sprachgeführter Prozess - torlose Stille

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Johannes
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Re: sprachgeführter Prozess - torlose Stille

Postby Johannes » Fri Aug 11, 2017 10:03 pm

Lieber Andreas,
Hahaha und das wird alles gesehen?
Nein keinesfalls.
Das mit dem Vestibulärdings gehört jedoch zu den Sinnen. Der Gleichgewichtssinn.
Ja, es geschieht einfach. Ganz genau. Und gibt es ein "Ich", das das beobachtet?
Nein keinesfalls.
Oder gibt es einfach nur das Geschehen?
Es gibt einfach nur das Geschehen.
Könnte es überhaupt einen Beobachter geben, der je mit seinem Bericht den Moment erreichen kann?
Nein. Niemals.
Oder ist der Moment nicht schon wieder weiter, während der Beobachter mit seiner Erinnerung bereits in der Vergangenheit davontreibt?
Genau so ist es.

Liebe Grüsse
Flemming
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Glueckseligkeit
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Re: sprachgeführter Prozess - torlose Stille

Postby Glueckseligkeit » Fri Aug 11, 2017 10:14 pm

Lieber Flemming,

Ok, sehr gut. Setzen. 1.

Und jetzt?

Hat sich irgendetwas verändert seit Beginn des Dialogs? Gab's ein buntes Feuerwerk? Oder ist Enttäuschung da? Oder fühlt sich alles nur sehr "logisch und intellektuell" an?...

Gibt es Erwartungen?

Schreib nach Lust und Laune, was an Gedanken durchfließt, sofern sie eine Bedeutung zu haben scheinen.
Liebe Grüße
Andreas

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Re: sprachgeführter Prozess - torlose Stille

Postby Johannes » Fri Aug 11, 2017 11:00 pm

Lieber Andreas,
Ok, sehr gut. Setzen. 1. 
Im hiesigen Notensystem ist die 6 das, was in Deutschland eine 1 ist. Wurde der Satz richtig gedeutet?
Hat sich irgendetwas verändert seit Beginn des Dialogs?
Vieles lieber Andreas. Du hast es herausgelesen bei facettenreiche Schilderung des Erlebnisses mit dem Jungen.
Gab's ein buntes Feuerwerk?
Ach diese elenden Beschreibungen der Siddha Yogis aus den Siebzigern.
Oder fühlt sich alles nur sehr "logisch und intellektuell" an?
”Logisch und intellektuell” passiert, hat Platz, darf sein und geschieht.
Kleine Prinzen jedoch, wie der von heute, sehen auch mit dem Herzen richtig gut.
Gibt es Erwartungen?
Nein.
Schreib nach Lust und Laune, was an Gedanken durchfließt, sofern sie eine Bedeutung zu haben scheinen.
Es darf passieren was will. Wenn kümmert es. Amüsiert wird mühsamster Bemühungen um Meditation erinnert.
Und jetzt? 
Keine Ahnung. Es kommt was kommt.


Liebe Grüsse
Flemming
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Re: sprachgeführter Prozess - torlose Stille

Postby Glueckseligkeit » Fri Aug 11, 2017 11:37 pm

Lieber Flemming,

die 1 war als 1 (= sehr gut) gedacht. Also deutsche 1.

Keine Ahnung. Es kommt was kommt.

"Ich" weiß auch nichts. :D


Vermutlich gibt es hier nichts mehr zu entdecken für Dich. Da Du keine Fragen hast und ebenso wenig "Ahnung" und ohnehin kommt was kommt... Lust auf ein paar "Abschlussfragen"?
Liebe Grüße
Andreas

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Re: sprachgeführter Prozess - torlose Stille

Postby Johannes » Fri Aug 11, 2017 11:50 pm

Lieber Andreas,
Vermutlich gibt es hier nichts mehr zu entdecken für Dich.
Dennoch werden viele Postings gelesen.
...[und ohnehin kommt was kommt... Lust auf ein paar "Abschlussfragen"?]
Dazu besteht wirklich grosses Interesse.

Liebe Grüsse
Flemming
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Re: sprachgeführter Prozess - torlose Stille

Postby Glueckseligkeit » Sat Aug 12, 2017 7:30 am

Lieber Flemming,

Wenn auch Du nun keine Fragen mehr hast kannst Du noch unsere obligatorischen Abschlussfragen beantworten,
sie sind gut um nochmal zu sehn wo man steht. Sollten die Antworten von drei Guides „bestätigt“ werden, so kann ich Dich zu unseren Facebook-Gruppen einladen.

1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?

2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.

3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.

4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?

5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Wofür bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.

