Wahrheit
Re: Wahrheit
ok, mache ich. Wann soll ich mich wieder melden?
Re: Wahrheit
Wenn du meinst dass es passt :-)ok, mache ich. Wann soll ich mich wieder melden?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wahrheit
Ich habe ein paar interessante Erfahrungen gemacht. Tatsächlich war der Beobachter über kurze Phasen abwesend und ich merkte, dass das "ich" erst mit den Gedanken wiederkam. Wenn die Gedanken abwesend sind, gibt es auch kein "ich". Etwas Gegenwärtiges "durchdringt" dann das wahrgenommene Objekt, wodurch die Grenzen zwischen Wahrnehmung und dem wahrgenommenen Objekt verschwimmen. Die Wahrnehmung dehnt sich aus. Im Alltag und im beruflichen Kontext falle ich natürlich wieder in alte Denkschemata zurück. Aber ich habe versucht, immer wieder kleine Pausen der bloßen Wahrnehmung einzulegen. Das hat auch ganz gut funktioniert, wenn ich still sein konnte.
Re: Wahrheit
Super :-)Tatsächlich war der Beobachter über kurze Phasen abwesend und ich merkte, dass das "ich" erst mit den Gedanken wiederkam.
Jetzt drehen wir das um: Versuche das "Ich", den "Beobachter", fest zu halten.
Wie lange bleibt der Beobachter erhalten und wie drückt er sich aus, was macht ihm aus?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wahrheit
Den Beobachter festzuhalten erweist sich als sehr schwierig, weil er sich der Kontrolle entzieht. Die Gedanken, die mit ihm einhergehen und ihn letztlich ausmachen, kommen aus dem Unterbewusstsein und lassen sich nicht steuern. Das macht ihn gleichzeitig auch aus, dass er ein gedankliches Eigenleben führt, dass nicht dem Willen unterliegt. Er zeichnet sich durch Flüchtigkeit und Sprunghaftigkeit aus.Wie lange bleibt der Beobachter erhalten und wie drückt er sich aus, was macht ihm aus?
Re: Wahrheit
Dann ist der „Beobachter“ sprunghaft, und das Gegenteil, „die Abwesenheit des Beobachters“ genauso sprunghaft…
Was von beiden ist dann „wahr“?
Gibt es ein Beobachter oder gibt es dem nicht?
Und woher das Wissen was wahrhaftig ist?
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Was von beiden ist dann „wahr“?
Gibt es ein Beobachter oder gibt es dem nicht?
Und woher das Wissen was wahrhaftig ist?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wahrheit
Die Abwesenheit des Beobachters ist sprunghaft, weil der sprunghafte Geist = Beobachter sich immer wieder meldet. Das sind zwei Seiten derselben Medaille. Das eine bedingt das andere.Dann ist der „Beobachter“ sprunghaft, und das Gegenteil, „die Abwesenheit des Beobachters“ genauso sprunghaft…
Was von beiden ist dann „wahr“?
Gibt es ein Beobachter oder gibt es dem nicht?
Und woher das Wissen was wahrhaftig ist?
Jetzt gerade würde ich sagen, dass es den Beobachter nicht gibt. Ich formuliere das etwas vorsichtig, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass dieses Wissen einem auch wieder entgleiten kann.
Das Wissen ist im Übrigen einfach da.
Re: Wahrheit
Wie kann sich Wissen entgleiten?weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass dieses Wissen einem auch wieder entgleiten kann.
Das Wissen ist im Übrigen einfach da.
Entweder ist das Wissen da: "Feuer ist heiß und Waser nass", oder das Wissen ist nicht da...
Ist das Feuer mal heiß und mal kalt und Wasser könnte auch mal trocken sein?
Zurück zum "Ich" - mit was für Sinnesorgane wird das "Ich" erfahren?
