Sorry, dass ich mich erst jetzt melde. Ich hatte ordentliche Probleme mit meinem Netzwerk und musste das erst einmal in Ordnung bringen.
Wenn meinst Du mit "mir"? Beschreibe, wie das "mir" aussieht. Gibt es verschiedene "ich's"?
Ja gibt es wenn ich den Beobachter der einfacheren Sprache willen mit ich bezeichne. Das hatte ich bereits schon einmal angesprochen. Einmal scheint es zentral der Beobachter zu sein, dann fummelt das Ego möglicherweise auch irgendwie in der Beobachtung herum, hat aber keine Relevanz, ist praktisch belanglos, einfach nur ein Gedanke, der vergeht. Dieses "ich" kann ruhig auch nur der Beobachter genannt werden. Ich sehe weniger das Problem in der Beobachtung oder Wahrnehmung, sondern in den dürftigen Möglichkeiten der Sprache.
Dann gibt es Situationen, in denen das Ego sehr im Mittelpunkt zu stehen scheint. Da fällt es mir dann schwerer Abstand von der damit einhergehenden Perspektive und den begleitenden Emotionen zu bekommen. Diese sind dann heftiger. Das ist der Teil, der mir noch nicht zugänglich ist. Wie kann das sein, wenn doch das Ich auch nur ein Objekt in meiner Beobachtung ist, genauso wie zum Beispiel mein Körper, andere Gedanken, Gefühle, etc.? Und ja, wenn ich schaue kann ich das "Ich" nicht finden. Nur wenn es mich überraschend anhüpft, scheint es ganz kurz real zu "sein".
Wenn ich "mein" oder "ich" Sage, dann deshalb, weil ich es zu umständlich finde ständig so etwas wie die Körper Geist Manifestation, welche hier schreibt..., oder so ähnlich. Ich erlebe zwar eine tiefe Verbundenheit zu den anderen Erscheinungen, dennoch ist es für mich nicht völlig eins. Oder kannst Du von dort aus sehen, welche Fenster ich auf meinem Laptop geöffnet habe?
Ich finde unsere Sprache eben sehr wenig geeignet, um über all diese Dinge zu sprechen.