6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
Liebe Grüße
Andreas

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Re: sprachgeführter Prozess - torlose Stille

Postby Johannes » Sat Aug 12, 2017 8:44 pm

Lieber Andreas,
1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
Es gibt und gab nirgendwo und in keiner Art oder Weise ein eigenständiges ”Ich”, ”mich” oder ”Selbst”.

2) Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur Deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie Du es jetzt gerade erlebst.
Obwohl Gedanken ”nur” Sinneseindrücke verarbeiten und grundsätzlich keine Persona konstruieren, entsteht die Ich-Illusion durch personifizierte Gedanken, welche zur Aufrechterhaltung der Ich-Instanz permanent erinnert werden.

3) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
Es wird wie vorher gefühlt, ausser dass es niemanden gibt der dies interpretiert. Es ist klar und deutlich, dass der jetzige Moment bereits vorbei war. Dieserart ergeht es auch einem eventuell entstehenden Ich-Gefühl oder sonstigen Identifikationen - Sofort vorbei. Keine Ichsubstanz überlebt den Transfer in eine (nicht vorhandene) Zukunft oder zurück in von niemanden wahrzunehmendes oder klar zuzuordnendes ”Jetzt”.

4) Was hat Dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
Die intensive Schatzsuche in Flemmings Historie. Nix da.
Die Erkenntnis der nichtexistenten Welt in Form einer Konservendose. In welche jemand immer wieder hineinschauen könnte, um sich zu vergewissern, was die Welt und all das Zeug darin & darauf ist. Dieserart will sich jemand als Wissenden um die Welt, in Abgrenzung zum Gewussten wahrnehmen können und im Weiteren als Individuum behaupten.

5) Beschreibe Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl und Kontrolle. Wodurch entstehen sie? Wie funktionieren sie? Wofür bist Du verantwortlich? Gib ein paar Beispiele aus Deiner direkten Erfahrung.
Die Konzepte Entscheidung, Absicht, freier Wille, Wahl, Kontrolle und Verantwortung entstehen durch Ichhaftes konservieren von Vital-, oder Lebensimpulsen. Diese personifizierte Verarbeitung ist jedoch wahnhaft, da sie dem Geschehen - als das wie es geschieht - nur als reflektorisch künstliche Klone hinterher fliegen. Gedanken weisen dahin oder dorthin und bleiben ständig im Fluss. Ein entscheidungsloses Werden und Vergehen.

6) Möchtest Du noch etwas ergänzen?
Zu den obigen fünf Antworten nicht.

Liebe Grüsse
Flemming
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Re: sprachgeführter Prozess - torlose Stille

Postby Glueckseligkeit » Sun Aug 13, 2017 2:23 pm

Lieber Flemming,

danke für Deine Antworten. Gerne möchte ich hier noch etwas mehr nachfragen:

Es gibt und gab nirgendwo und in keiner Art oder Weise ein eigenständiges ”Ich”, ”mich” oder ”Selbst”.

Was meinst Du mit dem Begriff "eigenständig"? Gibt es ein uneigenständiges "Ich"?

Obwohl Gedanken ”nur” Sinneseindrücke verarbeiten und grundsätzlich keine Persona konstruieren, entsteht die Ich-Illusion durch personifizierte Gedanken, welche zur Aufrechterhaltung der Ich-Instanz permanent erinnert werden.

Gedanken verarbeiten wirklich Sinneseindrücke? Ist das "Ich" mehr als ein Gedanke?

Keine Ichsubstanz überlebt den Transfer in eine (nicht vorhandene) Zukunft oder zurück in von niemanden wahrzunehmendes oder klar zuzuordnendes ”Jetzt”.

Was ist eine "Ichsubstanz"? Bitte prüfen auch Deine weiteren Antworten danach, ob diese aus der direkten Wahrnehmung sind, oder Du die Antworten aus Gedankenaktivitäten abstrahierst. Wenn Du abstrahierst ist nur sehr schwer erkennbar, ob Du die Ich-Illusion tatsächlich durchschaut hast.
Liebe Grüße
Andreas

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Re: sprachgeführter Prozess - torlose Stille

Postby Johannes » Sun Aug 13, 2017 3:48 pm

Lieber Andreas,
1) Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges "Ich", "mich" oder "Selbst"? Gab es das jemals?
Es gibt und gab nirgendwo und in keiner Art oder Weise ein eigenständiges ”Ich”, ”mich” oder ”Selbst”.
Was meinst Du mit dem Begriff "eigenständig"? Gibt es ein uneigenständiges "Ich"? 
Eigenständig, so wie es in der Ursprungsfrage formuliert ist.
Es gibt weder ein eigenständiges noch ein uneigenständiges ich.

