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Re: Abenteuer meines Lebens
Posted: Sun Feb 04, 2018 8:01 pm
by RP7
Sven wird als eine Idee, Geschichte und oder Maske wahrgenommen, die zur Erschaffung der Identität angelegt wurde. Angefangen mit dem Namen...Fühlt sich an wie eine Kreation von Frankenstein.
Über viele Jahre zusammengetragene Verhaltens-, Ausdrucks- und sonst was für- Weisen. Alles zusammengenäht um einen Sven zu basteln. Des Weiteren erscheint Sven im Kontext mit seiner Umgebung und mit Gefühlen die geschichtliche Relevanz haben.
Re: Abenteuer meines Lebens
Posted: Mon Feb 05, 2018 6:35 pm
by Danylela
Sven wird als eine Idee, Geschichte und oder Maske wahrgenommen, die zur Erschaffung der Identität angelegt wurde. Angefangen mit dem Namen...Fühlt sich an wie eine Kreation von Frankenstein.
Über viele Jahre zusammengetragene Verhaltens-, Ausdrucks- und sonst was für- Weisen. Alles zusammengenäht um einen Sven zu basteln. Des Weiteren erscheint Sven im Kontext mit seiner Umgebung und mit Gefühlen die geschichtliche Relevanz haben.
Wir haben herausgefunden das es kein Ich gibt. Wir haben herausgefunden das Sven eigentlich eune Maske ist. Nun stellt sich die Frage wer denn diese Maske braucht?
Versuche mal die Ich-Illusion aus der frischen Sicht heraus zu erklären. Wie wird Sie durchschaut und wie fühlt es sich an?
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Re: Abenteuer meines Lebens
Posted: Thu Feb 08, 2018 9:38 pm
by RP7
Nehme an das Menschsein braucht/ verlangt diese Maske bis zu einem gewissen Grad um voll wirksam werden zu können.
Wenn es das Ich gäbe, hätte das Wahrnehmende möglicherweise nicht die Fähigkeit eine 'ohne Ich Position' einzunehmen. Das Ich müsste wie ein Schlag ins Gesicht sein, ohne hinterfragt werden zu können und eben dadurch lässt es sich als Illusion erkennen. Nur Schall und Rauch im Rahmen der Zeit. Ohne Zeit und ihre Bezugspunkte wäre die Idee von Ich nicht aufrecht zu erhalten. Wenn alles anhält, ist Sven weg aber das Wahrnehmende bleibt.
Nur eine Illusion könnte doch einfach wegfallen ohne das es einen Unterschied macht...
Es fühlt sich friedlich an, unpersönlich, wertungsfrei.
Re: Abenteuer meines Lebens
Posted: Fri Feb 09, 2018 1:00 pm
by Danylela
Nehme an das Menschsein braucht/ verlangt diese Maske bis zu einem gewissen Grad um voll wirksam werden zu können.
Wenn es das Ich gäbe, hätte das Wahrnehmende möglicherweise nicht die Fähigkeit eine 'ohne Ich Position' einzunehmen. Das Ich müsste wie ein Schlag ins Gesicht sein, ohne hinterfragt werden zu können und eben dadurch lässt es sich als Illusion erkennen. Nur Schall und Rauch im Rahmen der Zeit. Ohne Zeit und ihre Bezugspunkte wäre die Idee von Ich nicht aufrecht zu erhalten. Wenn alles anhält, ist Sven weg aber das Wahrnehmende bleibt.
Nur eine Illusion könnte doch einfach wegfallen ohne das es einen Unterschied macht...
Es fühlt sich friedlich an, unpersönlich, wertungsfrei.
Wird Sven oder ein Denker wahrgenommen?
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Re: Abenteuer meines Lebens
Posted: Sun Feb 11, 2018 6:55 pm
by RP7
Schätze "Denker" trifft es ganz gut obwohl die Personifizierung nicht nötig ist. Ist wohl der Verstand?!
