Hallo One,
Ist in dem, was gesehen werden kann, die Information "Behälter" vorhanden, "Henkel" und zB wozu der Henkel da ist? Siehst du einen "Tasse", "Keramik", "Glanz"?
Mache die Übung noch einmal und diesmal achte ganz genau darauf, was gesehen werden kann und was als Interpretation, Konzept, Erinnerung hinzugefügt wurde.
Wenn es dir schwer fällt, stelle dir vor, du hättest noch niemals in deinem Leben eine Tasse gesehen und wüsstest nicht, was es ist.
Freue mich von Dir zu hören.
Liebe Grüße
Daniel
mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Lieber Daniel,
Deine Geduld mit mir ist bewundernswert und ich bin unendlich dankbar dafür. Du führst mich mit stoischer Gelassenheit immer wieder auf die Antwort und obwohl ich wir der Ochs vorm Berg stehe, kümmert es Dich nicht und hilfst weiter. Wie mühsam; und trotzdem sehne ich mich es zu sehen und weiterzumachen. Ich gebe zu, dass ich mich ein wenig dafür schäme, so blind herumzustochern und Dir so viel Zeit nehme und Mühe mache. Danke!
Nun, dann stelle ich mir folgende Situation vor: Angenommen ich besuche eine Industrie Designer Messe für Haushaltsgeräte und auf einem Tisch betrachte ich einem Gegenstand von dem ich nicht weiß wozu er dient. Zu Beginn wäre da die Neugier. Dann würde ich mich fragen wozu dieser Gegenstand gut sein könnte und eine Gedankenkette entspringt. Zuvor würde ich aber feststellen, dass dieser Gegenstand, nennen wir ihn jetzt mal Tasse, Eigenschaften besitzt.
An dieser Stelle bin ich gestern nicht mehr weitergekommen. Dann habe ich etwas gemacht, dass ganz bestimmt nicht der richtige Ansatz ist, aber ich habe nicht mehr weitergewusst. Ich habe nach Bildwahrnehmung gegoogelt und kam auf einen Wikipedia Eintrag. Dort wurde beschrieben, dass es bei der Betrachtung zunächst einen emotionalen Einstieg gibt, bei der Farbe und Form schnell erfasst werden. Nun kam mir die Erinnerung, wie es sich angefühlt hat, wenn ich eine Kunstaustellung besucht habe, bei der Bilder (aber auch Töne) in unkonventioneller, ja neuen Art, dargestellt wurden. Dabei erinnere ich mich, dass ich sie emotional wahrgenommen habe. Bevor also der Gedanke beginnt wirkt ein Gefühl.
An dieser Stelle gibt es noch keine Zuordnung für Behälter oder Henkel, wenn ich zur Tasse zurückkomme, aber die Farbe kann meine Emotion beeinflussen und der Gedanke folgt auf die Emotion.
Ich bin mir dessen bewusst, dass ich durch ein Gedankenkonzept auf diese Beschreibung komme, so nicht erkennen werde und möglicherweise dazu noch auf dem Holzweg bin. Vielleicht schaffe ich es bei einer anderen Übung. Ich hoffe Deine Geduld nicht zu sehr zu strapazieren.
Danke Daniel.
Deine Geduld mit mir ist bewundernswert und ich bin unendlich dankbar dafür. Du führst mich mit stoischer Gelassenheit immer wieder auf die Antwort und obwohl ich wir der Ochs vorm Berg stehe, kümmert es Dich nicht und hilfst weiter. Wie mühsam; und trotzdem sehne ich mich es zu sehen und weiterzumachen. Ich gebe zu, dass ich mich ein wenig dafür schäme, so blind herumzustochern und Dir so viel Zeit nehme und Mühe mache. Danke!
Nun, dann stelle ich mir folgende Situation vor: Angenommen ich besuche eine Industrie Designer Messe für Haushaltsgeräte und auf einem Tisch betrachte ich einem Gegenstand von dem ich nicht weiß wozu er dient. Zu Beginn wäre da die Neugier. Dann würde ich mich fragen wozu dieser Gegenstand gut sein könnte und eine Gedankenkette entspringt. Zuvor würde ich aber feststellen, dass dieser Gegenstand, nennen wir ihn jetzt mal Tasse, Eigenschaften besitzt.