Und wenn das "Ich" mit keinem Sinnesorgan erfahren wird - woher das Wissen über das "Ich", da stimmt doch was nicht...?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wahrheit
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Wie kann sich Wissen entgleiten?
Zurück zum "Ich" - mit was für Sinnesorgane wird das "Ich" erfahren?
Und wenn das "Ich" mit keinem Sinnesorgan erfahren wird - woher das Wissen über das "Ich", da stimmt doch was nicht...?
Das "ich" als ein wo auch immer gelagertes Zentrum kann nicht mit den Sinnesorganen erfahren werden. Es sind die aus dem Unterbewusstsein auftauchenden unkontrollierten Gedanken, die ein Ich suggerieren. In dem Sinne gibt es auch kein Wissen über das ich, weil sich das Ich nicht als wahr erfahren lässt.
Re: Wahrheit
Na ja, in Joram entstehen Gedanken aber kein "Ich"...Das "ich" als ein wo auch immer gelagertes Zentrum kann nicht mit den Sinnesorganen erfahren werden. Es sind die aus dem Unterbewusstsein auftauchenden unkontrollierten Gedanken, die ein Ich suggerieren. In dem Sinne gibt es auch kein Wissen über das ich, weil sich das Ich nicht als wahr erfahren lässt.
Wie kann das sein?
Und wenn "Ikarus" nicht denkt? Kein "Ikarus-Ich" mehr?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wahrheit
Ich muss mal zurückfragen: Wenn in Joram kein "Ich entsteht", wer ist dann "Joram"? Das verstehe ich noch nicht so richtig.Na ja, in Joram entstehen Gedanken aber kein "Ich"...
Wie kann das sein?
In Ikarus entstehen Gedanken an einen Organismus mit Körper, Geist und Seele, auf den sich bestimmte Vorgänge beziehen. Daraus wird ein "ich" kreiert, um das sich gekümmert und das z.B. gegen Anfeindungen verteidigt wird. Auch werden durch diesen Organismus nur bestimmte Dinge wahrgenommen. So kann er nicht Gedanken, Gefühle etc. anderer Organismen wahrnehmen. In diesem Sinne bestehen Gedanken an ein "ich".
Re: Wahrheit
Der Satz. „in Joram entstehen Gedanken“ ist eigentlich falsch. Vielleicht wäre „hier entstehen Gedanken“ besser.
„Joram“ ist ein Namen für etwas was unbenennbar ist, da „Name“ „starr“, „dinglich“, ist und die „Wirklichkeit“ ein „Fluss“ sei was nie gleich bleibt.
Deshalb ist „Joram“ nur eine Illusion, eine Krücke um kommunizieren zu können, nicht wirklich existierendes. Existierend sind die Wahrnehmungen, die niemand gehören…
„wer ist dann "Joram"?“ ist eine Frage die man nicht stellen kann, da es Joram nicht gibt…
Es wäre so wie zu fragen: „Was für Farbe hat die Mütze die du nicht an hast?“ ;-)
Du sprichst von „Geist und Seele“ – was sollen Geist und Seele eigentlich sein?
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„Joram“ ist ein Namen für etwas was unbenennbar ist, da „Name“ „starr“, „dinglich“, ist und die „Wirklichkeit“ ein „Fluss“ sei was nie gleich bleibt.
Deshalb ist „Joram“ nur eine Illusion, eine Krücke um kommunizieren zu können, nicht wirklich existierendes. Existierend sind die Wahrnehmungen, die niemand gehören…
„wer ist dann "Joram"?“ ist eine Frage die man nicht stellen kann, da es Joram nicht gibt…
Es wäre so wie zu fragen: „Was für Farbe hat die Mütze die du nicht an hast?“ ;-)
Du sprichst von „Geist und Seele“ – was sollen Geist und Seele eigentlich sein?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wahrheit
.„Joram“ ist ein Namen für etwas was unbenennbar ist, da „Name“ „starr“, „dinglich“, ist und die „Wirklichkeit“ ein „Fluss“ sei was nie gleich bleibt
Deshalb ist „Joram“ nur eine Illusion, eine Krücke um kommunizieren zu können, nicht wirklich existierendes. Existierend sind die Wahrnehmungen, die niemand gehören…
Gut. Damit kann ich etwas anfangen. Wir versuchen den Dingen durch Zeit etwas Dauerhaftes und damit Beständiges zu verleihen. Tatsächlich existiert die Vergangenheit aber nur in Gedanken. In dem jetzigen Augenblick kann es so etwas "Starres" tatsächlich nicht geben.
