ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt reichts

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Skya
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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Skya » Tue Jun 02, 2015 7:04 pm

Die Guide arbeiten mit Direct Pointing, zeigen auf Dinge die mit Fragen beleuchtet werden. Der Klient muß selbst nachschauen damit es die Qualität ist, Direct Experience, direktes Erlebnis.
Ja, gut.
Das gab hier schon Feedback in Form von Fragen die weitergingen wenns vorher passend war, und das war ganz viel. :)
So indirekt von meinem Ende aus wirklich schwer nachzuvollziehen, aber ich vermute jetzt mal das soll so sein, hat mich zum Reflektieren gezwungen. Ich hatte mich nur gefragt ob du mit meinen Antworten überhaupt was anfangen kannst, ob es ein Verständnis gibt. Ich bin ja manchmal recht kompliziert.
Du sollst dich mit der Angelegenheit gut fühlen. Schau nach wo Unbehagen ist, wo sich Widerstand regt, und dann schau nach ob dort ein ich, ein Entscheider, Beobachter oder was auch immer versteckt ist und ob das ein gedankliches Konstrukt ist. Wenn unangenehme Gefühle oder Gedanken da sind kannst du sie ganz in Ruhe anschauen und durchschauen. Sag mir dann wo noch beleuchtet werden muss damit das Ergebnis für dich ok ist.
Ja, Okay, da sind noch überraschend viele Widerstände und unangenehme Gefühle zu Tage gekommen mit denen ich mich die Tage im Hintergrund auseinandergesetzt habe. Hauptsächlich die alten Muster und Zweifel ( was ich im Eingangspost beschrieben hatte). Die Arbeit der letzten Tage lässt mich es ziemlich klar sehen, ich erkenne alles als Gedankenkonstrukt und durchschaueimmer mehr den trickreichen Aufbau. Meistens distanziert mich das soweit, das ich nicht danach handle. Ich wende deine Fragen darauf an, immer wieder. Nehme wahr was jetzt ist.
Aber die Gedanken sind zwanghaft, stärker, übernehmen immer wieder das Kommando, wie eine Sucht.
Ach, nicht die Gedanken, die sind harmlos, das Ich-Gefühl darin ist es. Da hängt die ganze Misere dran (:

Ja, das muss wohl noch mehr beleuchtet werden, dieses Ich-Gefühl in/an den Gedanken . Ich erkenne den Ich - Gedanken als Gedanken, aber was mache ich mit diesem Gefühls- Ding ?


Noch mal zu den Sinnen:
Der Effekt von den NoiseMachines erinnerte mich an den von Visualizern (zb. I-tunes Aeon), nur das es hier der Sinn des Sehens ist. Es ist dieses völlig Unvorhersehbare und ständige Veränderung in den Mustern und Bildern, daß ein Gefühl des Fließens hervorruft. Die Gedanken können sich einfach nicht daran festhalten, Etiketten kommen und gehen, es lassen sich keine Geschichten daraus bilden. Keinen Handlungsstrang, keine Botschaft, keine Bedeutung. Nichts zu vergleichen. Man muss sich darauf einlassen, reinfallen, überraschen lassen.
Bei den NoiseMachines ist es dasselbe mit dem Hörsinn, es gibt keine Melodie die vorhergesehen, wiederholt oder bevorzugt werden könnte. Alles ist zufällig, die Schönheit offenbart sich auf eine anderen Ebene. Und da ist diese Gewissheit, das diese sinnlosen, verspielten Muster und Klänge der Wahrheit näher kommen als irgendwelche Worte es je tun könnten.
Gestern habe ich beides miteinander kombiniert: Den I-Tunes Visulizer laufen lassen (stumm) und gleichzeitig Osmoses gehört. Es ist etwas ganz anderes wenn zwei Sinne auf diese Weise kombiniert werden als wenn es nur ein Sinn ist. Es war ein ständiger komischer Wechsel zwischen Hören und Sehen. In der Mitte von beidem die Ich-Wahrnehmung, als Referenz/ Empfänger. Ich -kann sich nicht auf zwei Sinne gleichzeitig fokussieren bis irgendwann ein Loslassen erfolgte und alles zusammen geschieht: Hören Sehen Fühlen Töne Bilder Gedanken und das Ich zerschmilzt darin und ist das alles.Wenn beide Sinne gleichzeitig zusammen wahrgenommen werden ist das Ich weg.
Ein endlose, unbedeutende Vielfalt in einem allumfassenden Fokus.

Vielleicht ist das einzigste was eine solche Wahrnehmung in meinem Alltag verhindert die Angewohnheit ein Sinn nach dem anderen wahrzunehmen, anstatt gleichzeitig?