An dieser Stelle bin ich gestern nicht mehr weitergekommen. Dann habe ich etwas gemacht, dass ganz bestimmt nicht der richtige Ansatz ist, aber ich habe nicht mehr weitergewusst. Ich habe nach Bildwahrnehmung gegoogelt und kam auf einen Wikipedia Eintrag. Dort wurde beschrieben, dass es bei der Betrachtung zunächst einen emotionalen Einstieg gibt, bei der Farbe und Form schnell erfasst werden. Nun kam mir die Erinnerung, wie es sich angefühlt hat, wenn ich eine Kunstaustellung besucht habe, bei der Bilder (aber auch Töne) in unkonventioneller, ja neuen Art, dargestellt wurden. Dabei erinnere ich mich, dass ich sie emotional wahrgenommen habe. Bevor also der Gedanke beginnt wirkt ein Gefühl.
An dieser Stelle gibt es noch keine Zuordnung für Behälter oder Henkel, wenn ich zur Tasse zurückkomme, aber die Farbe kann meine Emotion beeinflussen und der Gedanke folgt auf die Emotion.
Ich bin mir dessen bewusst, dass ich durch ein Gedankenkonzept auf diese Beschreibung komme, so nicht erkennen werde und möglicherweise dazu noch auf dem Holzweg bin. Vielleicht schaffe ich es bei einer anderen Übung. Ich hoffe Deine Geduld nicht zu sehr zu strapazieren.
Danke Daniel.
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Hallo One,
das mach ich gern. Danke für die lieben Worte. :)
Bevor wir hier weiter machen möchte ich Dich fragen, ob Du die Bekanntmachungen im oberen Teil des Forums gelesen und verstanden hast?
das mach ich gern. Danke für die lieben Worte. :)
Damit kommen wir nicht weiter. Schau was hier und jetzt ist.Nun, dann stelle ich mir folgende Situation vor: Angenommen….
Genau, nicht der richtige Ansatz…:)Dann habe ich etwas gemacht, dass ganz bestimmt nicht der richtige Ansatz ist, aber ich habe nicht mehr weitergewusst. Ich habe nach Bildwahrnehmung gegoogelt und kam auf einen Wikipedia Eintrag. Dort wurde beschrieben, dass….
Bevor wir hier weiter machen möchte ich Dich fragen, ob Du die Bekanntmachungen im oberen Teil des Forums gelesen und verstanden hast?
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
oje, klingt als hätte ich eine Regel gebrochen :( fühle mich ganz schlecht ... ich dachte ich hätte alles gelesen ... was meinst Du genau?
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Code: Select all
Lege für diese Zeit der Untersuchung alle Lehren, Bücher, Advaita-Wissen und YouTube Videos, die mit diesem Thema in Verbindung stehen zur Seite. Sie werden hier nicht helfen. Das mit dem Googeln war nicht zielführend, dass habe ich jetzt deutlich verstanden. Ich hatte mir nichts dabei gedacht. Tut mir Leid.
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
An dieser Regel (oben im Zitat) halte ich mich.Lege für diese Zeit der Untersuchung alle Lehren, Bücher, Advaita-Wissen und YouTube Videos, die mit diesem Thema in Verbindung stehen zur Seite. Sie werden hier nicht helfen
Das mit dem Googeln war nicht zielführend, dass habe ich jetzt deutlich verstanden. Ich hatte mir nichts dabei gedacht. Tut mir Leid.[/quote]
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Es ging mir nicht um Regeln brechen. Alles gut.
Ich hatte Dich nur zu Anfang unseres Dialoges schon gefragt...
Ich hatte Dich nur zu Anfang unseres Dialoges schon gefragt...
Daraufhin hattest Du noch kein "Ja" gegeben, deswegen nochmals die Nachfrage. :)Die Bekanntmachungen im oberen Teil des Forums hast Du gelesen und verstanden? Gib mir ein kurzes 'Ja', wenn das der Fall ist.
