr im Dämmerzustand, bin einfach ein Weilchen dabei geblieben. Und stellte dabei auch fest, dass ich keine Angst bekam wie sonst immer.
Mir ist zumindest etwas klar geworden: Ich bin okay damit, dass ich nicht Marta bin. Allerdings suche ich dann hinter Marta nach einem "ich", das ich jedoch nicht finden kann. Das ist in etwa so, als wollte ich mir selbst durch Umdrehen auf den Hinterkopf schauen. Funktioniert nicht. Wenn da jedoch nichts ist, sondern nur denken, spüren, riechen, sehen, hören, also nichts als das reine Wahrnehmen, dann ist der Knoten weg.
Ich versuche sanft und geduldig zu sein und mich darauf immer wieder mal einzulassen.
Schönen Sonntag noch.
ich steige direkt wieder ein.
"Du" siehst es schon sehr gut ....dein Hirn kann es nur nicht sehen. Hör auf, Dir das Gehirn zu "zermartan", versuch mal, sanft und geduldig mit Dir zu sein :-)
Ist da noch der Glaube versteckt, "DU" sitzt in deinem Gehirn? Schau da mal genau hin...
....denn vielleicht sitzt in deinem Gehirn nur: der "Knoten"....:-)
Du hast recht, mit dem was Du schreibst.
Ich greife angestrengt auf das gewohnte Ding im Kopf zurück, da kann ich es tatsächlich nicht lösen. Als wäre es eine Knobelaufgabe und selbst die lassen sich ja nicht durch Denken lösen, sondern plötzlich blitzt da eine unerwartete Idee auf, die die Lösung sein kann.
Wenn ich mit dem ganz normalen Alltag beschäftigt bin und nicht an die Übungen und Untersuchungen denke, bin ich im gewohnten Modus unterwegs.
Gestern Nacht allerdings wachte ich auf, wie so oft in den letzten Wochen. Und im Halbschlaf war da so eine Ahnung von reinem Wahrnehmen ohne dass da ein Objekt es tut. Da war plötzlich so eine Idee von Eins, also keine Dualität. Das war mehr im Dämmerzustand, bin einfach ein Weilchen dabei geblieben. Und stellte dabei auch fest, dass ich keine Angst bekam wie sonst immer.
Oder ist da nur Gucken, schauen, denken, Kopfschütteln, etc, etc, etc,.....?
Mir ist zumindest etwas klar geworden: Ich bin okay damit, dass ich nicht Marta bin. Allerdings suche ich dann hinter Marta nach einem "ich", das ich jedoch nicht finden kann. Das ist in etwa so, als wollte ich mir selbst durch Umdrehen auf den Hinterkopf schauen. Funktioniert nicht. Wenn da jedoch nichts ist, sondern nur denken, spüren, riechen, sehen, hören, also nichts als das reine Wahrnehmen, dann ist der Knoten weg.
Ich versuche sanft und geduldig zu sein und mich darauf immer wieder mal einzulassen.
Schönen Sonntag noch.
Re: Bereit zu schauen
Liebe Marta,
Schau Dir mal die Gedanken an, die sich um "Dein ICH" drehen:
Es könnte gut sein, dass auffällt, dass sich ein Großteil der Gedanken um ein „Ich“ dreht, dass es nur in Gedanken gibt.
Kleines Experiment dazu:
Nimm dir Zettel und Stift, teile ihn mit einem Strich in der Mitte und dann mache es dir zu Hause gemütlich, entspannt, achte auf Dein Atmung, tief und ruhig.
Schließe kurz die Augen und beobachte die Gedanken.
Und dann mache für jeden Gedanken, der sich um „Ich“ dreht einen Strich, und für jeden nicht-Ich Gedanken einen Kreis. Achte auch auf verkleidete Ich - Gedanken wie z. B. Diese Tasse ist nicht schön (gefällt "MIR" nicht...), "Bin
gespannt auf die nächste Übung".....
Erzähl mal darüber :-)
LG
M.
Das ist schön :-)Und stellte dabei auch fest, dass ich keine Angst bekam wie sonst immer.
Was meinst Du mit "Idee"?Da war plötzlich so eine Idee von Eins,
Ja...wie der Hund der sich selbst in den Schwanz beißen will.....er dreht sich ewig im Kreis.Das ist in etwa so, als wollte ich mir selbst durch Umdrehen auf den Hinterkopf schauen.
