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Katrin
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Re: Now

Postby Katrin » Wed Apr 18, 2018 12:38 pm

liebe Martina,

vielen Dank auch Dir!!! was Du schreibst finde ich auch sehr spannend...
Ja, so ist es wenn ich Schmerzvolles anschaue, dann heißt es ich schaue eine Geschichte auf eine ganz bestimmte Weise an, nämlich, dass etwas so sein sollte, wie "mein" Denken, "mein" Planen sich das vorgestellt hat und das weichte eben sehr von dem ab, wie das Leben dann war - und es war eben wie es war.....Schmerz entsteht, weil ich an etwas festhalte oder etwas nicht haben will.....
ja, genau. das "etwas nicht haben wollen" schmerzt, weil es aus Gedanken entstand die unwahr sind. Deine wahre Natur ist Sein. nicht im Widerstand, sondern im Einverständnis mit dem was ist, denn es gibt Niemanden, der verletzt werden könnte, Niemanden den es zu schützen gilt. Du bist nicht vom Lebensfluss zu trennen.
Was wäre das "ich", das an etwas festhält, oder etwas nicht haben möchte Anderes, als ein folgerichtiger Gedanke, aus anderen Gedanken geboren?
Kannst Du das bestätigen? Oder, wie nimmst Du es wahr?
Ich habe mir die Zähne an der Frage ausgebissen: hat es die Hauptfigur jemals gegeben? Tja die Hauptfigur - die entsteht wohl durch das Leben selbst - aber was heißt denn Hauptfigur? Das Leben selbst hat keine Hauptfiguren, das ist eine Menge los, aber wer soll da die Hauptfigur sein?
Und klar, wenn ich einfach so an meinem Computer sitze, dann gibt es keine Geschichte, kein Schmerz, keine Hauptfigur. Die kommen erst sobald ich in die Vergangenheit schweife, dann entwerfe ich denkend eine Hauptfigur.
Das ist es wohl, was du meinst, oder?
Ja!!!
Wenn ich nicht nicht identifiziere mit dem Geschehen sondern nur Geschehen erlebe, wird es einfacher.
ja!!!
Aber ich gestehe, ich falle immer wieder darauf ein, zu glauben, es gäbe diese Hauptfigur.
Wenn ich ohne die bin, ist es ziemlich gut! Das sind die Momente wo Licht hereinfällt, wo es unkompliziert ist,
kraftvoll....
ja, Gedanken hören nie auf. Sie versuchen immer wieder eine Hauptfigur zu erschaffen, der sie helfen wollen ihr Leben zu leben. Einmal gesehen, dass es da Niemanden gibt, lassen wir uns nichts mehr einreden, oder entdecken zumindest schneller, wenn wieder ein gedanklicher Künstler am Werk ist, der versucht etwas zu erschaffen, mit dem er sich über jede Lebenslage austauschen kann. Deshalb verfolge die Gedanken ruhig immer bis zu ihrem Ursprung zurück und sehe....
Wie ist der jetzige Gedanke entstanden?
Wenn er aus einer Gedankenfolge entstand...
Wo kam der allererste Gedanke her?
Welche Substanz hat er...

bin gespannt was Du schreibst...

mit lieben Grüssen,
Katrin
Wünschen, Hoffen, Glauben leben in der Zeit.
Liebe, Dank und Hingabe- in der Ewigkeit.

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Katrin
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Re: Now

Postby Katrin » Sat Apr 28, 2018 10:44 am

liebe Martina,
wie geht es Dir?
Gib doch mal ein Lebenszeichen <3....
mit lieben Grüssen,
Katrin
Wünschen, Hoffen, Glauben leben in der Zeit.
Liebe, Dank und Hingabe- in der Ewigkeit.

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Martina8Tara
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Re: Now

Postby Martina8Tara » Sun Apr 29, 2018 2:25 pm

Liebe Katrin,
es freut mich sehr, dass du mir schreibst!