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Prima. :)
Was wir hier machen ist, das was wirklich wahrgenommen wird von den Gedanken zu trennen, die die Wahrnehmung interpretieren. Versuche es nochmal mit dieser Übung. Es ist wichtig zu erkennen, wie der Etikettierprozess der Gedanken funktioniert.
Suche dir ein Stück Obst aus.
Lege das Obst als erstes vor dich hin und untersuche es.
Sieh Form und Farbe an.
Nimm es in deine Hände, fühle das Gewicht, die Temperatur. Rieche daran. Probiere und schmecke es.
Beobachte wie die Informationen über die Frucht aus verschiedenen Wahrnehmungskanälen (Schmecken, Riechen, Sehen) kommen.
Schreib auf, was du feststellst.
Nimm deine Frucht noch einmal in die Hand und beobachte wie die Gedanken die Frucht beschreiben und eine Geschichte über sie erzählen.
Nimm wahr, dass die Gedanken über Geschmack, Geruch, Struktur und Farbe nicht die aktuelle Erfahrung von Geschmack, Geruch, Struktur und Farbe sind.
Kannst du sehen, dass die Gedanken über die sinnliche Erfahrung nach der sinnlichen Erfahrung auftauchen?
Kannst du sehen, dass wenn die Aufmerksamkeit sich auf etwas gerichtet hat, eine Beschreibung folgt?
Was stellst du sonst noch fest?
Liebe Grüße
Daniel
Was wir hier machen ist, das was wirklich wahrgenommen wird von den Gedanken zu trennen, die die Wahrnehmung interpretieren. Versuche es nochmal mit dieser Übung. Es ist wichtig zu erkennen, wie der Etikettierprozess der Gedanken funktioniert.
Suche dir ein Stück Obst aus.
Lege das Obst als erstes vor dich hin und untersuche es.
Sieh Form und Farbe an.
Nimm es in deine Hände, fühle das Gewicht, die Temperatur. Rieche daran. Probiere und schmecke es.
Beobachte wie die Informationen über die Frucht aus verschiedenen Wahrnehmungskanälen (Schmecken, Riechen, Sehen) kommen.
Schreib auf, was du feststellst.
Nimm deine Frucht noch einmal in die Hand und beobachte wie die Gedanken die Frucht beschreiben und eine Geschichte über sie erzählen.
Nimm wahr, dass die Gedanken über Geschmack, Geruch, Struktur und Farbe nicht die aktuelle Erfahrung von Geschmack, Geruch, Struktur und Farbe sind.
Kannst du sehen, dass die Gedanken über die sinnliche Erfahrung nach der sinnlichen Erfahrung auftauchen?
Kannst du sehen, dass wenn die Aufmerksamkeit sich auf etwas gerichtet hat, eine Beschreibung folgt?
Was stellst du sonst noch fest?
Liebe Grüße
Daniel
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Hallo Daniel, lieben dank für Alles.
Mal sehen, ob ich das so hinbekomme mit dem was ich erlebt habe. Es ist aber nicht wirklich spektakulär.
Nach der ersten Untersuchung schrieb ich mir folgendes auf:
- Eine runde, kugelartige Form
- Ein helles, grelles Grün, fast künstlich
- Eine sehr glatte und harte Oberfläche
- Aber leicht
- Und sehr kalt
- Gerochen habe ich nichts, aber ich habe einen schlechten Geruchsinn und außerdem bin ich erkältet
- Geschmack: Frisch und sehr sauer. Das Saure sprang mir sofort ins Bewusstsein
Was habe ich gemacht? Ich habe einen Apfel genommen. Dann schaute ich mir den Apfel an, dabei nahm ich ihn in die Hand und drehte ihn vor meinen Augen. Ich machte es neugierig und aufmerksam. Nach zweimaligen Drehen fiel mir auf, dass die Form des Apfels keine durchgehend runde Kugel war, sondern eine Kuhle hatte, nämlich dort wo der Stil rauskommt. Ich würde sagen, dass es bewusst erst beim zweiten Drehen geschah. Ich sprach aber keinen Satz, wie ich es sonst beim Denken mache, sondern es war ein Registrieren, aber ich würde meinen, dass es doch ein Gedanke war. Allerdings verzögert, nach dem zweiten Schauen. Die weiteren Wahrnehmungen erfolgten auf ähnliche Weise mit Ausnahme des Schmeckens, dass schlagartig wirkte. Das ging so schnell, dass ich nicht sagen könnte, wann mir klar war, dass es sauer war. Danach schrieb ich die Sätze (oben).