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby 0kay » Tue Jun 02, 2015 9:58 pm

Da war viel nachgeschaut, gute Ansatzpunkte.
Widerstand, unangenehmes Empfinden, Gefühle die als unangenehm, unpassend empfunden werden.

Kannst du davor weglaufen, Gefühle wegschieben?
Oder laufen diese Gefühle einfach solange es dauert?
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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Skya » Wed Jun 03, 2015 10:12 am

Widerstand, unangenehmes Empfinden, Gefühle die als unangenehm, unpassend empfunden werden.
Kannst du davor weglaufen, Gefühle wegschieben?
Die Gefühle und Gedanken scheinen untrennbar. Und es kommt mir so vor, daß ich sie verdrängen oder verschieben kann, meine Wahrnehmung davon beeinflussen kann. Sie verändern sich wenn sie direkt angeschaut werden, verlieren Kraft. Aber tue ich das wirklich? Es gibt keinen Beweis , das ich irgendwas beeinflusst habe, das es ohne Mich anders verlaufen wäre. Ich glaube das ich etwas etwas tue, aber dieser Glaube ist auch nur ein Gedanke.
Also, was ist der Unterschied zwischen einem Gedanken über ein unangenehmes Gefühl und dem Gedanken über die Manipulation dieses Gefühls? Keiner, reines Gedanken-geplapper. Aber an beiden hängt immer noch diese Idee das Ich damit was zu tun hätte.
Oder laufen diese Gefühle einfach solange es dauert?
Ich kann das nicht wissen. Jede Antwort die Ich geben kann, wäre nur eine Annahme.

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby 0kay » Wed Jun 03, 2015 1:09 pm

Da war viel an Gedanken nachgeschaut, das ist aber nicht die Qualität wie Direct Experience. Gedanken verfolgen ist wie einer Geschichte, Vermutungen zuhören, Abwenden vom Erleben.
Direct Experience ist Erleben, immer Hier, immer Jetzt.

Eine vorhergehende Frage war: Unangenehmes Empfinden, weglaufen, wegschieben?
Deine Antwort:
Die Gefühle und Gedanken...Sie verändern sich wenn sie direkt angeschaut werden, verlieren Kraft.
Da war also ein Abwenden vom Erleben hin zu Gedanken und Gefühlen.
Warum wurde sich abgewendet, war da ein Gedanke der gesagt hat, das ist jetzt nicht gut genug, abwenden und Gefühle, Gedanken betrachten?
Waren die dann betrachteten Gefühle, Bewertungen, Gedanken besser als das direkte Erleben?
Ich kann das nicht wissen. Jede Antwort die Ich geben kann, wäre nur eine Annahme.
Was kann ein ich wissen? Bringt ein ich Wissen mit, das sonst nicht verfügbar ist?
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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Skya » Wed Jun 03, 2015 3:03 pm

Da war viel an Gedanken nachgeschaut, das ist aber nicht die Qualität wie Direct Experience.
Ja.
Da war also ein Abwenden vom Erleben hin zu Gedanken und Gefühlen.
Warum wurde sich abgewendet, war da ein Gedanke der gesagt hat, das ist jetzt nicht gut genug, abwenden und Gefühle, Gedanken betrachten?
Ja, solche Gedanken sind da . Sie sind die Folge von anderen Gedanken die sagen, dass ich ja offensichtlich gerade nicht direkt das Jetzt erlebe und dann Gedanken die sagen das deshalb etwas unternommen werden müsste . Und diese resultieren wieder aus dem Gedanken um die Hauptmotivation: dem Verlangen die Wahrheit zu sehen.
Waren die dann betrachteten Gefühle, Bewertungen, Gedanken besser als das direkte Erleben?
Nein, wie könnten sie!!!
Wo kommen dann bloß die Zweifel her?
Was kann ein ich wissen? Bringt ein ich Wissen mit, das sonst nicht verfügbar ist?
Ich kann nichts wissen, weil es Ich nie gegeben hat. Es war nur so ne Idee.

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby 0kay » Wed Jun 03, 2015 5:03 pm

Zweifel, sind das Gedanken?
Ist da ein Gefühl von Wichtigkeit? falls ja, was steht dahinter?