Geist und Seele ist in Abgrenzung zum Körperlichen gemeint. Also die Ansammlung von Gedanken und Gefühlen. Aber auch hier kann es etwas Beständiges, wie die Seele, tatsächlich nur durch die Vergangenheit geben. Im jetzigen Moment gibt es Geist und Seele wohl nicht, nur Gedanken und Gefühle, die in dem Moment, in dem man sie wahrnimmt, bereits schon vergangen und damit nicht mehr existent sind.Du sprichst von „Geist und Seele“ – was sollen Geist und Seele eigentlich sein?
Dennoch möchte ich noch eine Frage stellen, wenn ich darf: Wie lässt sich die Begrenzung der Wahrnehmung erklären? Denn es wird ja immer, von dem Punkt aus, von dem wahrgenommen wird, nur ein Ausschnitt wahrgenommen. Gibt es dann nicht doch so etwas wie eine persönliche Wahrnehmung?
Re: Wahrheit
Die Begrenzung der Wahrnehmung ist sehr leicht zu erklären: „Wir“ haben nur begrenzte Sinnesorgane.Dennoch möchte ich noch eine Frage stellen, wenn ich darf: Wie lässt sich die Begrenzung der Wahrnehmung erklären? Denn es wird ja immer, von dem Punkt aus, von dem wahrgenommen wird, nur ein Ausschnitt wahrgenommen. Gibt es dann nicht doch so etwas wie eine persönliche Wahrnehmung?
Oder kann jemand um die Ecke schauen, oder das was nicht mit den Sinnen erfahren worden ist, erkennen/wissen?
Um was geht es hier aber? Geht es um die Wahrnehmungseinschränkungen, oder um den der wahrnimmt?
Ist der der wahrnimmt durchschaut/erkannt, so ist alles erkannt – das ist Jorams Behauptung.
Kannst du damit was anfangen?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wahrheit
Das ist ja ein bisschen mein Problem, dass "wir" aufgrund unserer Sinnesorgane nur beschränkt wahrnehmen. Daraus könnte man schließen, dass "jemand" mit bestimmten Eigenschaften/Qualitäten wahrnimmt. Gäbe es diese Eigenschaften nicht, müsste eigentlich absolut, dh ohne Einschränkungen wahrgenommen werdenDie Begrenzung der Wahrnehmung ist sehr leicht zu erklären: „Wir“ haben nur begrenzte Sinnesorgane.
Oder kann jemand um die Ecke schauen, oder das was nicht mit den Sinnen erfahren worden ist, erkennen/wissen?
Ja, absolut. Ich habe ja schon die Erfahrung gemacht, dass es den Wahrnehmenden nicht gibt. Man kann ihn nicht erfahren. Vielleicht sind meine Fragen, die ich zu den Wahrnehmungseinschränkungen habe, auch nur Gedankenspiele, die wieder von der Erfahrung wegführen. Vielleicht ist es einfach eine unzutreffende Annahme des Verstandes, dass die Wahrnehmung eigentlich absolut sein müsste.Um was geht es hier aber? Geht es um die Wahrnehmungseinschränkungen, oder um den der wahrnimmt?
Ist der der wahrnimmt durchschaut/erkannt, so ist alles erkannt – das ist Jorams Behauptung.
Kannst du damit was anfangen?
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