Schau Dir mal die Gedanken an, die sich um "Dein ICH" drehen:
Es könnte gut sein, dass auffällt, dass sich ein Großteil der Gedanken um ein „Ich“ dreht, dass es nur in Gedanken gibt.
Kleines Experiment dazu:
Nimm dir Zettel und Stift, teile ihn mit einem Strich in der Mitte und dann mache es dir zu Hause gemütlich, entspannt, achte auf Dein Atmung, tief und ruhig.
Schließe kurz die Augen und beobachte die Gedanken.
Und dann mache für jeden Gedanken, der sich um „Ich“ dreht einen Strich, und für jeden nicht-Ich Gedanken einen Kreis. Achte auch auf verkleidete Ich - Gedanken wie z. B. Diese Tasse ist nicht schön (gefällt "MIR" nicht...), "Bin
gespannt auf die nächste Übung".....
Erzähl mal darüber :-)
LG
M.
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Bereit zu schauen
Hi Mauritius,
habe die Übung gemacht. 60-70% der Gedanken drehen sich um einen Ich-Gedanken.
Außerdem muss ich dauernd gähnen, wenn ich solche Übungen mache. Vielleicht weil es total langweilig ist, diese ganzen Gedanken zu beobachten oder weil es als anstrengend empfunden wird, so viele Geschichten immer zusammenzudenken (wobei das allermeiste sich um banale Dinge dreht).
Meine momentane Lieblingsbeschäftigung ist, durch den Wald zu laufen und immer wieder neu auf simples Hören, Sehen, Riechen und Fühlen zu achten.
Das war im Halbschlaf und blieb sehr vage. Hatte eine kleine Weile keinen Knoten im Kopf, sondern "verstand" das Einssein. Vielleicht habe ich das aber auch geträumt.
Heute habe ich ein paar Mal gesehen, wie angestrengt ich versuche, das Thema zu durchdringen, fast schon komisch. Ich habe schon verstanden, dass es so nicht geht, aber trotzdem sucht und grübelt es in mir herum.
Sonst war nicht viel heute.
Grüße
habe die Übung gemacht. 60-70% der Gedanken drehen sich um einen Ich-Gedanken.
Außerdem muss ich dauernd gähnen, wenn ich solche Übungen mache. Vielleicht weil es total langweilig ist, diese ganzen Gedanken zu beobachten oder weil es als anstrengend empfunden wird, so viele Geschichten immer zusammenzudenken (wobei das allermeiste sich um banale Dinge dreht).
Meine momentane Lieblingsbeschäftigung ist, durch den Wald zu laufen und immer wieder neu auf simples Hören, Sehen, Riechen und Fühlen zu achten.
Da war plötzlich so eine Idee von Eins,
Was meinst Du mit "Idee"?
Das war im Halbschlaf und blieb sehr vage. Hatte eine kleine Weile keinen Knoten im Kopf, sondern "verstand" das Einssein. Vielleicht habe ich das aber auch geträumt.
Heute habe ich ein paar Mal gesehen, wie angestrengt ich versuche, das Thema zu durchdringen, fast schon komisch. Ich habe schon verstanden, dass es so nicht geht, aber trotzdem sucht und grübelt es in mir herum.
Sonst war nicht viel heute.
Grüße
Re: Bereit zu schauen
Liebe Marta,
Wie DU siehst, drehen sich 2/3 aller Gedanken um ein/"Dein" ich...Um etwas, das schlicht und ergreifend nicht existent ist.
Kein Wunder, dass sich dieses fiktive ICH verdichtet, wenn dieser Illusion dermaßen viel Aufmerksamkeit entgegengebracht wird (auch wenn dies nicht "beabsichtigt" ist).
So legt es sich eben überall drüber.
Langweilig? Ja, vielleicht....dennoch läuft es die meiste Zeit...;-)
Aber, es ist nicht existent.
Kannst Du das nachvollziehen?
Versuch es auch mal im Supermarkt, wenn Du an der Kasse stehst....beim Mittagessen, wenn einen Moment mal Ruhe herrscht...beim Zähneputzen, usw., usw.
Es ist in der tat auch eine intensives Achtsamkeits-"Training".
Du kannst Die Übung auch erweitern:
Achte darauf, wie eine Füße den Boden berühren. Was erfährst? Gehen? Oder nur Druck? Musst "Du" irgend etwas tun um zu gehen? Oder geschieht es von selbst...was nimmst du dabei wahr?
