Danke, dass du auf alle meine Fragen geantwortet hast.
Durch deine Erfahrung weißt du um die Ichillusion, aber bewusst gesehen ist es erst hier passiert – wenn das kein Widerspruch ist
wieso Widerspruch? es ist was anderes etwas zu erleben und wissen, was man erlebt hat als das erlebte durch "Untersuchung" zu verstehen und damit verinnerlichen.
Wenn du dich als unruhig wahrnimmst, wäre es ratsam sich um Ruhe zu bemühen damit die Untersuchung hier klappen kann.
du hast recht ;-) meditieren.
die Erkenntnis wird schnell vergessen. Was könntest du im Alltag dagegen tun? Irgendeine Idee?
ich erinnere mich immer wieder an die Ichillusion. Solange keine schwere Emotionen da sind, in den ich durch Unachtsamkeit gefesselt bin, klappt es relativ gut. Aber wenn ich mich auf einmal mitten in den Gedanken und Emorionen wieder finde, die auch ncoh sehr "belastend, schwer, ergreifend, traurig oder wütend" sind, dann funktioniert das Erinnern nicht so richtig. Ich kann dann nicht so richtig Abstand zu den Gedanken nehmen. Es ist wie im Rausch. Man weißt zwar, dass man im Rausch ist aber schaft es auch nicht den Zustand zu verlassen.
Dennoch ist "sich" an die Ichillusion zu erinnern und Abstand zu den Gedanken zu nehmen meine einzige Idee für den Alltag.
Hast du eine andere Idee für mich?
„ist immer ein "Handenler" am Werk, den es natürlich nicht gibt.“ Gibt oder gibt nicht??? Verarschst dich oder mich *lach* ;-)
Nutürlich gibt es KEINEN HANDELNDER ebenso wenig wie ein ICH!!!
sind beide nicht das ein und dasselbe?
Du weißt ganz genau, dass dies zu erkennen heißt nicht immer sich davon zu lösen ;-)
...dann gehe in der Empfindung, in das Innenleben und erkläre mir ganz genau was im inneren abläuft. Was ist mit „ist immer ein "Handenler" am Werk, den es natürlich nicht gibt.“ als Ablauf, als Geschehen gemeint?
Seit gestern Abend klappt es immer besser mit tieferer Meditation in Stille. Ich kann wieder besser die Gedanken vorbeiziehen zu lassen und mich mehr und mehr auf die Stille zu konzentrieren.
Ich konzentriere mich auf die Stille in mir. Gedanken kommen und ich ignoriere sie und lasse sie vorbei ziehen (ohne sie zu beobachten). Ich merke, dass ein "Handelnder", ein "Ich", ein "Meditierender" sich auf die Stille konzentriert. Ich ignoriere das und damit versinke ich tiefer in die Stille. Ich nehme die Stille immer stärker wahr. Ich merke, dass ein "Ich" wahrnimmt. Auch den "Wahrnehmender" wird ignoriert.
Ich versuche ALLES außer Stille zu ignorieren und vorbeiziehen zu lassen. Ab einem Punkt klappt es nicht mehr so richtig. Zwar versinke ich immer tiefer im Innern und die Stille wird sehr umfassend aber es meldet sich immer wieder "irgendetwas", wodurch die Konzentration von der "pure" Stille nachlässt.
Hast Du noch einen Tipp für mich, wie ich das besser machen kann?
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