1. kein ich kein mich! das selbst verstehe ich als das alles. in dem alles kommen und vergehen integriert ist. das vor dem gewahrsein und bewusstsein und nachher ist, das alles und das nichts. DAS SEBST IST.
2. die ich illusion entseht durch das scheinbar getrennte körperbewusstsein in meiner kindheit. erziehung, erfahrung, konditionierung, prägung, evolution kommen zum tragen. scheusslich. glück und unglück schaffen das zwiespältige geschöpf. das "ich" nimmt den körper in besitz und verfestigt sich durch wachsendes ego. am meisten wunder mich jetzt die massenhysterie die nichts anderes zulassen will und ich bin erstaunt dass die weltreligionen einen so im unklaren lassen und angst schüren (eigentlich nicht, weil es eben organisationen sind und nicht erwachte menschen). angst ist vermutlich die stärkste energie die das ich immer am leben hält. aber es ist die eigenliebe die alles verfestigt und dann aber das leid beenden will und so beginnt die suche....
3. gerade wie ein kater. ernüchtert. aber klar. vor einigen tagen, als das ich sich aufgelöst hat, war es euphorie, weil ich ja so lange suchte und vor einigen monaten das system trixi gesagt hat: jetzt ausrichtung auf nondualität und alles andere nicht mehr wichtig! jetzt sehe ich, dass das leben "ausrichten" gespielt hat.
komisch dass man das kaum jm. sagen kann. ich wache auf und wundere mich wo ich bin und wundere mich jeden morgen. ich bin sehr gelassen und muss mich eher erinnern an mich und konntrolliere mich ob ich mich normal verhalte. so kommt es mir vor.
dann aber auch "ganz ich" wenn ich zb. mit meinem mann streite über quatsch und aus gewohnheit.
es beginnt so ein loslassen weil alles ja selber spielt und dann ist freude da. wenn ich jetzt so dasitze ist so eine weite da. das ist der gr. unterschied zu vorher. alles kann sein. jetzt gerade ist es sehr schön und angstfrei und entspannt.
4. bei mir waren es irritationen mit der zeit, die auf die frage von matthias entstanden sind. ich hatte beim selbstversuch mit "ich", das den befehl zum aufstehen geben sollte, den moment der "befehlsansage aufstehen" einfach keiner zeit zuordnen können. dann "ich" gesucht und war einfach nicht zu orten. und schwupps!
da war das "ich" weg aber nicht das "alles". und die angst dass alles implodiert oder der boden unter den füssen verschwindet, hat dann zur klärung geführt: sozusagen in der zeitlosigkeit wurde erkannt: sowieso nur werden und vergehen überall.
5. freier wille, wahl und kontrolle existieren nicht. innerhalb des denkens kann ich absicht zwar formulieren aber dementsprechendes handeln gibt es nicht. entscheidungen treffen wir ständig aber ohne erfolg. das leben spielt. alles entsteht durch den glauben, das das "ich" der handelde ist. das lustige "ich", das immer hinterherhinkt und sich überall draufsetzt. gerade an menschlichem suchtverhalten sieht man, dass wahl und kontrolle nicht vom freien willen getroffen werden.
...und schon krass: niemand ist folgerichtig für nix verantwortlich!!!!
6. höchstens als ich die seite von euch zum ersten mal aufgemacht habe, war sofort so eine starke energie zu spüren....da ist dankbarkeit.
Anfangende
Re: Anfangende
Zur Frage 2 eine Nachfrage:
Was ist das ICH, genau? Worin besteht die Gemeinsamkeit zwischen der Ich-Illusion und dem Weihnachtsmann?
Was ist das ICH, genau? Worin besteht die Gemeinsamkeit zwischen der Ich-Illusion und dem Weihnachtsmann?
Warum musst du dich an dich erinnern? Aus Angst dass ein Ich weg ist oder sein könnte?muss mich eher erinnern an mich
LG Matthias
Re: Anfangende
zu 2:
das ich + das weihnachtliche christkind (jetzt bin ich genau) ist eine idee, ein gedankenkonstrukt. alles ist einheit, sein.
das an "mich" erinnern:
da ist manchmal so ein "vakuum" durch das weggefallene ICH. "trixi" versucht dann zb.: nicht langsamer zu werden oder irgendwohin zu staunen in meine neue wunderbare welt, die so unmittelbar, ungetrennt ist. sich wie "trixi" zu verhalten. das meine ich mit erinnern.
das ich + das weihnachtliche christkind (jetzt bin ich genau) ist eine idee, ein gedankenkonstrukt. alles ist einheit, sein.
das an "mich" erinnern:
da ist manchmal so ein "vakuum" durch das weggefallene ICH. "trixi" versucht dann zb.: nicht langsamer zu werden oder irgendwohin zu staunen in meine neue wunderbare welt, die so unmittelbar, ungetrennt ist. sich wie "trixi" zu verhalten. das meine ich mit erinnern.
Re: Anfangende
Liebe Trixi,
3 Guides außer mir haben bestätigt. Willkommen zuhause. Ich schreibe Dir eine PN und erkläre Dir, wie es weitergehen kann.
Grüße Matthias
3 Guides außer mir haben bestätigt. Willkommen zuhause. Ich schreibe Dir eine PN und erkläre Dir, wie es weitergehen kann.
Grüße Matthias
LG Matthias
Re: Anfangende
danke matthias, dass du da warst und die richtigen fragen gestellt hast. wie wunderschön. liebe grüsse trixi
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