Es geht mir gut. Es war eine wilde Woche, ich habe mich in sehr unterschiedlichen Atmosphären bewegt (z.B. Job/Weiterbildung/eigene Kurse) , die unterschiedliche Wohlseinszustände oder Unwohlseinszustände ausgelöst haben, Anspannung im Körper, usw. , Entspannung, Lächeln, Freude,
Aufgeregtheit. Dabei beobachte ich dann, ob da etwas "Persönliches" ist. Immer wieder reagiere ich persönlich, dann wenn es um die Trennung geht, ...da ist Schmerz und Trauer.....aber das darf sein. Ich erlebe eine (sehr) große Bandbreite an Gefühlen doch ich kann die Intensität halten und sie überschwemmen mich nicht. Denn es gibt zwischen dem was geschieht und dem Erleben eine Distanz. Einen Raum zwischen dem was geschieht und der Reaktion, ein Schwebezustand, eine Millimillimillisekunde, wo alles möglich zu sein scheint an Reaktionen und an Konsequenzen. Und manchmal geschieht nichts. Und das was gerade noch so erschreckend schien, löste sich auf, in eine komplett einfache Aufgabe, die es zu tun gab. Das hatte damit zu tun, dass ich niemanden verurteilte, niemandem Schuld gab, weder mir selbst noch der Anruferin, die einen sehr befremdlichen Sachverhalt schilderte. Wahrnehmung der Körperreaktion:
Sowas wie: "Da ist Herzklopfen". Es gab einfach keine persönliche Geschichte, die ich daraus machen musste.

Ein guter Moment.
Aber ich gestehe - ich habe immer wieder und immer noch damit zu tun, wie kann ich meinen Lebensunterhalt sichern, und wie und wo will ich leben? Diese drei Fragen sind gerade ziemlich stark..bleibe ich in da wo ich jetzt bin,
ist das stimmig? Das will ich herausfinden.

In zwei Wochen fahre ich zu einer Freundin nach Portugal, vielleicht komme ich dann mehr zur Ruhe,...jetzt noch bin schon ganz schön am Rennen.
Sonnigen Sonntag und freudige Grüße von
Martina

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Katrin
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Re: Now

Postby Katrin » Sun Apr 29, 2018 5:58 pm

liebe Martina,
mich freut auch sehr, dass du schreibst!!! Danke!
Es geht mir gut. Es war eine wilde Woche, ich habe mich in sehr unterschiedlichen Atmosphären bewegt (z.B. Job/Weiterbildung/eigene Kurse) , die unterschiedliche Wohlseinszustände oder Unwohlseinszustände ausgelöst haben, Anspannung im Körper, usw. , Entspannung, Lächeln, Freude,
Aufgeregtheit.
ja... Du siehst Dir also alles, was in Deinen Space kommt, genau an... super.
Dabei beobachte ich dann, ob da etwas "Persönliches" ist. Immer wieder reagiere ich persönlich, dann wenn es um die Trennung geht, ...da ist Schmerz und Trauer.....aber das darf sein. Ich erlebe eine (sehr) große Bandbreite an Gefühlen doch ich kann die Intensität halten und sie überschwemmen mich nicht. Denn es gibt zwischen dem was geschieht und dem Erleben eine Distanz.
auch hier guckst Du, was Du wahrnimmst... Das Wahrnehmen bist Du. Was wahrgenommen wird ist in Dir. Das bist nicht Du... Kannst Du das bestätigen?
Gedanklich wird das nicht gehen. Es kann aber wahrgenommen werden im Wahrnehmen. In der Stille die Du bist....
Einen Raum zwischen dem was geschieht und der Reaktion, ein Schwebezustand, eine Millimillimillisekunde, wo alles möglich zu sein scheint an Reaktionen und an Konsequenzen. Und manchmal geschieht nichts.
hört sich so an, dass die Energien fein wahrgenommen werden.
Und das was gerade noch so erschreckend schien, löste sich auf, in eine komplett einfache Aufgabe, die es zu tun gab. Das hatte damit zu tun, dass ich niemanden verurteilte, niemandem Schuld gab, weder mir selbst noch der Anruferin, die einen sehr befremdlichen Sachverhalt schilderte. Wahrnehmung der Körperreaktion:
Sowas wie: "Da ist Herzklopfen". Es gab einfach keine persönliche Geschichte, die ich daraus machen musste. Ein guter Moment.
So schön!!! ja!
Aber ich gestehe - ich habe immer wieder und immer noch damit zu tun, wie kann ich meinen Lebensunterhalt sichern, und wie und wo will ich leben? Diese drei Fragen sind gerade ziemlich stark..bleibe ich in da wo ich jetzt bin,
ist das stimmig? Das will ich herausfinden.
Ja...versteh ich... So wie Du oben geschildert hast.. das mit dem Anruf...
Da hast Du beobachtet, dass Dein "nicht im Widerstand", sondern" im Annehmen sein", die Situation löste. (Schuldzuweisungen sind ja Widerstände oder Ängste)
So ist es mit Allem, was in uns (im Leben) erscheint. Nur deshalb erscheint es, weil wir voll und ganz einverstanden, eins mit uns, mit dem Leben sein wollen. Also befreit von der Illusion, dass wir es nicht wären.
Für die Anteile in uns, die nicht mit der Wirklichkeit im Einklang sind, taucht eine Situation auf, die dieses Ungleichgewicht lösen kann.
Wir wollen, jede Unsicherheit, jeden Zweifel jede Angst zutiefst annehmen...
Das sieht vielleicht so aus, dass Du ehrlich aufgibst und sagst: "...und wenn diese Situation mein ganzes Leben so bleibt, wie jetzt, (vorausgesetzt es gefällt Dir nicht) ich bin einverstanden.
Dann entsteht Freiheit.... Denn: Wer will was???
Sobald die Identifizierung aus Gedanken durchschaut wird, wird gesehen, dass das, was wir wirklich sind, nie ein Problem mit etwas haben kann... weil es dasselbe ist. Das was ist.
Also nähern wir uns so der Realität, der Wahrheit, an.
Wenn Du magst, versuche mal zu finden, was etwas herausfinden will...
(immer aus dem Herzraum, aus dem gegenwärtigen Space musst Du untersuchen, nie mit Gedanken)