Gedanken verarbeiten wirklich Sinneseindrücke?
Nein. Sinneseindrücke zeigen sich gedanklich.

Ist das "Ich" mehr als ein Gedanke?
Nein. Gedanken welche auf ein illusionäres Ich zeigen sind Gedanken.

Was ist eine "Ichsubstanz"?
Es gibt keine Ichsubstanz. Durch die Vorstellung, dass das vorhanden sein von ”Ich, Manager oder sonst etwas” notwendig ist um Lebensfähig zu sein, findet Personifizierung statt. Dieses wurde mit dem Wort ”Ichsubstanz” abstrahiert.

Bitte prüfen auch Deine weiteren Antworten danach, ob diese aus der direkten Wahrnehmung sind, oder Du die Antworten aus Gedankenaktivitäten abstrahierst. Wenn Du abstrahierst ist nur sehr schwer erkennbar, ob Du die Ich-Illusion tatsächlich durchschaut hast.
Direktes wahrnehmen wiedergeben, bedingt Abstraktion innerhalb formal rhetorischer Möglichkeiten. Wir sind nicht in gemeinsamer Meditation – Wir haben einen Textaustausch.


Liebe Grüsse
Flemming
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Re: sprachgeführter Prozess - torlose Stille

Postby Glueckseligkeit » Sun Aug 13, 2017 4:26 pm

Lieber Flemming,

Direktes wahrnehmen wiedergeben, bedingt Abstraktion innerhalb formal rhetorischer Möglichkeiten.

Meint wer? Der Verstand? ;) Solcherlei Formulierung wirkt intellektuell, weil sie ein reines Gedankenspiel ist. Sie sagt nichts aus.

Wir sind nicht in gemeinsamer Meditation – Wir haben einen Textaustausch
.


Was möchtest Du damit sagen und was implizierst Du in eine gemeinsame Meditation?

Es gibt weder ein eigenständiges noch ein uneigenständiges ich.

Genau. Deshalb antworte ausschließlich aus der direkten Wahrnehmung, nicht aus dem "illusionären Ich" heraus. Um Missverständnissen vorzubeugen: es geht nicht um richtig oder falsch bei den Antworten. "Analogisch" betrachtet geht es darum zu erkennen, ob Du bei einer geplanten Bootsfahrt bereits im Boot sitzt und Du Dein Gesicht im Wasser gespiegelt siehst oder ob Du noch am Steg stehst und Dir vorstellst, wie Du auf dem Boot stehst und Dein Gesicht sich im Wasser spiegelt.

Wenn Du noch auf dem Steg stehst, zwischendurch ein paar Mal auf dem Boot warst, können wir gerne noch ein bisschen weiter zusammen gehen.

Wenn Du meinst, das "Ich" durchschaut zu haben, ist das OK. Wenn Du vielleicht später selber guiden möchtest, müssen wir sicher sein, dass die Illusion durchschaut wurde. Sonst führen die Guidings möglicherweise in die Verwirrung.

Ich glaube, dass Du nahe dran bist.
Liebe Grüße
Andreas

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Re: sprachgeführter Prozess - torlose Stille

Postby Johannes » Sun Aug 13, 2017 5:56 pm

Lieber Andreas,
Meint wer? Der Verstand? ;) Solcherlei Formulierung wirkt intellektuell, weil sie ein reines Gedankenspiel ist. Sie sagt nichts aus.
Wird nicht gemeint oder gewusst, sondern entsteht als Antwort auf das gelesene.
Die gegebenen Fähigkeit zum Ausdruck sind unterschiedlich. Es könnte ja sein, dass meine Muttersprache Rätoromanisch ist. So wären dann gedankliche Fragen wie: ”Co din ins quai per tudestg?” oder ”Translatar dal tudestg en rumantsch?” nochmals ins Deutsche zu bringen.
Es findet kein intellektualisieren von Wahrnehmung statt. Es wird einfach das wieder gegeben, was als Antwort gegeben.

Was möchtest Du damit sagen und was implizierst Du in eine gemeinsame Meditation?
Das ich mich dir gegenüber mittels geschriebener Worte ausdrücke und keinesfalls telepathisch.
Gemeinsame Meditation impliziert die gemeinsame Konzentration auf weitere kommunikative Möglichkeiten als sich dies durch Wortfindung gestalten lässt.

...[Deshalb antworte ausschließlich aus der direkten Wahrnehmung, nicht aus dem "illusionären Ich" heraus. Um Missverständnissen vorzubeugen]...
Das weiss ich Andreas. Da ist eine deinerseits erneut formulierte Schwierigkeit, zu meinem Ausdruck und bei mir die Hoffnung, dass da niemand ist, welcher sich dadurch angegriffen fühlt. Frage nach, wenn etwas missverständlich ist. Das Direkt wahrgenommene muss dennoch über das Tippen zu Dir.