Re: Abenteuer meines Lebens
Posted: Sun Feb 11, 2018 6:59 pm
by Danylela
Schätze "Denker" trifft es ganz gut obwohl die Personifizierung nicht nötig ist. Ist wohl der Verstand?!
Wird hier ein Unterschied zwischen dem wahrnehmenden und der Wahrnehmung wahrgenommen?
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Re: Abenteuer meines Lebens
Posted: Sun Feb 11, 2018 9:35 pm
by RP7
Mmmh schon irgendwie unterschiedlich. Empfinde es so...Wahrnehmungen finden ununterbrochen statt. Entweder sie laufen unterbewusst, es findet eine Art verschmelzen statt oder das Wahrnehmende schaltet sich bewusst ein als Beobachter (Intelligenz) ein. Alles findet in dem Wahrnehmenden statt. Nur der Grad der bewussten (Wahrnehmenden) Wahrnehmung variiert... die Intelligenz ein oder aus
Re: Abenteuer meines Lebens
Posted: Wed Feb 14, 2018 3:31 pm
by Danylela
Mmmh schon irgendwie unterschiedlich. Empfinde es so...Wahrnehmungen finden ununterbrochen statt. Entweder sie laufen unterbewusst, es findet eine Art verschmelzen statt oder das Wahrnehmende schaltet sich bewusst ein als Beobachter (Intelligenz) ein. Alles findet in dem Wahrnehmenden statt. Nur der Grad der bewussten (Wahrnehmenden) Wahrnehmung variiert... die Intelligenz ein oder aus
Wer beobachtet hier? Die Wahrnehmung? Wo findest du diese denn genau?
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Re: Abenteuer meines Lebens
Posted: Wed Feb 14, 2018 7:38 pm
by RP7
Ja... wer beobachtet hier? Der Verstand? Ich hab keinen Schimmer!
Wo finde ich die Wahrnehmung? Dort wo die Aufmerksamkeit liegt?!
Re: Abenteuer meines Lebens
Posted: Mon Feb 19, 2018 4:04 pm
by Danylela
Entschuldige bitte das ich mich nicht gemeldet hatte aber ich lag mit einer Erkältung im Bett.....weiter gehts:
Du sprichst von einer Intelligenz:
Kannst du diese Intelligenz näher benennen? Wo ist Sie denn zu finden?
Kannst du Sie sehen, hören, spüren, riechen oder schmecken?
Woher weisst du das es Sie existiert?
https://www.youtube.com/watch?v=YanLQwrzwaU
Sieh dir das doch mal an und dann überlege nochmals...
Re: Abenteuer meines Lebens
Posted: Mon Feb 26, 2018 8:30 pm
by RP7
Huhuu! Ich war selbst eine Woche unterwegs.
Ich glaube mit dem Wahrnehmenden (Intelligenz) meine ich das Ich Gefühl... (so wie das *Ich bin* ich)
Ist ähnlich wie das luzide Bewusstsein im Traum. Ein klarer Beobachter mit einem starken Gefühl der direkten
Verbindung zu Bewusst/em/sein. Es beobachtet also auch. Der Verstand versucht nur zu unterscheiden.
Es hat weder Ort noch ist es mit den Sinnen zu erfassen. Es existiert, sonst wäre ich nicht hier.
Tue mich recht schwer es schriftlich festzuhalten, sehr schwammig diese Unterscheidungen, und dann noch treffend zu formulieren...
Re: Abenteuer meines Lebens
Posted: Mon Feb 26, 2018 8:35 pm
by Danylela
Huhuu! Ich war selbst eine Woche unterwegs.
Ich glaube mit dem Wahrnehmenden (Intelligenz) meine ich das Ich Gefühl... (so wie das *Ich bin* ich)
Ist ähnlich wie das luzide Bewusstsein im Traum. Ein klarer Beobachter mit einem starken Gefühl der direkten
Verbindung zu Bewusst/em/sein. Es beobachtet also auch. Der Verstand versucht nur zu unterscheiden.
