Ja, gut.Die Guide arbeiten mit Direct Pointing, zeigen auf Dinge die mit Fragen beleuchtet werden. Der Klient muß selbst nachschauen damit es die Qualität ist, Direct Experience, direktes Erlebnis.
So indirekt von meinem Ende aus wirklich schwer nachzuvollziehen, aber ich vermute jetzt mal das soll so sein, hat mich zum Reflektieren gezwungen. Ich hatte mich nur gefragt ob du mit meinen Antworten überhaupt was anfangen kannst, ob es ein Verständnis gibt. Ich bin ja manchmal recht kompliziert.Das gab hier schon Feedback in Form von Fragen die weitergingen wenns vorher passend war, und das war ganz viel. :)
Ja, Okay, da sind noch überraschend viele Widerstände und unangenehme Gefühle zu Tage gekommen mit denen ich mich die Tage im Hintergrund auseinandergesetzt habe. Hauptsächlich die alten Muster und Zweifel ( was ich im Eingangspost beschrieben hatte). Die Arbeit der letzten Tage lässt mich es ziemlich klar sehen, ich erkenne alles als Gedankenkonstrukt und durchschaueimmer mehr den trickreichen Aufbau. Meistens distanziert mich das soweit, das ich nicht danach handle. Ich wende deine Fragen darauf an, immer wieder. Nehme wahr was jetzt ist.Du sollst dich mit der Angelegenheit gut fühlen. Schau nach wo Unbehagen ist, wo sich Widerstand regt, und dann schau nach ob dort ein ich, ein Entscheider, Beobachter oder was auch immer versteckt ist und ob das ein gedankliches Konstrukt ist. Wenn unangenehme Gefühle oder Gedanken da sind kannst du sie ganz in Ruhe anschauen und durchschauen. Sag mir dann wo noch beleuchtet werden muss damit das Ergebnis für dich ok ist.
Aber die Gedanken sind zwanghaft, stärker, übernehmen immer wieder das Kommando, wie eine Sucht.
Ach, nicht die Gedanken, die sind harmlos, das Ich-Gefühl darin ist es. Da hängt die ganze Misere dran (:
Ja, das muss wohl noch mehr beleuchtet werden, dieses Ich-Gefühl in/an den Gedanken . Ich erkenne den Ich - Gedanken als Gedanken, aber was mache ich mit diesem Gefühls- Ding ?
Noch mal zu den Sinnen:
Der Effekt von den NoiseMachines erinnerte mich an den von Visualizern (zb. I-tunes Aeon), nur das es hier der Sinn des Sehens ist. Es ist dieses völlig Unvorhersehbare und ständige Veränderung in den Mustern und Bildern, daß ein Gefühl des Fließens hervorruft. Die Gedanken können sich einfach nicht daran festhalten, Etiketten kommen und gehen, es lassen sich keine Geschichten daraus bilden. Keinen Handlungsstrang, keine Botschaft, keine Bedeutung. Nichts zu vergleichen. Man muss sich darauf einlassen, reinfallen, überraschen lassen.
Bei den NoiseMachines ist es dasselbe mit dem Hörsinn, es gibt keine Melodie die vorhergesehen, wiederholt oder bevorzugt werden könnte. Alles ist zufällig, die Schönheit offenbart sich auf eine anderen Ebene. Und da ist diese Gewissheit, das diese sinnlosen, verspielten Muster und Klänge der Wahrheit näher kommen als irgendwelche Worte es je tun könnten.
Gestern habe ich beides miteinander kombiniert: Den I-Tunes Visulizer laufen lassen (stumm) und gleichzeitig Osmoses gehört. Es ist etwas ganz anderes wenn zwei Sinne auf diese Weise kombiniert werden als wenn es nur ein Sinn ist. Es war ein ständiger komischer Wechsel zwischen Hören und Sehen. In der Mitte von beidem die Ich-Wahrnehmung, als Referenz/ Empfänger. Ich -kann sich nicht auf zwei Sinne gleichzeitig fokussieren bis irgendwann ein Loslassen erfolgte und alles zusammen geschieht: Hören Sehen Fühlen Töne Bilder Gedanken und das Ich zerschmilzt darin und ist das alles.Wenn beide Sinne gleichzeitig zusammen wahrgenommen werden ist das Ich weg.
Ein endlose, unbedeutende Vielfalt in einem allumfassenden Fokus.
Vielleicht ist das einzigste was eine solche Wahrnehmung in meinem Alltag verhindert die Angewohnheit ein Sinn nach dem anderen wahrzunehmen, anstatt gleichzeitig?