Und vielleicht noch der Hinweiss: hier im Forum wurde die Erfahrung gemacht, dass es für den Prozess unabdingbar ist, nicht mehr als 2 Tage zwischen den Antworten verstreichen zu lassen...

hab auch noch einen schönen Restsonntag!

mit lieben Grüssen,
Katrin
Wünschen, Hoffen, Glauben leben in der Zeit.
Liebe, Dank und Hingabe- in der Ewigkeit.

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Martina8Tara
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Re: Now

Postby Martina8Tara » Sun Apr 29, 2018 6:48 pm

Liebe Katrin,
ok ich finde deine Anregung gut, nicht länger als 2 Tage vergehen zu lassen bis zur Antwort....werde nicht mehr zögern, dir zu schreiben,...es gab so einen Teil in mir, der wollte einfach nicht zugeben, dass ich ständig "herausfalle aus der Weite" - dass ich mich in Gedanken und Geschichten verstricke...Jetzt mache ich es einfach so, dass ich halt einfach schreibe, was ich erlebe - auch vom "mir mein mich". Es gibt halt so zwei Anteile in mir: einen freien, weiten, oft seligen Anteil, liebenden, der klarblickt. und einen Macher, einen Denkenden, einen Ängstlichen Anteil (und wohl noch ne Menge andere Anteile).....

deine Frage, wenn du willst, schau doch mal wer da was herausfinden will....da muss ich lachen...weil "ich" ja immer wieder die Erfahrung mache, das es gar niemanden gibt....
das ist total paradox. Die Angst in "meiner mich mir-Geschichte" will Sicherheit!
Aber dennoch - selbst wenn ich alles entspannt betrachte, geschehen lasse,
ich habe Miete und sonstiges zu zahlen und das kläre ich gerade. Wovon leben?
Wie leben?
Ich weiß es noch nicht.

auch hier guckst Du, was Du wahrnimmst... Das Wahrnehmen bist Du. Was wahrgenommen wird ist in Dir. Das bist nicht Du... Kannst Du das bestätigen?
Gedanklich wird das nicht gehen. Es kann aber wahrgenommen werden im Wahrnehmen. In der Stille die Du bist....
Damit gehe ich jetzt mal...