Ich wiederholte den Vorgang, die Neugier war aber nicht mehr da und ich hatte auch keine „gesprochenen“ Gedanken dazu. Der Apfel schien mir schon bekannt. Ich wartete auf einen Gedanken, aber da kam keiner. Mein Eindruck ist, dass ein Gedanke viel subtiler existieren kann, nicht in einer Satzform, vielmehr in einer Bildform. Als hätte ich das Bild in der vorhergehenden Untersuchung bereits gespeichert gehabt.
Herzlichen Dank für diese Aufgabe.
One
Mal sehen, ob ich das so hinbekomme mit dem was ich erlebt habe. Es ist aber nicht wirklich spektakulär.
Nach der ersten Untersuchung schrieb ich mir folgendes auf:
- Eine runde, kugelartige Form
- Ein helles, grelles Grün, fast künstlich
- Eine sehr glatte und harte Oberfläche
- Aber leicht
- Und sehr kalt
- Gerochen habe ich nichts, aber ich habe einen schlechten Geruchsinn und außerdem bin ich erkältet
- Geschmack: Frisch und sehr sauer. Das Saure sprang mir sofort ins Bewusstsein
Was habe ich gemacht? Ich habe einen Apfel genommen. Dann schaute ich mir den Apfel an, dabei nahm ich ihn in die Hand und drehte ihn vor meinen Augen. Ich machte es neugierig und aufmerksam. Nach zweimaligen Drehen fiel mir auf, dass die Form des Apfels keine durchgehend runde Kugel war, sondern eine Kuhle hatte, nämlich dort wo der Stil rauskommt. Ich würde sagen, dass es bewusst erst beim zweiten Drehen geschah. Ich sprach aber keinen Satz, wie ich es sonst beim Denken mache, sondern es war ein Registrieren, aber ich würde meinen, dass es doch ein Gedanke war. Allerdings verzögert, nach dem zweiten Schauen. Die weiteren Wahrnehmungen erfolgten auf ähnliche Weise mit Ausnahme des Schmeckens, dass schlagartig wirkte. Das ging so schnell, dass ich nicht sagen könnte, wann mir klar war, dass es sauer war. Danach schrieb ich die Sätze (oben).
Ich wiederholte den Vorgang, die Neugier war aber nicht mehr da und ich hatte auch keine „gesprochenen“ Gedanken dazu. Der Apfel schien mir schon bekannt. Ich wartete auf einen Gedanken, aber da kam keiner. Mein Eindruck ist, dass ein Gedanke viel subtiler existieren kann, nicht in einer Satzform, vielmehr in einer Bildform. Als hätte ich das Bild in der vorhergehenden Untersuchung bereits gespeichert gehabt.
Ich bin mir jetzt nicht sicher, weil bisher waren Gedanken für mich gesprochene Sätze, aber möglicherweise ist es doch anders. Wie ist das? Können Gedanken in unterschiedlicher Weise erscheinen?Kannst du sehen, dass die Gedanken über die sinnliche Erfahrung nach der sinnlichen Erfahrung auftauchen? Kannst du sehen, dass wenn die Aufmerksamkeit sich auf etwas gerichtet hat, eine Beschreibung folgt?
Das weiß ich noch nicht und mit Sicherheit weniger als vorher.Was stellst du sonst noch fest?
Herzlichen Dank für diese Aufgabe.