Lass uns den Fokus weiter auf die direkte Erfahrung richten:
Mach die Übung genau...vielleicht mehrmals:
Setz Dich mit geschlossenen Augen ca. 15 Minuten lang entspannt hin:
Achte nur auf die reinen Empfindungen, ohne dich auf Gedanken oder mentale Bilder zu verlassen:
Schau sehr genau hin, besonders bei der letzten Frage. Lass dir Zeit, beeil dich nicht. Du kannst mehrmals am Tag schauen, während du andere Dinge tust (z.B. Hände waschen, duschen, eine kurze Pause von der Arbeit machen, gehen, etc.).
Schönen Abend :-)
Der Sinn dieser Übung liegt einfach darin, zu sehen, worum es sich bei den meisten Gedanken dreht. Um's "Ich".habe die Übung gemacht. 60-70% der Gedanken drehen sich um einen Ich-Gedanken.
Außerdem muss ich dauernd gähnen, wenn ich solche Übungen mache. Vielleicht weil es total langweilig ist, diese ganzen Gedanken zu beobachten oder weil es als anstrengend empfunden wird, so viele Geschichten immer zusammenzudenken (wobei das allermeiste sich um banale Dinge dreht).
Wie DU siehst, drehen sich 2/3 aller Gedanken um ein/"Dein" ich...Um etwas, das schlicht und ergreifend nicht existent ist.
Kein Wunder, dass sich dieses fiktive ICH verdichtet, wenn dieser Illusion dermaßen viel Aufmerksamkeit entgegengebracht wird (auch wenn dies nicht "beabsichtigt" ist).
So legt es sich eben überall drüber.
Langweilig? Ja, vielleicht....dennoch läuft es die meiste Zeit...;-)
Aber, es ist nicht existent.
Kannst Du das nachvollziehen?
Super, die Natur eignet sich dafür am Besten....:-)Meine momentane Lieblingsbeschäftigung ist, durch den Wald zu laufen und immer wieder neu auf simples Hören, Sehen, Riechen und Fühlen zu achten.
Versuch es auch mal im Supermarkt, wenn Du an der Kasse stehst....beim Mittagessen, wenn einen Moment mal Ruhe herrscht...beim Zähneputzen, usw., usw.
Es ist in der tat auch eine intensives Achtsamkeits-"Training".
Du kannst Die Übung auch erweitern:
Achte darauf, wie eine Füße den Boden berühren. Was erfährst? Gehen? Oder nur Druck? Musst "Du" irgend etwas tun um zu gehen? Oder geschieht es von selbst...was nimmst du dabei wahr?
Ist schon mal gut, dass Dir das auffällt :-)Heute habe ich ein paar Mal gesehen, wie angestrengt ich versuche, das Thema zu durchdringen, fast schon komisch. Ich habe schon verstanden, dass es so nicht geht, aber trotzdem sucht und grübelt es in mir herum.
Lass uns den Fokus weiter auf die direkte Erfahrung richten:
Mach die Übung genau...vielleicht mehrmals:
Setz Dich mit geschlossenen Augen ca. 15 Minuten lang entspannt hin:
Achte nur auf die reinen Empfindungen, ohne dich auf Gedanken oder mentale Bilder zu verlassen:
- Kann man wissen, wie groß der Körper ist?
- Hat der Körper ein Gewicht oder Volumen?
- Hat der Körper in der konkreten Erfahrung einen Umriss oder eine Form?
- Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung?
- Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und dem Stuhl?
- Gibt es eine Innenseite oder eine Außenseite?
- Wenn es ein Inneres gibt - das Innere von was genau?
- Wenn es ein Außen gibt - das Außen von was genau?
- Auf was bezieht sich das Wort/Label "Körper" tatsächlich?
- Was ist die IST-Erfahrung des Körpers?
Schau sehr genau hin, besonders bei der letzten Frage. Lass dir Zeit, beeil dich nicht. Du kannst mehrmals am Tag schauen, während du andere Dinge tust (z.B. Hände waschen, duschen, eine kurze Pause von der Arbeit machen, gehen, etc.).
Schönen Abend :-)
*Don't think about it...just look...and you'll see*
Re: Bereit zu schauen
Lieber Mauritius,
das hier macht mir wirklich viel Freude. Freue mich total, die Übungen auszuprobieren und den Dingen nachzuspüren. Freue mich, wenn eine neue Nachricht von Dir eingeht und ich neuen "Stoff" bekomme.