Danke für deine Begleitung!
Martina

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Katrin
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Re: Now

Postby Katrin » Mon Apr 30, 2018 9:14 am

liebe Martina,
es gab so einen Teil in mir, der wollte einfach nicht zugeben, dass ich ständig "herausfalle aus der Weite" - dass ich mich in Gedanken und Geschichten verstricke...Jetzt mache ich es einfach so, dass ich halt einfach schreibe, was ich erlebe - auch vom "mir mein mich".
ja, klar! denn wenn Du nicht sagst was ist, schützt Du nur die falsche Identität....
und die kann ja gerne entlarvt werden, von dem was Du bist aus gesehen.
Es gibt halt so zwei Anteile in mir: einen freien, weiten, oft seligen Anteil, liebenden, der klarblickt. und einen Macher, einen Denkenden, einen Ängstlichen Anteil (und wohl noch ne Menge andere Anteile).....
Sei ganz Wahrnehmen und untersuche das....
Was verändert sich nie?
Wo ist Deine Lebendigkeit?
Alles was nicht ständig da ist kannst Du nicht sein...
Du bist ja ununterbrochen da.
Sortiere aus was Du nicht sein kannst.
deine Frage, wenn du willst, schau doch mal wer da was herausfinden will....da muss ich lachen...weil "ich" ja immer wieder die Erfahrung mache, das es gar niemanden gibt....
ja, das dachte ich mir schon :) aber wir können es ja nicht oft genug sehen.
Es soll ein ununterbrochenes Sehen sein.
Kein Erlebnis, von dem wir ein Leben lang zehren, als schöner Geschichte.
Jeden Moment kannst Du die Lebendigkeit wahrnehmen... immer sehen was ist wirklich....
Vertraue Deiner Wahrnehmung.
Glaube den Gedanken nicht mehr, als dem was du siehst.
Gib Deinen Erfahrungen mehr Kredit,
dann werden die Gedanken immer irrelevanter werden...
das ist total paradox. Die Angst in "meiner mich mir-Geschichte" will Sicherheit!
Deine Geschichte kannst Du fallenlassen... ich meine nicht nur die begrenzte Geschichte, wegen Der Du Dich traurig fühlst, sondern ich meine, die ganze Geschichte. Alles von Martina kannst Du fallenlassen. Ich meine natürlich nicht, dass du nicht existierst. Du könntest nicht nicht existieren. Du wurdest geboren und bist gross geworden und diese Existenz ist immer da, jeden Moment. Aber was niemals wahr war, ist Martinas Welt und ihr ganzes Leben, dass sie dachte gelebt zu haben. Martina warst Du nie, Gedanken haben sie erschaffen...
Kannst du das wahrnehmen? Kannst Du die ganze Geschichte fallenlassen? Weil letztlich läuft es darauf hinaus.
Wir können uns nicht unserer geliebte Illusion erhalten, um das ungeliebte nicht mehr leben zu müssen.
Bist Du dazu bereit?
Aber dennoch - selbst wenn ich alles entspannt betrachte, geschehen lasse,
ich habe Miete und sonstiges zu zahlen und das kläre ich gerade. Wovon leben?
Wie leben?
Ich weiß es noch nicht
.

Du sagst es so, als ob das Gesehene der Traum ist und was Deine Gedanken sagen, die Realität wäre.
Es ist ja genau umgekehrt.
Wenn immer mehr gesehen wird, dass es niemanden gibt, um den wir uns kümmern müssten,
werden die besorgten Gedanken nicht mehr ernst genommen.
In Offenheit leben wir einfach von Moment zu Moment...
Sicherheiten gibt es nicht...

liebe liebe Grüsse und einen guten Wochenanfang,
Katrin
Wünschen, Hoffen, Glauben leben in der Zeit.
Liebe, Dank und Hingabe- in der Ewigkeit.