One
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Das ist eine gute Beschreibung aus der sinnlichen Erfahrung. Klappt doch schon ganz gut. :)- Eine runde, kugelartige Form
- Ein helles, grelles Grün, fast künstlich
- Eine sehr glatte und harte Oberfläche
- Aber leicht
- Und sehr kalt
- Gerochen habe ich nichts, aber ich habe einen schlechten Geruchsinn und außerdem bin ich erkältet
- Geschmack: Frisch und sehr sauer. Das Saure sprang mir sofort ins Bewusstsein
Gedanken erscheinen als Worte oder geistige/Mentale Bilder.Ich bin mir jetzt nicht sicher, weil bisher waren Gedanken für mich gesprochene Sätze, aber möglicherweise ist es doch anders. Wie ist das? Können Gedanken in unterschiedlicher Weise erscheinen?
Manche Worte verweisen auf real vorhandene Dinge wie zB der Apfel. Du kannst ihn schmecken, fühlen, sehen, riechen. Musik, Stuhl, Laptop sind ebenfalls Wörter für Dinge, die sinnlich wahrgenommen werden können.
Was fällt Dir noch ein?
Manche Wörter sind Namen für etwas, was wir nicht direkt sinnlich wahrnehmen können, die Teile, aus denen es zusammengesetzt ist, können jedoch sinnlich wahrgenommen werden: Stadt, Schule. Die Stadt an sich können wir nicht wahrnehmen, aber Häuser, Straßen, Menschen. Der Name ist ein Konstrukt und dient der Kommunikation.
Was fällt Dir dazu noch ein?
Und dann gibt es Namen für Dinge, die wir nicht wahrnehmen können: Weihnachtsmann, Zahnfee, Harry Potter, Spiderman. Sie sind reine Fantasiefiguren, nicht real/wirklich.
Wozu gehört das ICH?
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Vielen Dank für die Ermunterung! Das tut mir gut :)Das ist eine gute Beschreibung aus der sinnlichen Erfahrung. Klappt doch schon ganz gut. :)
Die mentalen Bilder sind für mich neu, obwohl da eine Vorahnung war und jetzt fange ich an es zu verstehen, aber noch nicht umfassend. Vielleicht das Wort als Bild. Das muss ich noch erforschen.Gedanken erscheinen als Worte oder geistige/Mentale Bilder.
Die gesamte Grammatik ist ein Beziehungsfeld. Es können auch Relationen und Eigenschaften oder auch nicht reale oder erfundene Konzepte eingesetzt werden.Der Name ist ein Konstrukt und dient der Kommunikation.
Was fällt Dir dazu noch ein?
Die Fantasiefiguren sind auch real, weil es Konzepte sind, wie alles andere auch. Das ICH ist auch so ein Konzept. Wenn ich das so klar ausdrücke, liegt es aber daran, weil ich es als logisches Konzept verstanden habe, aber nicht weil ich es so erfahre. Allerdings habe ich gestern Abend während des Einschlafprozesses eine sehr interessante Erfahrung gemacht. Das Licht war aus und ich war noch eine Weile wach und habe versucht über den Tastsinn wahrzunehmen was ist. Es gelang mir tatsächlich eine Weile ein sehr starkes Gefühl direkter Erfahrung zu spüren. Allerdings nur in den Händen und in den Unterarmen. Vielleicht hatte ich für einen Augenblick die Arme am Tor?Sie sind reine Fantasiefiguren, nicht real/wirklich.
Wozu gehört das ICH?
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Prima, One.
Das Fantasiefiguren, also erfundene Dinge real sind lasse ich jetzt mal dahingestellt.
Es ist komplett sinnlos, die Inhalte der Gedanken zu analysieren und neue Konzepte und Ideen zu sammeln.
Es geht darum, den Glauben/die Illusion an das abgetrennte Selbst zu durchschauen, das sich überhaupt erst für den Erfahrenen hält.
Kann das, was wir „Hand“, "Unterarm" nennen, in der direkten Erfahrung des Fühlens/ Tastens gefunden werden, oder gibt es ausschließlich Gedanken über „Hand“, "Unterarm"?
Ist da Fühlen, Gefühltes und ein Fühlender? Was ist da? Tauch mal ein in die sinnliche Empfindung "fühlen/tasten".
Du machst das gut.