Den Nachmittag über habe ich etwas mit Kind 2 zusammen gemacht, was lange gedauert hat und genau so sein sollte. Nach dem Kochen und Essen mit der Familie, kam ein schreckvoller Gedanke, so viel Zeit verschwendet zu haben. Und dann passierte etwas ganz Wunderbares. Mir wurde bewusst, dass es nur ein verrückter stressiger Gedanke war. Nur Denken, nur eine Geschichte, sonst nichts weiter. "Denken" halt, haha. Und der Inhalt des Denkens stresste das angenommene "Ich", das auch nur "Denken" ist. Und schwupps war das gedachte Problem Geschichte und fröhlich ging es weiter. Großartig.
Ansonsten habe ich wieder gesehen, wie wunderbar Marta 1000 Handgriffe von ganz alleine erledigt. Sogar wenn scheinbar ein "Fehler" passiert (etwas fällt herunter), kommt einfach automatisch ein Impuls und der vermeintliche Fehler wird korrrigiert. Dabei kommt auch auf, dass es gar kein Fehler ist, sondern einfach passiert ist, weil es gar nicht anders ging. Somit ist alles perfekt.
Für die aktuelle Übung reicht es heute nicht mehr. Habe nur mal kurz die Haltung eingenommen und nachgespürt. Was sofort klar war: gewohnheitsmäßig mache ich mir ein Bild von meinem Körper und das wird schnell erkannt. Ohne das Bild sagen die Wahnehmungen etwas ganz anderes.
Ich widme mich dem morgen in Ruhe und werde berichten.
Viele Grüße
das hier macht mir wirklich viel Freude. Freue mich total, die Übungen auszuprobieren und den Dingen nachzuspüren. Freue mich, wenn eine neue Nachricht von Dir eingeht und ich neuen "Stoff" bekomme.
Den Nachmittag über habe ich etwas mit Kind 2 zusammen gemacht, was lange gedauert hat und genau so sein sollte. Nach dem Kochen und Essen mit der Familie, kam ein schreckvoller Gedanke, so viel Zeit verschwendet zu haben. Und dann passierte etwas ganz Wunderbares. Mir wurde bewusst, dass es nur ein verrückter stressiger Gedanke war. Nur Denken, nur eine Geschichte, sonst nichts weiter. "Denken" halt, haha. Und der Inhalt des Denkens stresste das angenommene "Ich", das auch nur "Denken" ist. Und schwupps war das gedachte Problem Geschichte und fröhlich ging es weiter. Großartig.
Ansonsten habe ich wieder gesehen, wie wunderbar Marta 1000 Handgriffe von ganz alleine erledigt. Sogar wenn scheinbar ein "Fehler" passiert (etwas fällt herunter), kommt einfach automatisch ein Impuls und der vermeintliche Fehler wird korrrigiert. Dabei kommt auch auf, dass es gar kein Fehler ist, sondern einfach passiert ist, weil es gar nicht anders ging. Somit ist alles perfekt.
Für die aktuelle Übung reicht es heute nicht mehr. Habe nur mal kurz die Haltung eingenommen und nachgespürt. Was sofort klar war: gewohnheitsmäßig mache ich mir ein Bild von meinem Körper und das wird schnell erkannt. Ohne das Bild sagen die Wahnehmungen etwas ganz anderes.
Ich widme mich dem morgen in Ruhe und werde berichten.
Viele Grüße
Re: Bereit zu schauen
Guten Morgen Marta,
Schönen Tag wünsch ich Dir
Macht mir auch Freude :-)das hier macht mir wirklich viel Freude.
Schön, dass Dir das bewusst geworden ist. Solche Einsichten sind sehr wertvoll (aber auch das ist nur eine gedankliche Bewertung, hihi ;-)) :-)Und dann passierte etwas ganz Wunderbares. Mir wurde bewusst, dass es nur ein verrückter stressiger Gedanke war. Nur Denken, nur eine Geschichte, sonst nichts weiter. "Denken" halt, haha. Und der Inhalt des Denkens stresste das angenommene "Ich", das auch nur "Denken" ist. Und schwupps war das gedachte Problem Geschichte und fröhlich ging es weiter. Großartig.
:-)Dabei kommt auch auf, dass es gar kein Fehler ist, sondern einfach passiert ist, weil es gar nicht anders ging. Somit ist alles perfekt.
Bin gespannt :-)Ich widme mich dem morgen in Ruhe und werde berichten.
Schönen Tag wünsch ich Dir
*Don't think about it...just look...and you'll see*
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