Gedanken, brauchen die eine Zuwendung, eine Aktion?
Ist da ein Denker, der Gedanken vorlegt und Aktionen verlangt?
Hingabe, in den Moment

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Skya » Wed Jun 03, 2015 9:12 pm

Zweifel, sind das Gedanken?
Ja Gedanken.
Ist da ein Gefühl von Wichtigkeit?
Ja, aber das verändert sich, wird unbedeutender.
falls ja, was steht dahinter?
Tja wohl die Angst wieder , also ein Gefühl. Scheint instinktiv zu sein: Ich reagiert auf die Angst ( Warnung vor Gefahr) mit Vorsicht, zaudern, Gedanken-Wahrscheinlichkeits-rechnungen
Gedanken, brauchen die eine Zuwendung, eine Aktion?
Aus der Ich -perspektive ist die Zuwendung das, was Gedanken wachsen und vervielfältigen lässt. Aber das ist wie eine Verkrampfung. Eigentlich sind all die Gedanken sowieso schon da, immer da gewesen. Die Zuwendung lässt ein bestimmtes Spektrum von dem was schon ist in meinen Wahrnehmungsbereich. Wie ein Fenster. An sich bedeutungslos wo man nun gerade hinschaut, bzw. was gerade gezeigt wird (: Und für die Gedanken selbst sowieso egal.
Ist da ein Denker, der Gedanken vorlegt und Aktionen verlangt?
Da sind Gedanken die Aktionen verlangen aber kein Denker. Das Ich -Gefühl ist noch da aber es ist nicht die Quelle , also der Denker der Gedanken. Die plätschern so vor sich hin.

Ganz schön verwirrend

Also Okay, das ist schon mein 3. Posting heute. Alles andere ist so nebensächlich geworden. Bitte sag mir wenn das zuviel/zu häufig wird.

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby 0kay » Thu Jun 04, 2015 8:47 am

Das ist ok, die Häufigkeit. Du kannst immer nachschauen was es macht. Übungen für heute:
Ist da ich, kommt es oder geht es? Macht es einen Unterschied ob das intensiv betrachtet oder nur zur Kenntnis genommen wird?
Zweifel, Unruhe, Gefühle von Wichtigkeit. Macht es einen Unterschied ob das intensiv betrachtet oder nur zur Kenntnis genommen wird?
Einheit, keine Trennung fühlen zwischen innen und außen. Wird das unterschiedlich intensiv wahrgenommen, kommt das und geht das, ist das immer da oder wird das nur wahrgenommen wenn Augen geschlossen sind oder wenn viel grundlegende Wahrnehmung Hören, Sehen stattfindet?
Hingabe, in den Moment

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Skya » Thu Jun 04, 2015 12:02 pm

Danke!
Ist da ich, kommt es oder geht es?
Da sind sehr starke Schwankungen in dieser Ich-Wahrnehmung. Das ist es was es so verwirrend macht. Aber meine ganze sogenannte Lebensgeschichte verlief ja in extremen Schwankungen und Instabilitäten auf so vielen Ebenen. Nun verläuft das hier eben auch schwankend. Also warum die Widerstände? So kann man doch viel besser das erkennen was permanent ist, was dahinter ist, dazwischen...
Und das ist wie ein tonloser Rhythmus, ein ständiges wortloses Rauschen, Flüstern: Ja Ja , das ist es. Ja das. Das schon, Ja Ja Ja …
Vielleicht st es das, was du mit Stille meintest?

Also, es ist nicht ein Ich das kommt oder geht. Es ist eher wie ein verkrampfen und wieder lösen und das passiert einfach wie es passiert. Mal sind mehr Ich-Gedanken da, mal weniger.
Macht es einen Unterschied ob das intensiv betrachtet oder nur zur Kenntnis genommen wird?
Das kam mir so vor, aber eigentlich ist das auch nur eine spekulative Schlussfolgerung, eine Idee.
Zweifel, Unruhe, Gefühle von Wichtigkeit. Macht es einen Unterschied ob das intensiv betrachtet oder nur zur Kenntnis genommen wird?
Es ist ein Zuhören, eine Art Empfangsmodus. Das macht den Unterschied in der Qualität/Perspektive der Erfahrung dieser Gedanken und Gefühle, aber Ich habe nichts damit zu tun, weil es eine passive Sache ist. Eine Entspannung die nicht dadurch entstehen kann , das sie gemacht wird, sondern das das Machen, der Macher aufhört.
Einheit, keine Trennung fühlen zwischen innen und außen. Wird das unterschiedlich intensiv wahrgenommen, kommt das und geht das,
Ja, sehr veränderlich alles, mehr diffus als klar.
ist das immer da oder wird das nur wahrgenommen wenn Augen geschlossen sind oder wenn viel grundlegende Wahrnehmung Hören, Sehen stattfindet?
Rational gesehen scheint es in diesen Situationen intensiver/häufiger zu sein. Aber wenn ich genau hinschaue/ zurückblicke dann ist es oft völlig überraschend.
Also mir fällt zum Beispiel plötzlich auf, dass ich schon seit Minuten mit dem totalem Lächeln durch die Gegend laufe, obwohl ich eigentlich geglaubt hatte traurig zu sein. Und dann merke ich erst das ja alles gerade total okay ist und ich mich darüber amüsiere.
Wo kam das her? Keine Ahnung. Hat irgendetwas dazu geführt? Offensichtlich nicht.