Es hat weder Ort noch ist es mit den Sinnen zu erfassen. Es existiert, sonst wäre ich nicht hier.
Tue mich recht schwer es schriftlich festzuhalten, sehr schwammig diese Unterscheidungen, und dann noch treffend zu formulieren...
Versuche dich mal in den Satz "Es wird wahrgenommen" hineinzufühlen und zu denken. Ein Ich das nicht zu finden ist existiert doch eher kaum. Woher kommt das Ich-Gefühl? Zerlege dieses Gefühl mal bis du an der Essenz bist. Suche es und Hinterfrage es...
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Re: Abenteuer meines Lebens
Posted: Mon Mar 12, 2018 8:00 pm
by RP7
Soooo, nun ist es ja schon wieder ein ganze Weile her. Ich beobachte aber ständig und grabe weiter.
Es wird wahrgenommen... und es gibt wohl doch keinen Unterschied zwischen Wahrnehmung, Wahrgenommenem und Wahrnehmendem.
'Ich' bin hat sich auch verabschiedet. Ich konnte für einen Bruchteil erfahren wie alles verschwindet und da nichts mehr war. Leider konnte ich das bisher nicht wieder aufgreifen. Schätze da liegt die Angst vor dem vernichtet werden...hat sich aber noch nicht greifbar gezeigt.
Meinem Angst/Wut/Hass Mix bin ich auch ein Stückchen Näher gekommen und konnte da einige Male hineinfühlen.
Ein guter Tip den ich dazu bekam- mir vorzustellen wie ich etwas zerstöre. Funktioniert ganz gut um ein Gefühl für das Gefühl zu bekommen =)
Liebe Grüße
Re: Abenteuer meines Lebens
Posted: Fri Mar 23, 2018 12:54 pm
by Ichbin01
Hallo RP7,
DanyLela ist längerfristig erkrank und lässt sich entschuldigen.
Ich habe mir den bisherigen Thread durchgelesen und wenn es ok ist für Dich, übernehme ich gerne Dein Guiding.
Achte auf alle Reaktionen, wenn du den nächsten Satz liest, Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen:
Es gibt kein Ich, nirgends, und es hat noch nie ein Ich gegeben. Es gibt niemanden, der "nach Hause kommen" könnte, niemanden, der "befreit" und "erwachen" könnte. Es gibt einfach niemanden, der am Steuer sitzt. Hat es nie gegeben, wird es auch nie geben!
Re: Abenteuer meines Lebens
Posted: Fri Mar 23, 2018 9:14 pm
by RP7
Hallo Ichbin,
danke für's übernehmen. Da sag ich nicht nein =)
Der Satz, im Speziellen "es gibt niemanden, der "nach Hause kommen" könnte",
hat in mir eine kurze aber nur leichte Traurigkeit hervorgerufen. Immerhin war/ist da eine starke Sehnsucht,
die genau darauf zielt...irgendwie. Die Gefühle brauchen ja aber auch niemanden.
Vielleicht gibt es ein nach Hause kommen innerhalb der Mensch- Sein- Erfahrung. Da ist die Frage, ob das Gefühle bezüglich möglicher Entwicklungen auf der Materiellen Ebene,der Illusion, sind, die dem zugrunde liegen?
Spielt hier aber auch (k)eine Rolle.
Also, da ist niemand...ist angekommen. Theoretisch wird von der Ichlosigkeit schon lange gewusst und es wurde nun während der Suche auch niemand gefunden. Nun wird sich damit begnügt, gibt es halt kein Ich, aber gibt es ein Ahaaa Erlebnis? Sickert das einfach so ein oder wird es schon gewusst? Da ist ein großes Fragezeichen bezüglich des Strebens und ein großes Bedürfnis nach Klarheit, Gewissheit, innerem Wissen...