Wenn Du noch auf dem Steg stehst, zwischendurch ein paar Mal auf dem Boot warst, können wir gerne noch ein bisschen weiter zusammen gehen. 
Da ist grosses Interesse für den laufenden Prozess.
Im Weiteren … Es wird auch freudvoll und oft geschwommen - Eine meiner liebsten Sportgeschichten.

Wenn Du meinst, das "Ich" durchschaut zu haben, ist das OK. Wenn Du vielleicht später selber guiden möchtest, müssen wir sicher sein, dass die Illusion durchschaut wurde. Sonst führen die Guidings möglicherweise in die Verwirrung. 
Was kann dazu geschrieben werden? Guiden ist doch derzeit keine Option. Es geht doch Schritt für Schritt. Eins nach dem Anderen.

Ich glaube, dass Du nahe dran bist.
Ja ich weiss.

Liebe Grüsse
Flemming
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Re: sprachgeführter Prozess - torlose Stille

Postby Glueckseligkeit » Sun Aug 13, 2017 7:35 pm

Lieber Flemming,


[code]Die gegebenen Fähigkeit zum Ausdruck sind unterschiedlich. Es könnte ja sein, dass meine Muttersprache Rätoromanisch ist. [/code]


Das Empfinden, dass unser "Sprachcode" möglicherweise etwas differiert, hatte ich. Danke für die zusätzliche Information, die sehr hilfreich ist.


[quote]Das weiss ich Andreas. Da ist eine deinerseits erneut formulierte Schwierigkeit, zu meinem Ausdruck und bei mir die Hoffnung, dass da niemand ist, welcher sich dadurch angegriffen fühlt. Frage nach, wenn etwas missverständlich ist. [/quote]


Nein, es fühlt sich niemand angegriffen. :) Es war ja kein Angriff da. Da war lediglich eine Disharmonie in der Wahrnehmung. Nach Deiner Aufklärung bzgl. "Rätoromanisch" fügt sich jetzt auch die Wahrnehmung richtig zusammen.


[quote]Es findet kein intellektualisieren von Wahrnehmung statt. Es wird einfach das wieder gegeben, was als Antwort gegeben.[/quote]


Und woher kommt die Antwort? Wer gibt die Antwort?


[quote]Es geht doch Schritt für Schritt. Eins nach dem Anderen.[/quote]


Wer weiß das, dass das Schritt für Schritt geht? Oder "Eins nach dem Anderen"? Was verändert sich bei "Eins nach dem Anderen" tatsächlich? Das tatsächliche, direkt Wahrnehmbare oder die Geschichte drumherum?
Liebe Grüße
Andreas

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Re: sprachgeführter Prozess - torlose Stille

Postby Glueckseligkeit » Sun Aug 13, 2017 7:36 pm

...entschuldige, habe statt Quote "Code" verwendet für das Zitieren. :)
Liebe Grüße
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Re: sprachgeführter Prozess - torlose Stille

Postby Johannes » Sun Aug 13, 2017 9:21 pm

Lieber Andreas,
Und woher kommt die Antwort? Wer gibt die Antwort?
Beim lesen der Frage wird sogleich die Antwort gewusst und formuliert sich beim eintippen.

Wer weiß das, dass das Schritt für Schritt geht? Oder "Eins nach dem Anderen"?
Niemand. Beim lesen entstand kein Gefühl der Zustimmung.
Irgendwann wird das Guiden passieren oder auch nicht.
Beruflich bin ich Teilweise ausbildend tätig. Vermittle definierte Konzepte. Beim vorhergehenden lesen erschien die Information jedoch unstimmig. Führte zu: ”Nein Jetzt Nicht”, was als Gefühl Schritt für Schritt und Eins nach dem Anderen erschien und wiedergegeben wurde.

Was verändert sich bei "Eins nach dem Anderen" tatsächlich? Das tatsächliche, direkt Wahrnehmbare oder die Geschichte drumherum?
Das Vorgehen gemäss ”Eins nach dem Anderen” überstülpt dem Geschehen eine Geschichte.

Liebe Grüsse
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Re: sprachgeführter Prozess - torlose Stille

Postby Glueckseligkeit » Sun Aug 13, 2017 10:08 pm

Lieber Flemming,

Das Vorgehen gemäss ”Eins nach dem Anderen” überstülpt dem Geschehen eine Geschichte.

Genau. Und wer beobachtet von der Geschichte und kann von der Geschichte erzählen? Gibt es nicht vielleicht doch einen Beobachter oder Wahrnehmenden?
Liebe Grüße
Andreas


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