Mache die Übung nochmal ganz aufmerksam und in Ruhe….wir haben Zeit. ;)
Das Fantasiefiguren, also erfundene Dinge real sind lasse ich jetzt mal dahingestellt.
Ja, es geht um die Erfahrung….da wollen wir hin. Das Tor ist nur in der Welt der Sinne zu finden.Wenn ich das so klar ausdrücke, liegt es aber daran, weil ich es als logisches Konzept verstanden habe, aber nicht weil ich es so erfahre.
Es ist komplett sinnlos, die Inhalte der Gedanken zu analysieren und neue Konzepte und Ideen zu sammeln.
Es geht darum, den Glauben/die Illusion an das abgetrennte Selbst zu durchschauen, das sich überhaupt erst für den Erfahrenen hält.
Sehr gut. Wie hast du Hände und Unterarme wahrgenommen während des Tastens/Fühlens?Das Licht war aus und ich war noch eine Weile wach und habe versucht über den Tastsinn wahrzunehmen was ist. Es gelang mir tatsächlich eine Weile ein sehr starkes Gefühl direkter Erfahrung zu spüren. Allerdings nur in den Händen und in den Unterarmen.
Kann das, was wir „Hand“, "Unterarm" nennen, in der direkten Erfahrung des Fühlens/ Tastens gefunden werden, oder gibt es ausschließlich Gedanken über „Hand“, "Unterarm"?
Ist da Fühlen, Gefühltes und ein Fühlender? Was ist da? Tauch mal ein in die sinnliche Empfindung "fühlen/tasten".
Du machst das gut.
Mache die Übung nochmal ganz aufmerksam und in Ruhe….wir haben Zeit. ;)
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Wurde schlecht von mir formuliert. Stimme natürlich zu, dass in unserer begrenzten Welt (der Relationen) die Zahnfee, in von Eltern dargestellter Form, nicht vorkommt. In einem unendlichen Universum wären alle Unwahrscheinlichkeiten wiederum wahrscheinlich, war aber nicht das Thema.Das Fantasiefiguren, also erfundene Dinge real sind lasse ich jetzt mal dahingestellt.
Die Erfahrung war intensiv. Die Wahrnehmung in den Händen war stärker als in den anderen Körperteilen. Ich wollte das direkte Erleben zulassen und es kam, zumindest in einem Teilbereich. Ich konzentrierte mich darauf meine Körperspannung loszulassen und achtsam zu Beobachten was passiert. Allerdings musste ich später für kleine Königstiger und nachfolgend bin ich eingeschlafen. Am nächsten Morgen war ich aber sehr froh und hatte den Eindruck, dass Fortschritte möglich sind.Wie hast du Hände und Unterarme wahrgenommen während des Tastens/Fühlens?
Nun hat ich auch überlegt, wieso Hände und Arme? Das liegt möglicherweise daran, dass es der Körperbereich ist, mit dem ich am meisten arbeite. Dort läuft der meiste Stress entlang. Mentaler Stress führt bei mir immer auch durch die Sehnen und Nervenleitungen in dem Bereich. Es ist eine sensible und schmerzempfindende Zone auf die ich leichter achte. Das ist aber nur eine Vermutung.
Die Wahrnehmung war im Vordergrund, auch wenn ich wusste wo sie wahr.Kann das, was wir „Hand“, "Unterarm" nennen, in der direkten Erfahrung des Fühlens/ Tastens gefunden werden, oder gibt es ausschließlich Gedanken über „Hand“, "Unterarm"?
Das weiß ich noch nicht. Die Situation war zunächst überraschend und erfreulich, allerdings auch zeitlich begrenzt. Ich hoffe recht bald wieder so weit eintauchen zu können, um das noch genauer zu untersuchen.Ist da Fühlen, Gefühltes und ein Fühlender? Was ist da? Tauch mal ein in die sinnliche Empfindung "fühlen/tasten".
Re: mit großer Ehrfurcht vor dem Tor
Super, One!
Hast Du die Untersuchung schon ein 2. mal gemacht?
Hast Du die Untersuchung schon ein 2. mal gemacht?
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