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Martina8Tara
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Re: Now

Postby Martina8Tara » Tue May 01, 2018 11:23 pm

Liebe Katrin,

heute habe ich mich im Laufe des Tages in so eine klebrige Trauerstimmung hineingedacht, habe über meine zurückliegende Trennung sinniert, die letzten Jahre Revue passieren lassen, Wünsche und Sehnsüchte, denen ich folgte angeschaut und wie mich dafür eingesetzt habe, sie ins Leben zu bringen. Auch wenn der Tag ruhig begann, manövrierte ich mich im Laufe des Nachmittags in eine Melancholie hinein.Dann rief eine mir liebe Freundin an, der ich davon erzählte und dass ich mich fragte, warum sich mein Leben und alles so schwer anfühle, als wäre kiloweise klebriges Kaugummi an meinen Füssen und wahrscheinlich auch in meinem Kopf. Glücklicher Weise brachte sie mich zurück zum Wesentlichen und sagte schau doch mal, was jetzt ist.Denk nicht sondern nimm wahr, was ist. Ich ging hinaus auf die Straße, fand Sonnenschein, warmes Licht, hörte Vögelzwitschern, Straßenmusiker spielten, selbst das Blaulicht von vorbei fahrenden Polizeiautos waren einfach nur ein Lichtspiel, einfach Farbe, die aufblitzte und leuchtete für einen Moment, verblich und erneut aufblitzte. Sekundenschnell an und aus und auch die Sirene war einfach ein Geräusch.

Dann bemerkte ich, dass ich mich darüber freute dies genauso wahrzunehmen und ich begann darüber nachzudenken wer sich freut. Und ob ich gerade etwas versuche schön zu finden, das gar nicht schön ist, und ich mir was schön denke. Aber dann schaute ich wieder, und sah, was zu sehen war, ein Farbenspiel und bemerkte, dass mein Körper dabei ganz ruhig war, weil ich nichts wollte, nichts musste, kein Ziel erreichen musste und das machte es schön, es war wie ein mich Verlieben in alles was ich sah.
Große Freude....es hielt einige Minuten, dann kamen wieder irgendwelche kritischen Gedanken, die aber keinen Boden fanden weil ich einfach weiterschaute, ich fragte mich sogar einen Moment und fühlst du dich jetzt alleine ? Und ich antwortete nein _ ist ok so. ...Ich konnte bemerken, dass so alt eingefahrene Sätze auftauchten, jetzt wäre es aber schön, wenn und dann kam etwas, was jetzt nicht da war z.B. eine Freundin an der Seite und dann schaute ich wieder....- nun es war ein einfaches, heute ist Feiertag, die Sonne schien, ich hatte keinen Zeitdruck irgendwas zu erledigen oder zu tun. Ich werde sehen, wie es mir morgen geht, wenn ich im Großraumbüro sitze ....
Hast du eine Idee, was ich tun kann um mehr und mehr in diesem Moment zu verbleiben ?
Du fragtest: was verändert sich nie? DAS kannst du nicht sein,meintest du und ich glaube: es verändert sich alles ständig. Nur das was bleibt kannst du sein, also was bleibt denn? Die Vergänglichkeit, die Bewegung, die Veränderlichkeit.....
Also bin ich sich bewegende Veränderung= Leben. Ich habe mich bislang immer stark mit meinen Gefühlen identifiziert, mich als die Fühlende wahrgenommen, aber das ist gerade gar nicht so hilfreich, weil mich diese Gefühle so sehr mit meiner Geschichte verstricken...
Eine gute Nacht wünscht
Dir
Martina

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Katrin
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Re: Now

Postby Katrin » Wed May 02, 2018 1:24 pm

Liebe Martina,

Dieses LU-Forum ist ausschließlich dafür geschaffen auf das No-Self hinzuweisen. Unsere Unterhaltung geht gerade etwas in eine andere Richtung. ich würde Dir gerne antworten, kann es aber nicht in diesem Forum tun.
Ich kann Dir anbieten, mit mir per E-Mail weiterzumachen, oder nochmal den Guide zu wechseln.
Ich bin gerade erst zu LU dazugekommen und hier gibt es wesentlich erfahrenere Guides, als mich!
Ich hinterlasse Dir meine E-Mail-Adresse in Deinem privaten Briefkasten.
Wie findest du das?

mit lieben Grüssen,
Katrin
Wünschen, Hoffen, Glauben leben in der Zeit.
Liebe, Dank und Hingabe- in der Ewigkeit.


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