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby 0kay » Thu Jun 04, 2015 12:25 pm

Direct Experience hat viel mit Hingabe zu tun. Hingabe in den Moment, das Erleben. Hingabe in gute Momente, Hingabe in Veränderungen, Hingabe in Momente die anders sind als geplant.

Schreib gern später am Abend oder morgen über aktive Hingabe in den Moment, wie du sie nun aktiv erlebst.
Hat die aktive Hingabe Auswirkungen auf Gedanken, die den Moment zu ändern versuchen?
Hingabe, in den Moment

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Skya » Thu Jun 04, 2015 9:52 pm

Aktive Hingabe? Bin etwas unsicher ob ich wirklich verstehe was du meinst. Hingabe scheint mir passiv zu sein. Und aktiv wäre ein Ich -wollen.Ich fühle eher ein fallen lassen, surrender. Trotz der Zweifel , ein reinfallen lassen in das was ist. Hingabe scheint mir eher das Wegfallen von der ständigen Jetzt-Flucht zu sein. Dann bleibt ja nur noch das totale Erleben des Momentes.

Ok hier die direkte Erfahrung heute beim Fenster putzen :
Es geht langsam und sorgfältig, wo ich es sonst immer so eilig hatte, schnell fertig werden wollte, immer Multi-tasking und dazu mich noch ablenken musste. Jetzt ist eine Sache tun so total völlig genug.
Ja die Absicht der Hingabe ändert die Qualität des Tuns, der Erfahrung, intensiveres Wahrnehmen. Wenig Gedanken, meist Gedanken über das was gerade getan wird, bilden eine Einheit mit dem Tun, sind wie eine hintergründige Begleitmusik. Kein Glücksgefühl dabei oder so was, nur Gelassenheit, Gleichgültigkeit.

Hat die aktive Hingabe Auswirkungen auf Gedanken, die den Moment zu ändern versuchen?
Eine völlige Hingabe in den Moment schließt das Verändern wollen desselben aus. Da ist nur der Moment, was da passiert, keine Gedanken. Oder da sind eben die harmonischen Begleitgedanken . Wenn wegen der Schwankungen trotzdem solche Unruhe-Gedanken aufkreuzten dann haben haben sie wenig Kraft. Es ist ein Fließen entstanden, daß trotzdem weiterfliesst und das wegspült was nicht passt.
Also eine Hingabe in den Fluss der Dinge die alles akzeptiert was darin auftaucht.

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby 0kay » Fri Jun 05, 2015 9:23 am

Ist da ein ich, das entfernt werden muß?

Gibt oder gab es da ein ich, das aus sich heraus Entscheidungen getroffen oder aus sich heraus gehandelt hat?
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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Skya » Fri Jun 05, 2015 11:33 am

Ist da ein ich, das entfernt werden muß?
Das erste, was mir dazu in den Sinn kommt ist der erste Gedanke nach dem Wachwerden heute morgen und den vielen Malen in der Nacht: Mist, Ich ist immer noch da ! (so in ungefähr) zusammen mit diesem bitteren Gefühl in der Herz/ Magen-gegend, das in einen negativen Gedankenstrudel ausarten kann. Das kommt so unvermittelt, wie ein automatischer Ich-Detektor der da läuft. Keine Chance den Moment davor abzupassen. Und danach erst kann ich da rein-kucken, wo das herkommt. Meist reicht die Frage: Whats wrong with Now? Und alles entspannt sich.

Aber in diesen Momenten der Hingabe gibs keinen Ich-Detektor, nichts muss entfernt werden, nichts muss hinzukommen. Jetzt schreibe ich dieses aus der Erinnerung, also keine direkte Erfahrung, sondern die Erinnerung daran, nichts als ein bedeutungsloser Gedanke.
Aber das Tippen dieser Worte ist jetzt!
Gibt oder gab es da ein ich, das aus sich heraus Entscheidungen getroffen oder aus sich heraus gehandelt hat?
Nein, Jetzt nicht

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby 0kay » Fri Jun 05, 2015 2:51 pm

Hat es je ein eigenständiges ich gegeben?

Wie kommt das ich zustande, wie geht das?
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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby 0kay » Fri Jun 05, 2015 3:23 pm

Du machst das gut, weiter so :)
Hingabe, in den Moment

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